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Börse: Nervosität an den Märkten

Es ist eine ungute Gemengelage derzeit an den Börsen. Das Brexit-Chaos, die internationalen Handelskonflikte und Konjunkturängste verunsichern die Investoren.

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Die Furcht vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft hat nicht nur durch einige zuletzt schwächere Konjunkturdaten Nahrung bekommen, sondern wird auch von der Lage an den US-Anleihemärkten befeuert. Dort werfen dreimonatige US-Bonds weiterhin mehr ab als zehnjährige und an der Börse gilt das als Signal einer nahenden Rezession. Einige Finanzmarktexperten haben zwar vor überzogenen Ängsten vor dieser sogenannten inversen Zinskurve gewarnt, dennoch ist die Nervosität der Anleger spürbar.

Verluste in New York und Tokio

An der Wall Street schloss der Dow Jones fast unverändert mit einem Minus von 0,1 Prozent. Auch in Tokio drücken Konjunktursorgen auf die Stimmung. Der Nikkei-Index hat rund 1 ½ Prozent verloren. Verunsicherung kommt auch aus London, wo nach der jüngsten Abstimmungsrunde im Unterhaus weiterhin keine Klarheit über den Brexit-Kurs herrscht.

Bayer erneut im Fokus

Hierzulande dürfte die juristische Niederlage des Bayer-Konzerns in einem wegweisenden US-Prozess um das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat Thema an den Börsen sein. Der Euro steht am Morgen bei 1, 12 60 Dollar.