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Mensch ärgere dich nicht-Spiel.

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    Corona-Ticker Oberbayern: Bayern schenken Gesellschaftsspiele

    Die Menschen in Bayern schenken heuer besonders gerne Gesellschaftsspiele zu Weihnachten. Klassiker wie "Mensch, ärgere Dich nicht", "Halma" oder "Monopoly" liegen voll im Trend, so der Handelsverband Bayern. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News aus Oberbayern

    • 385 neue Corona-Fälle in München (13.12., 12.30 Uhr)
    • Allein in München 14.000 Anzeigen wegen Corona-Verstößen (11.12., 17.46 Uhr)
    • 21 Tote, 1.759 Neuinfektionen in Oberbayern (11.12., 15.08 Uhr)
    • Weiterhin Besuchsverbot in den Kliniken Südostbayern (11.12., 11.37 Uhr)
    • Keine Christmette am Heiligen Abend in Erding (11.12., 11.02 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Oberbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberbayern

    12.49 Uhr: Bayern schenken heuer Gesellschaftsspiele

    Die Menschen in Bayern schenken zum Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie besonders gerne Gesellschaftsspiele. Klassiker wie "Mensch ärgere Dich nicht", "Halma", "Kniffel" oder "Monopoly" seien voll im Trend, sagte Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, am Wochenende. Aber nicht etwa für Kinder: "Immer mehr Spielsachen werden von Erwachsenen für Erwachsene geschenkt." Auch Haushaltswaren und Kochbücher seien im Weihnachtsgeschäft gefragt. "Man macht es sich zu Hause gemütlich", sagte Ohlmann. Kleidung inklusive Schuhen werden nur wenig gekauft. Unangefochtenes Lieblingsgeschenkunter den Geschenketrends der Corona-Krise ist Ohlmann zufolge als "absolute Nummer 1" der Gutschein.

    12.00 Uhr: Neue Infektionszahlen für München

    In München wurden für Samstag, 12. Dezember, 385 neue Corona-Fälle gemeldet. Das gab die Landeshauptstadt München bekannt. Neue Todesfälle in München wurden nicht gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 35.724 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 28.859 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 421 Todesfälle.

    Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 229,3. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,03 (Stand 11.12.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 103 Menschen neu anstecken.

    Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation finden sie hier.

    Sonntag, 13.12.2020

    Samstag, 12.12.2020

    18.11 Uhr: Am Flughafen München sind 50 Leiharbeiter mit Corona infiziert

    In einer Arbeiterunterkunft auf dem Gelände des Flughafens München ist Corona ausgebrochen. Das Landratsam Erding berichtet von 50 Fällen. Bei den Betroffenen handle es sich ausschließlich um Leiharbeiter von auswärts.

    In den Pflegeheimen im Landkreis Erding habe sich die Lage dagegen leicht entspannt: "Die Zahl der infizierten BewohnerInnen und MitarbeiterInnen ist seit gestern nicht signifikant angestiegen."

    Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Erding mittlerweile bei 282,2. Der Krisenstab hat deshalb heute weitere Maßnahmen diskutiert für den Fall, dass der Wert 300 überschritten wird. Dazu gehört unter anderem die Schließung von Einzelhandelsgeschäften, die nicht den täglichen Bedarf abdecken. "Es gilt jetzt mehr denn je, das Ansteigen der Fallzahlen einzudämmen und so schwere Verläufe der Viruserkrankung zu verhindern.“, betont Landrat Martin Bayerstorfer.

    Im Krankenhaus werden planbare Operationen, die nicht unbedingt sofort notwendig sind, bereits jetzt komplett eingestellt, damit weitere Betten für die Versorgung von Notfällen und schweren Covid-Fällen freigehalten werden können. In der Klinik Wartenberg wird eine Covid-19-Station für leicht bis mittelschwer an Covid 19 erkrankte Menschen aufgebaut.

    17.46 Uhr: Allein in München 14.000 Anzeigen wegen Corona-Verstößen

    Seit Mitte April sind bei der Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferats 14.000 Anzeigen zu "Corona-Verstößen" eingegangen. Sie kamen in den meisten Fällen von der Polizei. Am häufigsten ging es dabei um das "Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund" im ersten Teil-Lockdown, um das "Nichteinhalten der Kontaktbeschränkung" und das "Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Einrichtungen des ÖPNV" . In diesen Fällen wurden 150 bzw. 250 Euro Bußgeld fällig. 10.000 Euro und damit das bislang höchste Bußgeld musste ein Wirt zahlen - unter anderem wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht, einer "erheblichen Überschreitung" der zugelassenen Gäste und das "Nichteinhalten des Mindestabstands". Insgesamt kamen rund 1,75 Millionen Euro Bußgeld in die Kasse und fließen nun in den allgemeinen Verwaltungshaushalt der Stadt ein.

    15.08 Uhr: 21 Tote, 1.759 Neuinfektionen in Oberbayern

    In Oberbayern hat es laut LGL seit dem Vortag 1.759 Neuinfektionen und 21 Todesfälle durch oder mit dem Coronavirus gegeben. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 100.157, die Zahl der Todesfälle auf 1.674. In den letzten sieben Tagen hat es in Oberbayern 8.973 Neuinfektionen gegeben, damit liegt die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in ganz Oberbayern bei 190,47. Den höchsten Wert bei der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner unter den Landkreisen und Städten weist der Landkreis Erding mit einem Wert vomn 282,24 auf. Dahinter folgen der Landkreis Traunstein mit einem Wert von 267,31 und der Landkreis Dachau mit einem Wert von 236,28.

    11.37 Uhr: Weiterhin Besuchsverbot in den Kliniken Südostbayern

    An allen sechs Standorten der Kliniken Südostbayern im Landkreis Traunstein und im Berchtesgadener Land sind weiterhin keine Besuche möglich. Das teilte eine Sprecherin der Kliniken auf BR-Anfrage mit. Es gelte auf Basis des Hausrechts weiterhin ein allgemeines Besuchsverbot, um die maximale Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten.

    Ausnahmen seien nur nach Rücksprache mit dem Stationsarzt und Information der Screeningstelle am Patienteneingang möglich. Das betreffe Begleitpersonen, etwa ein Elternteil in der Kinderheilkunde, Betreuungspersonen mit konkretem Patientenauftrag, Angehörige eines Palliativpatienten sowie die Schwangerenbegleitung und Väter bei der Geburt.

    Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 67 Covid-19-Patienten behandelt, davon 52 auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation. Nach Angaben des Klinikverbundes gibt es in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land 61 Intensivbetten. Davon sind 90 Prozent belegt, jedoch nicht nur von Covid19-Intensivpatienten. Durch Anpassungen könnten nach Bedarf verstärkt Intensiv- und Beatmungskapazitäten für Covid-19 Patienten bereitgestellt werden, so die Krankenhausverwaltung auf BR-Anfrage.

    11.02 Uhr: Keine Christmette an Heiligabend in Erding

    In Erding hat der katholische Stadtpfarrer Martin Garmaier bekannt gegeben, dass es an Heiligabend keine Christmette geben wird. Ursprünglich war geplant, im Fußballstadion einen ökumenischen Gottesdienst anzubieten für bis zu 1.000 Gläubige. Dieser Plan wurde nun aber verworfen. In Zeiten, in denen sich alle beschränken müssen, wollten die Kirchen kein falsches Signal senden, so Garmaier. Außerdem dürfte ein Gottesdienst laut einer Handreichung der Diözese nicht den Charakter einer Großveranstaltung haben. Bei 1.000 Gläubigen wäre dies seiner Ansicht nach aber der Fall gewesen.

    Dass nun auch in der Stadtpfarrkirche keine Christmette gefeiert werde, tue verdammt weh, so Garmaier. Allerdings wollte er angesichts der wenigen Plätze, die in der Kirche zur Verfügung stehen, kein Lotteriespiel für die Gläubigen. An den Weihnachtsfeiertagen werde es dann aber Gottesdienste geben.

    Am Heiligen Abend wird es auch keine Gottesdienste in der evangelischen Kirchengemeinde geben. Der Kirchenvorstand habe dies einmütig beschlossen, bestätigte die Kirchengemeinde dem BR. Drei Gottesdienste waren geplant, stattdessen soll es für die Gläubigen nun einen Livestream geben. Damit wolle man sich der katholischen Kirchengemeinde anschließen.

    10.23 Uhr: Inzidenzwert für München sinkt unter 200

    Die Corona-Inzidenz liegt in München wieder ganz knapp unter 200. Konkret meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 199,9 (gestern: 211,9). Das ist die Zahl der Neuinfektionen binnen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner. An den seit Mittwoch verschärften Corona-Regeln ändert sich aber erst einmal nichts. Laut Stadt kann das Kreisverwaltungsreferat Maßnahmen, die nur bei einer Inzidenz über 200 gelten, erst aufheben, wenn diese Marke an sieben Tagen in Folge unterschritten wird.

    7.30 Uhr: Reihentestungen im Lkrs. Traunstein: Etliche positive Fälle

    Bei Reihentests auf Corona gibt es im Landkreis Traunstein etliche positive Fälle. Das hat das Gesundheitsamt Traunstein mitgeteilt.

    Bei der Firma Bayernfleisch wurden erneut 10 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Im Alten- und Pflegeheim Chiemgaustift Inzell wurden 15 Bewohner positiv getestet. Bis jetzt zeigen alle Personen entweder keine oder nur leichte Krankheitssymptome. Aufgrund der neuen Nachweise wurde am Donnerstag eine Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter durchgeführt. In der Asylunterkunft Traunstein fand bereits am Dienstag eine Reihentestung statt, bei der vier weitere Personen Corona-positiv sind. Die Betroffenen werden von der Regierung von Oberbayern in geeignete Einrichtungen verlegt. 

    Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 67 COVID-19-Patienten behandelt, davon 52 auf der Normalstation und 15 auf der Intensivstation. Nach Angaben des Klinikverbundes gibt es in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land 61 Intensivbetten. Davon sind 90 Prozent belegt, jedoch nicht nur von Covid19-Intensivpatienten. Durch Anpassungen könnten nach Bedarf verstärkt Intensiv- und Beatmungskapazitäten für Covid-19 Patienten bereitgestellt werden, so die Krankenhausverwaltung auf BR-Anfrage.

    Freitag, 11.12.2020

    16.19 Uhr: 30 Verstöße gegen Ausgangssperre und Maskenpflicht in Erding - Hoher Erklärungsbedarf

    Die Polizei hat in der Nacht im Landkreis Erding 30 Verstöße gegen die Ausgangssperre und gegen die Maskenpflicht festgestellt. Die angesprochenen Personen hätten sich durchwegs einsichtig und verständnisvoll gezeigt, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, häufig hätten die neuen Regeln noch erklärt werden müssen. Erding ist der einzige Landkreis im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums, in dem der maßgebliche 7-Tage-Inzidenzwert über 200 lag und deshalb in der Nacht zum ersten Mal die Ausgangssperre galt. Entsprechend kontrollierten die Dienststellen in Erding und Dorfen zwischen 21 und 5 Uhr verstärkt. Unterstützt wurden die Streifen dabei von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste und der nahegelegenen Polizeiinspektion Flughafen. Bei 318 Überprüfungen wurden 30 Verstöße gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geahndet. Das Polizeipräsidium äußert sich nicht dazu, wie viele davon in der Ausgangssperre begründet sind und wie viele angezeigt wurden.

    15.28 Uhr: 27 Todesfälle und fast 1.800 Neuinfektionen

    In Oberbayern hat es laut LGL seit gestern 27 neue Todesfälle mit oder durch den Coronavirus gegeben. Die Gesamtzahl der Toten steigt damit auf 1.653. Das LGL meldet 1.792 Neuinfektionen seit gestern. Die Zahl der Fälle in Oberbayern steigt damit auf 98.398. In den letzten sieben Tagen hat es in Oberbayern 8.773 Neuinfektionen gegeben. Damit beträgt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Gesamt-Bezirk 186,23. Die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in den Städten und Landkreisen in Oberbayern hat der Landkreis Erding mit einem Wert von 297,43. Dahinter folgt der Landkreis Traunstein mit einem Wert von 249,83 und der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm mit einem Wert von 227,72.

    14.18 Uhr: Absolutes Glühwein-To-Go-Verbot in München

    Glühwein "to go" hat sich in München erst mal erledigt: Die Stadt verbietet jetzt im gesamten Stadtgebiet ganztägig den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum. Trotz eindringlicher Appelle komme es in der ganzen Stadt weiter zu Menschentrauben vor Glühweinverkaufsstellen, so die Begründung. Es würden weder Abstände eingehalten noch Masken getragen. Dem könne man nur mit einem Komplettverbot begegnen.

    14.01 Uhr: Moosburger Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne

    Nach einem Coronafall in einer Asylbewerberunterkunft in Moosburg sind derzeit 18 Bewohner unter Quarantäne. Das meldet das Landratsamt Freising. Die Versorgung der Bewohner sei sichergestellt, außerdem überprüften Sicherheitsdienstmitarbeiter die Einhaltung der Quarantänemaßnahmen. Die Quarantäne soll bis zum 22. Dezember dauern.

    Donnerstag, 10.12.2020

    16.57 Uhr: Absage des König-Ludwig-Laufs 2021

    Das traditionsreiche Langlaufevent sollte eigentlich Anfang Februar in Oberammergau stattfinden. Heute haben die Verantwortlichen jedoch die Reißleine gezogen. Der Organisationschef des König-Ludwig-Laufs betonte, die Gesundheit aller Teilnehmer, aller Helfer und aller Partner stehe an oberster Stelle. Breitensportveranstaltungen sollen die Gesundheit fördern und nicht leichtfertig gefährden.

    Bei dem Langlauf-Großevent sind in den vergangenen Jahren rund 4.000 Teilnehmer am Start gewesen. Da auch bis zum ersten Februar-Wochenende 2021 keine langfristige Prognose über das Infektionsgeschehen möglich ist, haben sich die Organisatoren zu der Absage entschlossen. Die bisher gemeldeten Teilnehmer werden in den nächsten Tagen per Mail informiert.

    15.28 Uhr: 25 neue Todesfälle und über 1.400 Neuinfektionen

    Seit gestern hat es in Oberbayern laut LGL 25 neue Todesfälle gegeben. Die Gesamtzahl der mit oder an Corona Gestorbenen beträgt jetzt 1.626. Seit dem Vortag haben sich 1.432 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle in Oberbayern damit auf 96.606.

    In den letzten sieben Tagen gab es 8.480 Neuinfektionen. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern in Oberbayern bei 180,01.

    Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen hat der Landkreis Erding mit 283,68 den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgen der Landkreis Traunstein (238,55) und der Landkreis Altötting (227,77).

    13.56 Uhr: Ausgangssperre in München

    Zwischen 21 Uhr und fünf Uhr früh dürfen Münchnerinnen und Münchner ihre Häuser und Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen – etwa für die Arbeit, bei medizinzischen Notfallen oder um unterstützungsbedürftigen Personen zu helfen. Außerdem wird das ganztägige Alkoholkonsumverbot unter freiem Himmel ausgeweitet. Es gilt jetzt auch innerhalb des Altstadtrings und wie schon bisher an Orten wie dem Gärtnerplatz, dem Baldeplatz oder in den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke. Die Maskenpflicht in der Innenstadt wird verlängert. Ab morgen haben alle Schüler ab der achten Klasse und auch Berufsschüler Distanzunterricht – einige Schulen haben sogar schon heute damit begonnen. Vom „Homeschooling“ ausgenommen sind Abschlussklassen und Förderschulen.

    Die Zahl der Corona-Todesfälle steige „unerbittlich“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Er appelliert deshalb an alle in der Stadt, möglichst zuhause zu bleiben, Kontakte auf das Nötigste zu beschränken und die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Aktuell liegt die Corona-Inzidenz in München bei 205,4. Mehr als 400 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie gestorben.

    12.43 Uhr: Polizei löst Versammlung in Miesbach auf

    Die Polizei hat am Abend eine unangemeldete Versammlung in Miesbach aufgelöst. Rund 30 Personen, unter ihnen auch Kinder, hatten sich dort getroffen - angeblich als Spaziergänger. Mehrere Teilnehmer wurden angezeigt.

    Zeugen hatten der Polizeiinspektion Miesbach gegen 19 Uhr eine größere Personengruppe in der Stadtmitte gemeldet. Eine Streife traf auf etwa 30 Menschen im Bereich des Rathausplatzes fest. Einige hatten demnach Liederzettel und Grablichter in der Hand. Laut Polizei soll keiner der anwesenden Erwachsenen und Kindern eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben, Mindestabstände seien ignoriert worden. Gegenüber den Beamten behaupteten sie, lediglich spazieren zu gehen.

    Aufgrund des unkooperativen Verhaltens der Gruppe forderte die Streife Unterstützung auch aus benachbarten Dienststellen an. 14 Personen wurden wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angezeigt.

    Robert Kopp, Polizeipräsident für die Region Oberbayern Süd, kritisierte die Versammlungsteilnehmer mit deutlichen Worten. Angesichts von fast 600 gemeldeten Todesfällen in den letzten 24 Stunden sei für ihn ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel.

    07.40 Uhr: Besuchsverbot in der Kreisklinik Ebersberg

    Im Kreiskrankenhaus Ebersberg gilt ab sofort ein Besuchsverbot. Es soll mindestens bis 10. Januar bestehen bleiben. Planbare Operationen werden erst einmal aufgeschoben, damit das Personal für die Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie zur Verfügung steht. Aktuell werden in der Kreisklinik 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, vier befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 197,7.

    Mittwoch, 9. Dezember

    19.05 Uhr: Sehr angespannte Lage in den Kliniken im Münchner Umland - Aktualisierung

    Im Kreiskrankenhaus Erding sind nach Angaben des dortigen Landratsamtes derzeit noch zwei Intensiv-Beatmungsplätze frei. Im Klinikum Freising sind die Intensivbetten laut eines Sprechers derzeit „extrem“ ausgelastet. Im benachbarten Dachau ist die Belegung als hoch einzuordnen, so ein Sprecher. Zwar seien nur ein Viertel der Intensiv-Patienten mit Corona infiziert, doch diese müssten länger behandelt werden. Einen Landkreis weiter - in Fürstenfeldbruck - sind alle regulären Intensivbetten belegt, jedoch könne man laut einer Sprecherin aufstocken. In Starnberg ist man derzeit mit Nicht-Covid-Notfallpatienten stark ausgelastet - teilweise aus anderen Landkreisen. Hinzu kommt dort ein Corona-Ausbruch in einem Krankenhaus des Klinikverbunds (in Herrsching - siehe Meldung 17.45 Uhr). In Ebersberg ist die Intensivstation derzeit voll ausgelastet. Tendenz steigend, so ein Sprecher.

    18.55 Uhr: Lkrs. Ebersberg: Weihnachtsgottesdienste in Sportanlagen?

    Im Landkreis Ebersberg werden Weihnachtsgottesdienste eventuell in Sportanlagen stattfinden. Im Krisenstab hieß es heute, dass das "in bestimmten Fällen nun doch möglich sein soll", wie das Landratsamt berichtet. Die Anlagen seien zwar für den Sport geschlossen, aber mit einem strengen Hygiene-Rahmenkonzept unter Umständen für die sichere Durchführung eines Gottesdienstes geeignet. Die 7-Tage-Inzidenz im Lkr. Ebersberg liegt aktuell bei 197,7.

    17.50 Uhr: Angespannte Lage in Kliniken in und um München

    Die Lage in den Krankenhäusern in München und Umgebung ist sehr angespannt. Bei den Standorten der "München Klinik" ist die Lage laut Aussage eines Sprechers ernster als während der ersten Pandemie-Welle. Allein die München Klinik behandelt derzeit in ihren städtischen Krankenhäusern aktuell knapp 170 Patienten, die sich mit Corona infiziert haben – davon liegen 30 auf einer Intensivstation. Das größte Problem hierbei sei der andauernde Personalmangel, so der Sprecher. Deswegen begrüße man die Ausrufung des Katastrophenfalls. So könne die Last auf alle verfügbaren Kliniken verteilt werden.

    Doch in den Kreiskrankenhäusern um München sieht es nicht viel besser aus. Im Kreiskrankenhaus Erding sind nach Angaben des dortigen Landratsamts derzeit noch zwei Intensiv-Beatmungsplätze frei. Einer auf der Isolier- und einer auf der normalen Intensivstation. Im Freisinger Klinikum sind die 14 Intensivbetten laut eines Sprechers derzeit „extrem“ ausgelastet. Bisher habe man es aber immer wieder geschafft, Intensivbetten rechtzeitig wieder für neue Patienten frei zu bekommen. Im Klinikum Dachau sind rund ein Viertel der Intensivbetten mit Corona infizierten Patienten belegt. Da diese Patienten deutlich länger dort versorgt werden müssen, ist die Belegung auf der Dachauer Intensivstation laut Klinikum als hoch einzustufen. In Starnberg ist man laut Aussage derzeit mit Nicht-Covid-Notfallpatienten aus anderen Landkreisen stark ausgelastet.

    17.45 Uhr: Corona-Ausbruch in Herrschinger Klinik

    In einer Herrschinger Klinik sind zehn Patienten und sechs Mitarbeitende mit Corona infiziert. Die beiden betroffenen Stationen, die unabhängig voneinander sein sollen, stehen unter Quarantäne. Auslöser waren laut Landratsamt jeweils infizierte Patienten: "Obwohl jeder Patient nur nach vorheriger Testung in der Klinik aufgenommen wird, kann es zu unerkannten Infektionen kommen." Nach Angaben der Kreisbehörde sind drei schwerstkranke Patienten der Palliativstation "mit, aber nicht an der Corona-Infektion gestorben". Konkret handelt es sich um die Klinik Dr. Robert Schindlbeck, die zum Verbund der Starnberger Kliniken GmbH gehört. Sie nimmt nun vorübergehend keine neuen Patienten mehr auf.

    15.55 Uhr: Münchens OB Dieter Reiter muss in Quarantäne

    Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter ist ab sofort in Quarantäne. Seine Mutter wurde heute positiv auf das Corona-Virus getestet, wie die Stadt soeben mitteilte. Damit gelte der OB als Kontaktperson 1 und werde die nächsten 14 Tage - bis einschließlich 21. Dezember - von zu Hause arbeiten. Ein erster Schnelltest auf das SARS-Cov-2-Virus habe ein negatives Ergebnis ergeben. 

    15.10 Uhr: Munich Re will Großveranstaltungen nicht mehr gegen Ausfall durch Pandemien versichern

    Der Rückversicherer Munich Re will wegen der hohen Schäden in der Corona-Krise keine Großveranstaltungen mehr gegen den Ausfall durch Pandemien versichern. Der Konzern biete diesen Vertragszusatz seit diesem Jahr nicht mehr an, sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek in München. Generell wolle die Munich Re Großveranstaltungen auch weiterhin versichern. Nur die Zusatzklausel zum Pandemieschutz werde es nicht mehr geben.

    Der Ausfall und die Verschiebung von Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen in Japan sind die Munich Re in diesem Jahr teuer zu stehen gekommen. Insgesamt schätzt der Konzern die coronabedingten Schäden im Rückversicherungsgeschäft in diesem Jahr auf 3,4 Milliarden Euro.

    14.18 Uhr: 32 Todesfälle seit gestern, 7-Tage-Inzidenz steigt auf 175

    In Oberbayern sind seit gestern 32 Personen mit oder an Corona verstorben, 1356 Personen haben sich seit gestern mit dem Virus infiziert, das meldet das LGL. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist auf 175 gestiegen (gestern 169).

    Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert hat der Landkreis Traunstein (251). Es folgen: die Stadt Rosenheim (229), Landkreis Altötting (226), Landkreis Erding (218), Stadt München (202), Landkreis Mühldorf (201) und der Landkreis Ebersberg (197).

    11.10 Uhr: Keine freien Intensivbetten mehr im Klinikum Landsberg

    Die Kapazitäten der Intensivstation am Landsberger Klinikum sind erschöpft. Zwei Drittel der verfügbaren Betten sind mit Covid-19-Patienten belegt. Weitere Betten können derzeit nicht betrieben werden, auch weil Pflegekräfte wegen Corona ausfallen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

    Dienstag, 8. Dezember 2020

    18.23 Uhr: Corona-Ausbruch in Traunsteiner Fleischbetrieb: 41 Infizierte

    Bei der Traunsteiner Bayernfleisch GmbH haben sich 41 Mitarbeiter mit Corona infiziert. Nach betriebsinternen Antigen-Schnelltests seien die Ergebnisse durch PCR-Tests bestätigt worden, teilte das Landratsamt mit. Lesen Sie hier den Artikel.

    15.24 Uhr: 930 Neuinfektionen in Oberbayern seit gestern - 9 Todesfälle

    930 Menschen haben sich seit gestern in Oberbayern mit dem Coronavirus infiziert, neun Menschen sind seit gestern mit oder an Corona gestorben, das meldet das LGL.

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oberbayern bei 169. Den höchsten Inzidenzwert hat der Landkreis Erding (262), es folgen: Landkreis Traunstein (250), Landkreis Altötting (228), Stadt Rosenheim (218), Landkreis Dachau (210).

    08.22 Uhr: Klinik statt Kneipe: Gastro-Mitarbeiter sollen in Krankenhäusern helfen

    Kliniken und Pflegeheime aus München und Umgebung brauchen in der Corona-Krise dringend mehr Personal. Deshalb bitten sie jetzt die Gastronomie um Hilfe. Wie der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) mitteilt, richtete das Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt München (RGU) eine Anfrage an den Verband. Gesucht seien Mitarbeiter aus Hotels und Gaststätten, die bereit sind, in Kliniken und Pflegeeinrichtungen stundenweise als Servicekräfte auszuhelfen. Angesprochen seien insbesondere Mitarbeiter, die sich zurzeit in Kurzarbeit befinden.

    Montag, 7. Dezember 2020