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Impfstoff von Astrazeneca.

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    Corona-Ticker Oberbayern: Sonder-Impfaktion schon ausgebucht

    Die Termine für die Münchner Sonderimpfaktion "Impfen 60+" mit Astrazeneca sind alle schon ausgebucht. Münchens OB Reiter lehnt derweil eine Bevorzugung von geimpften EM-Fußball-Fans ab. Die Entwicklungen im Ticker für Oberbayern.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern:

      • Münchner Sonderimpfaktion 60+ mit Astrazeneca ausgebucht (25.4., 13.30 Uhr)
      • Oberbürgermeister Reiter gegen Impf-Ausnahmen für EM-Fans in München (24.04., 12.02 Uhr)
      • Nur noch Lkr. Garmisch-Partenkirchen unter Inzidenz 100 (23.4., 17:20 Uhr)
      • Bundesweite Notbremse ändert Maßnahmen in München kaum - kein Joggen bis 24 Uhr (23.4., 16:30 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

      13.30 Uhr: Astrazeneca-Sonderaktion "Impfen 60+" bereits ausgebucht

      Im Rahmen einer Sonderaktion konnten sich Münchnerinnen und Münchner über 60 Jahre kurzfristig für insgesamt 6.000 Impftermine mit Astrazeneca im ISAR Klinikum anmelden. Die ersten sechs Tage der Impfaktion waren bereits am Freitagmittag, wenige Stunden nach Anmeldestart, ausgebucht, die restlichen Impftermine für die beiden letzten Aktionstage konnten dann bis Samstagmittag vergeben werden. Das meldet die Stadt am Sonntag. Die Astrazenenca-Sonderaktion "Impfen 60+" läuft noch bis einschließlich Samstag, 1. Mai.

      Die Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek zeigte sich hoch erfreut über den regen Zuspruch. Sie sagte, das beweise die hohe Impfbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner. "Dass wir bisher noch nicht mehr Personen impfen konnten, liegt einzig am begrenzten Angebot an Impfstoffen. Ich hoffe sehr, dass wir bald mehr Impfdosen geliefert bekommen." Allein im Impfzentrum Riem könnten jeden Tag bis zu 7.000 Menschen geimpft werden, so Zurek, hinzu komme das Angebot der Hausärzte.“

      Die 6.000 Astrazeneca-Dosen konnten im Impfzentrum Riem nicht mehr verimpft werden, nachdem die Erstimpfungen mit dem Vakzin in den Impfzentren ab Montag, 19. April, auf Wunsch des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege beendet wurden.

      Sonntag, 25. April 2021

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      Bildrechte: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

      OB Dieter Reiter will Geimpfte nicht bevorzugen.

      12.02 Uhr: Oberbürgermeister Reiter gegen Impf-Ausnahmen für EM-Fans in München

      In den Diskussionen um eine Zuschauerrückkehr bei der Fußball-EM will Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Platzvergabe keine Bevorzugung für Geimpfte haben. Das Thema müsse man in einer größeren Debatte über den Fußball hinaus erörtern, sagte der SPD-Politiker nach der Bestätigung der UEFA für vier Partien in der Allianz Arena. Theoretisch ist zwar denkbar, dass geimpfte Fans aus Sicherheitsgründen bei der Vergabe der Tribünenränge bevorzugt werden. Reiter aber sagte: "Es wäre wahrscheinlich ein schwieriges politisches Signal, wenn man jetzt ausgerechnet die ersten Ausnahmen für Geimpfte bei Zuschauern von Fußballspielen macht."

      Reiter ergänzte, dass die Europameisterschaft in der Hinsicht keine Priorität habe gegenüber des in der Corona-Krise bereits massiv beeinträchtigten Alltags. Sollten just für den Fußball-Höhepunkt geimpfte Personen Sonderrechte bekommen, "da würden die Münchnerinnen und Münchner überrascht sein und hätten mindestens genauso gerne, dass Kinder wieder in die Schule gehen können, dass die Gastronomie auf hat und dass der Einzelhandel auf hat", sagte der Politiker.

      Samstag, 24. April

      17:20 Uhr: Nur noch Lkr. Garmisch-Partenkirchen unter Inzidenz 100

      In Oberbayern sind seit gestern 1.401 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt derzeit bei 166,04 und damit weiterhin unter dem bayernweiten Wert von 182,84. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 23.4., 8 Uhr). 14 Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

      Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 201.650 gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat noch immer der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 339,17. Der Landkreis Pfaffenhofen liegt seit heute über 200. Unter dem kritischen Inzidenzwert 100 liegt aktuell nur noch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 76,90.

      16:30 Uhr: Bundesweite Notbremse ändert Maßnahmen in München kaum - kein Joggen bis 24 Uhr

      Die Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die bei einer Inzidenz über 100 strenger sind als im Bundesgesetz, bleiben laut Staatsregierung vorerst bestehen. Das zeigt das Beispiel München, wo sich OB Dieter Reiter heute demonstrativ mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen ließ:

      So hat die am Samstag in Kraft tretende "Notbremse" nach dem neuen Bundesinfektionsschutzgesetz in der bayerischen Landeshauptstadt wie auch in vielen anderen Städten und Landkreisen kaum Auswirkungen. Lediglich bei den "körpernahen Dienstleistungen" gibt es nach Angaben der Stadt Veränderungen: Ab morgen dürfen nur noch Friseure und Fußpfleger aufmachen, und Kunden brauchen dafür einen aktuellen negativen Coronatest. Im Einzelhandel kann dagegen mit negativem Test weiter „Click & Meet“ genutzt werden, da München aktuell mit 148,2 unter dem neuen Grenzwert von 150 liegt. Für eine Verschärfung müsste er drei Tage hintereinander über 150 liegen.

      Die Ausgangssperre tritt auch weiterhin um 22 Uhr in Kraft. Dafür ist Spazierengehen oder Joggen bis 24 Uhr ist nach der Bayerischen Verordnung, die strenger als das Bundesgesetz ist, nicht zulässig. In Schulen und Kitas ist in Bayern nach wie vor bereits ab einem Inzidenzwert 100 (nicht 165) nur noch Distanzunterricht bzw. Notbetreuung möglich. Davon ausgenommen sind Abschlussklassen. Außerdem bleibt es bei der bayerischen Regelung, dass auch Buchläden, Blumenläden und Gartencenter ab einer Inzidenz von 100 nur „Click & Meet“ mit negativem Test anbieten können. Der Tierpark Hellabrunn bleibt geschlossen.

      13:55 Uhr: Weitere Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca sorgen für hohen Andrang

      An diesem Wochenende gibt es in einigen Städten und Landkreisen wieder Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca. So verimpft der Landkreis Altötting am Samstag über 800 Dosen des Vakzins an Freiwillige. Bei der erforderlichen Online-Anmeldung heute früh waren die Termine im Impfzentrum nach einer halben Stunde bereits komplett ausgebucht. Das Vakzin ist aber weiterhin auch über Arztpraxen zu erhalten, über die Impfreihenfolge entscheidet der Arzt.

      Im Landkreis Mühldorf am Inn werden seit Freitagmittag bis Sonntagabend Restdosen von Astrazeneca verimpft - und zwar ohne Priorisierung. Landkreisbewohner ab 18 Jahren - auch ohne Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe - können nach vorheriger Aufklärung im Impfzentrum an der Eissporthalle Waldkraiburg das Vakzin erhalten. Hier genügt die übliche Online-Registrierung auf www.impfzentren.bayern, die jeder Impfwillige ohnehin benötigt, und der Personalausweis. Eine Extra-Anmeldung ist nicht erforderlich.

      In München startet am Samstag die Aktion "Impfen 60+" mit Astrazeneca für über 60-Jährige. Zusätzlich zur Registrierung auf www.impfzentren.bayern muss man sich in einem Buchungsportal für ein Termin anmelden unter "wir-impfen-muenchen.de". Alle weiteren Informationen und ihren Termin bekommen die Impfwilligen dann per E-Mail zugeschickt. Die Aktion dauert bis 1. Mai.

      10:59 Uhr: Corona-Inzidenz: leichter Anstieg in München - Ebersberg wieder über 100

      Die Corona-Inzidenz in der bayerischen Landeshauptstadt München ist wieder leicht nach oben gegangen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut für München einen Wert von 148,2 (gestern: 146,4). Unterdessen hat der Landkreis Ebersberg, der einzige im Großraum München, der gestern knapp unter 100 lag, diesen Wert auch wieder überschritten (104,4). In ganz Südbayern kann nun nur noch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen Wert unter 100 vorweisen (76,9).

      Freitag, 23. April

      18.16 Uhr: Audi will Beschäftigte testen und impfen

      Audi wartet weiterhin darauf, seine Beschäftigten gegen das Coronavirus impfen zu dürfen. Noch trifft das Unternehmen aber keine verbindliche Aussage, wann die interne Impfkampagne starten kann. Audi zufolge können sich alle Beschäftigten der Audi AG, die im Werk und in Audi-Gebäuden arbeiten, ab der nächsten Woche freiwillig zwei Mal pro Woche selbst zu Hause auf das Coronavirus testen. Dafür verteilt das Unternehmen die doppelte Anzahl Testkits. Eine Video-Anleitung zum Selbsttest bietet der firmeninterne Gesundheitsschutz.

      17.30 Uhr: 1.237 neue Corona-Infektionen seit gestern

      In Oberbayern sind seit gestern 1.237 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt derzeit bei 163,86 und damit noch immer unter dem bayernweiten Wert von 182,75. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 22.4., 8 Uhr). Fünf Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 200.249 gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat noch immer der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 329,67. Unter dem kritischen Inzidenzwert 100 liegt aktuell nur der Landkreis Ebersberg mit 99,55.

      17.00 Uhr: Weitere Sonderimpfaktion im Landkreis Altötting

      Nachdem dem Impfzentrum des Landkreises Altötting in einer Sonderaktion 4.300 Impfdosen Astrazeneca zugeteilt wurden, seien durch elektronische oder telefonische Einladung nahezu 3.500 Dosen an alle Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre im Landkreis verimpft worden. Dadurch haben laut Landratsamt bis heute 80 Prozent der registrierten Personen über 60 Jahre bereits eine Erstimpfung erhalten. Die noch zur Verfügung stehenden etwa 800 Impfdosen des Impfstoffs Astrazeneca werden am Samstag (24.4.2021) in einer Sonderimpfaktion auch impfberechtigten Bürgerinnen und Bürgern unter 60 Jahren angeboten. Alle impfwilligen Personen müssen auf www.impfzentren.bayern registriert sein oder sich registrieren. Die Terminvergabe für diese einmalige Sonderimpfaktion könne allerdings nicht über dieses System erfolgen, sondern müsse über eine separate Anmeldung im Online-Kalender über die Homepage des Landratsamts Altötting durchgeführt werden, welcher ab Freitag, 23.04.2021 um 08:00 Uhr, freigeschaltet wird. Der Kalender ist erreichbar unter https://www.lra-aoe.de/news/impfaktion-astrazeneca.

      An diesem Tag werde ausschließlich AstraZeneca verimpft, andere Impfstoffe stünden nicht zur Verfügung, heißt es. Aus diesem Grunde möchten sich bitte nur Impfwillige anmelden, die sich explizit mit Astrazeneca impfen lassen möchten. Wenn ein bereits vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werde, stehe kein Ersatztermin zur Verfügung, so das Landratsamt. Es erwächst daraus auch kein Anspruch auf eine vorzeitige Terminierung mit einem anderen Impfstoff. Laut Landratsamt Altötting werden nur Personen zugelassen, die über einen persönlich zugeteilten Termin für die Sonderimpfaktion verfügen und im Landkreis Altötting ihren Wohnsitz haben. Für die Impfung ist der Personalausweis oder eine Bestätigung vom Einwohnermeldeamt zum Nachweis der Berechtigung mitzuführen. Die besondere notwendige individuelle Risikoaufklärung für Personen unter 60 Jahre durch einen Arzt vor der Impfung ist sichergestellt.

      10.20 Uhr: Dachauer Volksfest wegen Corona abgesagt

      Wegen Corona wird das Dachauer Volksfest auch in diesem Jahr abgesagt. Das hat der Kulturausschuss des Stadtrats jetzt mit großer Mehrheit beschlossen. Die Großveranstaltung hätte von 7. bis 16. August stattgefunden. Alternativ gibt es Überlegungen für einen "Sommer auf der Thoma-Wiese" mit Buden, Imbissständen und Biergärten. Ob zumindest das umgesetzt werden kann, hängt aber letztlich von der Entwicklung der Infektionszahlen ab, sagte Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD).

      8.50 Uhr: Inzidenz - Rückgang in München, Ebersberg und Garmisch-Partenkirchen wieder unter 100

      Die Corona-Inzidenz in München geht zurück. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 146,4 (gestern: 156,5).

      Unterdessen gibt es in Oberbayern zwei Landkreise, die wieder unter die 100 "gerutscht" ist: Der Landkreis Ebersberg und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

      Bayernweit liegt die vom RKI gemeldete Inzidenz am Donnerstag bei 180,3 - ein leichter Rückgang gegenüber den Vortagen. In Oberbayern liegt der Landkreis Mühldorf am Inn über 300.

      7.15 Uhr: Schnelltestzentrum in Starnberg

      Mehr Corona-Testmöglichkeiten in Starnberg: Der Landkreis eröffnet heute ein neues Schnelltestzentrum in der Schlossberghalle. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger dort testen lassen. Täglich - außer sonntags - zwischen acht und sechzehn Uhr, ein Termin ist dafür nicht notwendig.

      Donnerstag, 22. April

      Mittwoch, 21. April

      14.45 Uhr: Coronatests in Münchner Schulen: 0,1% positive Befunde

      Bei den Corona-Selbsttests in den Münchner Schulen gab es vergangene Woche knapp 0,1 Prozent positive Befunde. Das teilte die Stadt jetzt mit. Konkret wurden 171.500 Tests durchgeführt und 163 positive Ergebnisse gemeldet. Vergangene Woche hatte in der Regel Wechselunterricht stattgefunden. In der laufenden Woche haben die meisten Schüler in München dagegen Distanzunterricht. Ausgenommen sind nur Viertklässler, Elftklässler an Gymnasien und Fachoberschulen sowie Abschlussklassen. Für die Teilnahme am Unterricht in der Schule sind mindestens zwei Tests pro Woche vorgeschrieben.

      14.41 Uhr: 1591 neue Corona-Infektionen seit gestern

      In Oberbayern sind seit gestern 1591 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt derzeit bei 170,90 und damit noch immer unter dem bayernweiten Wert von 186,53. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 20.4., 8 Uhr). Acht Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 199.012 gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat noch immer der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 325,36. Weiterhin liegen kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Oberbayern unter 100.

      13.22 Uhr: Immer mehr Sonderimpfaktionen

      Immer mehr Landkreise in Bayern bieten bei Impfaktionen Astrazeneca-Dosen für alle Erwachsenen an. Sowohl der niederbayerische Landkreis Dingolfing-Landau als auch der Landkreis Mühldorf am Inn in Oberbayern kündigten am Mittwoch an, am kommenden Wochenende "offene Impftage" für alle ab 18 Jahren anbieten zu wollen. Das Angebot gilt nur für Einwohner oder Personen mit gewöhnlichem Aufenthaltsort in den Landkreisen.

      Bei offenen Impfaktionen in bayerischen Landkreisen war die Nachfrage nach dem Astrazeneca-Impfstoff zuletzt groß. Allerdings richteten sich die Angebote meist an Bürger ab 60 Jahren. Zuletzt hatte die Ständige Impfkommission empfohlen, in Deutschland das Präparat nur noch Menschen in dieser Altersgruppe zu spritzen.

      12.27 Uhr: Mann stiehlt drei Biontech-Spritzen aus Impfzentrum

      Ein 57-jähriger Mann hat gestern Nachmittag im Impfzentrum München-Riem drei gefüllte Biontech-Spritzen gestohlen. Er hatte eine 75-jährige Münchnerin zu ihrem Impftermin begleitet. Der Mann war kurz vor 16 Uhr mit seiner Bekannten in der Behandlungskabine, die dort ihre Spritze gegen Covid-19 bekam. Bei dieser Gelegenheit nahm der Mann drei bereitgestellte Spritzen an sich, die laut Polizei den Wirkstoff Biontech enthielten, und verließ mit seiner Beute sofort das Impfzentrum - ohne seine Bekannte.

      Der medizinische Angestellte, der die 75-Jährige geimpft hatte, bemerkte den Diebstahl jedoch und informierte den Sicherheitsdienst. Mitarbeiter konnten den flüchtigen 57-Jährigen wenige hundert Meter außerhalb der Messehallen festhalten und anschließend der Polizei übergeben. Die drei gestohlenen Impfspritzen wurden auf dem Fluchtweg sichergestellt und entsorgt.

      Dienstag, 20. April

      15.12 Uhr: Sonderimpfaktion im Landkreis Miesbach

      Seit heute Vormittag kann man sich im Landkreis Miesbach für eine Sonderimpfaktion mit Astrazeneca anmelden. Der Landkreis bekommt 2000 Impfdosen zusätzlich, die am kommenden Wochenende in der Mittelschule Holzkirchen verimpft werden. 2000 Bürger über 60 Jahren können sich einen Termin reservieren, ohne, dass sie eine Priorisierung nachweisen müssen, so das Landratsamt. Die Aktion läuft seit 10 Uhr. Nach Auskunft des Landratsamtes waren bis zum Nachmittag 800 Termine gebucht, 1200 stehen noch zur Verfügung. Die Terminbuchung bleibe so lange freigeschaltet, bis alle Termine vergeben sind.

      14.58 Uhr: Corona in Oberbayern: 664 neue Corona-Infektionen

      In Oberbayern sind seit gestern 664 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt derzeit bei 171,18 und damit noch immer unter dem bayernweiten Wert von 187,23. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 20.4., 8 Uhr). Sieben Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 197.421 gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat noch immer der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 347,80. Weiterhin liegen kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Oberbayern unter 100.

      14.02 Uhr: Sonderimpfaktion im Landkreis Pfaffenhofen

      Im Kreis Pfaffenhofen gibt es am Freitag, 23.04.2021, eine Sonderimpfaktion. Wie das Landratsamt Pfaffenhofen mitteilt, impft das BRK Impfstoff AstraZeneca und zwar in den Impfzentren Pfaffenhofen und Geisenfeld. Berechtigt für eine solche Impfung sind ausschließlich Landkreisbürger*innen ab 60 Jahren. Eine Anmeldung ist möglich ab dem morgigen Mittwoch, 21.04.2021, um 8 Uhr unter HYPERLINK "http://www.impfzentrum-pfaffenhofen.de" www.impfzentrum-pfaffenhofen.de. Zudem muss die Person auch im BayIMCO (https://impfzentren.bayern/) registriert sein. Erforderlich ist außerdem die Bereitschaft, sich mit dem Vakzin von AstraZeneca impfen zu lassen. Insgesamt stehen 600 Impftermine zur Verfügung. Wer sich einen Termin sichert, erhält auch seine Zweitimpfung mit dem Vakzin AstraZeneca. „Derzeit werden in den beiden Impfzentren zusammen täglich zwischen 700 und 800 Personen geimpft.“, so Steffen Kill, Koordinator der Impfzentren am Landratsamt. „Die dem Landkreis für diese Woche angekündigte reguläre Liefermenge von knapp 2900 Impfdosen wird spätestens nach vier Tagen verimpft sein. Während der Freitag für die Sonderimpfaktion genutzt werden kann, werden die Impfzentren mangels Impfstoff am Donnerstag und Samstag geschlossen bleiben müssen.“

      12.31 Uhr: Offene Impftage laut Landratsamt Mühldorf gut angenommen

      Das Landratsamt hat eine zufriedene Bilanz der offenen Impftage gezogen. Den Angaben zufolge haben 5.500 Menschen eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen. Auch unter 60-Jährige wurden nach Risikoaufklärung geimpft. Für die offenen Impftage (von Donnerstag bis Sonntag) ohne Priorisierung und Terminvergabe hatte das Landratsamt Mühldorf eine Sonderzuweisung von 7000 Impfdosen erhalten. Was übrig blieb, ging an Arztpraxen oder wird weiter im Impfzentrum eingesetzt. Laut Landratsamt sind mittlerweile rund 25 Prozent der Landkreisbevölkerung erstgeimpft.

      10.26 Uhr: Lkr. Starnberg richtet weitere Impfaußenstellen ein

      Der Landkreis Starnberg hat jetzt auch Impfaußenstellen in Feldafing und Herrsching. In Feldafing wird in einem zuletzt ungenutzten Gebäude auf dem Gelände der Bundeswehr-Schule für Informationstechnik geimpft. In Herrsching wurde eine Containeranlage auf einem Grundstück an der Gewerbestraße errichtet. Bisher gab es neben dem Impfzentrum in Gauting schon die Außenstellen in Starnberg und Wörthsee. Mit den zusätzlichen "Flilialen" wollte sich der Landkreis nun nicht zletzt auf für Mai angekündigten größeren Impfstofflieferungen vorbereiten.

      10.12 Uhr: Die Corona-Inzidenz in München geht weiter leicht zurück

      Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut für die Stadt München einen Wert von 155,4. Damit ist der Wert leicht gesunken (gestern: 161,3). Unterdessen steht im Großraum München nach den Landkreisen Freising und Starnberg auch der Landkreis Erding kurz vor dem Überschreiten der 200. Aktuell liegt der Wert bei 195,4.

      08.05 Uhr: Digitale Anmeldung für Innklinikum-Besuch möglich

      Angehörige von Patientinnen und Patienten des Innklinikums Altötting und Mühldorf können ab sofort Besuche an allen vier Klinikstandorten (Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag) vorab digital anmelden. Dazu setzt das InnKlinikum eine spezielle Software ein. Laut Mitteilung des Klinikums ist das Ziel zum einen, Klinikbesuche einfacher zu gestalten und längere Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden. Andererseits hilft die Software auch beim Infektionsschutz, denn nötigenfalls können Kontaktpersonen schnell verständigt werden. Die Software kann über zwei verschiedene Internetlinks abgerufen werden, führt dann durch einen Fragebogen und gibt am Ende einen QR-Code aus, der bei der Eingangskontrolle der Klinik vorgezeigt wird.

      Die Kliniken weisen darauf hin, dass die Besuchsmöglichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie generell eingeschränkt sind: Patientinnen und Patienten können erst ab dem fünften Tag des stationären Aufenthalts von einer festgelegten Person besucht werden. Zusätzlich müssen die Besucherinnen und Besucher einen negativen Corona-PCR-Test vorweisen können.

      Montag, 19. April 2021

      18.56 Uhr: Corona in Oberbayern: 836 neue Corona-Infektionen seit gestern

      In Oberbayern sind seit gestern 836 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz für den gesamten Regierungsbezirk liegt nun bei 173,75 und damit noch immer unter dem bayernweiten Wert von 188,36. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage mit (Stand: 19.4., 8 Uhr). Sieben Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten ist in Oberbayern inzwischen auf 196.757 gestiegen.

      Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat immer noch der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 327,09. Weiterhin liegen kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Oberbayern unter 100.

      15.30 Uhr: #einkerzen-Aktion an Staatskanzlei und Rathaus - Münchner Polizei ermittelt

      Unbekannte Personen haben am Sonntag im Rahmen der bundesweiten #einkerzen-Aktion an der Staatskanzlei und am Neuen Rathaus in München nicht angezündete Kerzen abgestellt. Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs von Ordnungswidrigkeiten. Sowohl auf dem Hinweisschild vor der Staatskanzlei als auch im Hofgarten auf der Rückseite hatten Unbekannte mehrere unbenützte Kerzen platziert. Neben dem Neuen Rathaus in der Münchner Innenstadt reihten sich im Laufe des Sonntags ebenfalls Dutzende Wachslichter mit unbeschädigten Dochten. An beiden Standorten waren zusätzlich Zettel und Plakate angebracht mit Botschaften wie "Zündet eure Kerzen selber an!" oder "Ehrliches Gedenken statt Heuchelei", verbunden mit dem Hashtag #einkerzen. Die Urheber der bundesweiten Aktion wollten damit am Tag des Gedenkens an die Covid-19-Opfer gegen die Corona-Politik protestieren.

      8.37 Uhr: Weitere Maßnahmen im Landkreis Mühldorf

      Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf ist weiterhin über 300 (aktueller Stand: 327,1; RKI, Stand: 19.04., 03:09 Uhr), weshalb im Landkreis weitere Maßnahmen ab Dienstag (20.04) greifen. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen bis zum 2.05., somit knapp zwei Wochen gelten. Unter anderem gelten für Versammlungen strengerer Auflagen. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind Besuche sind zeitlich begrenzt. Auf öffentlichen Spielplätzen gilt für Besucher ab 15 Jahren eine FFP2-Maskenpflicht.

      0.00 Uhr: "Notbremse" im Landkreis Starnberg

      Der Landkreis Starnberg muss am Montag die "Notbremse" ziehen. Denn die Corona-Inzidenz 100 wurde am Samstag den dritten Tag in Folge überschritten. Das bedeutet beispielsweise, dass nun eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis fünf Uhr gilt. Treffen sind nur noch mit einer einzigen Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Läden, die als "inzidenzunabhängig" eingestuft sind, können Kunden nur noch Terminshopping ("Click & Meet") anbieten – und das auch lediglich gegen Vorlage eines aktuellen negativen Tests.

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