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Corona-Ticker Oberfranken: Schulen in Lichtenfels öffnen nicht | BR24

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Kindergärten und Schulen im Landkreis Lichtenfels öffnen nun doch nicht. Der Inzidenzwert stieg über 100.

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    Corona-Ticker Oberfranken: Schulen in Lichtenfels öffnen nicht

    Kindergärten und Schulen im Landkreis Lichtenfels öffnen nun doch nicht. 40 Personen haben sich mit dem Coronavirus neu infiziert. Der Inzidenzwert stieg über 100. Die Entwicklungen der Woche im Live-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

    • Stadt Hof mit höchstem Inzidenzwert (14.18 Uhr)
    • Im Kreis Lichtenfels öffnen Schulen und Kitas nun doch nicht (12.22 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.
    • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.

    Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

    Sonntag, 21.03.2021

    12.22 Uhr: Im Kreis Lichtenfels öffnen Schulen und Kitas doch nicht

    Weil sich in den vergangenen drei Tagen 40 Personen mit dem Coronavirus neu infizierten und damit der Inzidenzwert auf über 100 gestiegen ist, bleiben die Kindergärten und Schulen im Landkreis Lichtenfels bis zu den Osterferien geschlossen. Folglich würden ab Montag die Schulen wieder in den Distanzunterricht übergehen, teilte das Landratsamt mit. Ausgenommen seien die Abschlussklassen. Die Notbetreuung in den Schulen und Kitas sei aber ab Montag sichergestellt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Am Freitag hatte das Landratsamt bekannt gegeben, ab Montag die Schulen zu öffnen. Am Freitag lag der Corona-Inzidenzwert mit 94,3 unter 100. Der Wert sei jedoch übers Wochenende auf 127,3 gestiegen, so das Landratsamt. Die Virus-Variante aus Großbritannien sei auch im Landkreis Lichtenfels auf dem Vormarsch.

    Samstag, 20.03.2021

    14.18 Uhr: Stadt Hof mit höchstem Inzidenzwert

    In Oberfranken sind seit gestern 224 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 40.737 gestiegen.

    Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 294,6. Es ist der höchste Wert in ganz Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Kreis Bamberg mit 44,9.

    Eine Person ist in den vergangenen 24 Stunden in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie an oder mit dem Virus gestorben. Insgesamt sind es 1.401 Personen.

    14.51 Uhr: Kulmbach mit höchstem Inzidenzwert in Bayern

    In Oberfranken sind seit gestern 254 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 40.513 gestiegen.

    Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Kulmbach mit 310,2. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Kreis Bamberg mit 43,5. In Oberfranken liegt der durchschnittliche 7-Tage-Inzidenzwert bei 131,4.

    1.400 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das sind zehn Todesfälle mehr als gestern.

    Freitag, 19.03.2021

    15.54 Uhr: 25.000 Schnelltests für Lehrkräfte und Personal an Bamberger Schulen

    Ab kommenden Montag (22.03.) können sich Lehrkräfte und weiteres Personal der Bamberger Schulen mit Hilfe eines Schnelltests zwei Mal wöchentlich auf Corona selbst testen. Wie die Stadt mitteilte, seien rund 25.000 Schnelltests nach längerer Wartezeit jetzt vom Freistaat Bayern an Bamberg ausgeliefert worden. Die Stadt habe sie umgehend an die Schulen weitergegeben. Die Tests pro Beschäftigtem reichten nun für die nächsten fünf Wochen, hieß es in dem Schreiben weiter. Wie bei den Schnelltests für Kindertagesstätten würden auch für die Schulen die neuen Antigen-Schnelltests verwendet, mit denen die Abstriche im vorderen Nasenraum selbstständig vorgenommen werden können.

    14.31 Uhr: 236 weitere Corona-Fälle in Oberfranken

    In Oberfranken sind innerhalb eines Tages 236 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Gemäß den aktuellen Zahlen (19.03.21, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen, beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken demnach 127. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 102. Seit gestern wurden LGL zehn Todesfälle in Verbindung mit dem Virus gemeldet. Die Zahl stieg damit auf 1.390 seit Ausbruch der Pandemie.

    Der Landkreis Kulmbach ist in Oberfranken nach wie vor am stärksten von der Pandemie betroffen, aktuell liegt der Inzidenzwert dort bei 307. Im bundesweiten Vergleich handelt es sich laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um den vierthöchsten Wert. Mit einer Inzidenz von 53 verzeichnet der Landkreis Bamberg aktuell das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken.

    13.08 Uhr: In Bamberg 100 Kontaktpersonen in Quarantäne

    In Stadt und Landkreis Bamberg haben sich innerhalb einer Woche 24 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die Infizierten hätten Kontakt zu 100 Personen gehabt, teilte das Landratsamt mit. Alle Kontaktpersonen seien in Quarantäne geschickt worden.

    Aktuell liegt der 7-Tage-Inzidenzwert laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in der Stadt Bamberg bei 59,5 und im Landkreis bei 47,6. Vor einer Woche hatten die Corona-Inzidenzwerte 43,9 in der Stadt und 44,2 im Landkreis Bamberg betragen.

    09.58 Uhr: Diskussion um Schulschließungen in Bayreuth

    In Bayreuth wird eine Diskussion um die Öffnung von Schulen geführt. Im Landkreis haben die Schulen geschlossen, in der Stadt sind sie noch offen. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bayreuth bei 84, zuletzt hatten sich die Infektionszahlen jedoch um die 100er Marke bewegt.

    Die Fraktionsvorsitzenden Thomas Bauske (SPD) und Christopher Süss (Junges Bayreuth) wenden sich daher mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU). Sie fordern auch eine Schulschließung in der Stadt. Schule tue gut und mache Spaß, es sei aber unverantwortlich weiterhin diejenigen Schulen in der Stadt offen zu halten, in denen auch Kinder aus dem Landkreis unterrichtet werden, heißt es in dem Schreiben. Diese Regelung sei irreführend und gefährde das Wohl aller. Der Vorschlag der Stadträte daher: den Inzidenzwert des Wohnortes zählen lassen. Denn in manchen Klassen sei der Anteil der "Landkreiskinder" sogar höher als die der "Stadtkinder", so die Begründung.

    Die beiden Fraktionsvorsitzenden geben außerdem zu bedenken, dass für eine Öffnung der Schulen noch viel zu wenig Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen oder auch zu wenig genutzt werden. "Wir halten es für ein Versäumnis der ‚großen Politik‘ und fordern Sie auf, als Vertreter der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, die Verantwortung zu übernehmen, eine sinnvolle Regelung umzusetzen und die weiterführenden Schulen wieder in Distanzunterricht zu schicken, sodass eine Durchmischung unterbunden wird", so die abschließende Forderung an den Bayreuther Oberbürgermeister.

    09.56 Uhr: Region Hof startet mit der Verimpfung von Astrazeneca

    Die Region Hof hat die Entscheidung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA begrüßt, den in Kritik geratenen Impfstoff Astrazeneca wiedereinzusetzen. "Wir freuen uns, dass wir ab heute wieder mit den Impfungen starten", teilte das Landratsamt Hof mit. Es stünden 2.000 Impfdosen zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Verimpft wird Astrazeneca in der Region Hof von mittlerweile zwölf Hausarztpraxen. Weitere Praxen sollen hinzukommen.

    Die Verimpfung von Astrazenica war vorübergehend gestoppt worden, nachdem Patienten Hirnthrombosen erlitten. Ob ein direkter Zusammenhang besteht, ist unklar. Die EMA sieht derzeit keine Hinweise auf eine signifikante Erhöhung des Thrombose-Risikos bei dem Impfstoff.

    Donnerstag, 18.03.2021

    19.53 Uhr: 273 Neue Corona-Fälle in Oberfranken

    In Oberfranken sind innerhalb eines Tages 273 weitere Corona-Fälle gemeldet worden (Stand 18.03., 8.00 Uhr). Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)mit Sitz in Erlangen beträgt der Inzidenzwert im Bezirk nun 132. Der Durchschnitt im Freistaat liegt bei 97. Vier neue Todesfälle wurden in Oberfranken gemeldet. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 seit Ausbruch der Pandemie erhöht sich damit im Bezirk auf 1.380. Von Corona am schlimmsten betroffen ist der Landkreis Kulmbach, wo der Inzidenzwert bei 313 liegt. Der Landkreis Bamberg meldet mit einer 7-Tage-Inzidenz von 48 das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken.

    16.02 Uhr: Landkreis Kronach: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

    Die Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis Kronach bleiben auch in der kommenden Woche weiter geschlossen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Nach wie vor liege die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kronach weit über dem Wert von 100, der für den Betrieb der Kitas und den Unterrichtsbetrieb an Schulen maßgeblich sei.

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert aktuell bei 241,2. Deshalb bleiben die Schulen und Kitas im Landkreis, mit Ausnahme der Anschlussklassen auch in der kommenden Woche bis 26. März geschlossen. Die derzeitige Inzidenz gelte unabhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes in diesem Zeitraum. In den Abschlussklassen findet weiter Präsenzunterricht statt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, heißt es in der Mitteilung. Ansonsten findet Wechselunterricht statt.

    An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Notbetreuungsregelungen bleiben davon unberührt. Zum Ende der kommenden Woche werde dann wiederum eine Entscheidung für die darauffolgende Woche für die Kitas getroffen. Für die Schülerinnen und Schüler beginnen in der Woche ab dem 29. März die Osterferien.

    14.06 Uhr: Landkreis Bamberg richtet weitere Testzentren ein

    Im Landkreis Bamberg bieten ab dem kommenden Sonntag auch die Gemeinden Corona-Schnelltests an. Bürger können dann neben Artzpraxen, Apotheken und der Schnellstation in Scheßlitz auch hier Schnelltestungen vornehmen lassen, teilte das Landratsamt Bamberg in einem Schreiben mit.

    In fast allen Gemeinden würden ab dem Wochenende zwei feste Testtage angeboten: An Sonntagen wird von 13 bis 16 Uhr und mittwochs von 16 bis 19 Uhr getestet. Durchgeführt werden die Schnelltestungen von Ehrenamtlichen, die die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg (GKG) eigens für diesen Zweck schult. Eine Übersicht über die Test-Orte findet sich auf der Website der Stadt Bamberg.

    07.08 Uhr: Bis Ostern kein Präsenzunterricht mehr in Kulmbach

    Wegen des hohen Inzidenzwertes findet in den Schulen im Landkreis Kulmbach bis nach den Osterferien kein Präsenz- oder Wechselunterricht mehr statt. Erst am Montag hatte für viele Schüler nach wochenlanger Pause wieder der Präsenzunterricht begonnen, der eigentlich die gesamte Woche andauern sollte. Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema finden Sie hier.

    06.05 Uhr: Neues Testkonzept für Grundschüler wird vorgestellt

    Der Landkreis Wunsiedel stellt heute ein neues Test-Konzept zum Corona-Screening von Grundschulkindern vor. Das Verfahren werde seit vergangener Woche in den Notgruppen der Grundschulen angewendet und habe inzwischen viel Aufmerksamkeit erregt, teilte das Landratsamt in einem Schreiben mit. Sofern das Gesundheitsministerium zustimme, solle es verstetigt und ausgebaut werden. Im Zuge des Verfahrens müssten die Kinder zweimal pro Woche einen Gurgeltest machen, hieß es weiter. Dieser werde im Nachgang gemischt, was einen PCR-Test für den gesamten Klassenverbund ermögliche. Erst wenn dieser positiv ausfalle, würden die Kinder einzeln mit einen herkömmlichen PCR-Test nachgetestet, um im Anschluss alle erforderlichen Maßnahmen einleiten zu können. Das Verfahren sei gut geeignet für ein engmaschiges Screening von Grundschulen, das auch mit kleineren Kindern gut umgesetzt werden könne. Bei der Vorstellung des Verfahrens wird das durchführende Labor anwesend sein, zudem werden Kinder das Verfahren vorführen. Wegen des hohen Inzidenzwerts im Landkreis Wunsiedel sind die Schulen dort nach wie vor geschlossen.

    Mittwoch, 17.03.2021

    15.14 Uhr: Kulmbach hat Bayerns höchste Inzidenz

    Der Landkreis Kulmbach verzeichnet mit einem Corona-Inzidenzwert von 312 derzeit das höchste Infektionsgeschehen in Bayern und das dritthöchste in Deutschland. Dies geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken 130 und liegt über dem bayerischen Durchschnitt von 93. Innerhalb eines Tages wurden in Oberfranken 281 Neuinfektionen sowie zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet.

    Der Landkreis Bamberg unterschreitet mit einem Inzidenzwert von 45 derzeit als einzige Kommune in Oberfranken die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

    11.14 Uhr: Uni Bamberg: Leben für Migranten hat sich verbessert

    Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich laut einer Studie das Leben für jeden fünften Migranten verbessert. Das ist das Zwischenfazit eines Projekts, an dem auch die Uni Bamberg teilnimmt. Dabei wurden mehr als 700 ausgewanderte Beschäftigte befragt, die in Großbritannien, Deutschland oder Frankreich leben. 21,8 Prozent von ihnen gaben an, dass sie mehr Zeit für ihre Partnerin oder ihren Partner hätten. Außerdem hätten die Befragten etwas dazugelernt, beispielsweise über Technologien oder ihre persönlichen Bedürfnisse, heißt es in einem Schreiben der Hochschule. Etwa die Hälfte aller Befragten habe indes angegeben, dass sich das Leben durch die Pandemie weder verbessert noch verschlechtert habe. 27,4 Prozent der Teilnehmer nehme die aktuelle Situation als Verschlechterung wahr und sorge sich unter anderem um ihr Einkommen. „Insgesamt bewerten vor allem Singles, getrennte oder geschiedene Personen die Pandemie negativ“, so Projektmitarbeiterin Anh Nguyen.

    An der Studie haben sich zwischen Juli und November 2020 Befragte aus 98 verschiedenen Ländern beteiligt. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Global mobility of employees" (GLOMO) läuft noch bis Mai 2022. Dabei untersucht die Universität Bamberg gemeinsam mit acht europäischen Partneruniversitäten und -organisationen die Arbeitnehmermobilität.

    07.40 Uhr: Corona-Ausbruch in Hofer Altenheim trotz Impfung

    In einem Altenheim in Hof sind 30 der 90 Bewohner und acht Pflegekräfte mit dem Coronavirus infiziert. Die acht betroffenen Pflegekräfte waren nicht geimpft, 20 der 30 erkrankten Bewohner dagegen schon und zwar zweifach. Sie hätten nur leichte Symptome und seien kaum ansteckend. Der sogenannte CT-Wert sei sehr hoch und damit die Virenlast gering, so Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) im BR-Gespräch. Aus der Einrichtung heißt es, die meisten der infizierten Bewohner hätten keinerlei Symptome, einige wenige wiesen Erkältungssymptome auf. Die Bewohner seien daher auch routinemäßig und ohne Anlass getestet worden. Das Ergebnis habe überrascht, so Heimleiterin Simone Rödel.

    Das BRK-Altenheim "Seniorenwohnen Hof" war zum Jahreswechsel eine der ersten Einrichtungen in Hof, in der geimpft wurde. Damals hatten aber nur 30 der insgesamt 97 Mitarbeiter das Impfangebot angenommen. Heimleiterin Simone Rödel erklärte auf BR-Anfrage am Dienstagabend, dass es zu Beginn der Impfungen bundesweit noch viele Unsicherheiten gegeben habe. Für eine nächsten Impftermin am kommenden Freitag hätten sich inzwischen 20 weitere Mitarbeitende angemeldet. Der Corona-Ausbruch in dem Altenheim mit 38 Betroffenen schlage beim Inzidenzwert der Stadt mit 70 Punkte zu Buche, so Oberbürgermeisterin Döhla.

    Dienstag, 16.03.2021

    14.40 Uhr: Bayreuth Baroque soll stattfinden

    Das Opernfestival Bayreuth Baroque soll trotz Corona-Pandemie auch in diesem Jahr stattfinden. Das hat die Festivalleitung mitgeteilt. Zwischen dem 1. und dem 14. September 2021 werden auf der Bühne des Unuesco-Weltkulturerbes Markgräfliches Opernhaus mehrere italienische Opern zur Aufführung gebracht. Das Programm und den Starttermin für den Kartenvorverkauf wird der Künstlerische Leiter des Festivals, Max Emanuel Cencic, bis Mai bekannt geben. Bisher steht fest, dass die Oper "Carlo il Calvo" - zu Deutsch "Karl der Kahle" - von Nicola Porpora in der Inszenierung von Cencic wieder aufgenommen wird.

    Im vergangenen Jahr feierte das Festival Bayreuth Baroque seine Premiere im barocken Opernhaus der Markgräfin Wilhelmine. Jeweils 200 Zuschauer konnten die Aufführungen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sehen. Damit war das Opernfestival eines der wenigen in Europa, das sein Programm wie angekündigt präsentieren konnte. Der Bayerische Rundfunk übertrug einen Teil des Festivals im Fernsehen.

    10.42 Uhr: Hofer Impfzentrum trotz Astrazeneca-Ausfall gerüstet

    Trotz der Aussetzung des Astrazeneca-Impfstoffs können im Hofer Impfzentrum momentan noch alle vergebenen Impftermine durchgeführt werden, denn es gibt ausreichend andere Impfstoffe. In anderen oberfränkischen Regionen müssen Termine indes abgesagt werden.

    Montag, 15.03.2021

    16.08 Uhr: 147 neue Corona-Fälle in Oberfranken

    In Oberfranken sind innerhalb eines Tages 147 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)mit Sitz in Erlangen beträgt der Inzidenzwert im Bezirk nun 119. Der Durchschnitt im Freistaat liegt bei 89. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 bleibt in Oberfranken unverändert bei 1.367 seit Ausbruch der Pandemie.

    Von Corona am schlimmsten betroffen ist in Oberfranken die Stadt Hof, wo der Inzidenzwert bei 290 liegt. Der Landkreis Bamberg meldet mit einer 7-Tage-Inzidenz von 40 das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken.

    14.05 Uhr: Landkreis Lichtenfels verschärft Corona-Regeln

    Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Lichtenfels hat an drei aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 überschritten. Damit treten gemäß der 12. Bayerischen Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung ab Dienstag (16.03) verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Kontakte sind danach nur noch mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie einer weiteren Person möglich. Ladengeschäfte mit Kundenverkehr müssen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen sind unter anderem der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Baumärkte oder Gärtnereien. Auch Dienstleistungen von Friseuren und im Bereich der Fußpflege dürfen angeboten werden. Bis auf weiteres gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr.

    11.58 Uhr: Bayreuth verlängert Gaststättenerlaubnis

    Die Stadt Bayreuth hat die Betriebserlaubnis für alle Gaststätten der Stadt bis 31. August 2022 verlängert. Wie die Stadt mitteilt, komme sie damit dem von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Gaststättengewerbe entgegen. Einige Betriebe hätten seit März vergangenen Jahres vollständig oder teilweise geschlossen. Daher drohe den Inhabern nach Ablauf eines Jahres das Erlöschen der Erlaubnis. Eine Verlängerung bedürfe eines wichtigen Grundes, heißt es aus dem Bayreuther Rathaus. Diesen sehe die Stadt durch die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gegeben.

    06.10 Uhr: Lockerungen der Corona-Regeln in der Stadt Coburg

    In der Stadt Coburg sind die Corona-Regelungen ab sofort gelockert. Wie die Stadt mitteilte, seien die Inzidenzwerte am Freitag zum dritten Mal unter 50 gefallen. Damit können ab heute die Regelungen gemäß der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelockert werden. So dürfen Geschäfte wieder normal öffnen. Es muss nicht vorher angerufen oder auf der Website ein Termin ausgemacht werden. Allerdings müssen die Händler weiterhin sicherstellen, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann und dass die Zahl der gleichzeitig im Laden anwesenden Kunden nicht zu hoch ist.

    Für Schulen gelten in der Stadt Coburg die gleichen Regeln wie im Landkreis. In dieser Woche findet hier in den Grundschulklassen Präsenzunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Präsenzunterricht statt, wenn der Mindestabstand durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, sonst findet Wechselunterricht statt. Kindertageseinrichtungen können im Regelbetrieb öffnen.

    Kontaktfreier Sport ist nun in Gruppen von bis zu zehn Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

    5.05 Uhr: Mehr Schnelltest-Möglichkeiten im Landkreis Kronach

    Im Landkreis Kronach wird das Schnelltest-Angebot ausgebaut. Wie das Landratsamt mitteilt, wird in dieser Woche eine zusätzliche Schnellteststrecke in Ludwigsstadt entstehen. Außerdem hätten Apotheken in Kronach, Pressig und Weißenbrunn Zusagen gegeben, Schnelltests durchzuführen. Bereits in der vergangenen Woche öffneten drei Schnellteststrecken im Landkreis. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Symptome mindestens einmal wöchentlich testen lassen. Das Schnelltestzentrum in der Industriestraße in Kronach ist jeweils montags von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Die Schnellteststrecke im Dorfhaus in Kehlbach ist immer dienstags von 9 bis 10 Uhr geöffnet. In Steinwiesen befindet sich die Schnellteststrecke in der Kulturhalle. Sie ist donnerstags von 9 bis 10 Uhr geöffnet.

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