Medienkompetenzprojekte


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Wilhelm-Hausenstein Gymnasium Unterm Friedensengel

Die Schüler erzählen die wechselvolle Geschichte jenes Münchner Viertels, über dem der Friedensengel golden leuchtet. Sie handeln von ehemals jüdischem Leben, von Diktatur und der entbehrungsreichen Nachkriegszeit.

Stand: 04.07.2012

Friedensengel | Bild: picture-alliance/dpa

Blickt man über München thront seit 1899 hoch über der Stadt unübersehbar der goldene Friedensengel. Doch woher kommt er? Woher hat er diesen Namen?

Ausgehend von der Namensgebung setzten sich zwölf Schüler der 11. Klasse des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums mit diesem Wahrzeichen auseinander und begaben sich auf Spurensuche über friedliche und weniger friedliche Zeiten der Münchner Geschichte.

Möhlstraße

Nicht weit vom Friedensengel entfernt erreicht man eine Straße Münchens, die sowohl die Kriegs- als auch die Nachkriegsjahre der Stadt bis heute eindrucksvoll verdeutlicht. Man muss nur hinter die Fassaden und in die Keller der heute oft von Botschaften genutzten Villen schauen um jüdisches Leben, Diktatur und harte Jahre der Entbehrung aufzuarbeiten.

Am eindrucksvollsten fanden die Schüler des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums die Erzählungen über den Schwarzmarkt, der hier nach dem Zweiten Weltkrieg zu finden war.

Bogenhausener Friedhof

Nicht nur auf den Spuren des Namenspatrons unserer Schule Wilhelm-Hausenstein konnten wir Elftklässler auf dem Friedhof Bogenhausener wandeln, sondern zahlreiche andere Geschichten taten sich uns hier zu Füßen der spätbarocken Kirche St. Georg auf. Vielleicht fühlen Sie sich zum Miträtseln herausgefordert.

Unterstützt wurden die Schüler von Veronika Baum vom Bayerischen Rundfunk und ihrer Lehrerin Nadine Bürglen.


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