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Corona-Ticker Oberbayern: Bislang kein Touristenansturm | BR24

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Brahmspromenade in Tutzing am Starnberger See am 01.04.2021 (Smbolbild).

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Corona-Ticker Oberbayern: Bislang kein Touristenansturm

Am langen Osterwochenende ist bisher der befürchtete Andrang in den touristischen Regionen im südlichen Oberbayern ausgeblieben. Wie sich der heutige Ostermontag entwickelt, ist allerdings noch offen. Alle News im Corona-Ticker für Oberbayern.

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Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

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In einem Großteil der bayerischen Landkreise und Kommunen greift inzwischen die Corona-Notbremse. In München gelten ab Ostersonntag wieder strengere Regeln. Heute blieb es in den bayerischen Innenstädten weitgehend ruhig, ohne großen Andrang.

08.30 Uhr: Am Osterwochenende keine Probleme durch Ausflügler bekannt

Bis jetzt ist das lange Osterwochenende ohne den befürchteten Andrang in den touristischen Regionen im südlichen Oberbayern verlaufen. Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim auf Anfrage sagte, seien der Polizei bisher keine besonderen Vorkommnisse in dieser Richtung gemeldet worden. Dazu könnte beitragen, dass sich die Touristenströme von Karfreitag bis Ostermontag auf vier Tage verteilen statt nur auf zwei Tage an einem Wochenende. Zudem dürften einige in den Osterferien freigenommen haben, was zu einer zusätzlichen Entzerrung beitragen dürfte. Wie sich der heutige Ostermontag entwickelt, ist allerdings noch offen.

Ostermontag, 5. April 2021

14.15 Uhr: Sieben oberbayerische Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter Inzidenz von 100

In Oberbayern liegen nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) derzeit sieben Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100: die Landkreise Erding (92,63), Ebersberg (83,54), München (93,87), Rosenheim (89,92), Miesbach (88,99), Bad Tölz-Wolfratshausen (84,43) sowie die Stadt München (98,77). An den Tagen zuvor wies München noch eine Inzidenz über 100 auf, weshalb die Stadt ab Ostersonntag zu schärferen Corona-Bestimmungen zurückkehrt. In den restlichen oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die Inzidenz über 100.

Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Oberbayern liegt momentan bei 112,48 und damit unterhalb des gesamtbayerischen Durchschnitts (137,99). Die Inzidenzwerte geben die Anzahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Karsamstag, 3.4.2021

09.23 Uhr: Aschau hat ein BRK- Schnelltestzentrum

Seit gut einer Woche betreibt der BRK Kreisverband Rosenheim sechs Testzentren in Stadt und Landkreis Rosenheim. Seit gestern hat das Rote Kreuz einen weiteren Standort eröffnet. Nämlich im BRK-Haus Aschau, Bahnhofstr. 14 a. Auch in Aschau werden täglich von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr und 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr die kostenlosen Bürgertests angeboten. Über die Osterfeiertage sind alle Teststellen besetzt.

Karfreitag, 2.4.2021

16.26 Uhr: Datenpanne verzögert Notbremse im Lkr. München um mindestens zwei Tage

Eine Datenpanne belebt das Ostergeschäft im Landkreis München. Der etwas komplizierte Hintergrund laut Landratsamt: Weil die am Dienstag registrierten Corona-Zahlen nicht beim Robert-Koch-Institut angekommen sind, lag der Inzidenzwert gestern fälschlicherweise unter 100. Wäre das nicht passiert, wäre es heute der dritte aufeinanderfolgende Tag mit einem Wert über 100, und der Landkreis müsste in der Folge schon am Samstag die "Notbremse" ziehen. Er müsste also noch vor Ostern Einkaufsmöglichkeiten, aber etwa auch private Kontakte wieder stärker einschränken. So beginnt die Zählung drei drei auffeinanderfolgenden Tage aber heute von Neuem, und die "Notbremse" greift frühestens am Montag.

15.55 Uhr: Landkreis München: Fast alle Personen mit höchster Priorität sind geimpft

Im Landkreis München haben inzwischen fast alle Personen der höchsten Priorität, die geimpft werden wollten, ihre Impfung oder zumindest eine Einladung erhalten. Das teilte das Landratsamt jetzt mit. Jetzt sollen in den vier Impfzentren des Landkreises in Planegg, Oberhaching, Haar und Unterschleißheim überwiegend Personen mit hoher Priorität einen Termin bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass sie sich unter www.impfzentren.bayern registrieren lassen. Wer über keinen Internetanschluss verfügt, kann sich telefonisch an das zuständige Impfzentrum wenden. Hohe Priorität haben unter anderem Menschen im Alter zwischen 70 und 79 Jahren, Personen mit Trisomie 21, Demenz, geistiger Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung, Krebspatienten, Menschen mit Lungenerkrankungen, Transplantationspatienten, enge Kontaktpersonen von Schwangeren sowie pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben.

15.49 Uhr: Impfzentrum München kann Astrazeneca wieder verwenden

Im Impfzentrum München kann wieder Astrazeneca verimpft werden. Das war zunächst nicht mehr möglich, weil das Vakzin nur noch an Personen über 60 Jahre verimpft werden soll, das bayerische Registrierungsportal BayIMCO aber bei der Terminvergabe nicht nach Alter differenzieren konnte. Inzwischen wurde es entsprechend umprogrammiert, wie die Stadt mitteilt. Über die Osterfeiertage sind im Impfzentrum insgesamt täglich bis zu 4.600 Impfungen geplant. In den Alten- und Service-Zentren werden die Impfungen durch mobile Teams ab nächster Woche mit Astrazeneca fortgesetzt.

Die wegen der vorübergehenden Astrazeneca-Aussetzung noch unterbrochene Impfkampagne für Kita- und Grundschulpersonal im ISAR Klinikum wird voraussichtlich am 8. April wieder aufgenommen - dann aber mit Biontech-Impfstoff. Voraussetzung ist, dass die für kommende Woche angekündigten Impfstofflieferungen tatsächlich kommen. In den Alten- und Service-Zentren werden die Impfungen durch mobile Teams ab nächster Woche mit Astrazeneca fortgesetzt.

15.26 Uhr: Ingolstadt überschreitet Schwellenwert 100 an drei Tagen: "Notbremse" tritt ab Samstag in Kraft

In Ingolstadt tritt ab Samstag (03.04.) die sogenannte Notbremse in Kraft. Der Grund: Die 7-Tages-Inzidenz liegt hier laut RKI seit drei Tagen in Folge über dem Schwellwert von 100 (Dienstag: 109,5, Mittwoch: 108,4, Donnerstag: 107,7). Damit gelten ab Samstag 0.00 Uhr wieder strengere Corona-Beschränkungen. Ein Haushalt darf dann nur noch eine weitere Person treffen - zu einem Haushalt gehörende Kinder unter 14 werden dabei allerdings nicht mitgezählt. Außerdem gilt ab Samstag wieder eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 und 5.00 Uhr. Der Einzelhandel darf nur noch das sogenannte "Click & Collect" anbieten - ausgenommen davon sind zum Beispiel Lebensmittelläden. Kulturelle Einrichtungen, wie Museen, müssen wieder schließen, Büchereien sind davon aber nicht betroffen. Während Mannschaftssport erneut entfallen muss, bleibt kontaktfreier Sport weiterhin erlaubt. Sobald der Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unterschritten wird, treten am zweiten Tag danach Erleichterungen in Kraft.

12.00 Uhr: Rettungsdienst-Chef Aicher für Impfen auf Oktoberfestgelände

Der Chef der Aicher Ambulanz Union, Peter Aicher, rät zum Impfen auf dem Oktoberfestgelände. "Mein Vorschlag wäre, auf der Theresienwiese zu impfen", sagte Aicher der "Abendzeitung" am Donnerstag. Nicht nur die Aicher Ambulanz Union, sondern auch andere Hilfsorganisationen könnten dort impfen. "Jede hätte ein Zelt, in dem sie impfen könnte. Wie auf dem Oktoberfest. Die Theresienwiese ist ja auf große Massen von Leuten ausgelegt und gut zu erreichen."

Aichers Rettungsdienst hatte 2018 den Wiesn-Sanitätsdienst übernommen. Er betreibt derzeit eine Corona-Teststation auf der Theresienwiese und organisiert zudem mehrere Impfzentren, unter anderem in der Messe München.

Donnerstag, 1. April 2021

17.57 Uhr: München ändert wegen Astrazeneca das Impfmanagement

Nachdem nur noch Menschen über 60 Jahren mit Astrazeneca geimpft werden sollen, stellt die Stadt München ihr Impfmanagement um: Astrazeneca wird ab kommender Woche in den 30 Alten- und Service-Zentren (ASZ) verwendet, denn hier bekommen überwiegend Personen über 60 Jahre eine Spritze. Damit dieses Vakzin auch im Impfzentrum Riem weiter verimpft werden kann, muss nach Angaben der Stadt erst das bayerische Registrierungsportal BayIMCO so angepasst werden, dass eine Differenzierung nach Alter möglich ist. Das soll bis 2. April der Fall sein.

Die gestern ausgesetzten Impfungen des Schul- und Kita-Personals im ISAR Klinikum werden ab kommender Woche mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer wieder aufgenommen, sofern die Impfstoff-Lieferungen wie angekündigt eintreffen. Bisher wurden rund 2.000 der 30.000 Berechtigten im ISAR Klinikum geimpft.

17.42 Uhr: Corona in München: Strengere Regeln frühestens ab Sonntag

In München gelten frühestens ab Ostersonntag strengere Corona-Regeln. Erst dann würde die "Notbremse" greifen - und auch nur, wenn der Inzidenz-Wert von 100 auch morgen und am Karfreitag und damit an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden sollte. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt zur aktuellen Corona-Entwicklung hervor. Heute lag der Wert bei 100,2 (gestern: 97,4).

13.54 Uhr: Coronafall in der Asylbewerberunterkunft in Eching

Nach einem Coronafall in einer Asylbewerberunterkunft in Eching stehen dort derzeit 43 Bewohner unter Quarantäne. Das teilt das Landratsamt Freising mit Wegen der gemeinsamen Nutzung einer Küche betrifft die häusliche Absonderung einen kompletten Block der Einrichtung. Die Versorgung der Bewohner sei sichergestellt, heißt es weiter. Sicherheitsdienstmitarbeiter vor Ort überprüfen die Einhaltung der Quarantänemaßnahmen. Die sollen bis einschließlich 13. April andauern.

13.15 Uhr: Impfstoff drohte zu verfallen: Zusätzliches Impfzentrum im Kreis Freising aufgebaut

Innerhalb weniger Stunden hat der Landkreis Freising im Feuerwehrausbildungszentrum Zolling ein temporäres Impfzentrum eingerichtet. Er wurde dabei von der Feuerwehr, dem THW, dem BRK und den Johannitern unterstützt. Der Hintergrund der Aktion: 168 Impfdosen aus einem anderen Landkreis drohten zu verfallen. Der Landkreis Freising nahm sie kurzerhand an. Weil das Impfzentrum in Freising aber komplett ausgelastet ist, musste auf die Schnelle eine zusätzliche Infrastruktur für Impfungen geschaffen werden. Am Montagabend waren dann alle Dosen rechtzeitig vor dem Verfall verimpft.

8.00 Uhr: Inzidenzwert in München steigt wieder über 100

Die Corona-Inzidenz in München hat jetzt den Wert 100 überschritten. Konkret liegt er nun laut Robert-Koch-Institut bei 100,2 (am Dienstag: 97,4). Konsequenzen hat das vorerst nicht: Erst wenn die Marke an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wird, muss die "Notbremse" gezogen werden. Das würde etwa Kontaktregeln und den Kita-Betrieb betreffen. Auch würde wieder eine nächtliche Ausgangssperre gelten und die meisten Geschäfte würden wieder auf das Prinzip "Click und Collect" umstellen.

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In und um Ingolstadt sind die Inzidenzwerte auf teils weit über 100 gestiegen.

7.18 Uhr: Inzidenzen teils weit jenseits der 100 in und um Ingolstadt

Die gesamte Region Ingolstadt liegt bei der 7-Tages-Inzidenz teils weit über 100. Am höchsten ist der Wert im Kreis Eichstätt. Dort liegt die Zahl bei 182,23 (Stand: 29.03.2021). Es folgt der Kreis Pfaffenhofen mit einer Inzidenz von 165,3 ( RKI am 30.03.2021 0:00). Der Kreis Neuburg-Schrobenhausen meldete am 30.03.2021 die Zahl 132,60.

Die kreisfreie Stadt Ingolstadt registriert am 30.03. eine Inzidenzzahl von 110, 6. Seit der Meldung vom Vortag gab es dort neun neue Fälle. Für Ingolstadt sind bislang insgesamt in 279 Fällen Mutationen nachgewiesen, 268 mal die britische Variante, 4 mal die brasilianische Variante. Sieben Differenzierungen stehen noch aus.

Mittwoch, 31.3.2021

14.35 Uhr: München setzt Astrazeneca-Impfungen teilweise aus

Die Stadt München setzt - wie auch Berlin - die Impfungen mit Astrazeneca für Personen unter 60 Jahren vorsorglich aus, bis die Frage möglicher Impfkomplikationen für diese Personengruppe geklärt ist. Das betrifft vor allem die geplanten Impfungen im Impfzentrum und im ISAR Klinikum. Die Impfungen in den Alten- und Servicezentren können fortgesetzt werden.

7.31 Uhr: Landkreis Dachau hat Inzidenzwert von 200 überschritten

Der Landkreis Dachau hat den Inzidenzwert von 200 überstiegen. Der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Dachau laut aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts bei 200,8 (Stand: 30.3. 2021, 3:09 Uhr). Gestern meldete das Landesamt für Gesundheit (LGL) für den Landkreis Dachau noch eine 7-Tages-Inzidenz von 190.

Laut den aktuellen Regelungen nach Inzidenzen der Staatsregierung greifen bei einem Wert von über 200 keine weiteren Einschränkungen. Relevant sind die Werte "unter 35", "35-50", "50-100" und "über 100".

7.00 Uhr: Im Landkreis Weilheim-Schongau wieder mehr Einschränkungen

Im Landkreis Weilheim-Schongau ist der 7-Tages-Inzidenzwert von "über 100" nach den Veröffentlichungen des Robert Koch Institutes seit dem 26.3. 2021 überschritten. Damit treten weitere Einschränkungen in Kraft. Angehörige des eigenen Hausstandes können sich nur mit einer weiteren Person - Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt - treffen. Ladengeschäfte mit Kundenverkehr sind geschlossen. Click und Collect ist aber möglich. Mit Terminvereinbarung dürfen aber auch Friseure arbeiten, außerdem Dienstleistungen im "hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang", so heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Weilheim-Schongau.

Dienstag, 30.3. 3021

18.15 Uhr: Landkreis München gründet Corona-Nothilfefonds

Die Corona-Pandemie bringt viele Menschen in eine schwierige finanzielle Lage, es gibt für sie aber kein Hilfsprogramm. Der Landkreis München hat deshalb mit Wohlfahrtsverbänden und Nachbarschaftshilfen eine Corona-Nothilfefonds ins Leben gerufen, der schnell und unbürokratisch helfen soll, zum Beispiel wenn die Waschmaschine kaputt geht und eine Reparatur unerschwinglich ist oder das Notebook fürs Homeschooling unbezahlbar ist.

Betroffene im Landkreis München können sich in solchen Fällen jetzt zum Beispiel an die Nachbarschaftshilfe in ihrem Ort oder eine Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände wenden. Diese prüfen das Anliegen und zahlen dann einen Zuschuss aus. Dafür, dass der Fonds entsprechend gefüllt ist, sollen Privatpersonen, Unternehmen oder auch Gemeinden sorgen, indem sie Spenden einzahlen. Kommt mehr Geld zusammen als für coronabedingt bedürftige Menschen gebraucht wird, sollen auch andere, die in Not geraten sind, Zuschüsse aus dem Fonds bekommen.

15.15 Uhr: Zweitniedrigster Inzidenzwert der Bezirke in Bayern

Der 7-Tages-Inzidenzwert für Oberbayern liegt derzeit bei 112, nur Unterfranken hat mit 95 einen niedrigeren Wert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit (LGL). Sämtliche Landkreise bzw Städte in Oberbayern liegen über 50 und unter 200. Den höchsten Wert verzeichnet der Landkreis Dachau mit 190. Die niedrigsten Werte haben die Landkreise Ebersberg und Landsberg (81.4).

14.14 Uhr: Münchner Krisenstab sagt Auer Maidult ab

Die traditionelle Auer Maidult wird wegen Corona definitiv abgesagt. Das hat der städtische Krisenstab beschlossen. Eigentlich gab es schon Überlegungen, die Veranstaltung wie die Kirchweihdult mit einem coronatauglichen Hygienekonzept stattfinden zu lassen. "Aber die aktuelle pandemische Lage lässt dies nicht zu", bedauert Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU). Jetzt hoffen die Marktkaufleute und Schausteller, dass wenigstens die Jakobidult vom 24. Juli bis 1. August sowie die Kirchweihdult im Oktober wieder wie gewohnt durchgeführt werden können.

14.10 Uhr: Münchner OB für Schüler-Selbsttests daheim

Die Münchner Schüler sollen die Corona-Selbsttests, die nach den Osterferien durchgeführt werden sollen, auch zuhause machen können. Das fordert Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in einem Schreiben an Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Tests daheim seien schon aus infektiologischen Gründen vorzuziehen, da die Schüler im Fall eines positiven Testergebnisses gar nicht erst in die Schule fahren würden, so der OB. Die Kontakte auf dem Weg zur Schule oder in der Schule könnten so ausgeschlossen werden. Außerdem könne so nach einem positiven Befund eine mögliche Stigmatisierung des Kindes verhindert werden, stellt Reiter weiter fest. Auch stellten die regelmäßigen Schultests auch für die Lehrkräfte eine zusätzliche Belastung und Verantwortung dar.

9.40 Uhr: Kreis Erding bewirbt sich als Modellregion für kontrollierte Öffnungen

Auch der Landkreis Erding will sich als Modellregion für kontrollierte Öffnungsschritte in Corona-Zeiten bewerben. Das bayernweite Pilotprojekt soll zum 12. April starten. "Ich glaube, dass das der richtige Weg ist", sagt Landrat Martin Bayerstorfer (CSU); „Mit den mittlerweile zahlreichen Testangeboten, gerade auch den Schnelltests, und der zunehmenden Zahl an Geimpften sind wir jetzt in einer guten Ausgangslage, um zu prüfen, wie sich Öffnungen in Kombination damit auf das Infektionsgeschehen auswirken.“ Mit Ballungsräumen in Erding und Dorfen, dem Flughafen sowie gleichzeitig seinen ländlichen Regionen bietee der Landkreis hervorragende Strukturen, um sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten die Auswirkungen von Öffnungen mit verstärkten Tests sehen zu können.

9.30 Uhr: Tollwood München: Hoffnung auf kleine Version mit Hygienekonzept

Das Tollwood-Sommerfestival wird wegen Corona in jedem Fall kleiner ausfallen: Die Konzerte in der Musik-Arena, etwa mit der Spider Murphy Gang und Hubert von Goisern, wurden jetzt bereits soweit möglich auf den Sommer 2022 verlegt. Zugleich wird das Festival insgesamt aber weiterhin "vorsichtig" vorbereitet, so die Organisatoren: "Die Situation bleibt schwierig, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass ein verkleinertes Tollwood mit umfassendem Corona-Hygienesicherheitskonzept möglich sein wird!"

Montag, 29. März 2021

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