Auf einem Smartphone ist der QR-Code eines Impfstatus sichtbar.
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Rund eine Woche nach dem Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht melden die Gesundheitsämter in Bayern unterschiedliche Erfahrungen.

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Corona-Ticker Oberpfalz: Impfstatus in Pflegeeinrichtungen

Rund eine Woche nach dem Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht melden die Gesundheitsämter in Bayern unterschiedliche Erfahrungen. Mehr Informationen zur Corona-Lage in der Oberpfalz finden Sie im Ticker:

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus der Oberpfalz am .

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12.37 Uhr: Erste Bilanz vom Impfstatus in Pflegeeinrichtungen

Rund eine Woche nach dem Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht melden die Gesundheitsämter in der Oberpfalz unterschiedliche Erfahrungen. Im Kreis Regensburg appelliert das Gesundheitsamt an die Pflegeeinrichtungen, dass sie das digitale Meldeportal noch stärker nutzen sollten. Rund 827 Personen wurden demnach aus dem Kreis Regensburg aktuell erfasst. Im Landkreis Neumarkt sind bisher rund 130 nicht geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Einrichtungen an das Gesundheitsamt gemeldet worden. Es stünden laut Sprecher aber auch noch einige Meldungen aus.

Zum Vergleich: Dem Gesundheitsamt Landshut wurden bisher 532 nicht vollständig geimpfte Mitarbeitende gemeldet. Davon entfallen rund 100 auf stationäre Einrichtungen der Altenpflege. Im Landratsamt Deggendorf haben bereits 43 Einrichtungen ihren Impfstatus rückgemeldet. Hier haben rund 300 Personen noch keinen Impfnachweis vorgezeigt.

Mittwoch, 23.03.2022

10.28 Uhr: Software-Problem führt zu niedriger Inzidenz im Landkreis Neumarkt

Ein Software-Problem im Gesundheitsamt des Landkreises Neumarkt hat zu einem enormen Absinken der Corona-Inzidenzen geführt. Wie ein Sprecher dem BR sagte, habe ein Software-Update die Probleme verursacht. Durch das Update sei die Software scheinbar nicht mehr mit der des Robert Koch-Institutes kompatibel. Darum sei eine Übermittlung der Neu-Infektionen im Landkreis an das Robert Koch-Institut (RKI) derzeit schwierig. "Das ist eine einmalige, unglückliche Konstellation", sagte Landratsamtssprecher Michael Gottschalk. Der Software-Hersteller arbeite bereits an einer Lösung.

Im Laufe dieser Woche rechne das Gesundheitsamt damit, die Zahlen wieder korrekt übermitteln zu können. Das Software-Problem hat zur Folge, dass die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis angeblich bei 154,6 liegt. Das bilde aber nicht den tatsächlichen Pandemieverlauf ab, so das Landratsamt.

Dienstag, 22.03.2022