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AGCO/Fendt musste vielerorts vorübergehend die Arbeit einstellen, auch in Marktoberdorf

Bildrechte: picture alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand
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Hacker-Angriff bei AGCO/Fendt: Produktion steht zum Teil still

Der Landmaschinenhersteller AGCO/Fendt ist am 5. Mai Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Deshalb musste vielerorts die Produktion eingestellt werden. Das betrifft auch das Werk in Marktoberdorf. Das ganze Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt.

Von
Roswitha PolaschekRoswitha Polaschek
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Mehrere Produktionsanlagen des Landmaschinenherstellers AGCO/Fendt sind von einem Hacker-Angriff lahmgelegt worden. Der Angriff vom vergangenen Donnerstag betrifft mehrere Produktionsanlagen weltweit, wie der US-Konzern mitteilte.

Noch ist laut dem Konzern nicht klar, wie stark sich der Angriff ausgewirkt hat, AGCO geht aber der Mitteilung zufolge davon aus, dass der Geschäftsbetrieb mehrere Tage, möglicherweise auch länger, beeinträchtigt sein wird. Wie lange es dauert, bis der Betrieb voll und ganz wieder fortgesetzt werden kann, hänge davon ab, wie schnell der Konzern seine Systeme reparieren könne, so AGCO/Fendt.

Fendt in Marktoberdorf schickt Mitarbeiter nach Hause

Am Standort in Marktoberdorf wurden nach Informationen der Allgäuer Zeitung tausende Fendt-Mitarbeiter vorübergehend nach Hause geschickt. Kein Computer des Unternehmens in Marktoberdorf habe aktuell eine funktionierende Internetverbindung, berichtet die Zeitung. Daher könnten weder Traktoren produziert werden, noch Bauteile bestellt oder verladen oder auch nur Gehaltsschecks ausgestellt werden. Bis mindestens Montag könne im Ostallgäu nicht gearbeitet werden, so die Zeitung.

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