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Die neue BR24 Börse

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    Börse: Alle Entwicklungen im August 2021

    Hier finden Sie alle Entwicklungen zum Dax, Aktien und dem Börsengeschehen des Monats August 2021.

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    • BR24 Wirtschaft

    22.08 Uhr - Wall Street knapp im Minus

    Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Groß-Auftrag von der britischen Airline Jet2 erhalten. Es geht um 36 Maschinen vom Typ A321neo für einen Listenpreis von fast fünf Milliarden Dollar. Jet2 könnte die Bestellung auch noch erweitern auf bis 60 Maschinen. Für Aufsehen in der Branche sorgte, dass Airbus mit dieser Order einen Neukunden gewinnen konnte, der bisher ausschließlich Boeing-Flugzeuge in seiner Flotte hat. Die im MDAX notierte Aktie von Airbus verteuerte sich um knapp 1 Prozent. Insgesamt erlebten die deutschen Börsen eine Berg- und Talfahrt. Am Vormittag hatte der DAX zunächst Anlauf auf ein neues Allzeithoch genommen, bevor sich der Markttrend umkehrte. Am Ende gab der DAX um 0,3 Prozent nach auf 15.835 Punkte. In New York schlossen Dow Jones und Nasdaq leicht im Minus.

    19.20 Uhr - Adler Modemärkte verlassen Insolvenz

    Die Adler Modemärkte haben ihr Insolvenzverfahren beendet - das gab der neue Eigentümer bekannt, die Zeitfracht Gruppe. Demnach werden 130 Filialen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz fortgeführt, mehr als 2.600 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Im Gegenzug fallen nach Unternehmensangaben aber auch 500 Jobs weg, 30 Geschäft werden geschlossen. Das Insolvenzverfahren für Adler war im Januar beantrag und im Juli eröffnet worden.

    17.37 Uhr - DAX schließt im Minus

    Der deutsche Aktienmarkt hat heute eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Am Vormittag lag der DAX auf Rekordkurs und überstieg für kurze Zeit auch wieder die Marke von 16.000 Punkten. Dann setzten nach Einschätzung von Händlern Gewinnmitnahmen ein, die für eine Trendwende sorgten. Am Ende gab das Börsenbarometer um 0,3 Prozent nach auf 15.835 Zähler. Der Euro pendelt um die Marke 1,18 Dollar.

    16.47 Uhr – Robinhood wegen Börsenaufsicht unter Druck

    In Deutschland und den USA haben viele junge Menschen in Corona-Zeiten am Smartphone zu Hause die Finanzmärkte für sich entdeckt. Mit neuen, einfachen Apps und günstigen Gebühren - zum Teil fast kostenlos - wurden und werden sie gelockt. Allerdings wird das Geschäftsmodell kritisch gesehen. Bei den sogenannten PFOF-Geschäften, „Payment for Order Flow“ leiten Börsenbroker die Aufträge ihrer Kunden an größere Handelshäuser weiter, von denen sie dann im Gegenzug Geld erhalten. Der Chef der US-Börsenaufsicht sieht darin Interessenskonflikte, weil Handelsfirmen so als erstes über Angebot und Nachfrage Bescheid wüssten. Das könnte zu unfairen Vorteilen führen. Die US-Börsenaufsicht denkt darüber nach, das zu verbieten. Aktien der beliebten Trading-App verlieren 1 Prozent.

    15.23 Uhr – Flugzeugbauer Airbus mit Großauftrag

    Der Flugzeugbauer Airbus hat eine Bestellung über 36 Maschinen vom Typ A321neo von der britischen Fluggesellschaft Jet2 erhalten. Dabei geht es um einen Listenpreis von fast fünf Milliarden Dollar. Jet2 könnte den Auftrag auf bis zu 60 Maschinen erweitern, wie es heißt. Das würde dann einem Listenpreis von rund acht Milliarden Dollar entsprechen. Üblicherweise werden allerdings Abschläge gewährt. Die Aktie von Airbus hält sich heute besser als der Gesamtmarkt. Airbus dürfte Experten zufolge demnächst in den Dax aufsteigen, wenn der Dax Ende September auf 40 Mitglieder vergrößert wird.

    13.02 Uhr – Bei Lkw-Bauer MAN geht der Betriebsratschef

    MAN-Betriebsratschef Athanasios Stimoniaris hatte den Tarifvertrag zur Restrukturierung des kriselnden Traditionsunternehmens ausgehandelt. MAN streicht bis Ende kommenden Jahres 3.500 Arbeitsplätze. Das ist deutlich weniger, als ursprünglich geplant. Das "Manager-Magazin" hatte zuletzt berichtet, Stimoniaris liege mit dem MAN-Management überkreuz. Das sei einer der Gründe, warum die Sanierung nicht vorankomme. Nun verläßt Stimoniaris MAN zum 31. August aus persönlichen Gründen, wie es heißt. Genauere Angaben zum Ausscheiden des 50-Jährigen wurden in der knappen Mitteilung nicht gemacht. An der Börse legen Aktien von Traton und der Mutter Volkswagen jeweils rund 0,25 Prozent zu.

    11.56 Uhr – Inflation im Euroraum

    Im Euroraum sind die Verbraucherpreise im August im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Das war ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Juli, als ein Wert von 2,3 Prozent erreicht wurde, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitgeteilt. Der Anstieg war allerdings größtenteils auf einmalige Faktoren zurückzuführen, die die Preise vor einem Jahr haben sinken lasse. Auch die Europäische Zentralbank geht davon aus, dass die Inflation nur vorübergehend höher ist.

    11.10 Uhr Wirtschaftsaufschwung dauert an

    Die deutsche Wirtschaft erholt sich von der Corona-Krise. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, dürfte das BIP im Sommerquartal um ein Prozent zulegen. Im ersten Quartal gab es noch ein deutliches Minus von zwei Prozent, weil die dritte Corona-Welle am Laufen war. Positiv, so das DIW, wirken sich die Impf- und Testaktivitäten aus, die ein normales Wirtschaften wieder möglich machen. Positive Impulse sollten Hotels und Restaurants liefern, die wieder mehr Gäste empfangen dürfen. Bremsender Faktor ist die Industrie, die noch länger unter dem weltweiten Materialmangel leiden dürfte.

    9.30 Uhr Lufthansa wieder im Aufwind

    Die Lufthansa sieht sich wieder auf Kurs. Die Bilanz zum Sommer falle positiv aus, berichtet Konzernchef Carsten Spohr. Die Passagierzahlen seien aktuell halb so hoch wie vor Corona, aber man stehe wirtschaftlich gut da. Die Kostensenkungen würden greifen. Aktuell hat die gesamte Gruppe 100 000 Beschäftigte. 40 000 weniger als vor der Krise. Hilfreich ist, dass die Frachtsparte Cargo von Rekord zu Rekord eilt und in diesem Jahr beim Betriebsergebnis die Bestmarke eine Milliarde Euro knacken kann. Die Lufthansa wurde mit einem Finanzrahmen von rund 9 Milliarden Euro vor der Pleite gerettet. Sie musste die staatlichen Maßnahmen nur zum Teil beanspruchen. Derzeit bereitet sie eine Kapitalerhöhung vor, um sich von den Hilfen zu lösen.

    6.30 Uhr Rekordjagd an den Börsen geht weiter

    Die internationale Rekordjagd an den Börsen geht weiter. In New York schlossen der NASDAQ und der Standard and Poors mit neuen Bestmarken. Nur der Dow Jones hinkt etwas hinterher. Er verlor 0,2 Prozent auf 35.400 Punkte. Aber auch ihm fehlen nur etwas mehr als 200 Punkte zu einem neuen Allzeithoch. Die US-Notenbank denkt über eine Drosselung ihrer Anleihekäufe nach, aber sie verspürt offenbar keinen großen Zeitdruck. Das sind die Botschaften, die die FED in den letzten Tagen immer wieder aussendete. Sie will vor allem den Arbeitsmarkt beobachten, der nach wie vor unter der Coronakrise leidet. Das ist auch der Grund, warum der monatliche Bericht, der kommenden Freitag veröffentlicht wird, unter einem besonderen Fokus steht.

    Dienstag, 31. August 2021

    17.45 Uhr - DAX geht 0,2 Prozent fester aus dem Handel

    Die deutschen Börsen haben die neue Handelswoche mit Gewinnen eröffnet. Der DAX kletterte um 0,2 Prozent nach oben auf 15.887 Punkte. Händler begründeten die positive Grundstimmung mit der Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag. Die Ankündigung, man denke weiterhin nicht über Zins-Erhöhungen nach, bezeichneten manche Marktteilnehmer als "Beruhigungsspritze" für die Börsen.

    15.30 Uhr August-Inflation bei 3,9 Prozent

    Die Preise haben sich in Deutschland im August gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent verteuert. Einer der Gründe ist, dass die Energiepreise wegen der CO2-Besteuerung und der Anhebung der Mehrwertsteuer zurück auf 19 Prozent erheblich geklettert sind. Experten glauben, dass der Preisdruck in diesem Jahr hoch bleiben wird. Zum Jahresende sei eine Inflation von bis zu fünf Prozent denkbar und möglich. Ähnliche Preisschübe gab es nur nach der Wiedervereinigung Anfang der 90er Jahre und zu Zeiten der Ölkrise Mitte der 70er Jahre.

    14.30 Uhr Knaus Tabbert profitiert vom Camping-Boom

    Umsätze und Gewinne. Das niederbayerische Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr seinen Umsatz um ein Viertel, seinen Gewinn um ein Drittel auf rund 24 Millionen Euro. Die Nachfrage, so Konzernchef Diehl, sei weiterhin hoch. Die Kapazitäten werden ausgeweitet, 600 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden. Knaus Tabbert profitiert vom Boom, der die Campingbranche erfasst hat. Immer mehr Menschen wollen offenbar unabhängig und selbstbestimmt ihren Urlaub verbringen, erklärt der Tabbert-Boss. Die Zahlen könnten noch besser sein, schränkt Diehl ein, denn der allgemeine Materialmangel mache sich negativ bemerkbar. „Nicht die Nachfrage, sondern die Beschaffung limitiert das Wachstum“, heißt es im niederbayerischen Jandelsbrunn. Die Aktie verteuert sich um 6,5 Prozent auf 67,30 Euro.

    10.51 Uhr – Tesla-Gerüchte beflügeln indische Autozulieferer

    Die Aussicht auf zusätzliche Aufträge von Tesla bescheren indischen Autozulieferern teilweise prozentual zweistellige Kursgewinne. Einem Bericht der "Economic Times" zufolge fühlt Tesla bei Firmen vor, um die Versorgung eines geplanten Werks auf dem Subkontinent sicherzustellen.

    09.55 Uhr – Fußballverein Juve verliert ohne Star Ronaldo

    Am deutschen Aktienmarkt sind die Fußballvereine Borussia Dortmund und die bayerische Spielvereinigung Unterhaching notiert. Im Ausland bewegt der Wechsel von Star Cristiano Ronaldo. Eine 0:1-Schlappe gegen einen Aufsteiger im ersten Spiel ohne Stürmerstar Cristiano Ronaldo setzt Juventus Turin zu. Die Aktien des italienischen Fußball-Erstligisten fallen in Mailand um rund 1,5 Prozent. Juve hatte sich vergangene Woche mit dem britischen Club Manchester United auf einen Wechsel des mehrfachen Weltfußballers Cristiano Ronaldo geeinigt.

    09.12 Uhr – Dax behält Rekordhoch im Blick

    Der Chef der amerikanischen Notenbank hat am Freitag bei einer Rede Experten zufolge eher die Wünsche derer erfüllt, die auf gelassene geldpolitische Aussagen gehofft hatten. Das stützt im Moment erstmal die Finanzmärkte. Das war heute morgen schon in Asien der Fall. Der deutsche Aktienindex Dax startet kaum verändert in die Woche. Der Dax steht bei 15862 Punkten.

    Der Euro bewegt sich bei einem Dollar 17 98.

    08.07 Uhr – Rohstoffpreise Öl und Aluminium

    Was im Ausland vermeintlich weit weg passiert wirkt sich doch auch irgendwie bei uns in Deutschland aus, zum Beispiel bei den Preisen. Sei es der für Öl oder andere Rohstoffe, die wichtig sind, um etwas zu produzieren. Aus Furcht vor Angebotsengpässen decken sich Anleger mit Aluminium ein. Am chinesischen Markt steigt der Preis um rund 4 Prozent auf den höchsten Stand seit 14,5 Jahren. Wie es heißt, wird im Kampf gegen illegale Produktion in einer chinesischen Region der Ausstoß mehrerer Aluminium-Hütten begrenzt.

    Und auch der Ölpreis ist im Blick. Nachdem der schwere Hurrikan Ida am Sonntag im Südosten der USA an Land getroffen war, hatte er die ölreiche Region im Golf von Mexiko durchquert. Bisher allerdings scheinen sich die Auswirkungen auf die Produktionsanlagen in Grenzen zu halten. Der Preis für die Nordseesorte Brent legt nur etwas zu.

    07.02 Uhr – Asiatische Aktienmärkte mit Kursgewinnen

    Die asiatischen Aktienmärkte starten erstmal mit Kursgewinnen in die neue Woche. US-Notenbankchef Jerome Powell hat sich zwar in Rede letzten Freitag zu einem möglichen Abbau der Konjunkturhilfen geäußert, allerdings nur sehr vage. Powell hat vermieden sich auf einen Zeitplan zum Abbau der milliardenschweren Konjunkturhilfen festzulegen und hat nur gesagt, dass das "dieses Jahr" geschehen könnte. Daraufhin haben in den USA am Freitag der Aktienindex S&P500 und die Technologiebörse Nasdaq Rekordhöchststände erreicht. Heute geht es in Asien erstmal positiv weiter. Der Nikkei in Japan steigt um 0,5 Prozent.

    06.12 Uhr – Deutsche Post Rekorde und Inzidenzsorgen

    Die Deutsche Post rechnet auch in diesem Jahr mit einem erneuten Rekord bei der Zahl der ausgelieferten Pakete. Dennoch hat der Deutsche Post-Vorstand für den Bereich Post und Paket Deutschland den Zeitungen der Funke Mediengruppe auch gesagt bisher sei davon ausgegangen worden, dass es in diesem Jahr keine neuen Corona-Beschränkungen geben werde - doch mit den Inzidenzen der letzten Woche, hat Deutsche Post Vorstand Tobias Meyer seine Zweifel, ob es ein direkter Weg in die Normalisierung werde.

    Montag, 30. August 2021

    22.05 Uhr - US-Börsen weiter auf Rekordkurs

    Die US-Notenbank Fed könnte ihre Anleihenkäufe zur Stützung der Konjunktur in der Corona-Pandemie zum Jahresende hin zurückfahren. Fed-Chef Jerome Powell sagte beim Zentralbank-Symposium von Jackson Hole, es könnte angemessen sein damit zu beginnen, das Tempo beim Anleihenkauf in diesem Jahr zu reduzieren. Nähere Angaben machte er nicht. Zugleich betonte Powell, es gebe trotz der derzeit hohen Inflation keinen Anlass, rasch die Leitzinsen anzuheben. Angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte die Fed die Leitzinsen im März 2020 auf Null abgesenkt. Sie pumpt durch Anleihenkäufe zudem monatlich 120 Milliarden Dollar in die Märkte, um die Wirtschaft zu stützen. Allerdings wachsen inzwischen die Inflationssorgen. Die Wall Street hat freundlich auf die Powell-Rede reagiert. Der Dow Jones legte um 0,7 Prozent zu, die Nasdaq erreichte mit einem Plus von 1,2 Prozent ein neues Rekordniveau.

    17.45 Uhr - DAX beendet Handel mit Gewinnen

    Die deutschen Börsen haben sich mit Gewinnen in das Wochenende verabschiedet. Der DAX legte um 0,4 Prozent zu auf 15.852 Punkte. Bei einer Rede vor anderen Notenbankern vermied Fed-Chef Jerome Powell konkrete Äußerungen zu möglichen Zinserhöhungen. An der Spitze der Gewinnerliste im DAX standen die Aktien von Infineon mit einem Kursplus von 1,9 Prozent. Und der Euro verteuert sich etwas auf 1,1790 Dollar.

    16.04 Uhr – Fitnessgerätehersteller Peloton hat Probleme

    In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Sportgeräten deutlich gestiegen. Dennoch hat der amerikanische Fitnessgeräte-Spezialist Peloton Gegenwind. US-Aufsichtsbehörden haben eine Untersuchung zu gemeldeten Verletzungen beim Gebrauch von Laufbändern eingeleitet. Peloton hatte nach den Vorfällen, bei denen auch ein Kind in den USA getötet wurde, im Mai einen Rückruf gestartet.

    Dazu kommt: Nach dem Boom in der Corona-Krise flaut das Wachstum deutlich ab. Die Konkurrenz nimmt zu. Geld wurde im vergangenen Quartal nicht verdient. Der Verlust hat rund 300 Millionen Dollar betragen. So warnt Peloton, dass höhere Kosten und starke Preissenkungen bei einigen Produkten die Bilanz im laufenden Vierteljahr belasten dürften. Für Nervosität sorgt auch, dass ein nicht näher definiertes Buchhaltungsproblem eingeräumt wurde. Peloton Aktien verbilligen sich um 7 Prozent.

    14.57 Uhr – Kuba und der Bitcoin

    Digitale Kryptowährungen wie der Bitcoin wollen eigentlich eine Alternative zum normalen Finanzsystem sein. Digitale Kryptowährungen wollen unabhängig von Staaten und Notenbanken sein. Wobei die kubanische Regierung jetzt Kryptowährungen für Zahlungen erlauben will. Die Zentralbank werde die Regeln dafür festlegen, geht aus einer Resolution hervor, die in der amtlichen Zeitung veröffentlicht wurde. In Kuba ist es schwieriger geworden, den US-Dollar zu nutzen, so dass Kryptowährungen an Popularität gewinnen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass unter der vorherigen US-Regierung von Donald Trump Embargo-Regeln verschärft wurden. Und neben Kuba gibt es auch El Salvador, das mit Bitcoin experimentiert. El Salvador hat vor kurzem bekanntgegeben, die Kryptowährung Bitcoin anzuerkennen. Damit sollen Staatsbürger, die im Ausland leben, ermutigt werden, Überweisungen nach El Salvador zu tätigen. Der Bitcoin bewegt sich im Moment bei und 47.000 Dollar.

    14.03 Uhr – Biontech plant für Afrika

    Viele fragen sich wie es für das Mainzer Unternehmen Biontech nach und neben Corona weitergeht. Biontech prüft jetzt den Aufbau einer Impfstoffproduktion in Ruanda und im Senegal. Dort könnten dann mRNA-Impfstoffe des Unternehmens gegen Malaria und Tuberkulose hergestellt werden. Die Stoffe befinden sich noch in der Entwicklung. Wie es von Biontech heißt, sei das Ziel, in Afrika Impfstoffe zu entwickeln und nachhaltige Produktionskapazitäten für Impfstoffe aufzubauen, um gemeinsam die medizinische Versorgung zu verbessern. Noch importiert der Kontinent 99 Prozent seiner Impfstoffe. Die möglichen Standorte der Produktionsstätten sollen voraussichtlich bei den künftigen Impfstoffzentren der Weltgesundheitsorganisation WHO angesiedelt werden. Das ist interessant für die Börse. Biontech-Papiere in Frankfurt gehandelt verteuern sich um 0,5 Prozent.

    13.12 Uhr – Lufthansa wieder mit Singapur-Flügen

    Flugreisende aus Deutschland können bald wieder nach Singapur einreisen, ohne sich dort automatisch in eine Quarantäne begeben zu müssen. Voraussetzungen sind eine vollständige Corona-Impfung sowie die Nutzung bestimmter Direktflugverbindungen, die Lufthansa und Singapore Airlines ab dem 16. September gemeinsam anbieten. Außerdem sind PCR-Tests vor dem Start und nach der Landung in Singapur vorgeschrieben, wie es von der Lufthansa heißt. Immerhin aber sei Deutschland das erste Land, mit dem Singapur ein Abkommen über einen solchen Reisekorridor für Geimpfte geschlossen hat. Das Thema Corona, Impfungen und die Delta-Variante beschäftigt die Finanzmärkte. Die Aktie der Lufthansa notiert heute soweit unverändert. Überhaupt geht es heute bisher eher ruhig zu. Anleger warten auf eine Rede des amerikanischen Notenbankchefs am Nachmittag.

    09.15 Uhr - DAX startet mit kleinen Verlusten

    Der überraschend starke Anstieg der Importpreise im Juli heizt Diskussionen an, wann die Notenbanken beginnen werden, ihren lockeren geldpolitischen Kurs zu straffen. Gespannt blicken die Anleger daher auf das virtuelle Treffen der internationalen Notenbanken heute. Im Vorfeld ist der DAX mit einem Minus gestartet und verliert 0,1 Prozent auf 15.780 Punkte. Der Euro steht bei 1,1770 Dollar.

    08.50 Uhr - Importpreise steigen im Juli um 15 Prozent

    Die deutschen Einfuhren haben sich im Juli so stark verteuert wie seit 40 Jahren nicht mehr. Vor allem wegen höherer Preise für Öl, Gas und anderer Energieprodukte stiegen die Importpreise um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Eine höhere Zunahme hatte es zuletzt im September 1981 während der zweiten Ölkrise gegeben. Ökonomen hatten für Juli einen etwas geringeren Anstieg erwartet von 13,6 Prozent. Experten schätzen, dass die höheren Einfuhrpreise bei den Verbrauchern ankommen werden. Schon jetzt liegt die Inflationsrate mit 3,8 Prozent bereits auf dem höchsten Stand seit 1993. Schätzungen gehen davon aus, dass sie sich in den kommenden Monaten in Richtung fünf Prozent bewegen wird.

    08.15 Uhr - Schwacher Wochenausklang in Tokio

    Nach den Anschlägen in Kabul war die Stimmung gedämpft an den japanischen Aktienmärkten. Die Anleger nahmen Gewinne mit. Der Leitindex Nikkei schloss mit einem Minus von 0,4 Prozent auf dem Endstand von 27.641 Punkten. Der DAX wird vorbörslich ganz leicht im Minus gesehen. Der Euro steht bei 1, 17 63 Dollar.

    07.03 Uhr - Spannung vor der Notenbank-Konferenz

    Gebannt blickt die Finanzwelt auf das Notenbank-Symposium, das heute beginnt, diesmal nicht in Jackson Hole am Fuße der Rocky Mountains sondern wegen Corona nur virtuell. Seit Wochen schon wird an den Börsen diskutiert, wann die US-Notenbank beginnt, ihre ultra-lockere Geldpolitik etwas fester zu zurren und die Anleihekäufe von 120 Milliarden Dollar pro Monat zu reduzieren. Die meisten Börsianer rechnen aber mit einer konkreten Entscheidung über den genauen Zeitpunkt erst in einer der kommenden Fed-Sitzungen. Auf dem Fed-Symposium dürfte es wohl eher eine Botschaft der Beruhigung für die Kapitalmärkte geben, die von der lockeren Linie der Fed profitieren, heißt es an den Märkten. Aber sollte die US-Notenbank nicht bald reagieren, könnte sie eine Inflationsspirale in Gang zu setzen, die nur sehr schwer wieder zu stoppen sein dürfte, warnen Analysten.

    06.22 Uhr - Anleger besorgt nach Anschlägen in Afghanistan

    An den Börsen herrscht Zurückhaltung nach den Attentaten am Flughafen Kabul. Auch Anleger fürchten weitere Anschläge und eine zunehmende Destabilisierung der Region. An den US-Märkten verlor der Dow Jones Index gestern an Wall Street 0,5 Prozent, der Nasdaq an der Technologiebörse gab 0,6 Prozent ab. In Tokio büßt der japanische Leitindex Nikkei zur Stunde 0,6 Prozent ein auf 27.586 Yen. Der Euro steht bei 1,1760 Dollar.

    Freitag, 27. August 2021

    22.05 Uhr - US-Börsen im Minus

    Die US-Börsen konnten die Rallye der Vortage nicht fortsetzen. Der Dow Jones ging 0,5 Prozent leichter aus dem Handel. Händler erklärten, die Entwicklungen in Afghanistan und das anstehende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole sorgten für Druck auf die Kurse.

    20.02 Uhr - Bau-Tarifverhandlungen vertagt

    Die Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im deutschen Bauhauptgewerbe sind erneut vertagt worden. In zweitägigen Gesprächen sei es nicht gelungen, sich in wichtigen Punkten substanziell zu einigen, teilte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) am Abend in Berlin mit. Vor allem beim Streitpunkt Wegstrecken-Entschädigung zu Baustellen habe es enorme Differenzen gegeben. Die Gespräche sollen am 22. September weitergehen, so der ZDB. Die Gewerkschaftsseite kritisierte, die Arbeitgeber hätten eine Chance vertan. Die IG BAU fordert in den Tarifverhandlungen neben einem Wegegeld 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für ein Jahr Laufzeit.

    17.50 Uhr - DAX fällt um 0,4 Prozent, Kursrutsch bei DWS

    An den deutschen Börsen überwogen heute die Verluste. Zum Handelsende gab der DAX um 0,4 Prozent nach auf 15.794 Punkte. Die Aktie der Deutschen Bank verbilligte sich wegen Problemen bei ihrer Fondstochter DWS um 2,3 Prozent. Die Aktie der DWS selbst rutschte um mehr als 13 Prozent ab.

    16.47 Uhr – Optikerkette Fielmann zuversichtlich

    Optiker haben vom Boom des Internethandels bisher kaum profitiert, die Anfertigung von Brillen ist technisch anspruchsvoll. Nun hat die Optiker-Kette Fielmann Geschäftszahlen vorgelegt. Nach eigener Aussage profitiert Fielmann von steigenden Impfquoten und geringeren Coronavirus-Inzidenzen. Die Erholung beschleunigt sich, nachdem bereits im ersten Quartal wieder das Vorkrisenniveau erreicht worden war. Fielmann mit seinen Brillenläden hofft auf einen moderaten Verlauf der Corona-Pandemie.

    Zum anderen will das Unternehmen langfristig auf den Ausbau des eigenen Onlinegeschäfts und einer sogenannten Omnichannel-Plattform mit verschiedenen Kanälen setzen. Dahinter verbirgt sich der Plan, neben den stationären Filialen den Onlinehandel mit Hilfe künstlicher Intelligenz und neuer Apps für das Smartphone zu einem technisch verwobenen Vertriebsweg auszubauen. Anleger scheinen dabei zuversichtlich zu sein und dem Optimismus von Fielmann etwas abgewinnen zu können. Die Aktien steigen um 3 Prozent.

    14.02 Uhr – Biontech bald auch mit Südamerikaproduktion

    Der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer soll bald erstmals auch in Südamerika direkt hergestellt werden. Die beiden Unternehmen haben eine Zusammenarbeit mit der brasilianischen Pharmafirma Eurofarma zur Herstellung und Auslieferung des Vakzins in Lateinamerika bekanntgegeben. Eurofarma soll den Impfstoff von Werken in den USA beziehen und mit der Herstellung der lieferfertigen Dosen im kommenden Jahr beginnen. Bei voller Betriebsleistung soll die jährliche Produktionskapazität mehr als 100 Millionen Dosen umfassen. Diese seien ausschließlich für den lateinamerikanischen Markt bestimmt. Der Erfolg für Biontech und Pfizer geht weiter. Das weltweite Netzwerk der Partner umfasst damit nun vier Kontinente und mehr als 20 Produktionsstätten. Die Aktie von Biontech in Frankfurt gehandelt kann ein 0,25 Prozent zulegen.

    13.07 Uhr – Facebook-Geldbörse für Kryptowährungen

    Das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook könnte noch in diesem Jahr seine digitale Geldbörse für Kryptowährungen starten. Das Management sei "ziemlich bestrebt", die Anwendung namens Novi bald einzuführen, sagte der Leiter der Krypto-Abteilung bei Facebook dem Nachrichtenportal "The Information". Novi sei bereit, die nötigen Lizenzen für den Einsatz in den USA und in anderen Ländern seien vorhanden. Spannend wird, ob Novi gemeinsam mit der von Facebook entwickelten digitalen Währung Diem startet. Diem ist an den US-Dollar gekoppelt und wurde 2019 angekündigt. Damals noch unter dem Namen Libra.

    11.05 Uhr - DWS im Visier der US-Börsenaufsicht

    Die Fondstochter der Deutschen Bank soll einem Pressebericht zufolge Angaben zu Nachhaltigkeitskriterien zu hoch angesetzt haben. Das schreibt das Wall Street Journal. Anfang des Monats bereits hatte es Berichte über mutmaßliches sogenanntes Greenwashing bei der Fondsgesellschaft gegeben. Demnach sei die DWS beim Thema Nachhaltigkeit nicht so weit fortgeschritten wie sie selbst angebe. Laut Wall Street Journal seien die Ermittlungen der SEC und anderer Behörden noch in einem frühen Stadium.

    Die Aktie der DWS ist um rund 12 Prozent eingebrochen. Erst gestern war sie auf ein Rekordhoch gestiegen. Das Papier der Konzernmutter Deutsche Bank ist mit minus 1,6 Prozent größter Verlierer im DAX. Der verliert 0,6 Prozent auf 15.763 Punkte. Der Euro steht bei rund 1, 17 60 Dollar.

    10.30 Uhr - Konsumklima in Deutschland trübt sich ein

    Zwar sind die Einkommenserwartungen der Verbraucher hierzulande leicht gestiegen, nachlassende Konjunkturerwartungen, steigende Preise und neue Corona-Sorgen hätten aber die Kauflaune gebremst, zeigt die jüngste Verbraucherumfrage des Nürnberger GfK-Instituts. Dementsprechend sank der GfK-Konsumklimaindex sank von -0,4 Punkten im August auf -1,2 Punkte im September. Die Konjunktureuphorie habe abgenommen, erklärten die Experten der GfK. Hinzu komme, dass die Inflation in Deutschland im Juli auf 3,8 Prozent gestiegen ist. Rasant steigende Preise aber wirkten sich erfahrungsgemäß dämpfend auf die Konsumlaune aus. Und angesichts der Niedrigzinsen empfänden die privaten Haushalte die Inflationsraten als noch bedrohlicher für ihre Kaufkraft.

    09.16 Uhr - Schwacher Handelsauftakt an den deutschen Börsen

    Nach verhaltenen Vorgaben aus Tokio und New York ist der DAX mit Verlusten in den neuen Tag gestartet. Eine gute Viertelstunde danach verliert der deutsche Leitindex 0,8 Prozent auf 15.733 Punkte. Die Aktie von Delivery Hero ist Schlusslicht im DAX mit minus 1,8 Prozent. Der Essenslieferdienst ist im ersten Halbjahr stärker in die roten Zahlen gerutscht. Der Euro notiert mit 1, 17 68.

    08.59 Uhr - Notenbank von Südkorea erhöht die Zinsen

    Die Notenbank von Südkorea hat es getan. Sie hat den Leitzins erhöht, als erste große Zentralbank Asiens. Er steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent. Damit sollen Übertreibungen an den Finanzmärkten verhindert werden, so die Notenebank. In Südkorea, das Land gehört zur G20-Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen, sind neben den Aktienkursen unter anderem die Immobilienpreise stark gestiegen, eine Folge der extrem lockeren Geldpolitik mit ungewöhnlich niedrigen Zinsen. Gleichzeitig hat sich die Konjunktur erholt, und der Inflationsdruck ist gestiegen. Ob das Vorgehen in Südkorea ein Vorbild sein könnte für andere Notenbanken, z.B. auch die Fed, darüber erwarten sich die Anleger Hinweise vom internationalen Notenbank-Symposium morgen. Viele Analysten rechnen damit, dass die Fed ihre extrem lockere Geldpolitik bald etwas weniger großzügig gestaltet.

    8.29 Uhr - Delivery Hero rutscht stärker in die roten Zahlen

    Lange hat sich der Essens-Lieferdienst vor allem auf Asien und den Nahen Osten konzentriert, wo auch ein Großteil der in der Corona-Krise gestiegenen Erlöse erwirtschaftet wird. Allerdings wollte Firmenchef Östberg das Feld in Deutschland dauerhaft doch nicht den Konkurrenten überlassen. Seit wenigen Wochen ist Delivery Hero mit seiner Marke Foodpanda wieder in Berlin unterwegs und will im Herbst weitere Städte erobern und liefert neben Restaurantessen auch Lebensmittel aus. Dafür müssen Lager aufgebaut und Fahrer eingestellt werden und das kostet. Daher hat sich der bereinigte Betriebsverlust im ersten Halbjahr um knapp zehn Prozent ausgeweitet auf fast 351 Millionen Euro, teilte der DAX-Konzern am Morgen mit. Unterm Strich steht ein Fehlbetrag von mehr als 918 Millionen Euro in der Bilanz. Der Umsatz kletterte um 138 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro.

    6.50 Uhr - Zurückhaltung an den Börsen in Asien

    Trotz neuer Rekordmarken an den US-Börsen herrscht verhaltene Stimmung bei den Anlegern in Asien. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus dämpfe die Kauflaune, heißt es an den Märkten. Der Nikkei-Index in Tokio verbucht derzeit ein kleines Plus von 0,1 Prozent, in Shanghai und in Seoul geht es um jeweils rund ein halbes Prozent nach unten und in Hongkong um 1,4 Prozent. Der Euro notiert am Morgen mit 1,17 65 Dollar.

    6.08 Uhr - SAP-Konkurrent Salesforce hebt Ausblick an

    Nach der Übernahme des Bürochat-Anbieters Slack traut sich Saleforce mehr zu. Für das im Januar zu Ende gehende Geschäftsjahr werde nun mit Erlösen zwischen 26,2 und 26,3 Milliarden Dollar gerechnet, teilte der US-Konzern gestern nach Börsenschluss mit. Das sind in etwa 600 Millionen Dollar mehr als bisher in Aussicht gestellt und deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Da wurden rund 5 Milliarden weniger erlöst. Salesforce profitiert als Branchenprimus auf dem Markt für Kundenmanagement-Software vom Trend zum Home-Office. Experten gehen davon aus, dass auch die fortschreitende Impfkampagne daran nichts ändert.

    Donnerstag, 26. August 2021

    22.03 Uhr - US-Börsen mit neuen Rekorden

    Die US-Börsen haben auch zur Wochenmitte ihre Rekordjagd fortgesetzt. Der Nasdaq-Index und der breit angelegte S&P 500 verzeichneten die höchsten Schlußstände ihrer Geschichte. Die Anleger agierten damit vor einem anstehenden Notenbanker-Treffen im US-Skiort Jackson Hole optimistisch.

    21.55 Uhr - Milliardendeal in der Tech-Branche?

    Der US-Konzern Western Digital ist einem Medienbericht zufolge an einer Übernahme des japanischen Halbleiterkonzerns Kioxia Holdings interessiert. Die beiden Unternehmen führten derzeit Gespräche über eine Fusion, schreibt das Wall Street Journal. Eine Transaktion könnte sich auf über 20 Milliarden Dollar belaufen. Eine Einigung könnte bereits Mitte September erzielt werden. Bei Western Digital und Kioxia war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Aktien von Western Digital sprangen nach dem Bericht um bis zu 15 Prozent in die Höhe.

    17.45 Uhr DAX gibt um 0,3 Prozent nach

    Zur Wochenmitte hat sich der deutsche Aktienmarkt etwas leichter präsentiert. Ein erneut rückläufiger Ifo-Geschäftsklimaindex bestärkt die Sorgen vieler Anleger, was das Tempo der konjunkturellen Erholung angeht. Der DAX gab um 0,3 Prozent nach auf 15.861 Punkte. Der Euro zeigt sich wenig verändert bei 1,1750 Dollar.

    17.09 Uhr – Britische Supermärkte sorgen sich um Weihnachten

    Britische Supermärkte schlagen wegen des akuten Mangels an Lastwagenfahrern Alarm. «Die Engpässe sind auf einem schlimmeren Niveau, als ich es je gesehen habe», hat der Chef der Supermarktkette Co-op der Times gesagt. Sein Unternehmen habe angefangen, Mitarbeiter zu Fahrern umzuschulen. Auch die Kette Iceland ist alarmiert. "Wir müssen zwischen jetzt und Weihnachten sehr viele Waren transportieren, und eine stabile Lieferkette ist lebenswichtig", meinte der Iceland-Chef in einem BBC-Interview. Auch die Kette Tesco bestätigt die Sorge um die Weihnachtsversorgung. Der Mangel an Lkw-Fahrern hat unter anderem damit zu tun, dass nach dem Brexit viele Fahrer aus Europa das Land verlassen haben. Jetzt sind komplizierte und teure Visa-Verfahren notwendig, weshalb kaum neue Fahrer dazukommen. Auch in Europa, in Deutschland fürchtet ja manches Unternehmen in diesen Corona-Zeiten um Lieferketten. Der viel beachtete deutsche Ifo-Geschäftsklima Index ist erneut zurückgegangen.

    14.37 Uhr – EZB-Chefvolkswirt zur Konjunktur

    Die Europäische Zentralbank liegt laut Chefvolkswirt Philip Lane trotz der sich ausbreitenden Delta-Variante mit ihrer Prognose eines kräftigen Wirtschaftswachstums im Euro-Raum weitgehend auf Kurs. Die Delta-Variante habe wahrscheinlich nur begrenzt Folgen für die Konjunktur, wie Lane der Nachrichtenagentur Reuters gesagt hat. Delta bremse zwar die Erholung im internationalen Reiseverkehr und im Tourismus. Aber die Auswirkung, was die gesamte Wirtschaft betrifft, sei bislang recht begrenzt. Wegen hoher Impfraten und vorangegangener Lockdown-Maßnahmen zähle Europa womöglich nicht zu den Regionen, die am härtesten von Delta getroffen wurden, so Lane.

    12.57 Uhr – Lufthansa „Impfpflicht“

    Die Lufthansa will ihr fliegendes Personal vollständig gegen Corona impfen lassen, kann dafür aber nicht auf eine Impfpflicht wie bei der Schweizer Tochter Swiss setzen. Es wird allerdings mit den Personalvertretungen an entsprechenden Vereinbarungen gearbeitet, hat eine Unternehmenssprecherin erklärt. Für eine Impfpflicht fehle es in Deutschland an einer gesetzlichen Grundlage. Es gebe bei Lufthansa aber bereits eine vergleichbare Vereinbarung zur Gelbfieberimpfung. Grundsätzlich sei ein internationaler Flugbetrieb ohne verpflichtende Corona-Impfung für Flugzeugbesatzungen künftig nicht darstellbar, so die Lufthansasprecherin. Viele Staaten würden künftig für die Crews vollständige Impfnachweise bei der Einreise verlangen. Lufthansa plane aber keine Impfpflicht für Passagiere oder nicht fliegendes Personal. Man habe auch keine Informationen über den Impfstatus einzelner Mitarbeiter. Ein heißes Thema, aber enorm wichtig für die Reisebranche. Aktien der Lufthansa heute mit einem Plus von 1,5 Prozent nachdem es gestern auch nach oben gegangen war.

    12.09 Uhr – Soziale Marktwirtschaft

    Die soziale Marktwirtschaft hat einer Allensbach-Studie zufolge einen so großen Rückhalt in der Bevölkerung wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren. 56 Prozent der Bürger bezeichnen das deutsche Wirtschaftssystem demnach als gut, nur 15 Prozent als nicht gut, wie aus der im Juli durchgeführten repräsentativen Befragung hervorgeht. Auch Personen aus weniger einkommensstarken Sozialschichten stehen der sozialen Marktwirtschaft derzeit deutlich eher befürwortend als ablehnend gegenüber. Zumal sich die soziale Marktwirtschaft in der Corona-Krise bewährt habe, wie ein Allensbach Experte sagt. Mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit befürworten 60 Prozent der Befragten. All das wird auch an der Börse, an den Finanzmärten beobachtet. Nachhaltiges investieren und wirtschaften wird immer wichtiger.

    11.20 Uhr - China öffnet Terminal am Hafen Ningbo

    Die chinesischen Behörden haben das wegen einen Covid-19-Falls zwei Wochen lang geschlossene Terminal wieder geöffnet. Schrittweise könnten die Arbeiten nun wieder anlaufen, meldete das staatliche chinesische Fernsehen unter Berufung auf die örtlichen Behörden. In vollem Umfang soll es ab 1. September wieder zur Verfügung stehen. Der Hafen Ningbo rund 250 Kilometer südlich von Shanghai ist der drittgrößte Frachthafen der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort fast 1,2 Milliarden Tonnen Waren umgeschlagen. Die jüngste Schließung wegen des Corona-falls hatte einen enormen Rückstau am Hafen verursacht und entsprechende Einschränkungen im Schiffsverkehr. Nicht zuletzt wegen dieser Transportprobleme sind die Lieferketten ins Stocken geraten und wichtige Vorprodukte fehlen in der Industrie. An der Börse in Shanghai stieg der Shanghai-Composite-Index um 0,7 Prozent.

    10.12 Uhr - Ifo-Geschäftsklima weiter rückläufig

    Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich weiter eingetrübt. Vor allem wegen der Lieferengpässe bei wichtigen Rohstoffen und Vorprodukten sank der Ifo-Geschäftsklimaindex im August auf 99,4 Punkte von zuvor 100,7 Zählern im Juli. Damit verbucht er den zweiten Monat in Folge einen Rückgang. Neben den Lieferengpässen in der Industrie hätten aber auch steigende Infektionszahlen die Stimmung in den Unternehmen gedrückt. Insbesondere im Gastgewerbe und im Tourismus wachsen die Sorgen, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die befragten Manager beurteilen zwar die aktuelle Lage etwas besser als zuletzt, bewerten aber ihre Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate deutlich skeptischer.

    09.15 Uhr - DAX kurz nach Handelsstart mit kleinem Plus

    Der deutsche Leitindex ist nur wenig verändert in den neuen Börsentag gestartet. Rund 10 Minuten danach verbucht er ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 15.916 Punkte. Die Zahlen gestern zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal hatten Konjunkturoptimismus geschürt. Nun warten die Anleger gespannt auf die aktuellen Daten des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, das am Vormittag seinen Geschäftsklima-Index veröffentlichen wird. Am Ölmarkt haben die Notierungen in den vergangenen Tagen deutlich angezogen. Das Barrel Nordseeöl kostet aktuell 71,10 Dollar. Der Euro steht bei 1, 17 35 Dollar.

    08.08 Uhr - Nikkei-Index schließt wenig verändert

    Nach den Gewinnen gestern hielten sich die Anleger in Tokio heute zurück. Der japanische Leitindex schloss knapp behauptet aus dem Endstand von 27.725 Yen. An der Börse in Shanghai steigen die Kurse. Der Shanghai-Composite gewinnt 0,6 Prozent. In Hongkong steht ein Minus von 0,3 Prozent zu Buche, in Seoul in Südkorea ein Plus von 0,2 Prozent.

    07.17 Uhr - Ifo-Geschäftsklima im Blick

    Die Anleger an den deutschen Börsen warten gespannt auf die Veröffentlichung des Geschäftsklima-Index des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung am Vormittag. Er spiegelt die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen wider und gilt als wichtiger Frühindikator für die Konjunkturentwicklung. Im Juli war der Index wegen Lieferengpässen bei Vorprodukten und Sorgen um wieder steigende Infektionszahlen zum ersten Mal seit Januar gesunken. Und an den Rahmenbedingungen hat sich ja nicht allzu viel geändert.

    06.41 Uhr - Zurückhaltung an den Börsen in Asien

    Die jüngsten Gewinne an den Märkten setzen sich. Nach den verhaltenen Vorgaben der Wall Street in New York werden heute keine großen Sprünge gemacht. Der Dow Jones hatte gestern mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent geschlossen. Auch in Tokio zeigen sich die Kurse jetzt fast unverändert. Der Nikkei-Index verliert 0,1 Prozent auf 27.705 Yen. An der Börse in Shanghai steht ein kleines Plus von 0,3 Prozent zu Buche, in Hongkong ein kleines Minus von 0,4 Prozent. Der Euro steht bei rund 1,1740 Dollar.

    Mittwoch, 25. August 2021

    22.05 Uhr Neue Rekorde an der Wall Street

    Die Hoffnung auf eine schnellere Erholung der Konjunktur von der Corona-Krise hat die Wall Street auf neue Rekordstände getrieben. Nach der ersten regulären Zulassung eines Impfstoffes in den USA waren besonders Tourismus-Titel gefragt. Auch einige Technologiewerte stützten die Indizes. Der breit angelegte S&P 500 sowie der technologielastige Nasdaq-Index schlossen auf neuen Höchstständen. Der Dow Jones aber verzeichnete nur ein kleines Plus von 0,1 Prozent.

    17.45 Uhr - DAX schließt 03, Prozent im Plus

    Der deutsche Aktienmarkt hat nach der schwachen Vorwoche seine Erholung fortgesetzt. Der DAX stieg um 0,3 Prozent auf 15.906 Punkte. Größter Gewinner war die Aktie von Delivery Hero mit einem Kursplus von 5,7 Prozent. Der MDAX erreichte im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch.

    16.07 Uhr - EZB-Direktorin warnt vor Schattenbanken

    Es gibt normale Banken wie Genossenschaftsbanken, Sparkassen, die Deutsche Bank oder die Commerzbank. Solche Banken sind mittlerweile ganz gut unter Kontrolle, weil sie nicht mehr durch Staatsgeld gerettet werden sollen. Aber es auch sogenannte Schattenbanken. Das sind unter anderem Investmentfonds aber auch Hedge- oder Geldmarktfonds. Die sitzen auf viel, viel Geld und haben im risikoreichen Geschäft mit hochverzinslichen Krediten eine immer stärkere Bedeutung. Da mahnt nun Isabel Schnabel, Direktorin bei der Europäischen Zentralbank, solche Gesellschaften - Schattenbanken - hätten erhebliche Kreditrisiken angehäuft. Das könnte in einer Krise auch die Geldpolitik beeinträchtigen. Deswegen sollte EZB-Direktorin Isabel Schnabel zufolge "die Aufsicht besser widerspiegeln, dass die Kreditvermittlung zunehmend außerhalb des Bankensektors stattfindet".

    14.08 Uhr – Großauftrag für bayerische Hensoldt

    In Taufkirchen bei München sitzt der Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt. Nun hat Hensoldt zusammen mit dem Flugzeug- und Raketenbauer Israel Aerospace Industries einen Auftrag der Bundeswehr im Wert von 200 Millionen Euro an Land gezogen. Es sollen neue Radare an die Deutsche Marine geliefert werden, um die Sensorik der Fregatten zur Luftverteidigung zu modernisieren. Beide Unternehmen haben von der Bundeswehr auch schon einen Auftrag zur Modernisierung der landgestützten Luftüberwachung erhalten. An der Börse sind Aktien der bayerischen Hensoldt heute gefragt. Die Papiere verteuern sich um 0,5 Prozent. Wobei die Aktie seit Jahresanfang kaum verändert notiert. Während zum Beispiel der Dax seit Jahresanfang rund 15 Prozent zugelegt hat und ein Rekordhoch nach dem anderen erreicht hat.

    13.14 Uhr – Neues Bündnis für die Autobranche

    Zum Autobauer Stellantis gehören unter anderem Marken wie Opel, Peugeot oder Fiat. Stellantis ist Anfang dieses Jahres aus der Fusion von PSA und Fiat-Chrysler entstanden. Nun wollen Stellantis und der Zuliefererkonzern Foxconn gemeinsam an vernetzten Cockpits für Fahrzeuge tüfteln. Heute wurde die Gründung des Joint Venture Mobile Drive bekanntgegeben. Daran halten beide gleiche Anteile. Foxconn aus Taiwan ist bisher vor allem als Zulieferer des iPhone-Herstellers Apple bekannt, will aber zunehmend auch in den Automobilbereich vordringen. Durch die Zusammenarbeit mit Stellantis sollen Software-Lösungen für Navigation, Sprachassistenz aber auch mobiles Bezahlen entwickelt werden. Schlussendlich soll ein voll vernetztes Cockpit angeboten werden. Der Blick auf Autobauer Aktien. Anteilsscheine von Stellantis notieren im Moment kaum verändert während Papiere von Volkswagen, Daimler oder BMW sich um durchschnittlich 2 Prozent verteuern.

    12.09 Uhr – Lufthansa baut Streckennetz wieder auf

    Die Lufthansa versucht aus der Krise zu kommen. Nun wird das Streckennetz wieder aufgebaut. Dabei setzt die Lufthansa allerdings vor allem auf das größte Drehkreuz in Frankfurt. Vom Main aus sollen im September 150 Ziele direkt angeflogen werden, heißt es. Vor allem die stärker von Touristen gefragten Kurz- und Mittelstreckenziele schaffen es zusätzlich auf den Frankfurter Flugplan. Konzernweit - also unter Berücksichtigung sämtlicher Drehkreuze und weiterer Lufthansa-Airlines wie Swiss, Austrian und Brussels - werden allerdings erst 88 Prozent des früheren Netzes abgedeckt. Wobei weiter geplant ist, im September nahezu alle Flugziele wieder anzubieten, die auch 2019 vor dem Coronausbruch buchbar waren. Für Lufthansa Aktien geht um fast 2,5 Prozent nach oben. Die Anteilsscheine der Lufthansa sind im MDaxbei den mittelgroßen Unternehmen zu finden. Der MDax hat heute schon ein Rekordhoch erreicht.

    11.12 Uhr - Erholung an den Börsen setzt sich fort

    Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 15.910 Punkte. Gefragt sind konjunktursensible Werte wie Volkwagen, Covestro BMW und Infineon mit Aufschlägen zwischen rund 1,7 und 1,8 Prozent. Größter DAX-Gewinner ist das Papier von Delivery Hero mit plus 2,7 Prozent. Der MDAX legt 0,6 Prozent zu. Hier gewinnt das Papier von Lanxess 1,5 Prozent. Der Spezialchemiekonzern will sein Geschäft rund um Materialschutz- und Konservierungsmittel mit einem 1,3- Milliarden-Dollar-schweren Kauf in den USA ausbauen. Bei der Dermapharm-Aktie nehmen die Anleger nach guten Zahlen Gewinne mit. Sie verliert 1,7 Prozent. Seit Jahresbeginn hatten sie aber auch rund 36 Prozent zugelegt.

    09.10 Uhr - Freundlicher Handelsauftakt an den deutschen Börsen

    Der DAX ist den guten Vorgaben aus New York und Tokio gefolgt. Wenige Minuten nach Börsenbeginn verbucht er ein Plus von 0,3 Prozent auf 15.905 Punkte. Die Sorgen über eine bevorstehende Drosselung der Konjunkturhilfen der US-Notenbank haben etwas nachgelassen, das hatte an den Börsen weltweit für Kauflaune gesorgt. Die aktuellen Wirtschaftsdaten haben die Anleger nicht überrascht. Die milliardenschweren staatlichen Ausgaben in der Corona-Pandemie haben den deutschen Staatshaushalt im ersten Halbjahr tief mit fast 81 Milliarden Euro ins Minus gerissen. Der Euro hat kaum darauf reagiert. Er notiert mit 1,17 40 Dollar.

    08.52 Uhr - Milliardenloch im deutschen Staatshaushalt

    Die staatlichen Ausgaben in Milliardenhöhe in der Corona-Pandemie haben den deutschen Staatshaushalt im ersten Halbjahr tief ins Minus gerissen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen gaben insgesamt 80,9 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mit. Das Defizit entspricht 4,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Es ist das zweithöchste seit der Wiedervereinigung. Gleichzeitig erholt sich die deutsche Wirtschaft langsam wieder. Das Bruttoinlandsprodukt konnte zwischen April und Juni um 1,6 Prozent zulegen auch weil die Verbraucher wieder mehr ausgegeben haben als zuletzt.

    08.16 Uhr - Dermapharm steigert Umsatz und Gewinn

    Gute Geschäfte mit Vitaminpräparaten, Allergiemedikamenten aber auch bei der Impfstoffproduktion haben dem Pharmaunternehmen Dermapharm aus Grünwald bei München kräftige Sprünge bei Umsatz und Gewinn beschert. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse um 13 Prozent auf 428 Millionen Euro, der operative Gewinn kletterte um 49 Prozent auf 137 Millionen Euro. Positiv ausgewirkt habe sich auch die Kooperation mit BioNTech bei der Produktion des Covid-19-Impfstoffs, hieß es von Dermapharm. Die Prognose für das Gesamtjahr hat der Vorstand bestätigt.

    08.08 Uhr - Nikkei schließt im Plus

    Die Anleger an der Börse in Tokio sind den guten US-Vorgaben gefolgt. Der japanische Leitindex Nikkei legte 0,9 Prozent zu auf den Endstand von 27.732 Yen.

    07.31 Uhr - Lanxess verstärkt sich in den USA

    Der Spezialchemiekonzern will sein Portfolio im Bereich Desinfektion, Körperpflege und Materialschutz ausbauen. Daher hat das Lanxess einen Vertrag zum Kauf des Microbial Control Geschäfts des US-Konzerns International Flavors & Fragrances unterzeichnet. Das hat der Kölner Konzern gestern Nacht mitgeteilt. Für den Unternehmenswert von 1,3 Milliarden US-Dollar sei eine Brückenfinanzierung vereinbart worden, die anschließend über Unternehmensanleihen abgelöst werden soll, so das MDAX-Unternehmen. Die Transaktion werde voraussichtlich im zweiten Quartal des kommenden Jahres vollzogen. Sie unterliege unter anderem noch der Zustimmung der zuständigen Behörden.

    06.49 Uhr - Gute Vorgaben aus Asien und New York

    An den US-Börsen hat sich die Erholung fortgesetzt. Bei den wieder etwas niedrigeren Kursen haben die Anleger wieder etwas beherzter zugegriffen, vor allem am breiteren Markt und bei Technologiewerten. Das bescherte dem Nasdaq Composite an der Technologiebörse ein Plus von 1,6 Prozent, der breit aufgestellte S&P 500 stieg um 0,9 Prozent, der Dow Jones Industrial legte 0,6 Prozent zu. Die Ängste der Anleger vor einer geldpolitischen Verschärfung der US-Notenbank hätten sich wieder etwas gemildert, so heißt es am Markt. Zudem schüre die nun vollständige US-Zulassung des Corona-Impfstoffs von BioNtech und Pfizer die Hoffnung, dass noch mehr Amerikaner im Kampf gegen das Virus für eine Impfung gewonnen werden könnten. Die Anleger an den asiatischen Börsen folgen dem positiven Trend. Der Nikkei-Index in Tokio gewinnt 1,1 Prozent, der Shanghai Composite legt ein Prozent zu. Der Euro steht bei 1, 17 40 Dollar.

    06.15 Uhr - Höhere Auflagen für US-Börsengang chinesischer Unternehmen

    Firmen aus China sollen Investoren künftig mehr Informationen liefern, wenn sie einen Börsengang in den USA anstreben. Die US-Börsenaufsicht SEC habe den entsprechenden chinesischen Unternehmen bereits die neuen Anforderungen für die IPO-Prospekte mitgeteilt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Anleger sollten die Risiken besser verstehen können, die mit einer Investition in ein asiatisches Unternehmen verbunden seien. Die SEC hatte Ende Juli sämtliche Börsenpläne chinesischer Unternehmen an der Wall Street auf Eis gelegt.

    Dienstag, 24. August 2021

    22.12 Uhr - Guter Wochenstart und Biontech gefragt

    Beim viel beachteten Notenbankertreffen von Jackson-Hole wird in dieser Woche der US-Notenbank-Chef Jerome Powell eine mit Spannung erwartete Rede zur Konjunktur halten. Investoren hoffen auf Hinweise darauf, wann die US-Notenbank damit beginnen wird, ihre massiven Konjunkturhilfen herunterzufahren. Wobei: wegen der Delta Variante sind viele Investoren gespannt, ob die Geldpolitik vielleicht doch erstmal noch locker bleibt, um mit niedrigen Zinsen die Wirtschaft zu stützen. So hat der US-Aktienindex Dow Jones 0,5 Prozent zugelegt.

    Die Aktien des Pharmariesen Pfizer haben 2,5 Prozent gewonnen. Der Covid-19-Impstoff von Pfizer und BioNTech hat in den USA als erstes Vakzin die vollständige Zulassung von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Bislang wurde das Mittel im Rahmen einer Notfallzulassung verimpft. Aktien von Biontech sind um 9,5 Prozent nach oben gesprungen.

    Der Dax hat sich um ein viertel Prozent verbessert auf 15.853 Punkte.

    21.10 Uhr – Sixt baut an Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

    Die Elektromobilität kommt voran. Immer mehr Elektroautos werden verkauft und gefahren, auch durch deutliche Kaufanreize. Was weiter ausgebaut werden muß ist die Ladeinfrastruktur. In Deutschland gibt es laut dem VDA, dem Verband der Automobilindustrie aktuell rund 47.000 öffentliche Ladepunkte. Vom Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 ist Deutschland noch weit entfernt. Nun will der bayerische Autovermieter Sixt den Umstieg auf die Elektromobilität mit eigenen Ladesäulen unterstützen. Es sollen über 50 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert werden. Dabei geht es um Sixt eigene und öffentliche Stationen. Die Stromanschlüsse sollen auch Dritten zur Verfügung gestellt werden. An der Börse haben die Aktien von Sixt heute gut drei Prozent gewonnen.

    17.46 Uhr – DAX fehlt nicht viel zum Rekordhoch

    Dem Dax fehlen nur rund 180 Punkte zu einem neuen Rekordhoch. Was Anleger ein bisschen vorsichtig macht, sind Corona und die Delta-Variante. Auch die Stimmung der Verbraucher in den Euro-Ländern hat sich im August etwas stärker als erwartet eingetrübt. Wieder steigende Corona-Neuinfektionen und vor allem höhere Preise - die Inflation - trüben die Kauflaune der Verbraucher. Andererseits gehen manche Investoren an der Börse davon aus: Wenn Corona weiter die Wirtschaft belastet, wird insbesondere die amerikanische Notenbank vielleicht doch noch länger bei ihrer lockeren Geldpolitik bleiben, um die Wirtschaft zu stützen. Mit Spannung wird deshalb diese Woche das Treffen von Notenbankern mit einer Rede des amerikanischen Notenbankchefs Jerome Powell erwartet. So hat der DAX heute 0,25 Prozent zugelegt auf 15.853 Punkte. Der Euro notiert bei einem Dollar 17 33.

    15.15 Uhr Chinesische Regulierungswut schockt Anleger

    Chinas Behörden versuchen immer mehr, große börsennotierte Unternehmen zu regulieren. Besonders betroffen ist der Internetsektor, für den die Behörden die Nutzung und Speicherung von Daten stark einschränken. An den chinesischen Börsen wurden 40 Börsengänge gestoppt. Die Anleger reagieren verschreckt. Alleine vergangene Woche wurden an den Märkten in China und Hongkong über 560 Milliarden Dollar an Börsenwerten vernichtet, weil die internationalen Anleger in Scharen aussteigen.

    13.30 Uhr - Bundesbank wird wegen Delta-Variante vorsichtiger

    Die Bundesbank ist bei ihrer jüngsten Konjunkturprognose etwas vorsichtiger geworden. Sie hatte im Juni ein Wachstum für 2021 um 3,7 Prozent vorhergesagt. Im Herbst könnte es allerdings einen gewissen Dämpfer geben, schreiben die Bundesbanker in ihrem Monatsbericht August. Sie verweisen auf die um sich greifende Delta-Variante und die nachlassenden Impfzahlen. Sie könnten zu schärferen Restriktionen führen, die die Wirtschaft belasten. Die Sommermonate seien noch geprägt von den Lockerungen. Davon profitierten die Gastronomie und die Reisebranche. Zudem seien auf dem Bau und in der Industrie die Auftragsbücher sehr gut gefüllt.

    11.23 Uhr - Vonovia mit neuer Offerte für Deutsche Wohnen

    Ab heute können die Aktionäre der Deutsche Wohnen das Übernahme-Angebot von Vonovia in Höhe von 53 Euro je Aktie annehmen. Die Frist soll voraussichtlich bis 20. September laufen. Eine weitere Offerte werde es nicht geben, bekräftigte der Immobilienkonzern. Vonovia war ja im vergangenen Monat mit dem Angebot für die Nummer zwei auf dem deutschen Wohnungsmarkt in Höhe von 52 Euro je Anteilsschein knapp an der Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent gescheitert. Auch das neue Angebot hat diese Quote zum Ziel. Die Aktie von Vonovia ist derzeit größter Verlierer im DAX mit einem Minus von 1,5 Prozent, das Papier der Deutsche Wohnen verliert 0,4 Prozent. Der DAX notiert mit 0,2 Prozent im Plus bei 15.834 Punkten. Der Euro steht bei rund 1, 17 30 Dollar.

    10.20 Uhr - Deutsche Konjunktur verliert an Fahrt

    Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft fiel im August um 1,8 auf 60,6 Punkte, teilte das Institut IHS Markit zu seiner monatlichen Umfrage unter Hunderten Unternehmen aus Industrie und Dienstleistungssektor mit. Ökonomen hatten nur einen leichten Rückgang auf 62,2 Punkte erwartet. Das Barometer hält sich aber weiter klar über der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. Grund für das stärkere Minus sei die unter Lieferengpässen leidende Industrie, der auch Kostensteigerungen zu schaffen machten, erklärten die Markit-Experten. Allerdings habe der Dienstleistungssektor jetzt die Rolle des wichtigsten Wachstumstreibers übernommen. So erhole sich die Nachfrage in diesem Wirtschaftszweig weiter.

    09.12 Uhr - DAX startet mit Gewinnen in die neue Woche

    Nach der schwachen Vorwoche geht es wieder aufwärts an den deutschen Börsen. Der DAX gewinnt jetzt 0,5 Prozent auf 15.890 Punkte. Zwar seien die Sorgen vor einem baldigen Abebben der Notenbank-Gelder in den USA nach wie vor präsent, heißt es am Markt, doch nach den freundlichen Vorgaben der asiatischen Börsen decken sich die Anleger auf den etwas günstigeren Kursniveaus nun wieder mit Aktien ein. Am Ölmarkt haben die Notierungen angezogen. Das Barrel Nordseeöl verteuert sich um rund zwei Prozent auf 66 Dollar 54 im Moment. Der Euro steht bei 1,17 10 Dollar.

    08.45 Uhr - Nikkei schließt mit kräftigen Gewinnen

    Der japanische Leitindex stieg um 1,8 Prozent auf 27.494 Punkte. Die Aktie von Toyota erholte sich wieder etwas und stieg um 3,4 Prozent. Vergangene Woche hatten die angekündigten drastischen Produktionskürzungen des japanischen Autoherstellers aufgrund des Chip-Mangels in der Branche für Wirbel gesorgt und die Toyota-Aktie einbrechen lassen.

    07.48 Uhr - Geldpolitik im Fokus an den Börsen

    Gebannt wird die Finanzwelt diese Woche auf das nach dem langjährigen Tagungsort Jackson Hole benannten Symposium blicken. Wegen der sich ausbreitenden Delta-Variante findet das Treffen aber nicht in Wyoming am Fuße der Rocky Mountains statt, sondern erneut nur virtuell und auch nur am Freitag. Die Rede von US-Notenbankchef Powell wird sich da mit dem konjunkturellen Ausblick beschäftigen. Die Investoren erhoffen sich Hinweise, wann die Fed damit beginnt, ihre umfangreichen Konjunkturhilfen herunterzufahren. Auch einige wichtige Konjunkturdaten stehen diese Woche auf der Agenda: heute der Einkaufsmanagerindex im europäischen Dienstleistungs-Sektor im August, am Mittwoch dann der Ifo-Geschäftsklima-Index, am Donnerstag die Zahlen zum Wirtschaftswachstum in den USA und am Freitag der Preisindex für die US-Konsumausgaben.

    06.25 Uhr - Gelungener Wochenauftakt an den Börsen in Asien

    Die asiatischen Märkte haben die Tiefststände der vergangenen Woche hinter sich gelassen. Gute Virus-Nachrichten aus China sorgen für Kauflaune. Die Volksrepublik hat erstmals seit Juli keine lokal übertragenen Corona-Infektionsfälle gemeldet. An der Börse in Shanghai geht es um rund ein Prozent nach oben, in Hongkong um 1,8 Prozent, in Tokio gewinnt der japanische Leitindex Nikkei 1,7 Prozent und der Kospi-Index in Seoul ist um 1,6 Prozent gestiegen. Der Euro notiert am Morgen mit 1,17 20 Dollar.

    Montag, 23. August 2021

    22.06 Uhr - US-Aktienindizes schließen Gewinnen

    Kursgewinne bei Technologiewerten haben den US-Börsen zu einer Erholung verholfen. Der Dow Jones beendete den Handel 0,7 Prozent höher bei 35.120 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,2 Prozent auf 14.715 Punkte.

    19.58 Uhr - Automesse IAA fällt kleiner aus als geplant

    Bremsspuren bei der Automesse IAA Mobility in München: Sie wird nicht so groß ausfallen, wie geplant, räumte jetzt Messechef Klaus Dittrich ein. Bisher läuft der Ticketverkauf noch zurückhaltend. Dittrich rechnet aber damit, «dass die Nachfrage noch deutlich anspringen wird. Die IAA Mobility soll nach langer Corona-Pause die erste große Messe in Deutschland sein und in knapp drei Wochen eröffnet werden.

    18.43 Uhr - Infineon erhöht Preise für Chips

    Kunden des Halbleiterkonzerns Infineon müssen sich angesichts der Chip-Krise auf steigende Preise für die wichtigen Komponenten einstellen. "Wir werden die Preise erhöhen oder haben sie schon erhöht", sagte Infineon-Chef Reinhard Ploss der "Wirtschaftswoche“. Zu Details äußerte er sich nicht. Ploss begründete die Preiserhöhungen vor allem mit gestiegenen Fertigungskosten, da Infineon nicht alle Chips selbst produziere. Er rechnet damit, dass die Chipkrise noch bis ins kommende Jahr andauern wird.

    17.45 Uhr – DAX mit versöhnlichem Wochenschluss

    Bis Handelsende konnte sich der DAX noch in die Gewinnzone vorarbeiten. Er landete 0,3 Prozent im Plus bei 15.808 Punkten. Auf die Woche gesehen hat der deutsche Leitindex damit 1,1 Prozent eingebüßt. Der MDAX kam heute 0,2 Prozent voran, der TecDAX 0,9 Prozent.

    15.30 Uhr - Wirtschaft kritisiert Lokführer-Streik

    Die Wirtschaft äußert sich besorgt über den angekündigten Bahnstreik. Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnt, „die Streiks seien ein völlig falsches Signal zur falschen Zeit“. Die Lieferketten würden in Gefahr gebracht werden - in der Chemiebranche, bei den Stahlherstellern und Autobauern. Schon jetzt hätten große Teile der Wirtschaft Probleme mit dem weltweiten Rohstoff- und Materialmangel. Die Streiks würden zu einer unkalkulierbaren Belastung für die gesamte Gesellschaft werden. Zu den Verlierern am deutschen Aktienmarkt zählen heute erneut die Autobauer, aber auch Chemieunternehmen wie BASF und Covestro mit Verlusten von bis zu 2 Prozent.

    15.00 Uhr Rohstoffmangel treibt Erzeugerpreise

    Der Rohstoffmangel, Lieferprobleme und die große Nachfrage schlagen immer stärker auf die Preise durch. Die deutschen Hersteller haben im Juli ihre Preise so stark angehoben, wie das letzte Mal vor 46 Jahren. Auf der Ebene der Erzeuger schossen sie gegenüber dem Juni um 10,4 Prozent nach oben. 1975 explodierten wegen der damaligen Ölkrise vor allem die Energiepreise. Heutzutage gehören noch Holz und Stahl zu den Preistreibern. Ökonomen erwarten, dass in einem weiteren Schritt die Verbraucherpreise um gut 5 Prozent anziehen werden.

    11.15 Uhr - Europas Handel mit Asien gerät ins Stocken

    Grund sind vor allem Engpässe im Seehandel, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Instituts für Weltwirtschaft. Wegen geschlossener Häfen und Terminals sowie langer Wartezeiten vor den verbliebenen Abfertigungskapazitäten liege das Frachtvolumen im Roten Meer, der wichtigsten See-Handelsroute zwischen China und Europa, aktuell 20 Prozent niedriger als üblich, erklärten die Kieler Forscherinnen und Forscher. Insbesondere Chinas Mega-Häfen Ningbo und Shanghai verließen in den vergangenen vier Wochen dem IfW zufolge deutlich weniger Schiffe als in den vier Wochen davor. Die dadurch sinkenden Import-Volumen in Europa dürften die Preise der eingeführten Güter erhöhen und das dürfte im Weihnachtsgeschäft spürbar werden.

    09.18 Uhr - DAX startet mit kleinen Verlusten

    Der kräftige Anstieg der Erzeugerpreise hierzulande heizt an den Börsen Diskussionen an, wann die Notenbanken ihre geldpolitischen Stellschrauben anziehen werden. In den USA könnte es schon dieses Jahr soweit sein, darauf haben die jüngsten Fed-Protokolle hingewiesen. Das hat die jüngste Kursrallye an den Aktienmärkten gebremst. Der DAX verbucht eine gute Viertelstunde nach Handelsstart ein Minus von 0,2 Prozent auf 15.733 Punkte. Der Euro steht bei 1, 16 83 Dollar.

    08.54 Uhr - Erzeugerpreise um über 10 Prozent gestiegen

    Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt weiter stark. Im Juli haben die deutschen Hersteller ihre Preise im Juli so stark angehoben wie seit über 46 Jahren nicht mehr. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen um 10,4 Prozent zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Morgen mit. Experten hatten einen Anstieg von gut neun Prozent erwartet. Ein größeres Plus gab es zuletzt im Januar 1975, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise gestiegen waren. Neben Energie verteuerten sich vor allem Vorprodukte wie Holz und Stahl.

    08.14 Uhr - Nikkei schließt im Minus

    Es wurden Gewinne mitgenommen vor dem Wochenende an der Börse in Tokio. Die Furcht vor sich langsam schließenden Geldschleusen der US-Notenbank hat die Kauflaune gedämpft. Der Nikkei-Index schloss vor wenigen Minuten ein Prozent schwächer auf dem Endstand von 27.013 Yen. Das Papier von Toyota brach erneut um rund viert Prozent ein. Der weltgrößte Autohersteller hatte gestern angekündigt, wegen des Halbleitermangels die Produktion im September um 40 Prozent kürzen zu müssen.

    06.54 Uhr - Rote Zahlen an den Asien-Börsen

    Die Aussicht auf eine langsam abebbende Geldflut der US-Notenbank dämpft die Kauflaune an den Märkten. Der japanische Leitindex Nikkei büßt zur Stunde 0,9 Prozent ein auf 27.041 Punkte. An der Börse in Shanghai steht ein Minus von 1,7 Prozent zu Buche, in Hongkong von 2,3 Prozent und in Seoul geht es um ein Prozent bergab. Auch der Dollar hat zuletzt kräftig angezogen, dementsprechend hat sich der Euro etwas abgeschwächt auf jetzt 1 Dollar 16 86. Auch daran sehe man, dass sich der Markt bereits auf die allmähliche Verringerung der geldpolitischen Anreize der Fed vorbereite, sagte eine Expertin bei der Bank HSBC.

    06.18 Uhr - Brummende Geschäfte bei Applied Materials

    Dank der starken Nachfrage nach Elektronikgeräten in der Corona-Pandemie konnte der US-Chip-Zulieferer in seinem dritten Geschäftsquartal den Nettogewinn auf 1,72 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln binnen Jahresfrist. Der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Für das vierte Quartal sagt das Management erneut einen etwas höheren Umsatz von 6,33 Milliarden Dollar voraus und liegt damit über den Erwartungen von Analysten. Applied Materials hat in Corona-Zeiten von der wachsenden Nachfrage etwa nach Laptops, PCs und Spielkonsolen profitiert, in denen Speicherchips zum Einsatz kommen. Die Aktie stieg an der Nasdaq um rund 1 ½ Prozent.

    Freitag, 20. August 2021

    22.07 US-Aktienmärkte schließen uneinheitlich

    Die Furcht vor sich langsam schließenden Geldschleusen der US-Notenbank verunsichert weiterhin die Anleger. Der Dow Jones gab 0,2 Prozent auf 34.894 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq landete 0,1 Prozent im Plus bei 14.542 Punkten.

    20.32 Uhr - US-Kartellbehörde reicht überarbeitete Monopol-Klage gegen Facebook ein

    Die US-Regierung startet einen neuen Anlauf, vor Gericht die Zerschlagung des Online-Riesen Facebook zu erreichen. Eine entsprechende Kartellrechtsklage reichte die Handelsbehörde FTC jetzt in überarbeiteter Form ein. Die erste Version hatte der zuständige Richter im Juni mit der Begründung abgewiesen, die FTC habe für ein angebliches Monopol Facebooks im Markt für soziale Netzwerke keine ausreichenden Belege erbracht.

    17.45 Uhr - DAX landet deutlich im Minus

    Am deutschen Aktienmarkt hat sich Nervosität breitgemacht. Anleger nahmen nach dem Rekordhoch des Dax vom vergangenen Freitag verstärkt Gewinne mit. Der DAX konnte bis Handelsschluss seine Verluste jedoch reduzieren und landete 1,3 Prozent im Minus - bei 15.766 Punkten. Der MDAX büßte 1,1 Prozent ein, der TecDAX 1 Prozent. Investoren haben Sorgen wegen einer womöglich noch in diesem Jahr anstehenden geldpolitischen Straffung durch die US-Notenbank Fed. Auch wächst die Verunsicherung angesichts der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus, die fortgesetzte Lieferengpässe im weltweiten Handel zur Folge hat.

    16.30 Uhr US-Arbeitsmarkt erholt sich weiter

    Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist auf den niedrigsten Stand seit fast anderthalb Jahren gesunken. Vergangene Woche stellten 348.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze - 29.000 weniger als in der Woche davor. Obwohl es der vierte Rückgang in Folge war, ist der amerikanische Arbeitsmarkt noch weit weg von einer Normalisierung. Die sehen Ökonomen bei einer Spanne von 200.000 bis 250.000 Anträgen. Im April 2020 mussten wegen der Coronakrise über sechs Millionen Amerikaner einen Erstantrag einreichen.

    14.14 Uhr Wirtschaft klagt über Materialmangel

    Die Wirtschaft klagt über den zunehmenden Materialmangel. 83 Prozent der Unternehmen leiden unter Lieferproblemen bei Rohstoffen und Waren. Das schreibt der Branchenverband DIHK, der 3.000 Firmen befragt hat. Betroffen seien alle Branchen und Warengruppen. Die Unternehmen müssten höhere Preise bezahlen, die sie wiederum an ihre Kunden und Verbraucher weitergeben möchten. Erst 2022 werde sich die Lage wieder bessern, so der DIHK. VW drosselt aus diesem Grund seine Produktion im Stammwerk Wolfsburg. Nach der Sommerpause werde dort kommende Woche nur eingeschränkt gearbeitet, teilte der Autobauer mit.

    11.20 Uhr - Autozulieferer Hella will weiter wachsen

    Der vor dem Verkauf stehende Scheinwerfer- und Elektronik-Spezialist zeigt sich zuversichtlich für das neue Geschäftsjahr. Er stellt einen Umsatz von 6,6 bis 6,9 Milliarden Euro in Aussicht, nach 6,5 Milliarden im Vorjahr. Die bereinigte Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern soll bei etwa acht Prozent bleiben. Das entspräche einem bereinigten operativen Ergebnis von 530 bis 550 Millionen Euro. Der Autozulieferer steht ja vor einer Übernahme durch den französischen Konkurrenten Faurecia und soll danach von der Börse genommen werden. Derzeit ist das Papier im MDAX notiert und verliert aktuell 0,3 Prozent. Damit zeigt es sich deutlich stärker als der gesamte Markt. Der MDAX büßt 1,7 Prozent ein, der DAX zwei Prozent auf 15.647 Punkte.

    10.50 Uhr - Konjunktursorgen belasten Rohstoffpreise

    Der Preis für ein Barrel Nordseeöl zur Lieferung im Oktober ist um zwei Dollar abgesackt auf 66 Dollar 25. Eisenerz hat sich zeitweise an der Börse in Singapur um zehn Prozent verbilligt auf 134 Dollar je Tonne. Der Preis für Eisenerz leidet unter der Sorge vor einer sinkenden Nachfrage in China, nachdem die zweitgrößte Volkswirtschaft die Stahlproduktion drosseln will, auch um die starke Umweltverschmutzung im Land einzudämmen.

    Der Terminkontrakt für Kautschuk zur Auslieferung im Januar ist in Japan um 21,5 Prozent abgesackt. Hier belastet die Aussicht auf drastische Produktionskürzungen beim weltgrößten Autohersteller Toyota und eine damit geringere Reifennachfrage.

    10.17 Uhr - DIHK: Lieferengpässe bremsen Aufschwung

    Ob Stahl, Kunststoff oder Halbleiter, Rohstoffe und Vorprodukte sind für deutsche Unternehmen schwer zu bekommen. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags haben es 83 Prozent der Unternehmen mit Lieferengpässen und Preissteigerungen zu tun. Engpässe entstünden demnach, weil Produktions- und Transportkapazitäten fehlten, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. Dadurch würde der Konjunkturaufschwung gerade ausgebremst, warnt der DIHK.

    09.50 Uhr - Toyota senkt Produktionsziel um 40 Prozent

    Wegen des Engpasses bei Halbleitern muss Toyota weltweit deutliche Abstriche bei der Produktion machen, so schreibt die japanische Zeitung Nikkei. Im September peile der weltgrößte Autobauer nur noch eine Produktion von rund 500.000 Fahrzeugen an, zuvor war eine Produktion von etwas unter 900.000 Autos angesteuert worden. Das Unternehmen hat noch keine Stellung zum Bericht genommen. Die Japaner waren ja bislang besser als andere Autobauer durch die Chip-Krise gekommen, hatte aber bereits davor gewarnt, dass die Engpässe anhalten würden. In Thailand musste der Konzern im vergangenen Monat die Produktion in drei Werken aussetzen, weil die Teileversorgung pandemiebedingt stockte. Die Aktie von Toyota sank in Tokio um 4 1/2 Prozent.

    09.15 Uhr - DAX startet mit Verlusten - Autowerte abgebremst

    Der deutsche Leitindex verliert kurz nach Handelsbeginn 1,3 Prozent auf 15.761 Punkte. Zu den größten DAX-Verlierern gehören Autowerte. Continental, Volkswagen und BMW büßen zwischen 2,6 und 2,8 Prozent ein. Berichte denen zufolge der japanische Autobauer Toyota wegen Engpässen bei Halbleitern sein Produktionsziel für September um 40 Prozent gesenkt hat, setzt die Autoaktien unter Druck. Das Papier von Toyota schloss in Tokio mit einem Minus von fast 4 1/2 Prozent. Der Euro notiert mit 1, 16 78 Dollar.

    07.25 Uhr - Anleger nehmen Gewinne mit

    Die schwachen Konjunkturdaten aus China zu Wochenbeginn, die Situation in Afghanistan und die Frage über den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank lassen die Anleger nicht los. Das gestern vorgelegte Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung zeigte eine Notenbank, die in vielen geldpolitischen Fragen gespalten ist. Allerdings komme man einer Reduzierung der Anleihekäufe näher, hieß es von Analysten. Die Aufmerksamkeit richte sich nun auf die jährliche Fed-Konferenz in Jackson Hole kommende Woche von dem man sich weitere geldpolitische Signale verspreche.

    An den Börsen wird etwas Kasse gemacht. In Tokio verliert der japanische Nikkei-Index 0,7 Prozent, der Shanghai-Composite 0,6 Prozent. An der Wall Street hatte der Dow Jones gestern 1,1 Prozent verloren. Der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1, 16 76 Dollar.

    06.53 Uhr - US-Chipkonzern Nvidia mit Rekordumsatz

    Die hohe Nachfrage nach Ausrüstung für Online-Spiele wie Grafikkarten und Technik für Rechenzentren hat Nvidia zu einem überraschend starken zweiten Quartal verholfen. Der Umsatz schnellte im Jahresvergleich um 68 Prozent nach oben auf den Rekordwert von 6,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg sogar um 282 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Die Aktie von Nvidia legte nachbörslich um knapp zwei Prozent zu.

    06.18 Uhr - Gute Geschäfte bei Cisco in der Pandemie

    Der US-Netzwerkspezialist hat im abgelaufenen Quartal deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbucht dank der hohen Nachfrage nach Geräten für den Internet- und Datenverkehr in der Pandemie. In den drei Monaten bis Ende Juli stieg der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 14 Prozent auf 3 Milliarden Dollar. Die Erlöse legten um acht Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar zu, teilte Cisco gestern nach US-Börsenschluss mit. Trotz der guten Zahlen gaben die Aktien nachbörslich um rund zwei Prozent nach. Zuvor hatte der Dow Jones an der Wall Street 1,1 Prozent verloren, der Nasdaq an der Technologiebörse 0,9 Prozent.

    Donnerstag, 19. August 2021

    22.07 Uhr – US-Aktienmärkte rutschen zum Schluss noch ab

    Die Diskussionen innerhalb der US-Notenbank über ein baldiges Herunterfahren der umfangreichen Konjunkturhilfen nehmen zu. Das Beschäftigungsziel, das als Voraussetzung für eine Verringerung der Notenbank-Unterstützung gilt, könne aus Sicht der meisten Währungshüter dieses Jahr erreicht werden, heißt es im Protokoll der jüngsten Zinssitzung, das am Abend veröffentlicht wurde. Das hat die Aktienkurse an den New Yorker Börsen zum Schluss hin immer mehr belastet. Der Dow Jones büßte 1,1 Prozent ein auf 34.961 Punkte. Der Nasdaq landete 0,9 Prozent im Abseits.

    20.11 Uhr - Fed-Protokoll: Anleihekäufe könnten bald verringert werden

    Die US-Notenbank könnte bis Ende des Jahres mit einer Reduzierung ihrer Anleihekäufe beginnen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Protokoll der jüngsten Zinssitzung Ende Juli hervor. Zwar sind die Mitglieder des Offenmarktausschusses demnach noch nicht zufrieden mit der Lage am Arbeitsmarkt. Doch die Situation könnte sich ihrer Ansicht nach in den nächsten Monaten so verbessern, dass die Unterstützung der Wirtschaft durch Anleihekäufe verringert werden könnte.

    17.45 Uhr – DAX landet im Plus, MDAX mit neuem Rekord

    Der DAX hat im Tagesverlauf noch ins Plus gedreht. Am Schluss war der deutsche Leitindex 0,3 Prozent höher bei 15.966 Punkten. Einen neuen Rekordstand hat heute der MDAX mit den Nebenwerten erreicht: er kletterte um 0,8 Prozent und landete erstmals über der Marke von 36.000 Punkten.

    16.30 Uhr Traumrendite für Norwegens Staatsfonds

    Norwegens Staatsfonds hat im ersten Halbjahr 2021 einen herausragenden Gewinn gemacht. Der Fonds ist 1,2 Billionen Euro schwer. Sein Gewinn von 95 Milliarden Euro bedeutet eine Rendite von 9,4 Prozent. Der starke Anstieg ist vor allem auf kräftigen Kursgewinne globaler Energie-, Finanz- und Hightechwerte zurückzuführen. Doch Fonds-Chef Nicolai Tengen warnt vor der weltweit kräftig anziehenden Inflation. Sie könnte noch nie da gewesene Kursverluste nach sich ziehen. Das bislang schlechteste Quartal verzeichnete der Fonds im März 2020, als die Börsen wegen Corona crashten. Er verlor damals 130 Milliarden Euro an Wert.

    15.30 Uhr Wacker Chemie im Höhenrausch

    Wacker Chemie profitiert von einem Großauftrag aus China. Die Burghausener sollen bis 2026 rund 70 000 Tonnen Polysilizium an einen Solarmodulhersteller liefern. Ein großer Auftrag für den Spezialchemiehersteller, der jährlich rund 70 000 Tonnen Polysilizium produziert. Die Wacker-Aktie verteuert sich um 4,2 Prozent auf 138, 50 Euro. Der Titel absolviert einen rasanten Höhenflug. Mitte März 2020, also als der Lockdown in Deutschland begann, kostete sie nur 35 Euro.

    14.30 Uhr Hochwasserschäden in Höhe von 5,5 Milliarden Euro

    Die Versicherungswirtschaft erwartet, dass die jüngsten Hochwasserkatastrophen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen Schäden in Höhe von 5,5 Milliarden Euro verursacht haben. Damit liegt die Summe am oberen Rand der bisherigen Prognosen. Als Vorschüsse haben die Versicherer rund 700 Millionen an Betroffene ausgezahlt. Der Branchenverband GDV rechnet mit 160 000 privaten und rund 30 000 gewerblichen Schadensfällen. Er lehnt weiterhin eine Pflichtversicherung ab, sagt aber deutliche Erhöhungen der Prämien voraus.

    11.07 Uhr - Chemie-Industrie lässt die Corona-Krise hinter sich

    Im zweiten Quartal konnte die drittgrößte deutsche Industriebranche an den guten Jahresauftakt anknüpfen und steuert auf ein Rekordjahr zu. Nach sechs Monaten haben kräftig gestiegene Preise und eine um 5,9 Prozent gewachsene Produktion die Umsätze um 12 Prozent auf 111 Milliarden Euro nach oben getrieben, dank der weltweiten Konjunkturerholung, meldet der Verband der Chemieunternehmen VCI. Für das laufende Jahr erwartet er trotz angespannter Lieferketten und Engpässen bei Vorprodukten einen Umsatzrekord von 211 Milliarden Euro.

    Die Chemie-Aktien im DAX können davon aber nur teilweise profitieren. Das Papier von Covestro gewinnt 0,6 Prozent. Bayer verlieren 0,5 Prozent, BASF 0,1 Prozent. Der DAX büßt 0,2 Prozent ein auf 15.884 Punkte.

    10.26 Uhr - Dickes Auftragspolster bei der deutschen Industrie

    Der Auftragsbestand ist im Juni um 2,8 Prozent angewachsen im Vergleich zum Vormonat, teilte das statistische Bundesamt am Morgen mit. Seit Juni des vergangenen Jahres sind die Bestellungen bei der deutschen Industrie kontinuierlich angestiegen. Im Vergleich zum Februar 2020, also dem Monat vor Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland, liegt der Auftragsbestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 17 Prozent höher.

    10.07 Uhr - Aktie von Wacker Chemie nach Großauftrag gefragt

    Der Münchener Chemiekonzern hat einen Großauftrag für Solarsilizium aus China erhalten. Ab September bis Ende 2026 werde Wacker insgesamt über 70 000 Tonnen Polysilizium liefern, hat der chinesische Hersteller von Solarmodulen Jinkosolar mitgeteilt. Der Preis werde sich an der Marktlage orientieren. Das Volumen des Auftrags für Wacker ist beachtlich. Insgesamt produziert Wacker Chemie 80 000 Tonnen Polysilizium pro Jahr. Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Lieferungen entspricht die Bestellung also gut 17 Prozent der derzeitigen Jahresproduktion. Die Anleger sind begeistert. Die Aktie von Wacker Chemie gewinnt im MDAX gut vier Prozent. Der MDAX selbst hat sich um 0,5 Prozent verbessert.

    09.13 Uhr - DAX startet mit kleinem Plus

    Nach gemischten Vorgaben aus Tokio und New York gewinnt der DAX jetzt 0,1 Prozent auf 15.940 Punkte. Der japanische Leitindex Nikkei schloss zuvor 0,6 Prozent höher, der Dow Jones an der Wall Street hatte gestern 0,8 Prozent verloren. Gespannt warten die Anleger auf die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Sitzung der US-Notenbank am Abend. Sie könnten Hinweise auf die weitere geldpolitische Richtung der Fed liefern. Der Euro steht bei 1,17 20 Dollar.

    08.40 Uhr - T-Mobile-Hack: Zugriff auf Millionen Kunden-Daten

    Beim jüngsten Cyberangriff auf die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, sind die Hacker an die Daten von Millionen Kunden gelangt. Zu den offengelegten Informationen gehörten Namen, Sozialversicherungsnummern sowie Geburts- und Führerscheindaten von aktuellen wie auch früheren Kunden, teilte T-Mobile US am Morgen mit. Finanzielle Informationen wie etwa Kreditkartennummern oder auch Passwörter seien nicht darunter.

    08.19 Uhr - DAX leicht im Plus erwartet

    Nach gemischten Vorgaben aus Tokio und New York wird der DAX jetzt vorbörslich rund 20 Punkte höher gesehen bei 15.941 Punkten. Der Nikkei-Index in Tokio schloss vor einer guten Viertelstunde 0,6 Prozent höher mit 27.586 Yen. Der Dow Jones an der Wall Street hatte gestern 0,8 Prozent verloren. Schwache Daten vom US-Einzelhandel hatten die Anleger enttäuscht und Konjunktursorgen ausgelöst. Laut US-Notenbankchef Powell sei es aber unklar, ob sich die steigenden Corona-Infektionszahlen nennenswert auf die Konjunkturerholung auswirken werden.

    07.01 Uhr - Asiatische Börsen auf Erholungskurs

    Nach den kräftigen Verlusten gestern greifen die Anleger in Asien wieder zu. Der Shanghai-Composite gewinnt zur Stunde 0,6 Prozent, der Hang Seng in Hongkong legt 0,8 Prozent zu. In Tokio steigt der Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 27.650 Yen. Positive Konjunkturdaten geben den Kursen Rückenwind. Die japanischen Exporte sind nach vorläufigen Zahlen im Juli um 37 Prozent gestiegen.

    06.22 Uhr - Japans Exporte den fünften Monat in Folge im Plus

    Die Ausfuhren aus Japan haben sich im Juli weiter kräftig erholt. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 37 Prozent, teilte das japanische Finanzministerium auf Basis vorläufiger Daten mit. Grund sei die hohe Nachfrage nach Autos und Autoteilen in den USA sowie nach Chips und Halbleiter-Ausrüstung in China und anderen asiatischen Ländern, so hieß es.

    Mittwoch, 18. August 2021

    22.07 Uhr - US-Aktienmärkte schließen mit deutlichen Verlusten

    Schwache Einzelhandelsdaten und Sorgen um eine weitere konjunkturelle Erholung der Vereinigten Staaten haben die US-Börsen von ihrem Rekordkurs abgebracht. Die US-Einzelhändler verloren im Juli überraschend viel Umsatz, die Baumarktkette Home Depot verfehlte zudem mit ihren Quartalsergebnissen erstmals seit zwei Jahren die Erwartungen und schickte damit ihre Aktien auf Talfahrt. Der Dow Jones verlor 0,8 Prozent auf 35.343 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rutschte um 0,9 Prozent ab.

    19.46 Uhr - Studie: Umstieg auf E-Autos wirft deutsche Zulieferer zurück

    Der Wandel im Automobilsektor zu Elektrofahrzeugen hat auch die Zulieferbranche fest im Griff - aus Sicht mancher Experten muss die deutsche Industrie indes aufpassen, auf dem Weltmarkt nicht abgehängt zu werden. So haben laut einer Studie der Unternehmensberatung PwC asiatische Autozulieferer ihren Weltmarktanteil im vergangenen Jahr deutlich auf 43 Prozent ausbauen können. Das waren vier Prozentpunkte mehr als 2015. Umsatzrückgänge hätten bei deutschen Zulieferern wichtige Eigenkapitalreserven aufgezehrt, die für die Transformation dringend nötig wären, sagte Branchenexperte Henning Rennert.

    18.18 Uhr – US-Wirtschaft: höhere Produktion, weniger Handelsumsatz

    Die Industrie in den USA hat im Juli erneut mehr produziert und überraschend deutlich mehr - trotz fehlender Materialen in Teilen der Branche. Die Gesamtproduktion stieg im Monatsvergleich um 0,9 Prozent, wie die Notenbank Fed mitteilte. Experten hatten einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Damit ist in den USA die Fertigung in den Industriebetrieben bereits den dritten Monat in Folge gestiegen.

    17.45 Uhr - DAX schließt kaum verändert

    Nach der am Freitag erstmals getesteten Marke von 16.000 Punkten im DAX befinden sich die Anleger in Habachtstellung. Nach dem gestrigen Wochenstart mit leichten Verlusten schloss der deutsche Leitindex heute kaum verändert bei 15.922 Zählern. Der MDAX blieb ebenfalls fast unverändert stehen. Der TecDAX landete 0,9 Prozent im Plus.

    15.30 Uhr Deutsche Post kauft Getränkelogistiker

    Die Deutsche Post baut ihr Frachtgeschäft aus. Für 1,5 Milliarden Euro übernimmt sie den Seefrachtspezialisten J.F. Hillebrand. Der Mainzer Logistiker hat sich auf den Transport von Getränken wie Wein und Bier sowie Flüssigkeiten generell spezialisiert. Zu den Kunden von Hillebrand gehören Großbrauer wie Anheuser-Busch oder die Campari-Gruppe. Die Übernahme, so das Bonner Unternehmen, werde sich sofort positiv auf die Zahlen auswirken. Die Frachtsparte steigerte nach einer umfassenden Sanierung und Neuausrichtung im ersten Halbjahr ihren Umsatz von fast 8 auf knapp 10 Milliarden Euro.

    13.15 Uhr Ölpreis fällt auf 69 Dollar

    Öl wird erneut billiger. Der Preis für die Nordseesorte Brent fällt auf 69 Dollar. Damit geht er den vierten Tag in Folge zurück. Das Jahreshoch war bei 76 Dollar. Hintergrund: in großen asiatischen Ländern gibt es wegen der Delta-Variante vermehrt Restriktionen, die die Wirtschaft belasten können. Das gelte vor allem für große Industriestaaten wie China und Japan, heißt es in Marktkommentaren. Gleichzeitig kommt mehr Öl auf den Markt, weil sich in den USA das teure Fracking wieder lohnt. Die US-Produktion ist zuletzt auf den höchsten Stand seit Mai des vergangenen Jahres gestiegen.

    11.20 Uhr - Wirtschaft im Euroland wächst wieder

    Die Konjunktur in der Euro-Zone erholt sich weiter von der Corona-Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni zum Vorquartal um zwei Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat jetzt mit und bestätigte eine Schätzung von Ende Juli. Im ersten Quartal war die Wirtschaft noch um 0,3 Prozent geschrumpft, Ende 2020 sogar um 0,6 Prozent. Die deutsche Wirtschaft legte im zweiten Quartal um 1,5 Prozent zu. Mit der konjunkturellen Erholung stellen die Unternehmen in der Währungsunion auch wieder mehr ein. Die Zahl der Erwerbstätigen zog von April bis Juni um 0,5 Prozent zum Vorquartal an. Zu Jahresbeginn hatte es noch einen Rückgang um 0,2 Prozent gegeben.

    10.18 Uhr - Chinas Regierung verstärkt Zugriff auf Tech-Bereich

    Die chinesische Wettbewerbsbehörde hat heute ein ganzes Bündel an Regulierungsvorschlägen für die milliardenschwere Tech-Branche des Landes veröffentlicht. Damit soll dem nach ihrer Einschätzung unfairem Wettbewerb und unkontrollierter Datenverarbeitung einen Riegel vorgeschoben werden. Unter anderem sollen Unternehmen keine Daten oder Algorithmen mehr verwenden dürfen, um den Datenverkehr zu lenken oder die Entscheidungen der Nutzer zu beeinflussen. Am Aktienmarkt hat das Aktien wie Alibaba, Tencent, Bilibili und Meituan belastet. In Hongkong verliert der Hang Seng-Index 1,9 Prozent, in Shanghai geht es um zwei Prozent nach unten.

    09.13 Uhr - Zooplus profitiert vom Haustier- und Online-Boom

    Der Online-Tierbedarf-Händler Zooplus hat auch im zweiten Quartal von einer guten Nachfrage profitiert. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um rund 17 Prozent auf fast 494 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging um 17 Prozent auf 17,7 Millionen Euro zurück. Unterm Strich stand ein Gewinn von 5,1 Millionen nach 8,4 Millionen Euro im Vorjahr. Im Fokus der Anleger steht die geplante Übernahme durch den US-Finanzinvestor Hellman &Friedman. Der bietet den Zooplus-Aktionären 390 Euro je Aktie in bar.

    Die Zooplus-Aktie notiert kurz nach Handelsstart ganz leicht im Minus bei 391 Euro. Der DAX verliert 0,6 Prozent auf 15.827 Punkte. Der Euro steht bei 1, 17 63 Dollar.

    08.16 Uhr - Nikkei rutscht zu Handelsschluss ins Minus

    Die Nervosität ist spürbar an den Aktienmärkten. Die Anleger befürchten, dass sich nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan der Konflikt am Hindukusch ausweiten könnte und nehmen Gewinne mit. An der Börse in Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei mit einem Minus von 0,4 Prozent auf dem Endstand von 27.424 Yen. In Seoul verliert der Kospi-Index ein Prozent und der Shanghai-Composite ist mit 1,4 Prozent abgerutscht. Der DAX wird vorbörslich rund 50 Punkte leichter gesehen bei 15.875 Punkten. Der Euro steht bei 1,17 66 Dollar.

    07.07 Uhr - Risikobereitschaft der Anleger hält sich in Grenzen

    Die Sorgen um ein wachsendes Chaos in Afghanistan nach der Machtübernahme Taliban sind auch an den Börsen spürbar. Die Anleger befürchten, dass sich der Konflikt am Hindukusch ausweiten könnte. Dazu kommt die wachsende Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus. Auch die schwachen Konjunkturdaten von gestern aus China und den USA wirken noch nach. In New York war der Dow Jones gestern leicht um 0,3 Prozent gestiegen, in Tokio notiert der Nikkei-Index jetzt 0,1 Prozent im Plus. In Seoul geht es um 0,7 Prozent nach unten und in Shanghai um 0,5 Prozent. Der Euro steht bei 1, 17 70 Dollar.

    06.14 Uhr - T-Mobile US bestätigt Hackerangriff

    Die amerikanische Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Die Angreifer hätten sich Zugriff auf einige Daten verschafft, teilte der Mobilfunk-Anbieter in der Nacht mit. Bisher habe aber noch nicht festgestellt werden können, ob auch persönliche Kundendaten gehackt wurden. Auch die Zahl der Betroffenen ist demnach noch unklar. Medienberichten zufolge behaupten die Hacker, sensible Daten wie die Sozialversicherungsnummern und die Führerscheinnummern von 100 Millionen T-Mobile-Kunden erbeutet zu haben. T-Mobile US zeigte sich überzeugt, dass das Einfallstor für die Angreifer inzwischen geschlossen worden sei. Es werde weiter geprüft, auf welche Daten zugegriffen worden sei.

    Dienstag, 17. August 2021

    22.08 Uhr - Dow Jones hangelt sich noch zu neuem Rekordhoch

    Die Aktienmärkte in New York haben zum Schluss immer mehr aufgeholt. Hatten Nasdaq und Dow Jones zu den Handelszeiten in Deutschland noch teils deutlich im Minus rangiert, sah es am Ende weit besser aus. Dow Jones und der breiter gefasste S&P 500 erreichten sogar neue Rekordstände. Dem Dow Jones reichte dafür ein Plus von 0,3 Prozent auf 35.625 Punkten. Der Nasdaq blieb 0,2 Prozent im Minus stehen.

    20.58 Uhr – Insider: Opec+ trotz US-Forderung gegen höhere Ölförderung

    Die Organisation erdölexportierender Länder und ihre Verbündeten (Opec+) wollen Insidern zufolge in den kommenden Monaten trotz US-Foderungen nicht mehr Öl fördern als geplant. "Ich denke nicht, dass es einen Bedarf darüber hinaus gibt", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Joe Biden die Opec+ gebeten, die Ölproduktion auszuweiten, um steigende Benzinpreise zu verhindern. Diese gelten als Bedrohung für die globale Wirtschaftserholung.

    18.50 Uhr - Bafin geht nicht von deutlich höheren Dividenden bei Banken aus

    Die Finanzaufsicht BaFin rechnet nach Aufhebung von Dividenden-Einschränkungen seitens der Europäischen Zentralbank nicht mit einer Welle von Ausschüttungen der deutschen Banken. "Viele Institute haben ja auch schon im Laufe dieses Jahres ausgeschüttet, aber auf sehr vorsichtigem Niveau", sagte der für die Bankenaufsicht zuständige BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler der Hauszeitschrift "BaFin Journal". Er gehe davon aus, dass das so bleibe. "Ich erwarte nicht, dass es einen Nachholeffekt geben wird." Geldhäuser in der Euro-Zone dürfen ab Oktober wieder ohne Einschränkungen Dividenden zahlen.

    17.45 Uhr - DAX schließt leicht im Minus

    Konjunkturdaten aus Asien haben den deutschen Aktienmarkt belastet. Der DAX ging 0,3 Prozent niedriger aus dem Handel bei 15.926 Punkten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex noch erstmals die Marke von 16.000 Punkten überwunden. Der MDAX verlor zu Wochenbeginn 0,5 Prozent, der TecDAX 0,1 Prozent.

    14.50 Uhr EZB vor Ende des PEPP-Kaufprogramms?

    Die EZB hat in der Corona-Krise ein eigenes Notprogramm für Anleihekäufe aufgelegt. Immer wieder wird darüber spekuliert, ob dieses Programm noch nötig ist und wann es möglicherweise beendet wird. Die Nachrichtenagentur Reuters hat eine Umfrage unter Volkswirten gemacht. Die meisten gehen davon aus, dass es im kommenden März eingestellt wird. Bereits Ende des Jahres sollen die PEPP-Käufe heruntergefahren werden. Das Programm ist auf 1,85 Billionen Euro angelegt. Es ist eine der wichtigsten Waffen der EZB im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Die Notenbank berät am 9. September ihre Geldpolitik.

    13.15 Uhr Hella und Dialog Semiconductor verlassen Börse

    Faurecia übernimmt den deutschen Autozulieferer Hella. Das Angebot der Franzosen liegt bei rund 61 Euro je Aktie. Diesem Kurs nähert sich die Aktie nun mit einem Minus von 3,4 Prozent an. Die Franzosen kontrollieren 60 Prozent der Anteile. Sie wollen Hella von der Börse nehmen. Dafür benötigen sie aber 95 Prozent. Ein anderes renommiertes deutsches Unternehmen verlässt die Börse. Die Aktien von Dialog Semiconductor werden letztmals am 30. August gehandelt. Der japanische Chipkonzern Renesas hat den schwäbischen Konkurrenten für fast 5 Milliarden Euro übernommen.

    10.48 Uhr - Konjunktursorgen belasten Ölpreis

    Die Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und damit verbundene Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie haben die Ölpreise gedrückt. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent hat sich um rund 80 US-Cent verbilligt auf jetzt 69 Dollar 80. Die Wirtschaft in China, einem der größten Ölimporteure der Welt, könnte durch die Entwicklung ausgebremst werden und weniger Öl nachfragen, so heißt es an den Märkten. Dazu passen die aktuellen Konjunkturdaten aus China. Die Unternehmen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt haben im Juli weniger produziert als von Experten erwartet.

    An den deutschen Aktienmärkten verliert der DAX zur Stunde 0,4 Prozent auf 15.906 Punkte. Der Euro steht bei 1, 17 90 Dollar.

    09.13 Uhr - DAX startet im Minus - Lufthansa-Aktie unter Druck

    Die Aktie der Lufthansa ist um rund vier Prozent abgestürzt und gehört damit zu den großen Verlierern im MDAX der mittelgroßen deutschen Aktien. Der Bund will sich von Teilen seines Lufthansa-Aktienpakets trennen, das hat belastet die Airline-Aktie. Der DAX ist mit einem Minus in die neue Woche gestartet und verliert nun 0,6 Prozent auf 15.885 Punkte. Der Euro steht bei 1, 17 90 Dollar.

    08.22 Uhr - Bund trennt sich von ersten Aktien der Lufthansa

    Hintergrund ist die positive Unternehmensentwicklung, teilte die Deutsche Finanzagentur am Morgen mit. Daher werde der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF seine Beteiligung von 20 Prozent um maximal ein Viertel reduzieren. Der Verkauf soll noch heute beginnen. Der Bund hatte die Beteiligung als Teil einer milliardenschweren Stützungsaktion für die in der Corona-Krise in Schwierigkeiten geratene Fluggesellschaft für 300 Millionen Euro erworben. An der Börse ist das Paket inzwischen mehr als eine Milliarde Euro wert. Die Lufthansa-Aktie verliert vorbörslich gut ein Prozent.

    08.13 Uhr - Nikkei schließt 1,6 Prozent schwächer

    Die Vorgaben für den Start des DAX in die neue Woche sind nicht besonders. Die aktuellen Konjunkturdaten aus China zur Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen im Juli haben die Anleger in Asien enttäuscht. Der japanische Nikkei-Index ging soeben mit einem Minus von 1,6 Prozent aus dem Handel auf dem Endstand von 27.523 Yen. Der Ölpreis gibt nach. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet jetzt wieder weniger als 70 US-Dollar. Der Euro steht bei 1, 17 90 Dollar.

    07.10 Uhr - Enttäuschung in Asien nach China-Daten

    Der Wochenstart an den Börsen in Asien fällt verhalten aus. Die Anleger sind unzufrieden mit den Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen in China im Juli. Diese Daten haben die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten eingetrübt. Vor allem an der Börse in Tokio geht es deutlich abwärts. Der japanische Leitindex Nikkei verliert eine knappe Stunde vor Handelsschluss 1,7 Prozent auf 27.510 Yen, in Seoul geht es um 1,2 Prozent bergab und in Hongkong um 0,7 Prozent. In Shanghai hingegen steht ein Plus von 0,6 Prozent zu Buche. Der Euro notiert bei 1, 17 90 Dollar.

    06.16 Uhr - Chinas Industrie verliert an Fahrt

    Die Unternehmen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt haben im Juli im Jahresvergleich 6,4 Prozent mehr produziert. Analysten hatten ein Plus von 7,8 Prozent erwartet. Chinas Wirtschaft hat zwar wieder das Wachstumsniveau von vor der Pandemie erreicht, doch scheint sie nun an Schwung zu verlieren. Die Industrie-Unternehmen haben wegen erneuter Lockdowns zur Eindämmung der Delta-Infektionswelle mit Lieferengpässen und höheren Kosten zu kämpfen. Auch der Konsum verliert als Wachstumsmotor an Fahrt. Der Anstieg der Einzelhandelsumsätze blieb im Juli mit plus 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Analysten hatten mit plus 11,5 Prozent gerechnet.

    Montag, 16. August 2021

    19.07 Uhr - DAX mit 1,4 Prozent Wochenplus

    Am deutschen Aktienmarkt hat der DAX über die gesamte Handelswoche hinweg 1,4 Prozent gewonnen. In der kommenden Woche könnte der Handel Experten zufolge etwas ruhiger verlaufen, weil weniger Quartalsberichte erwartet werden. Wenn es keine negativen Überraschungen gibt, könnten die Aktienkurse Marktbeobachtern zufolge weiter steigen. Hält die positive Tendenz an, besteht nach Ansicht von Marktstratege Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets für die kommende Woche eine gute Chance auf weitere Bestmarken über der 16.000-Zähler-Marke.

    17.49 Uhr - DAX schließt mit kleinem Gewinn

    Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel uneinheitlich beendet. Der DAX schloss 0,2 Prozent höher bei 15.977. Am Vormittag übersprang der DAX erstmals in seiner Geschichte die Marke von 16.000 Punkten. Der MDAX gewann 0,3 Prozent auf 35.918 Punkte. Der TecDAX verlor 0,4 Prozent auf 3.825 Zähler.

    15.55 Uhr - Disney-Aktie schiebt Dow Jones an

    Der Höhenflug an den US-Börsen geht – zumindest teilweise - weiter. Der Dow Jones steigt im frühen Handel um 0,2 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq tritt auf der Stelle. Starke Firmenbilanzen, die andauernde Wirtschaftserholung und die Verabschiedung eines umfangreichen Infrastrukturpaketes im Senat hatten die Indizes in den vergangenen Tagen von Rekord zu Rekord getrieben. Zu der guten Stimmung zum Ausklang der Woche tragen unter anderem die Aktien von Walt Disney bei. Der hauseigene Streamingdienst und hohe Einnahmen in den trotz Corona-Krise gut besuchten Freizeitparks hievten den Unterhaltungskonzern wieder in die Gewinnzone. Die Disney-Aktie legt um rund 4 Prozent zu.

    15.10 Uhr - Kurssprung bei Zooplus-Aktie

    Der US-Investmentfonds Hellman & Friedman (H&F) kauft für rund drei Milliarden Euro Zooplus, einen Onlinehändler für Tierbedarf mit Sitz in München. H&F werde den Aktionären von Zooplus 390 Euro pro Aktie bieten, teilte das Unternehmen mit. Zooplus, gegründet 1999, ist nach eigenen Angaben der nach Umsatz größte Onlinehandel für Tierbedarf in Europa. Das Unternehmen ist demnach in 30 europäischen Ländern präsent und hat mehr als acht Millionen Kundinnen und Kunden. Die Aktie macht einen Satz um 40 Prozent nach oben und pendelt nun um den angebotenen Preis von 390 Euro.

    13.55 Uhr - Dritter DAX-Rekord in Folge

    Zum Ausklang der Woche setzt der deutsche Aktienmarkt seinen Höhenflug fort. Den dritten Tag in Folge hat der DAX neue Höchstmarken erreicht. Erstmals in seiner Geschichte stieg der Leitindex zeitweise über die Marke von 16.000 Punkten. Aktuell liegt der DAX 0,3 Prozent im Plus bei 15.996 Zählern.

    10.53 Uhr - DAX erstmals über 16.000

    Erstmals in seiner Geschichte notiert der DAX über der Marke von 16.000. Er steigt am späteren Vormittag um 0,4 Prozent auf 16.004. Überraschend positive Quartalsberichte haben zuletzt die Kurse weiter beflügelt. Zudem sind die Sorgen aufgrund der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und angesichts der zuletzt hohen Inflation in den Hintergrund getreten. So rechnet unter auch die Bundesregierung nicht mit einer dauerhaft hohen Inflation in Deutschland. Anhaltend hohe Preissteigerungsraten würden die Europäische Zentralbank unter Druck setzen, die geldpolitischen Zügel wieder anzuziehen.

    Ende März hatte der Dax erstmalig die Marke von 15 000 Punkten überschritten, am 7. Januar hatte er die Hürde von 14 000 Punkten genommen. Seit Jahresbeginn hat das Börsenbarometer damit mehr als 16 Prozent zugelegt.

    10.05 Uhr - Bundesregierung rechnet nicht mit dauerhaft hoher Inflation

    Trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Inflationsrate auf 3,8 Prozent rechnet die Bundesregierung mit keiner dauerhaft hohen Inflation in Deutschland. Eine nachhaltige Erhöhung der Teuerungsrate sei aus heutiger Sicht nicht zu erwarten, heißt es im heute veröffentlichten Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums. Denn aktuell seien keine Anzeichen einer Lohn-Preis-Spirale zu beobachten, die zu dauerhaft hoher Inflation führen könne. Und auch die Anleger scheinen sich hier keine größeren Sorgen zu machen. Der DAX steigt um 0,2 Prozent und nähert sich damit der Marke von 16.000 bei aktuell 15.981.

    08.21 Uhr - Übernahmeangebot für Zooplus

    Der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman will Zooplus aus München übernehmen. Es würden 390 Euro in bar je Zooplus-Aktie geboten, teilte der Online-Tierbedarfshändler heute früh mit. Damit entspricht die Offerte einem Wert von knapp 2,8 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat begrüßten das Angebot und beabsichtigen, den Aktionären die Annahme zu empfehlen. Die Zooplus-Aktie sprang vorbörslich fast 36 Prozent in die Höhe. Gestern war sie mit 278,20 Euro aus dem Handel gegangen.

    07.38 Uhr - Deutsche Wohnen bestätigt Jahresprognose

    Der Berliner Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat im ersten Halbjahr mehr verdient. Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 291,4 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand weiter mit einem stabilen Ergebnis aus dem operativen Geschäft auf dem Vorjahresniveau von rund 544 Millionen Euro. Das dürfte auch die Aktionäre von Vonovia interessieren. Der Immobilienkonzern will ja den Berliner Konkurrenten übernehmen und hat dazu schon einen dritten Anlauf gestartet, noch in diesem Monat soll es ein neues öffentliches Angebot geben, von 53 Euro je Aktie.

    07.15 Uhr - Geschäfte bei AirBnB ziehen wieder an

    Bei AirBnB läuft es wieder besser, nachdem die Geschäfte des Apartment-Vermittlers aufgrund der zahlreichen Reisebeschränkungen zuvor eingebrochen waren. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 300 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Zwar schrieb das Unternehmen weiter Verluste, allerdings konnte der Nettoverlust stark verringert werden von 576 Millionen auf 68 Millionen Dollar. Angesichts der rasanten Ausbreitung der besonders ansteckende Delta-Variante warnte das Unternehmen vor neuen Belastungen und möglichen Rückschlagen für die Tourismus-Branche. Und das scheint den Anlegern überhaupt nicht zu gefallen, obwohl die Quartalszahlen die Markterwartungen übertrafen, sackte der Kurs der Airbnb Aktien im nachbörslichen Handel gestern Abend um rund vier Prozent ab.

    06.43 Uhr - Weiterhin Zurückhaltung in Asien

    In Asien bleiben die Anleger vorsichtig. Der Nikkei in Tokio tritt heute früh auf der Stelle, während der Leitindex in Shanghai 0,3 Prozent verliert und der Hang-Seng-Index in Hongkong ein Prozent. Die rasante Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus vor allem in asiatischen Ländern lähmt die Geschäfte schon seit längerem. Dazu kommt die Furcht vor einer strengeren Regulierung Chinas im Bildungs- und Technologiebereich.

    Freitag, 13.08.2021

    23.04 Uhr Walt-Disney-Aktien gefragt

    Die Aktien von Walt Disney steigen nach Börsenschluss in New York um gut 5 Prozent. Der Konzern hat nach eigenen Angaben im vergangenen Quartal mehr Umsatz gemacht als erwartet. Der Unterhaltungskonzern begründet das mit seinen Geschäften im Streaming und mit seinen Freizeitparks, die nun wieder für Besucher geöffnet sind.

    22.30 Neue Höchststände an der Wall Street

    Der Dow Jones und der S&P 500 schlossen jeweils so hoch wie nie zuvor, und das den dritten Tag in Folge. Der Dow Jones stieg um 15 Zähler auf 35.500. Der S&P 500 gewann 0,3 Prozent auf 4.461 Punkte und der Technologie-Index Nasdaq legte um 0,4 Prozent zu auf 14.816.

    20.59 Uhr Kryptowährungen gewinnen im Fußball offenbar an Bedeutung

    Bei dem Wechsel von Fußball-Star Lionel Messi zu Paris Saint-Germain (PSG) spielt offenbar auch Kryptogeld eine Rolle. Der Argentinier soll laut Nachrichtenagentur Reuters zum Antritt von seinem neuen Arbeitgeber teilweise mit Cyper-Geld bezahlt worden sein, sogenannten Fan Tokens. Diese spezielle Version von Kryptowährung bieten einige Vereine ihren Fans, Mitarbeitern und Spielern an. Die börsennotierten Fan Token von St. Germain legten zeitweise bis zu dreizehn Prozent zu.

    20.45 Uhr S&P 500 auf Höchststand

    An der Wall Street in New York notiert der S&P 500 0,2 Prozent im Plus bei 4.456 Punkten und damit so hoch wie nie zuvor.

    20.27 Uhr Studie: Banken hübschen Bilanzen auf

    Einige der größten europäische Banken nutzen einer Studie zufolge Methoden der Bilanzaufhübschung, um höhere Kapitalanforderungen der Aufseher zu vermeiden. Zu diesem Zweck setzten manche zum Jahresende Bilanzmesswerte etwa zu Derivatebüchern und Verbindlichkeiten herab, heißt es in einem Forschungspapier, das die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) heute auf ihrer Webseite veröffentlichte. Ein paar Kreditinstitute könnten dadurch eine Einstufung als globale systemrelevante Bank (G-SIB) vermeiden, hieß es.

    17.51 Uhr - DAX erneut auf Allzeithoch

    Der DAX schloss 0,7 Prozent im Plus bei 15.938 Punkten. Der MDAX legte um 0,1 Prozent zu auf 35.804 Punkte. Der TecDAX gewann 0,7 Prozent auf 3.839 Zähler.

    17.49 Uhr Reuters: Adidas hat Käufer für Reebok gefunden

    Wie es laut der Nachrichtenagentur Reuters kurz vor Handelsschluss am deutschen Aktienmarkt von Adidas hieß, wird Reebok an die Authentic Brands Group verkauft. Das ist ein Markenmanagementunternehmen aus den USA. Adidas nennt einen Kaufpreis in Höhe von insgesamt bis zu 2,1 Milliarden Euro. Der Abschluss der Transaktion werde für das erste Quartal 2022 erwartet. Adidas-Aktien stiegen um 1,6 Prozent auf rund 312 Euro.

    15.03 Uhr - DAX erstmals über 15.900 Punkten

    Der deutsche Aktienmarkt setzt seine Rallye fort. Am Nachmittag kletterte der DAX erstmals über die Marke von 15.900 Punkten. Der deutsche Leitindex legt um 0,5 Prozent zu auf ein neues Rekordhoch bei 15.918 Zählern. Als Stütze fungiert im DAX vor allem die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Anstieg um 2,3 Prozent. Eine nach dem zweiten Quartal nochmals leicht erhöhte Jahresprognose kommt bei den Anlegern gut an.

    14.05 Uhr Zulieferer Hella vor Verkauf

    Die Mehrheitseigentümer von Hella wollen am Wochenende über einen Verkauf des Autozulieferers entscheiden. Das teilte der Scheinwerfer-Spezialist aus Lippstadt am Mittag mit und bestätigte damit zum ersten Mal die seit Monaten laufenden Verhandlungen der Familienaktionäre, die zusammen 60 Prozent an Hella halten. Hella habe bereits mit allen Kaufinteressenten eine Vereinbarung ausgehandelt, mit der die Interessen des Unternehmens und ihrer Interessenträger weitreichend geschützt würden, hieß es in der Mitteilung. Ein Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters, bis zum Ablauf der Frist gestern Abend seien drei verbindliche Übernahmeangebote für Hella eingegangen.

    12.10 Uhr - DAX mit neuem Allzeithoch

    Der deutsche Aktienmarkt setzt seine Rekordjagd fort. Das gestern erreichte Allzeithoch des DAX hat nicht einmal 24 Stunden gehalten. Am Mittag hat der deutsche Leitindex bei 15.898 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Nach Einschätzung von Händlern spielen dabei mehrere Faktoren eine Rolle. Von Marktteilnehmern hieß es, angesichts der jüngsten Inflationsdaten aus den USA seien die Zinssorgen vieler Investoren etwas geschwunden. Dazu kommen deutliche Kursgewinne bei Schwergewichten wie der Aktie der Deutschen Telekom, die sich um 2,4 Prozent verteuert.

    10.17 Uhr - Henkel enttäuscht Anleger

    Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn gesteigert und seine Umsatz-Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Die Erlöse stiegen um fast fünf Prozent auf rund zehn Milliarden Euro. Das sogenannte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte noch deutlicher auf 1,4 Milliarden Euro. Die Anleger sind trotzdem unzufrieden. Die Titel verlieren 2,8 Prozent und sie gehören damit zu den größeren Verlierern im DAX. Der Vorstand von Henkel hat gewarnt, dass man im zweiten Halbjahr Belastungen durch höhere Rohstoffpreise und angespannte Lieferketten erwartet. Deshalb werde nach einem Zuwachs im ersten Halbjahr im weiteren Jahresverlauf mit niedrigeren Wachstumsraten gerechnet. Das scheint die Anleger zu verstimmen.

    Der DAX tritt auf der Stelle bei 15.831, während der MDAX 0,5 Prozent nachgibt.

    08.57 Uhr - Nikkei schließt knapp behauptet

    In Asien blieben die Anleger heute vorsichtig. Als Grund nennen Händler die anhaltende Sorge vor der Corona-Pandemie aufgrund der raschen Verbreitung der Delta Variante. Der Nikkei in Tokio schloss 0,2 Prozent leichter. Der Hang Seng Index in Hongkong sinkt im späten Handel um 0,5 Prozent. Das Rekordhoch an der Wall Street vom Dow Jones konnte die Investoren in Asien also nicht beeindrucken. Der Leitindex kam gestern Abend um 0,6 Prozent voran und erreichte damit den bislang höchsten Schlussstand von 35.468.

    08.15 Uhr - RWE bestätigt Prognose

    Der Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr von einem außerordentlich starken Handelsgeschäft profitiert. Bei der Windenergie an Land gab es aber einen Verlust. Durch die niedrigen Temperaturen in Texas musste RWE hier Belastungen von rund 400 Millionen Euro verbuchen. Aufgrund der eisigen Kälte war die Erzeugung durch die Windräder des Konzerns eingebrochen. Um seine Lieferverpflichtungen nachzukommen, hatte RWE kurzfristig Strom zu hohen Preisen zukaufen müssen. Insgesamt ging der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um vier Prozent zurück auf unter 1,8 Milliarden Euro. Der Konzern hat aber trotzdem seine Jahresprognose bestätigt. So erwartet der Versorger auf Konzernebene ein bereinigtes Betriebsergebnis von drei bis 3,4 Milliarden Euro.

    07.31 Telekom hebt nach starkem Quartal Prognose an

    Unterm Strich hat die Telekom im abgelaufenen Quartal 1,9 Milliarden Euro verdient und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum, allerdings ging der Umsatz leicht zurück auf 26,6 Milliarden Euro. Als Gründe nennt die Telekom ungünstige Wechselkurse und den Verkauf der Prepaid-Sparte Boost an einen Konkurrenten, dem T-Mobile US zustimmen musste, um den Konkurrenten Sprint übernehmen zu dürfen. Die Integration von Sprint kommt offenbar schneller voran als erwartet. Im Gesamtjahr werde nun ein bereinigtes Betriebsergebnis ohne Leasingaufwendungen, Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 37,2 Milliarden Euro erwartet, teilte der Konzern mit, das liegt rund 200 Millionen Euro über der bisherigen Prognose.

    Donnerstag, 12. August 2021

    23.16 Uhr Ebay macht mehr Gewinn als erwartet

    Der Onlinehändler hat im zweiten Quartal 2,7 Milliarden Dollar Umsatz gemacht nach 2,3 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie der US-Konzern nach Börsenschluss in New York mitteilte. Experten hatten knapp drei Milliarden Dollar erwartet, wie aus Refinitiv-Daten hervorgeht. Auch beim Ausblick für das laufende dritte Quartal bleibt Ebay unter den Analystenprognosen. Hingegen lag der Gewinn ohne Sonderposten im zweiten Quartal über den Erwartungen. Zudem kündigte der Konzern eine Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um drei Milliarden Dollar an. Nachbörslich stiegen Ebay-Aktien zunächst um mehr als 3 Prozent, dann drehten sie fast 2 Prozent ins Minus.

    22.21 Uhr Dow Jones schließt knapp unter Allzeithoch

    An der Wall Street in New York gewann der Dow Jones 0,6 Prozent auf 35.485 Punkte. Im Handelsverlauf hatte er bei 35.491 Zählern einen Höchststand erreicht. Der S&P 500 markierte mit 4.449 Zählern ebenfalls eine Bestmarke. Er ging einen Punkt unter dieser Marke aus dem Handel mit einem Plus von 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Index verlor 0,2 Prozent auf 14.765 Punkte.

    20.58 Uhr New Yorker Börse verlangt Impfung von Händlern

    Die New Yorker Börse will offenbar bald verlangen, dass Parketthändler geimpft sind. Wie der Sender CNBC berichtete, müssen die Marktteilnehmer ab 13. September einen Nachweis über eine Immunisierung vorlegen. Ausnahmen von der Impfpflicht soll es dem Bericht zufolge aus religiösen und medizinischen Gründen geben.

    20.50 Uhr - Dow Jones auf Allzeithoch

    Der Dow Jones notiert zeitweise mit plus 0,6 Prozent so hoch wie nie zuvor bei 35.491 Punkten. Momentan bewegt er sich etwa 30 Punkte unter diesem Wert. Der S&P500 markierte mit 4.449 Zählern ebenfalls eine Bestmarke.

    20.11 Uhr EMA prüft Folgen von mRNA-Impfstoffen

    Die Aktien der Impfstoffentwickler und –hersteller Pfizer, Biontech und Moderna verlieren bis zu rund 18 Prozent. Die Europäische Arzneimittelbehörde – kurz EMA - prüft, ob gewisse seltene Symptome nach der Gabe von mRNA-Impfstoffen gegen Corona als Nebenwirkungen eingestuft werden sollten. Der zuständige Sicherheitsausschuss befasse sich mit Berichten über eine Form von allergischer Hautreaktion und zwei Nierenleiden, die bei kleinen Personengruppen aufgetreten seien, teilte die EMA heute im Rahmen eines Routineberichts mit. Um wie viele Fälle es sich handelte, wurde nicht bekannt. Stellungnahmen von Pfizer – dem Partner von Biontech - und Moderna liegen laut Nachrichtenagentur Reuters bislang nicht vor.

    19.46 Uhr Ceconomy rechnet weiterhin mit Unsicherheiten

    Die Aktien des Elektronikhändlers Ceconomy verloren 1,4 Prozent. Wie die Firma am Abend mitteilte, erwartet sie für das Geschäftsjahr 2020/2021 (Ende September) einen leichten bis moderaten währungsbereinigten Anstieg des Gesamtumsatzes. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern rund 20,8 Milliarden Euro erlöst. Die Unsicherheiten rund um die Entwicklungen in der Pandemie blieben angesichts der schwankungsanfälligen Vorgaben und Regeln bestehen, hieß es.

    19.16 Uhr Hackerangriff auf Kryptoplattform

    Hacker haben offenbar bei einem Angriff auf die dezentrale Kryptoplattform Poly Network geschätzt Hunderte Millionen Dollar gestohlen. Der Anbieter hat heute auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Brief veröffentlicht - mit dem Appell, die Beute zurückzugeben. Deren Wert belief sich laut Kryptowährungs-Seite The Block ursprünglich auf mehr als 600 Millionen Dollar. Die Krypto-Forschungsfirma Elli-ptic erklärte später, es seien tatsächlich Token im Wert von 258 Millionen Dollar zurückgegeben worden. Diebstähle bei sogenannten dezentralen Finanzplattformen (DeFi) hatten bereits vor dem Vorfall einen Höchststand erreicht. Die weitgehend unregulierten Dienste ermöglichen Nutzern untereinander den Handel mit Werten wie Bitcoin, ohne dass Börsen oder Banken eingebunden sind.

    18.29 Uhr Hella geringer bewertet als erwartet

    Aktien des Autozulieferers Hella verloren 4 Prozent auf gut 64 Euro. Händlern zufolge reagierten Investoren auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, demzufolge die Übernahmeofferten den Scheinwerfer-Spezialisten maximal mit sieben Milliarden Euro bewerten. Die Hoffnung auf einen Preis von bis zu acht Milliarden Euro hatte die Papiere zum Wochenanfang auf mehr als 68 Euro steigen lassen.

    17.46 Uhr DAX schließt 0,4 Prozent im Plus

    Der DAX hat den Handel mit plus 0,4 Prozent beendet - bei 15.826 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er zeitweise mit 15.887 Punkten so hoch notiert wie nie zuvor. Der MDAX verlor 0,2 Prozent auf 35.760. Der TecDAX schloss 0,7 Prozent im Minus bei 3.813 Zählern.

    15.38 Uhr - DAX steigt auf Rekordhoch

    Im Sog weiterer Rekorde an den US-Börsen ist auch der deutsche Leitindex auf eine neue Bestmarke gestiegen. Der DAX legte zwischenzeitlich um 0,7 Prozent zu und markierte am Nachmittag mit 15.887 Punkten ein Allzeithoch. Der Euro notiert bei 1,1745 Dollar.

    15.00 Uhr - Inflation in den USA bei 5,4 Prozent

    Die Inflation in den USA bleibt auf hohem Niveau. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juli 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Experten hatten mit 5,3 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Teuerungsrate unverändert.

    14.12 Uhr Deutsche Stahlhersteller mit Gewinnen

    Jahrelang herrschte in der deutschen Stahlindustrie Krisenstimmung: die Preise fielen, die Verluste türmten sich in schwindelerregende Höhen. Allein der deutsche Branchenführer ThyssenKrupp Steel machte im vergangenen Geschäftsjahr ein Minus von fast einer Milliarde Euro. Seit der Erholung der Weltwirtschaft vom Corona-Schock hat sich das Blatt aber gewendet: Die Nachfrage ist sprunghaft gestiegen – und gleichzeitig auch die Preise. Stahl ist in vielen Bereichen zur Mangelware geworden, und das schlägt sich im Geschäft nieder. ThyssenKrupp meldete heute nach langer Durststrecke wieder schwarze Zahlen bei seinem Traditionsprodukt. Deutschlands zweitgrößter Anbieter Salzgitter berichtete bei der Vorlage der Halbjahreszahlen sogar vom höchsten Vorsteuergewinn seit 13 Jahren.

    12.03 Uhr - KfW mit Milliardengewinn

    Die staatliche Förderbank KfW hat das beste Halbjahresergebnis der vergangenen zehn Jahre erwirtschaftet. Die Gruppe wies für die ersten sechs Monate des Jahres einen Konzerngewinn von knapp 1,4 Milliarden Euro aus. Im Vorjahreszeitraum - und damit auf dem Höhepunkt der Corona-Krise - stand noch ein Verlust von 576 Millionen Euro in den Büchern. Damals belasteten vor allem eine zusätzliche Risikovorsorge für Kredite sowie Abschläge bei der Bewertung von Beteiligungen die Bilanz. Diese Effekte hätten sich nun umgekehrt, so der scheidende KfW-Chef Günther Bräunig. Die Bankengruppe profitierte von einem stabilen operativen Ergebnis, positiven Wertentwicklungen bei Beteiligungen und weniger Vorsorge für ausfallgefährdete Kredite.

    10.55 Uhr - Anleger bleiben nach jüngstem Höhenflug vorsichtig

    Der DAX kommt heute nicht recht vom Fleck. Er bleibt knapp unter seinem Rekordhoch von 15.810 Punkten bei jetzt 15.777. Selbst die Rekordjagd an den US-Börsen laufe praktisch spurlos am deutschen Aktienmarkt vorbei, heißt es dazu bei Comdirect. Die Investoren haben wieder eine Reihe von Quartalsberichten zu verdauen. So hat der Energieversorger E.on seine Prognose erhöht nach einem deutlichen Gewinnanstieg im ersten Halbjahr. Die Anleger sehen darin keinen Anlass zu zugreifen, die Titel des Unternehmens treten auf der Stelle. Deutlich unter Druck sind dagegen im MDAX die Aktien von Thyssenkrupp, die nach neuen Zahlen und Ausblick 6,8 Prozent nachgeben.

    08.47 Uhr - Keine klare Richtung aus Asien

    Die asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich unterschiedlich. So kam der Nikkei in Tokio zwar um 0,7 Prozent voran, allerdings treten der Leitindex in Shanghai und der Hang Seng Index in Hongkong nur auf der Stelle. Sorgen über die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus liessen die Anleger nicht los. In vielen asiatischen Ländern stiegen die Fallzahlen bei niedrigeren Impfraten, heißt es unter anderem bei der Credit Suisse.

    08.17 Uhr - E.on ist optimistischer für das Gesamtjahr

    Der Energiekonzern E.on hat nach einem guten ersten Halbjahr seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Das sogenannte bereinigte operative Ergebnis, also vor Steuern und Zinsen soll nun zwischen 4,4 und 4,6 Milliarden Euro liegen. Damit wurde diese Spanne um 600 Millionen Euro angehoben. Beim bereinigten Nettoergebnis geht E.on nun von 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro aus, das liegt eine halbe Milliarde über der letzten Prognose. Grund für die höheren Ziele ist die Entwicklung im ersten Halbjahr. Hier profitierte E.on vom unerwartet kühlen Wetter und einem daraus folgenden höheren Gasabsatz. Zudem hat sich das Vertriebsgeschäft deutlich verbessert auch durch niedrigere Kosten in Großbritannien. So schoss das bereinigte Nettoergebnis im ersten Halbjahr auf 1,8 Milliarden Euro, bei einem Umsatz von 33 Milliarden Euro.

    07.16 Uhr - Thyssenkrupp schreibt schwarze Zahlen

    Thyssenkrupp ist im dritten Quartal des Geschäftsjahres in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank der nach dem Höhepunkt der Corona-Krise stark angestiegenen Nachfrage und höherer Preise fuhr das Unternehmen unter dem Strich einen Gewinn von 125 Millionen Euro ein, teilte der Konzern am Morgen mit. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Verlust von 678 Millionen Euro. Allerdings hinkte die Stahlsparte hier der Entwicklung etwas hinterher. Thyssenkrupp bestätigte zudem die im Mai angehobene Prognose. Danach peilt der Konzern insgesamt eine signifikante Steigerung des operativen Ergebnisses an. Unter dem Strich dürfte es demnach jedoch einen Verlust geben, in Höhe eines bis zu mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags. Die Aktien konnten sich von ihrem Jahrestief wieder deutlich erholen, das lag Anfang Oktober bei unter vier Euro je Aktie, mittlerweile notiert der Kurs bei knapp neun Euro.

    Mittwoch, 11. August 2021

    23.01 Uhr Handelsvolumen von Coinbase stark gestiegen

    Die Kryptobörse Coinbase hat ein um mehr als 1.500 Prozent höheres Handelsvolumen als im Vorjahr verzeichnet. Im Quartal bis zum 30. Juni habe das Volumen bei 462 Milliarden Dollar gelegen, teilte das Unternehmen mit Sitz in San Francisco nach US-Börsenschluss mit. Zum Vorquartal habe der Anstieg 38 Prozent betragen. Die Zahl der monatlichen Nutzer, die eine Transaktion vornehmen (MTU), sei dabei um 44 Prozent auf 8,8 Millionen gestiegen. Inzwischen nutzen mehr als 9000 Finanzinstitutionen die Dienste von Coinbase, hieß es weiter. Den Nettogewinn gab das Unternehmen mit 1,6 Milliarden Dollar an. Über Coinbase können Kryptowährungen wie Bitcoin gehandelt werden. An der Wall Street schlossen die Aktien von Coinbase vor der Vorlage der Zahlen 3,9 Prozent im Minus bei rund 267 Dollar.

    22.17 Uhr Dow Jones und S&P 500 auf Höchststand

    An der Wall Street in New York schloss der Dow Jones so hoch wie nie zuvor. Er stieg um 0,5 Prozent auf 35.265 Punkte. Der S&P 500 ging ebenso mit einem Höchsstand aus dem Handel bei 4.437 Punkten. Das war ein Plus von 0,1 Prozent. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 14.788 Punkte.

    20.46 Uhr Insider: Morgen Gebote für Hella erwartet

    Für den Autozulieferer Hella interessieren sich laut Finanz- und Branchenkreisen drei Konkurrenten. Bis morgen würden verbindliche Gebote von den französischen Zuliefer-Konzernen Faurecia und Plastic Omnium sowie vom Stuttgarter Kolben- und Klimaanlagen-Hersteller Mahle erwartet, sagte eine mit dem Bieterprozess vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Gebote von 70 Euro je Aktie, wie sie zuletzt kolportiert wurden, seien wohl unrealistisch, hieß es in Branchenkreisen. Die Offerten für den Scheinwerfer-Spezialisten aus dem nordrhein-westfälischen Lippstadt dürften eher in der Nähe des Dreimonats-Durchschnittspreises der Hella-Aktie liegen, so zwei Insider. Dieser liegt bei etwa 60 Euro. Hella würde damit mit maximal 7 Milliarden Euro bewertet. Hella-Aktien verloren heute 0,1 Prozent auf rund 67,20 Euro.

    19.44 Uhr Ölpreis steigt

    Nach den jüngsten Verlusten steigt der Ölpreis. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im Oktober kostet rund 71 Dollar. Gestern lag der Preis um die 69 Dollar. Vom teureren Rohöl profitieren die Aktien von Energieunternehmen wie Halliburton, ExxonMobil, Chevron und Marathon Oil. Deren Anteilsscheine steigen ungefähr zwischen 1,4 und 4,6 Prozent.

    19.04 Uhr Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende 2021

    Die Corona-Wirtschaftshilfen werden um drei Monate bis zum Jahresende 2021 verlängert. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern.

    18.52 Uhr Gemischte Signale von Firmen der Freizeitbranche

    Aktien des Glücksspiel-Konzerns Flutter Entertainment stiegen nach Vorlage der Halbjahreszahlen um rund acht Prozent. Begründet wurde das vor allem mit der Aussicht auf Gewinne im US-Geschäft. Einen Dämpfer erhielten die Aktien der französischen Fluggesellschaft Air France KLM sowie die Hotelkette Accor. Deren Papiere verloren 0,5 bzw. 0,8 Prozent. Die Anleger reagierten offenbar darauf, dass die USA wegen der Corona-Infektionszahlen vor Reisen nach Frankreich warnen.

    17.55 Uhr DAX schließt mit kleinem Gewinn

    Der DAX hat den Handel 0,2 Prozent im Plus beendet bei 15.771 Punkten. Der MDAX legte um 0,7 Prozent zu, der TecDAX um 0,2 Prozent.

    15.45 Uhr - US-Börsen starten mit kleinen Gewinnen und neuen Rekorden

    Die Anleger an der Wall Street haben sich vor den anstehenden US-Inflationsdaten mit Aktienkäufen zurückgehalten. Der Dow Jones startete 0,1 Prozent höher bei 35.135 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,2 Prozent zu. Dow Jones und S&P500 erreichen bereits neue Rekordstände.

    14.47 Uhr - Ökonom: BioNTech kurbelt deutsches Wachstum um 0,5 Prozent an

    Der Erfolg des Mainzer Biopharma-Unternehmens BioNTech mit seinem Corona-Impfstoff schiebt Ökonomen zufolge das Wirtschaftswachstum in Deutschland an. "BioNTech könnte in diesem Jahr rund 0,5 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beitragen", sagte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien, der Nachrichtenagentur Reuters. Dulliens Berechnungen basieren auf der am Montag angehobenen Prognose des Unternehmens. Es hat in diesem Jahr mit dem Covid-19-Vakzin Verkaufserlöse von 15,9 Milliarden Euro in Aussicht stellt. Dies entspreche rund einem halben Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes. "Da BioNTech relativ wenige Vorprodukte aus dem Ausland bezieht, ist das eine nahezu reine Wertschöpfung im Inland", sagte der Ökonom. "Das wirkt sich direkt auf das Wirtschaftswachstum aus."

    13.14 Uhr - LEG wirft Auge auf Wohnungen von Vonovia/Deutsche Wohnen

    Der Düsseldorfer Immobilien-Konzern LEG will Wohnungen übernehmen, von denen sich die Branchenriesen Vonovia und Deutsche Wohnen im Zuge einer Fusion trennen könnten. LEG-Chef Lars von Lackum sagte allerdings, er wisse nicht, ob die Wohnungen tatsächlich auf den Markt kommen werden. Vonovia hatte jüngst einen neuen Anlauf zur Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen gestartet. Die Bochumer bieten insgesamt rund 19 Milliarden Euro für den vor allem in Berlin aktiven Immobilienkonzern. Für den Fall einer erfolgreichen Übernahme sollen zu deren Finanzierung auch rund 25.000 Wohnungen über den Markt verkauft werden. Weitere sollen in Berlin an die öffentliche Hand gehen.

    12.05 Uhr - Börsenprofis beurteilen Konjunkturaussichten skeptischer

    Professionelle Anleger und Analysten sind mit Blick auf die deutsche Konjunktur erneut pessimistischer. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 22,9 Punkte auf 40,4 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim mitteilte. Analysten hatten nur einen Rückgang auf 55,0 Punkte erwartet. Es ist der dritte Rückgang in Folge. Laut ZEW fürchten die Börsianer die negativen Auswirkungen einer vierten Corona-Welle auf die Konjunktur. Auch das Wachstum in China könnte sich abschwächen, so die Sorge. Immerhin die aktuelle Lage beurteilen die monatlich befragten Analysten und Anleger deutlich besser als zuletzt.

    08.15 Uhr - Flutkatastrophe kostet Münchener Rück um die 500 Millionen Euro

    Die Flutkatastrophe im vergangenen Monat wird die Münchener Rück nach eigener vorläufiger Einschätzung mit einem mittleren dreistelligen Millionenschaden belasten. Damit würde der Rückversicherer noch recht glimpflich davonkommen. Der Branchenverband GDV rechnet mit versicherten Gesamtschäden allein für Deutschland in Höhe von bis zu 5,5 Milliarden Euro. Der Vorstand der Münchener Rück hält zudem an seiner Jahresgewinnprognose von 2,8 Milliarden Euro fest. Im abgelaufenen Quartal stieg der Nettogewinn auf über 1,1 Milliarden Euro. Der Konzern konnte sein Neugeschäft steigern und die Preise für seine Versicherungen anheben.

    07.45 Uhr Hellofresh mit Umsatzsprung

    Der Versender von Kochboxen Hellofresh hat im zweiten Quartal seinen Umsatz stark erhöhen können, verglichen zum Vorjahreszeitraum um rund 67 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Das sogenannte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt den Angaben nach bei rund 158 Millionen Euro. Für dieses Geschäftsjahr erwartet Hellofresh nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent.

    07.23 Uhr - Verhaltene Stimmung in Asien

    An den Börsen in Asien herrscht heute weitgehend Zurückhaltung. Anhaltende Sorgen über die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ließen die Anleger an den asiatischen Märkten weiterhin nicht los, erklärten Marktteilnehmer. So hat der Nikkei in Tokio seine kleinen Tagesgewinne wieder abgegeben und tritt nun auf der Stelle, in Shanghai verliert der Leitindex 0,1 Prozent, in Hongkong ist der Hang Seng Index noch leicht mit 0,3 Prozent im Plus.

    06.54 Uhr - Erneute juristische Schlappe für Bayer in den USA

    Bayer hat auch im dritten seiner US-Berufungsverfahren wegen angeblicher Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat eine Niederlage kassiert. Das zuständige Gericht in San Francisco bestätigte ein Urteil, wonach Bayer für Krebserkrankungen dem klagenden Ehepaar umgerechnet rund 74 Millionen Euro bezahlen muss. Ein Firmensprecher erklärte, der Konzern sondiere seine Optionen für eine erneute Überprüfung des Falls. Die Übernahme von Monsanto 2018 belastet Bayer seit Jahren. Konzernchef Werner Baumann musste sich deshalb auch schon viel Kritik von den Anteilseignern anhören, auch der Aktienkurs ist seit der Übernahme massiv unter Druck. Einige fürchten bereits, dass Bayer zu einem Übernahmekandidaten werden könnte, aufgrund der Kursverluste, wenn sich nicht bald etwas ändert.

    Dienstag, 10.08.2021

    22.17 Uhr Wall Street schließt uneinheitlich

    Die Anleger an der Wall Street waren eher vorsichtig. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent im Minus bei 35.102 Punkten. Der Technologie-Index Nasdaq hingegen legte um 0,2 Prozent zu auf 14.860. Der S&P 500 verlor 0,1 Prozent oder 4 Zähler auf 4.432 Punkte.

    20.57 Uhr Delivery Hero kauft Deliveroo-Aktien

    Der britische Essenslieferant Deliveroo ist ins Visier seines deutschen Rivalen Delivery Hero geraten. Letzterer hat 5,09 Prozent der Deliveroo-Aktien erworben, wie Deliveroo mitteilte. Das Unternehmen mit Sitz in London ist Ende März an die Börse gegangen. Die Aktien sind an der London Stock Exchange gelistet. Heute gewannen sie 4,5 Prozent, die von Delivery Hero waren mit minus 3,2 Prozent die größten Verlierer im DAX.

    20.52 Uhr Verkauf von Auto1-Aktien im Wert von etwa 77 Millionen Euro

    Ein nicht genannter Altaktionär gibt Anteile an dem Online-Autohändler ab. Die Deutsche Bank teilte mit, sie verkaufe im Auftrag eines schon vor dem Börsengang an Auto1 beteiligten Aktionärs rund zwei Millionen Aktien. Beim aktuellen Kurs von 38,70 Euro wäre das Paket etwa 77 Millionen Euro wert. Auto1 war im Februar zum Preis von 38 Euro je Aktie an die Börse gegangen und gehört inzwischen zum MDax. Die Papiere stiegen heute um 3,3 Prozent.

    19.59 Uhr Aktien von Moderna steigen

    Die Papiere des US-Impfstoffentwicklers Moderna gewinnen rund 17 Prozent. Zeitweise notieren sie so hoch wie nie zuvor, bei 485,07 Dollar. Die Papiere profitieren von den Quartalszahlen des Rivalen Biontech. Die Firma aus Mainz meldete heute einen Umsatz- und Gewinnsprung. Die Papiere von Biontech legten am deutschen Aktienmarkt zeitweise um gut 18 Prozent zu.

    19.51 Uhr Preis für Brent-Öl fällt auf rund 69 Dollar

    Rohstoffanleger sind vorsichtig. Das hängt offenbar auch damit zusammen, dass in Asien mehr Corona-Neuinfektionen gezählt werden. "Mit der Beschleunigung der Infektionsrate der Delta-Variante sind die Bedenken über eine mögliche Erosion der weltweiten Ölnachfrage wieder aufgekommen", sagte Gordon Ramsay, Analyst der RBC-Bank. Anleger befürchteten, dass vor allem neue Beschränkungen in China die weltweite Erholung der Kraftstoffnachfrage zurückwerfen könnte. Der Preis für das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Auslieferung im Oktober fällt auf rund 69 Dollar. Das sind rund drei Dollar weniger als am Freitag.

    19.14 Uhr Bieterkampf um Hella offenbar kurz vor der Entscheidung

    Die Gebote für das milliardenschwere Anteilspaket der Familien Hueck und Röpke an dem Schweinwerfer-Spezialisten Hella sollen Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg und des "Manager Magazin" zufolge bis übermorgen (11. August) vorgelegt werden. Eine Entscheidung könnte in den Tagen danach getroffen werden, hieß es unter Berufung auf Insider. Als Favoriten wurden die französischen Firmen Faurecia und Plastic Omnium genannt. Hella könnte bei dem Verkauf mit etwa acht Milliarden Euro bewertet werden. Hella-Aktien gewannen 11,2 Prozent.

    18.47 Uhr Tesla-Aktien nach Heraufstufung gefragt

    Die Aktien von Tesla gewinnen 2,5 Prozent. Ein Anteilsschein ist damit gut 715 Dollar wert. Dabei spielt offenbar eine Heraufstufung durch die Experten von Jefferies eine Rolle: Sie empfehlen die Papiere nun zum Kauf (bisher Halten) und erhöhten ihr Kursziel von 700 auf 850 Dollar. Hinzu kommt ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach Indien erwägt, die Einfuhrzölle auf Elektroautos drastisch zu senken. Tesla hatte sich massiv dafür eingesetzt.

    17.45 Uhr DAX geht mit kleinem Verlust aus dem Handel

    Der DAX hat den Handel vor wenigen Minuten mit minus 0,1 Prozent beendet bei 15.745 Punkten. Der MDAX gewann hingegen 0,1 und der TecDAX 1,1 Prozent.

    15.08 Uhr IW warnt vor neuem Lockdown

    Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat angesichts drohender Milliardenschäden für die Wirtschaft vor einem vierten Corona-Lockdown gewarnt. Obwohl sich weite Teile der Wirtschaft nach Aufhebung wichtiger Corona-Einschränkungen aktuell erholen, liege der Wertschöpfungsverlust in der zweite Jahreshälfte 2021 bei rund 30 Milliarden Euro, so das IW. Ein neuerlicher Lockdown würde diesen Verlust im vierten Quartal um weitere zehn Milliarden Euro steigen lassen. Insgesamt bezifferte das IW die Schäden der Pandemie inklusive des zweiten Quartals 2021 mit 300 Milliarden Euro. Ein vierter Lockdown würde diese Bilanz weiter verschlimmern, warnte das arbeitgebernahe Institut.

    13.10 Uhr - BioNTech mit Milliardengewinn

    Das Mainzer Unternehmen BioNTech hat die Prognose für den Umsatz mit seinem Covid-19-Impfstoff im laufenden Jahr angehoben. Das Management erwartet nun Verkaufserlöse von fast 16 Milliarden Euro. Die Umsatzerwartung basiere auf den derzeit unterzeichneten Lieferverträgen über rund 2,2 Milliarden Impfdosen 2021, wie das Unternehmen aus Mainz mitteilte. Insgesamt peilt BioNTech bis Jahresende nun eine Produktionskapazität von drei Milliarden Dosen an und weitere bis zu vier Milliarden Einheiten im Jahr 2022. Im zweiten Quartal setzte BioNTech dank des Impfstoff-Geschäfts 5,3 Milliarden Euro um nach gerade einmal 42 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn betrug rund 2,8 Milliarden Euro nach einem Verlust von 88 Millionen ein Jahr zuvor.

    11.55 Uhr - Borussia Dortmund mit hohem Verlust

    Die Corona-Krise hat auch den Profi-Fußball hart getroffen. Wie hart, das zeigt jetzt die aktuelle Jahresbilanz von Borussia Dortmund, dem einzigen börsennotierten Bundesligisten. Geisterspiele und ein schleppender Transfer-Markt haben für einbrechende Einnahmen gesorgt. Denn wenn keine oder nur sehr wenige Zuschauer ins Stadion dürfen, dann gibt es auch keine Millionenumsätze mit Tickets, Bockwürsten und Bier. Unter dem Strich hat Borussia Dortmund im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von fast 73 Millionen Euro erwirtschaftet.

    09.10 Uhr - DAX startet kaum verändert

    Die Anleger an den Börsen warten zum Wochenauftakt ab. Der DAX tritt zum Handelsbeginn auf der Stelle bei 15.773 Punkten, nachdem er bereits am vergangenen Freitag kaum verändert schloss. Marktteilnehmer dürften heute Vormittag unter anderem mit der Nachlese der überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten beschäftigt sein. Die Befürchtung ist, dass die Notenbank früher als erwartet damit beginnt ihre Wertpapierkäufe zu drosseln und möglicherweise auch deutlicher. Damit wäre das Ende der sehr lockeren Geldpolitik in den USA eingeläutet und das könnte für Druck an den Börsen sorgen, schließlich sorgen die sehr günstigen Finanzierungsmöglichkeiten schon seit langem für Auftrieb an den Aktienmärkten.

    07.37 Uhr - Bitcoin zeitweise bei 45.000 Dollar

    Beim Bitcoin setzt sich die Berg- und Talfahrt fort. Nachdem der Kurs zuletzt eher unter Druck stand, setzt jetzt offensichtlich eine Gegenbewegung ein. Gestern erreichte der Kurs der Digitalwährung den höchsten Stand seit Mitte Mai, zwischenzeitlich lag er über der psychologischen Marke von 45.000 US-Dollar. Die charttechnische Perspektive helle sich zusehends auf, heißt es von Analysten. Doch die Risiken blieben weiter bestehen. So dämpfen unter anderem die angekündigten staatlichen Regulierungen der Digitalwährungen in vielen Ländern die Kauflaune.

    06.55 Uhr - Mauer Wochenauftakt in Asien

    Aus Asien kommen heute früh verhaltenen Vorgaben. Marktbeobachter berichten, dass sich Anleger unschlüssig sind, ob der starke US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag die US-Notenbank dazu veranlassen könnte, die Reduzierung ihrer Stimulierungsmaßnahmen vorzuziehen, womöglich auf das Ende des nächsten Quartals. Die Umsätze sind recht dünn, aufgrund von Feiertagen in Tokio und Singapur, dort bleiben die Börsen zu Wochenbeginn geschlossen. In Hongkong gewinnt der Hang Seng Index ein Prozent, ebenso geht es in Shanghai auch um ein Prozent nach oben.

    06.07 Uhr - Hohe Produzentenpreise in China

    In China haben die Unternehmen ihre Preise im vergangenen Monat deutlich angehoben. Die Produzentenpreise legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um neun Prozent zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das liegt etwas über den Erwartungen. Die Preiserhöhungen verstärken den Druck auf Unternehmen, die bereits mit hohen Rohstoffkosten zu kämpfen haben. Die höheren Preise könnten auch die deutschen Verbraucher zu spüren bekommen. Schließlich bezieht Deutschland aus keinem anderen Land mehr Waren als aus China.

    Montag, 09.08.2021

    22.10 Uhr - Dow verbucht ein Prozent Wochenplus

    An der Wall Street gab es ganzen Handelstag über keinen einheitlichen Trend. Bis zum Schluss konnte der Dow Jones Gewinne verbuchen – knapp ein halbes Prozent – während der Nasdaq-Index rund ein halbes Prozent einbüßte. Den Hintergrund bildete der US-Arbeitsmarktbericht, der einen deutlichen Aufschwung signalisierte. Das warf aber die Frage auf, ob denn die Lage nun schon wieder so gut ist, dass die US-Notenbank Fed bald darüber nachdenken kann, den Geldhahn etwas mehr zuzudrehen. Auf Wochensicht sieht es nicht schlecht aus. Der Dow Jones verbucht seit dem Montag einen Gewinn von einem Prozent.

    20.10 Uhr - Gemischte Reaktionen auf den US-Arbeitsmarktbericht

    Diese Zahlen bieten das Beste aus zwei Welten, so kommentierte eine Anlagestrategin heute den US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli. Der Bericht signalisiert der Expertin zufolge eine Erholung des Arbeitsmarkts, ist aber nicht so stark, dass die US-Notenbank Fed ihre Wertpapierkäufe früher drosseln muss. Anleger an den Devisen- und Anleihemärkten sind da teilweise anderer Meinung. Sie kaufen Dollar ein, weil sie eine vorzeitige Straffung der Geldpolitik erwarten. Der Dollar-Index, der den Kurs zu anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, steigt spürbar an. Gleichzeitig werden US-Staatsanleihen verkauft, im Gegenzug steigt die Rendite, bei zehnjährigen Bonds zum Beispiel auf 1,294 Prozent.

    17.45 Uhr - DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende

    0,1 Prozent war es mehr auf 15.761. M-DAX und TecDAX gaben beide dagegen rund ein halbes Prozent nach. Die Stimmung war also zurückhaltend. Das lag womöglich daran, dass man noch nicht so recht wusste, wie der US-Arbeitsmarktbericht zu werten ist. Die Zahlen könnte die Notenbank Fed als Signal werten, dass man nun intensiver darüber nachdenken kann, den Geldhahn etwas zuzudrehen. Insgesamt blickt man an den deutschen Aktienmärkten auf eine relativ erfolgreiche Woche zurück. Der DAX schaffte von Montag bis heute eineinhalb Prozent Gewinn. Nicht ganz so gut lief es beim M-DAX, hier kam gerade mal ein minimales Wochen-Plus von 0,1 Prozent heraus.

    16.18 Uhr - Nach 300 Jahren Aus für Reis-Futures in Japan

    Die japanische Derivatebörse Dojima stellt den Handel mit Terminkontrakten auf Reis ein. Das Geschäft ende im Juni 2022, wenn der letzte der aktuellen Futures auslaufe, teilte die älteste Terminbörse der Welt mit. Grund hierfür ist die Weigerung des japanischen Agrarministeriums aufgrund der niedrigen Umsätz, die Lizenzen für Reis-Futures zu erneuern. Im Jahr 1730 konnten Bauern erstmals ihre Ernte an der Börse vorab verkaufen und sich dadurch einen bestimmten Preis sichern. In den vorangegangenen Jahren war der Preis für dieses wichtige Nahrungsmittel ins Bodenlose gefallen. Mitglieder der Kriegerkaste Samurai, die auf die Einnahmen aus dem Reisanbau angewiesen waren, übten daher Druck auf den Shogun aus der Tokugawa-Dynastie aus, den Derivatehandel zuzulassen, der bis dahin als Glücksspiel betrachtet wurde und verboten war.

    15.40 Uhr – Dow Jones und S&P 500 starten mit Rekordhoch

    Überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten locken weitere Anleger an die Wall Street. Der Dow Jones stieg zur Eröffnung um 0,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 35.246 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,3 Prozent und markierte mit 4.440 Zählern ebenfalls eine neue Bestmarke. Etwas schwächer notiert der Nasdaq.

    14.38 Uhr - Arbeitsmarkt in den USA erholt sich überraschend stark

    Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich im Juli stärker aufgehellt als erwartet. Es entstanden 943.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft, wie die Regierung in Washington mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit 870.000 gerechnet. Zudem wurden die Juni-Zahlen deutlich nach oben korrigiert. Die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote fiel im Juli auf 5,4 Prozent und damit deutlicher als erwartet. Aufgrund eines akuten Arbeitskräftemangels können die Unternehmen derzeit die Rekordzahl von 9,2 Millionen Stellen nicht besetzen. Das zwingt sie dazu, die Löhne zu erhöhen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im Juli um 0,4 Prozent zum Vormonat zu, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 4,0 Prozent.

    13.43 Uhr – Auto1 erwartet mehr Umsatz, aber weniger Marge

    Der Gebrauchtwagen-Onlinehändler Auto1 ist nach einem Umsatzrekord im zweiten Quartal zuversichtlicher bei der Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr. Im Zeitraum April bis Juni schnellte der Erlös dank der Lockerungen der Corona-Restriktionen um 164 Prozent nach oben auf 1,065 Milliarden Euro, teilte Auto1 mit. Operativ schrieb der Börsenneuling aber einen Verlust von 23 Millionen Euro, denn der Autohändler steckt viel Geld in seine Expansion. Für das Gesamtjahr hat Auto1 die Prognosen erhöht. Allerdings wird demnach die bereinigte Ebitda-Marge bei minus 2,5 bis minus drei Prozent liegen.

    12.31 Uhr - RTL übernimmt Magazingeschäft von Gruner + Jahr

    Die Sendergruppe RTL in Deutschland und das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr werden zusammengelegt. RTL habe mit dem gemeinsamen Eigner, dem Gütersloher Familienunternehmen Bertelsmann, die Übernahme der deutschen Magazingeschäfte und Marken von Gruner + Jahr für 230 Millionen Euro vereinbart, teilte die RTL Group mit. Gruner + Jahr werde damit seine Magazin-Marken wie Stern, Brigitte, Geo, Capital, Schöner Wohnen, Eltern und Art sowie seine umfassende journalistische Expertise einbringen. Der Abschluss der Transaktion sei für den 1. Januar 2022 vorgesehen. Die Synergien aus dem Zusammenschluss schätzt die RTL Group auf rund 100 Millionen Euro pro Jahr.

    10.48 Uhr - Überraschender Rückgang der deutschen Produktion

    Die Wirtschaft hierzulande hat im Juni wegen Engpässen bei einigen Vorprodukten die Produktion den dritten Monat in Folge gedrosselt. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,3 Prozent weniger her als im Vormonat, meldet das statistische Bundesamt. Der Rückschlag kommt überraschend. Befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet.

    09.14 Uhr - DAX startet leicht im Plus - Allianz-Aktie gefragt

    Der deutsche Aktienindex hat den letzten Handelstag der Woche mit kleinen Gewinnen angefangen. Er gewinnt 0,1 Prozent auf 15.759 Punkte. Der Münchner Versicherungsriese Allianz hat aktuelle Zahlen vorgelegt und mit denen sind die Anleger offenbar zufrieden. Die Allianz-Aktie ist um 2,6 Prozent nach oben geschnellt und damit größter DAX-Gewinner. Auch von Vonovia und Covestro gab es gute Zahlen. Die Papiere von Covestro steigen um 0,7 Prozent, die von Vonovia um 0,1 Prozent. Der Euro steht bei 1, 18 23 Dollar.

    08.12 Covestro steigert Umsatz und Gewinn

    Der Chemiekonzern Covestro hat im zweiten Quartal einen Wachstumssprung geschafft. Im Vergleich zum pandemiebedingt schwachen Vorjahr schnellte der Umsatz um 83,5 Prozent nach oben auf 3,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg auf 817 Millionen Euro nach 125 Millionen im Vorjahr. Ein noch stärkeres Wachstum sei durch anhaltende Rohstoffengpässe verhindert worden, erklärte Firmenchef Steilemann. Der Konzern hat bereits zweimal seine Messlatte für das laufende Jahr höher gelegt und rechnet mit einem operativen Ergebnis von 2,7 bis 3,1 Milliarden Euro.

    Die Aktie gewinnt vorbörslich rund ein Prozent. Der DAX wird vorbörslich rund 0,1 Prozent höher gesehen bei 15.759 Punkten.

    08.09 Zuversicht bei der Allianz

    Der Münchner Versicherungskonzern wird nach einem überraschend hohen Gewinnsprung im zweiten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Der operative Gewinn dürfte da in der oberen Hälfte der Zielspanne von 11 bis 13 Milliarden Euro liegen, teilte die Allianz am Morgen mit. Im zweiten Quartal haben die Münchner trotz höherer Schäden durch Naturkatastrophen ein operatives Ergebnis von 3,3 Milliarden Euro erzielt, das sind 29 Prozent mehr als im Corona-geprägten Vorjahreszeitraum und mehr als von Analysten erwartet worden ist. Der Konzernumsatz legte um elf Prozent auf 34,3 Milliarden Euro zu. Der auf die Aktionäre entfallende Quartalsüberschuss wuchs um 46 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und übertraf damit ebenfalls die Prognosen von Branchenexperten.

    Die Allianz-Aktie gewinnt vorbörslich ein halbes Prozent.

    07.15 Uhr - Optimismus bei Vonovia

    Deutschlands größter Immobilienkonzern kann mit einem Gewinnplus und einer höheren Jahresprognose im Rücken einen neuen Anlauf zur Übernahme des kleineren Rivalen Deutsche Wohnen unternehmen. Im ersten Halbjahr hat sich der Gewinn aus dem operativen Geschäft erhöht, um 13,1 Prozent auf fast 765 Millionen Euro. Das hat der Bochumer DAX-Konzern gerade mitgeteilt. Das sei vor allem dem organischen Wachstum wie Neubau und Modernisierung von Wohnungen geschuldet. Vonovia-Chef Buch sieht sich weiter auf Kurs und hob die Jahresprognose an. Er erwartet nun einen Gewinn aus dem operativen Geschäft zwischen 1,465 und 1,515 Milliarden Euro, nach 1,35 Milliarden Euro im Vorjahr. Die neue Offerte an die Aktionäre der Deutschen Wohnen will Vonovia noch im August vorlegen. Die Finanzaufsicht BaFin hatte gestern den Weg dafür freigemacht. Die Bochumer bieten nun 53 Euro je Aktie, insgesamt mehr als 19 Milliarden Euro, für den kleineren Rivalen aus Berlin.

    06.55 Uhr - Gemischtes Bild an den asiatischen Börsen

    Die Zunahme der Infektionen mit der Delta-Variante in Asien hat an den Märkten die Sorgen um die wirtschaftliche Erholung verstärkt. Und auch die jüngsten Regulierungs-Bestrebungen der chinesischen Behörden im Bildungs-, Immobilien- und Technologiebereich verunsichern die Anleger. Trotz guter US-Vorgaben steht nun an der Börse in Shanghai ein Minus von einem halben Prozent zu Buche, in Seoul verliert der Kospi-Index 0, Prozent, an der Börse in Tokio hingegen steigt der Nikkei-Index leicht um 0,4 Prozent, in Sydney geht es um 0,1 Prozent hinauf. An der Wall Street hatte der Dow Jones Index gestern 0,8 Prozent zugelegt. Der Euro notiert am Morgen bei 1,18 20 Dollar.

    06.20 Uhr - Vonovia legt Zahlen vor

    Der Immobilienkonzern Vonovia hatte ja zuletzt immer wieder von sich Reden gemacht mit der geplatzten Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen. Im Juli war Vonovia mit seinem Angebot gescheitert an der Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent. Umgehend hatte der Konzern dann einen weiteren Anlauf angekündigt, den inzwischen dritten. Heute legt Deutschlands größter Immobilienkonzern Zahlen für das zweite Quartal vor. Dank steigender Mieteinnahmen und Zukäufen steigt bei Vonovia der Gewinn kontinuierlich an. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte der Konzern bereits ein Plus von 17 Prozent gemeldet. Und Vorstandschef Buch sprach von einem stabilen und berechenbaren Geschäft.

    Freitag, 06. August 2021

    22.15 Uhr – US-Aktienmärkte auf Rekordkurs

    Starke Firmenbilanzen haben die Wall Street angeschoben. Einen Tag nach dem Rücksetzer beim Dow-Jones-Index aufgrund schwacher Job-Daten der privaten Arbeitsagentur ADP sorgte zudem ein Rückgang der Anträge auf Arbeitslosenhilfe für Entspannung. Der Dow Jones schloss 0,8 Prozent höher mit 35.064 Punkten. Auch der technologielastige Nasdaq rückte 0,8 Prozent vor. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 0,6 Prozent. Nasdaq und S&P500 schlossen damit so hoch wie nie zuvor.

    21.23 Uhr - Baywa auf Erfolgskurs – Äpfel teurer?

    Der Münchner Mischkonzern Baywa hat das beste Halbjahresergebnis seiner fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Der Nettogewinn sprang im Jahresvergleich von lediglich 400.000 auf fast 67 Millionen Euro, wie die Baywa mitteilte. Der Agrar- und Energiekonzern erwartet ein „sehr, sehr gutes“ Rekord-Gesamtjahr. Äpfel könnten in diesem Jahr teurer werden, da die Erzeugerpreise für die Bauern in diesem Jahr mit um die 75 Cent pro Kilo überdurchschnittlich hoch sind, heißt es.

    20.14 Uhr – Grillhersteller Weber mit erfolgreichem Börsendebüt

    Der US-amerikanische Grillhersteller Weber ist mit Kursgewinnen von mehr als 20 Prozent an der New Yorker Börse gestartet. Die zu 14 Dollar zugeteilte Aktie stieg an ihrem ersten Handelstag zeitweise auf 17 Dollar an. Der Hersteller der markanten Kugelgrills kommt damit auf einen Börsenwert von knapp fünf Milliarden Dollar.

    19.02 Uhr - Allianz nimmt Aktienrückkäufe wieder auf

    Bis Ende des Jahres will die Allianz eigene Aktien für 750 Millionen Euro aufkaufen. Das teilte der Münchner Versicherungskonzern mit. Die Papiere werden dann eingezogen. Die Allianz hatte ihr 1,5 Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm in der ersten Corona-Welle im April 2020 auf halbem Weg abgebrochen, nun holt sie praktisch den zweiten Teil nach. Noch im Februar hatte Vorstandschef Oliver Bäte Pläne für einen Aktienrückkauf mit Verweis auf den zu erwartenden Widerstand der Finanzaufsicht BaFin verneint.

    17.45 Uhr - DAX schließt im Plus

    Mit kleinen Gewinnen hat der DAX den Handel beendet. Er landete 0,3 Prozent im Plus bei 15.745 Punkten. Er ist damit ganz in der Nähe seines Allzeithochs, das er Mitte Juli markiert hatte. Der EuroStoxx50 mit den bedeutendsten Werten im Euroraum hat heute den höchsten Stand seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 erreicht.

    Einen Satz nach oben machten im DAX die Aktien von Merck. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern hat glänzende Geschäftszahlen vorgelegt und die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben. Die Merck-Anteile verteuerten sich um fast 7 Prozent. Auch der Münchner Siemens-Konzern konnte mit der Quartalsbilanz und einer höheren Prognose überzeugen. Die Aktien von Siemens kamen 2,5 Prozent voran. Enttäuscht zeigten sich die Anleger allerdings von den Geschäftsberichten von Adidas und Bayer. Deren Anteile rutschten um 6 bzw. 7,5 Prozent ab.

    16.15 Uhr Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt

    An der Wall Street schaut im Moment alles auf den Arbeitsmarkt. Klar ist: in den USA haben viele Unternehmen inzwischen mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. In der vergangenen Woche entließen sie deshalb so wenige Mitarbeiter wie seit gut 21 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Erstanträge ging um 14.000 auf 385.000 zurück. Allerdings hatten Experten mit einem noch etwas stärkeren Rückgang gerechnet. Nun wartet alles auf den morgigen Arbeitsmarktbericht für Juli. Wobei viele Anleger wahrscheinlich gar nicht so recht wissen, was sie sich da wünschen sollen. Gute Daten mit wenig Arbeitslosen deuten natürlich auf eine robustere Wirtschaft und auf insgesamt mehr Stabilität hin. Gleichzeitig wartet die US-Notenbank nur darauf, dass der Arbeitsmarkt anzieht. Dann nämlich kann die Fed endlich auf die geldpolitische Bremse treten. Das aber würde die Entwicklung an den Aktienmärkten bremsen.

    14.30 Uhr - Adidas könnte noch viel besser sein

    Der Boykott vieler Verbraucher in China und der Lockdown im wichtigen Produktionsland Vietnam machen dem Sportartikelhersteller zu schaffen. Adidas hat zwar heute zur Quartalsbilanz seine Prognose angehoben und rechnet nun mit einem Umsatzplus von bis zu 20 Prozent. Aber ohne die Schwierigkeiten in Fernost hätten die Erlöse in der zweiten Jahreshälfte noch um 500 Millionen Euro höher ausfallen können. Und so gibt der Aktien-Kurs jetzt um über 5 Prozent nach. Analysten verweisen zudem darauf, dass Adidas beim Wachstum hinter den Rivalen Nike oder Puma beim Wachstum hinterherhinkt.

    14.00 Uhr - Lufthansa-Kapitalerhöhung nicht so groß wie befürchtet

    Es sollen weniger als die in Medienberichten genannten drei bis vier Milliarden Euro werden. Diese Zahlen seien deutlich zu hoch, erklärten Finanzchef Steenbergen und Vorstandschef Spohr. Der Finanzbedarf sei geringer, weil das Unternehmen die Pensionsverpflichtungen habe reduzieren können. Der Kapitalmarkt solle möglichst noch vor der Bundestagswahl am 26. September angezapft werden, mit Betonung auf möglichst, ergänzte Spohr. Heute hat die Lufthansa auch Zahlen vorgelegt. Das Unternehmen konnte das Minus beim Betriebsergebnis im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahr fast halbieren. Auch der Umsatz stieg deutlich an. Der Aktienkurs reagiert auf diese Meldungen dennoch mit einem Prozent Minus.

    12.40 Uhr - 1&1 Drillisch baut eigenes Mobilfunknetz

    Der Deutsche Mobilfunkmarkt bekommt nun neben Deutscher Telekom, Vodafone und Telefonica einen vierten Netzbetreiber. 1&1 Drillisch hatte ja bei der 5G-Aution auch Lizenzen ersteigert. Viele Experten auch an den Börsen haben sich bereits gefragt, wann der Neuling nun sein eigenes Mobilfunknetz aufbauen will. Bislang werden Gespräche und Datenverbindungen immer über die Netze der Konkurrenz geleitet und der muss man natürlich auch Geld für die gebuchten Netzkapazitäten zahlen. Nun hat 1&1 Drillisch erklärt, dass man mit Hilfe des japanischen Technologiekonzerns RAKUTEN den Aufbau des Mobilfunknetzes in Deutschland stemmen will. Im vierten Quartal soll der Bau beginnen. Wann das eigene Netz dann startklar ist, das wurde allerdings nicht bekannt. Die Aktien von 1&1 gewinnen ein knappes Prozent dazu. Bei der Muttergesellschaft United Internet geht es sogar 3 Prozent aufwärts.

    11.22 Uhr - Zalando-Aktie unter Druck

    Europas größter Online-Modehändler muss für sein anhaltend kräftiges Wachstum mehr Geld für Marketing ausgeben. Zwar kam der Berliner Konzern trotz gelockerter Corona-Beschränkungen und wiedereröffneter Modeläden von April bis Juni auf ein Umsatzplus von 34 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro, musste dafür aber stärker um die inzwischen 44,5 Millionen Kunden werben. Das kommt bei den Anlegern nicht gut an. Die Aktie ist im MDAX um 8 Prozent abgestürzt.

    10.50 Uhr - Merck-Aktie nach Zahlen größter DAX-Gewinner

    Das boomende Laborgeschäft inmitten der Corona-Pandemie hat dem Darmstädter Konzern kräftige Anstiege bei Umsatz und Gewinn beschert. Die Konzernerlöse legten um fast ein Fünftel zu auf 4,9 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente Merck 747 Millionen Euro nach 289 Millionen ein Jahr zuvor. Für das laufende Jahr erwartet Merck, dass Risiken infolge der Corona-Pandemie mit fortschreitenden Impfungen abnehmen. Die Jahresprognose wurde abermals angehoben. Die Merck-Aktie gewinnt 4,7 Prozent und ist Favorit im DAX. Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 15.725 Punkte. Der Euro steht bei 1, 18 30 Dollar.

    10.01 Uhr - Bayer hebt Prognose an

    Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern hat nach Zuwächsen im ersten Halbjahr seine Prognose erhöht und setzt seine Einkaufstour fort. Bayer erwartet für das Gesamtjahr ein bereinigtes operatives Ergebnis von bis zu 10,9 Milliarden Euro. Der Umsatz soll auf 44 Milliarden Euro klettern. Im zweiten Quartal hatte der Konzern allerdings einen Verlust verbuchte von 2,6 Milliarden Euro. Höhere Kosten, Rückstellungen für Prozesse rund um den Unkrautvernichter Glyphosat in den USA und Währungseffekte belasteten. Der Chemie- und Pharmakonzern hat angekündigt sich im Bereich Krebsforschung zu verstärken und für 1,5 Milliarden Dollar das US-Biotechnologieunternehmen Vividion zu übernehmen. Die Bayer-Aktie verliert 5,2 Prozent und ist jetzt größter DAX-Verlierer.

    09.49 Uhr - Starkes Reifengeschäft hält Continental in der Spur

    Während das Reifengeschäft hochprofitabel ist, hinterlässt der weltweite Chip-Mangel Spuren in der Bilanz von Continental. Insgesamt wies der Dax-Konzern aus Hannover für den Zeitraum April bis Juni ein bereinigtes operatives Ergebnis von 711 Millionen Euro aus nach einem Verlust im gleichen Zeitraum des pandemiebedingt schwachen Vorjahres von 635 Millionen Euro. Die Conti-Aktie büßt 2,4 Prozent ein.

    09.09 Uhr - DAX startet mit kleinen Verlusten

    Der deutsche Leitindex hat den neuen Handelstag mit einem kleinen Minus begonnen. Er verliert nun 0,1 Prozent auf 15.678 Punkte. Trotz starker Quartalszahlen und angehobener Geschäftsprognosen ist die Adidas-Aktie um rund fünf Prozent abgestützt und damit Schlusslicht im DAX. Größter Gewinner ist das Papier von Siemens mit plus 2,9 Prozent. Der Münchner Konzern konnte den Gewinn im abgelaufenen Quartal fast verdreifachen auf 1,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr und hat seine Geschäftsprognosen angehoben.

    08.45 Uhr - Adidas wird optimistischer

    Nach einem guten zweiten Quartal hat der Sportartikelhersteller seine Umsatz- und Gewinn-Prognose leicht erhöht. Die Erlöse sollen währungsbereinigt um bis zu 20 Prozent steigen, statt wie zuvor geschätzt um 10 Prozent. Beim Gewinn geht das Unternehmen von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro aus, statt wie bisher von 1,25 bis 1,45 Milliarden Euro. Im vergangenen Quartal hatte Adidas den Umsatz um etwas mehr als 50 Prozent gesteigert auf rund 5,1 Milliarden Euro. Der Gewinn betrug 387 Millionen Euro, nach einem Verlust von 243 Millionen Euro im Vorjahr, als die Pandemie die Geschäfte stark belastet hat.

    Die Adidas-Aktie verliert trotz der guten Zahlen vorbörslich rund drei Prozent. Der DAX wird rund 20 Punkte leichter gesehen bei 15.670 Punkten. Der Euro steht bei 1, 18 34 Dollar.

    08.04 Uhr - Nikkei-Index schließt mit kleinem Plus

    Die Börse in Tokio hat sich von der Entwicklung an der Wall Street abgekoppelt. Dort hatte der Dow Jones gestern nach schwachen Arbeitsmarktdaten 0,9 Prozent verloren. Der japanische Leitindex Nikkei schloss soeben ein halbes Prozent höher auf dem Endstand von 27.728 Punkten. Der Euro steht bei 1, 18 32 Dollar. Der DAX wird vorbörslich etwas leichter gesehen bei rund 15.680 Punkten.

    07.38 Uhr - Lufthansa verringert Verluste

    Die jüngsten Lockerungen in der Pandemie bekommt nun langsam auch die stark gebeutelte Tourismusbranche zu spüren. Deutschlands größte Airline die Lufthansa konnte wieder mehr Fluggäste befördern. Damit hat sie auch den Verlust in der Corona-Krise verringert. Im zweiten Quartal beläuft sich das bereinigte Betriebsergebnis auf minus 952 Millionen Euro, teilte der Luftfahrtkonzern am Morgen mit, im Vorjahresquartal hatte da noch ein Minus von 1,7 Milliarden Euro gestanden. Der Umsatz stieg um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, blieb aber weit entfernt vom Niveau normaler Zeiten, als die Lufthansa fast zehn Milliarden Euro eingeflogen hatte.

    07.15 Uhr - Siemens hebt erneut Prognose an

    Die Geschäfte bei Siemens brummen. Und nach einem starken dritten Geschäftsquartal von April bis Juni hat der Konzern bereits zum dritten Mal in diesem Geschäftsjahr den Ausblick nach oben korrigiert. Er erwartet einen Gewinn zwischen 6,1 bis 6,4 Milliarden Euro, bisher war er von 5,7 bis 6,2 Milliarden Euro ausgegangen. Auch der Umsatz soll schneller zulegen. Im abgelaufenen Quartal hat Siemens den Gewinn fast verdreifacht auf 1,5 Milliarden Euro. Allerdings hatten die Geschäfte im vergangenen Jahr auch unter der Corona-Krise gelitten und unter Kosten durch die Ausgliederung des Energiegeschäfts. Der Umsatz sprang um fast ein Viertel hinauf auf gut 16 Milliarden Euro.

    07.01 Uhr - Asienbörsen stemmen sich gegen schwachen US-Trend

    In New York hatte der Dow Jones gestern nach schwachen Arbeitsmarktdaten 0,9 Prozent verloren. Die Börse in Tokio hat sich von der Entwicklung an der Wall Street abgekoppelt. Der Nikkei-Index gewinnt zur Stunde ein knappes halbes Prozent. An den chinesischen Märkten ist es diese Woche ruhiger, abgesehen von den Schwankungen beim Tech-Giganten Tencent, nachdem staatliche Medien die Glücksspielindustrie ins Visier genommen hatten. Die Tencent-Aktien verlieren jetzt in Hongkong 1,7 Prozent. Beim Hang Seng Index steht ein kleines Minus von 0,2 Prozent zu Buche. In Shanghai geht es leicht um 0,1 Prozent hinauf. Der Euro steht bei 1, 18 36 Dollar.

    06.08 Uhr - Uber weitet Verluste im zweiten Quartal aus

    US-Fahrdienstvermittler fuhr im zweiten Quartal einen bereinigten Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 509 Millionen US-Dollar ein, meldete Uber gestern nach US-Börsenschluss. Damit hat der Konzern die Verluste gegenüber dem ersten Quartal um fast 150 Millionen US-Dollar ausgeweitet. Das Unternehmen warnte, die Unsicherheit durch die Pandemie beeinträchtige die Aussicht auf eine Erholung, bekräftigte jedoch das Ziel, Ende dieses Jahres die Gewinnzone zu erreichen.

    Uber-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um gut 6 Prozent, nachdem sie zuvor gut 2 eingebüßt hatten. Der Dow Jones an der Wall Street verlor 0,9 Prozent. Der Nikkei in Tokio gewinnt jetzt 0,5 Prozent.

    Donnertag, 05. August 2021

    22.10 Uhr - Dow schließt im Minus – Biontech über 100 Milliarden wert

    An der Wall Street ist es nicht wirklich rund gelaufen. Die Anleger machten sich Sorgen wegen unerwartet schwacher Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Dazu kamen Ängste vor der nächsten Corona-Welle, die sich momentan ja in Asien gerade ankündigt. Und so gab der Dow Jones rund ein Prozent nach. Der Nasdaq-Index konnte sich noch leicht im Plus halten.

    Die Rally bei mRNA-Impfstoffaktien ging unterdessen weiter. Die Papiere des deutschen Unternehmens Biontech schossen in New York noch einmal um fast 20 Prozent nach oben. Der Börsenwert von Biontech beläuft sich damit inzwischen auf mehr als 100 Milliarden Dollar. In ein paar Tagen will das Unternehmen seine Quartalszahlen vorlegen.

    20.15 Uhr - US-Arbeitsmarkt schwächelt deutlich

    Schwache Arbeitsmarktdaten setzen den Kursen an der Wall Street zu. Der Dow Jones verliert im Moment 0,7 Prozent. Der Nasdaq-Index kann sich immerhin noch leicht in der Gewinnzone halten, hier geht es 0,2 Prozent nach oben. Der Stellenaufbau in der amerikanischen Privatwirtschaft ist der Arbeitsagentur ADP zufolge im Juli mit 330.000 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Experten hatten im Schnitt mit doppelt so vielen neuen Jobs gerechnet. Aktuell ist eine Rekordzahl von 9,2 Millionen offenen Stellen gemeldet. Am Freitag steht der offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung an. Die aktuellen Zahlen lassen hier nicht Gutes erhoffen.

    17.45 Uhr - Gute Tages-Bilanz für DAX und Co

    Der DAX ist mit einem Plus von fast einem Prozent aus dem Handel gekommen. Das Börsenbarometer schloss knapp unter 15.700 Punkten. Auch der TecDAX schaffte rund ein Prozent Gewinn und beim M-DAX war es am Ende ein halbes Prozent mehr. Geholfen haben positive Konjunkturdaten aus Deutschland und aus der Eurozone. Bei den Einzelwerten standen Aktien aus dem Technologiesektor bei den Anlegern hoch im Kurs. Vor allem Infineon fiel positiv auf mit 4,5 Prozent Plus. Nach einigen Tagen Pause war zudem die Rekordrally bei den Sportartikelherstellern Adidas und Puma wieder in vollem Gange. Adidas legte 4 Prozent zu. Puma schaffte 2,5 Prozent.

    15.47 Uhr - US-Aktienmärkte starten ohne klaren Trend, DAX baut Gewinne aus

    Neue Arbeitsmarktdaten aus den USA sind deutlich schlechter ausgefallen als erwartet und lassen Schlimmes befürchten für die offizielle Arbeitsmarktstatistik, die am Freitag veröffentlicht wird. Auf der anderen Seite sind Daten aus dem US-Dienstleistungssektor bekannt geworden. Diese sind weit besser ausgefallen als gedacht. In diesem Umfeld rangiert der Dow Jones kurz nach Handelsstart 0,4 Prozent im Minus. Der Nasdaq ist kaum verändert. Der DAX baut die Gewinne aus und legt 1 Prozent zu auf 15.701 Punkte.15.01 Uhr - General Motors hebt Prognose an

    Der US-Autobauer General Motors hat den Gewinn kräftig gesteigert. Nach einem Verlust von 536 Millionen Dollar im Vorjahr verdiente der Konzern im zweiten Quartal 4,1 Milliarden Dollar – ein Rekordwert. Angeschoben wurde die Bilanz durch das renditestarke Nordamerika-Geschäft. Trotz der Knappheit an Halbleitern und höherer Rohstoffpreise hat GM nun die Prognose für das Gesamtjahr angehoben.

    14.21 Uhr - Enttäuschende Arbeitsmarktdaten aus den USA

    Nach Daten der US-Arbeitsagentur ADP haben die Unternehmen in den USA im Juli nur 330.000 Stellen geschaffen und damit nicht einmal halb so viele, wie von Experten zuvor erwartet. Die Schätzungen lagen im Schnitt bei 695.000 Stellen. Die ADP-Zahlen geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Arbeitsmarkt-Daten am Freitag. Von diesen wiederum lassen sich Rückschlüsse auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed ziehen. Deren Chef Jerome Powell hat mehrfach betont, dass sich der US-Arbeitsmarkt noch ein ganzes Stück verbessern müsse, bevor sein Haus die geldpolitischen Zügel wieder anzieht.

    13.13 Uhr - Automarkt in Deutschland jäh abgebremst

    Die Erholung auf dem deutschen Pkw-Markt ist schon wieder zu Ende. Nach vier Monaten mit kräftigen Zuwächsen im Vergleich zum schwachen Vorjahr brachen die Neuzulassungen im Juli um ein Viertel auf rund 236.400 Fahrzeuge ein, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. Nach sieben Monaten blieb mit 1,6 Millionen Neuregistrierungen noch ein Plus von rund sieben Prozent. Während die Zulassungen von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren im Juli stark schrumpften, waren elektrisch betrieben Wagen weiter gefragt. Ihr Anteil an den Neuzulassungen lag bei 10,8 Prozent.

    11.16 Uhr - Neuer Boss-Chef will Konzern auf Wachstum trimmen

    Ziel sei es, den Umsatz bis zum Jahr 2025 auf vier Milliarden Euro zu verdoppeln und eine der 100 weltweit führenden Marken zu werden, sagte der neue Chef von Hugo Boss Daniel Grieder. Gleichzeitig soll die operative Umsatzrendite zwölf Prozent erreichen. Den Aktionären versprach der Manager, der seit 60 Tagen im Amt ist und früher die Geschicke bei Tommy Hilfiger geleitet hat, eine Ausschüttungsquote bis 2025 zwischen 30 und 50 Prozent. Für das laufende Jahr peilt Hugo Boss einen Anstieg des Konzernumsatzes währungsbereinigt um 30 bis 35 Prozent an nach rund 1,95 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis soll 125 bis 175 Millionen Euro erreichen.

    Die Aktie von Hugo Boss gewinnt im MDAX 2,3 Prozent. Der MDAX selbst legt 0,8 Prozent zu, der DAX hat sich um 0,7 Prozent verbessert auf 15.664 Punkte. Der Euro steht bei 1, 18 54 Dollar.

    10.01 Uhr - Deutsche Dienstleister wachsen in Rekordtempo

    Im Juli ist die Dienstleistungsbranche hierzulande so stark gewachsen wie noch nie. Das zeigen aktuelle Zahlen des Instituts IHS-Markit. Der Einkaufsmanagerindex für Deutschland kletterte um 4,3 auf 61,8 Punkte, ab 50 Punkten zeigt das Barometer Wachstum an. Auch in der Euro-Zone hat die Dynamik zugenommen. Der Index für die Euro-Zone stieg um 1,5 auf 59,8 Punkte. Grund für den Anstieg sind die Lockerungen der Corona-Restriktionen und weitere Fortschritte bei den Impfkampagnen, die die Nachfrage nach einer Vielzahl von Serviceleistungen angekurbelt haben.

    09.28 Uhr - Optimismus bei Schaeffler

    Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat sich erholt von der Corona-Krise und ist kräftiger gewachsen als erwartet. Das macht den SDAX-Konzern aus Herzogenaurach optimistischer für das Gesamtjahr. Er rechnet nun mit einem Umsatzplus von mehr als 11 Prozent, zuvor standen gut 10 Prozent im Plan. Auch der operative Gewinn soll etwas höher ausfallen als erwartet. Im abgelaufenen Quartal steigerte Schaeffler den Umsatz unerwartet kräftig um die Hälfte auf 3,45 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis betrug 319 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte der Konzern wegen der wegbrechenden Automärkte in der Corona-Krise einen operativen Verlust von 159 Millionen Euro gemacht. Die Schaeffler-Aktie verliert trotz der guten Zahlen 0,7 Prozent.

    09.08 Uhr - DAX startet im Plus - Siemens Energy steht unter Druck

    Die Aktie von Siemens Energy ist mit minus 1,3 Prozent größter Verlierer im DAX. Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa haben Siemens Energy rote Zahlen beschert. Im abgelaufenen dritten Quartal von April bis Juni machte der Konzern 307 Millionen Euro Verlust. Auch seine Ergebnisprognose hat der DAX-Konzern gekappt und erwartet nun eine operative Gewinnmarge von 2 bis 3 Prozent, zuvor hatte er 3 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt.

    Der DAX ist mit einem Plus gestartet und gewinnt 0,7 Prozent auf 15.658 Punkte. Der Euro steht bei rund 1,18 80 Dollar.

    08.15 Uhr - Nikkei-Index schließt mit kleinen Kursverlusten

    Sorgen um die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus in Asien hat die Kauflaune an der Börse in Tokio gedämpft. der Nikkei-Index schloss mit einem Minus von 0,2 Prozent auf dem Endstand von 27.584 Yen.

    07.31 Uhr - Commerzbank meldet Quartals-Verlust

    Die Commerzbank ist im zweiten Vierteljahr wegen des teuren Konzernumbaus in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich standen 527 Millionen Euro Verlust in den Büchern, teilte der MDAX-Konzern am Morgen mit. Ein Jahr zuvor hatte die Bank im Zeitraum April bis einschließlich Juni noch 183 Millionen Euro verdient. Analysten hatten mit etwas besseren Zahlen gerechnet.

    07.24 Uhr - Toyota startet glänzend ins Geschäftsjahr

    Der japanische Autoriese steigerte den operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal auf fast eine Billion Yen oder umgerechnet rund 7,7 Milliarden Euro. Vor einem Jahr war der Konzern beim operativen Ergebnis gerade noch im grünen Bereich gewesen. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um fast drei Viertel zu auf 7,9 Billionen Yen, das sind umgerechnet rund 61 Milliarden Euro. Von April bis Juni konnte Toyota damit sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn das Niveau des gleichen Zeitraums 2019 übertreffen. Das Geschäft lief also besser als vor der Corona-Pandemie. Die hatte im vergangenen Jahr vor allem in der ersten Jahreshälfte Erlöse und Gewinne gedrückt. Dennoch verliert die Toyota-Aktie in Tokio 1,3 Prozent, der Nikkei-Index notiert 0,2 Prozent leichter.

    07.03 Uhr - Chinas Fahrzeugabsatz sinkt

    Die Zahl der verkauften Fahrzeuge in China fiel im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 14 Prozent auf 1,82 Millionen Stück. Das zeigen Daten des chinesischen Herstellerverbands. Auch im Juni hatte es schon ein Minus gegeben. Dennoch legte der Absatz von Fahrzeugen in den ersten sieben Monaten im Vergleich zum von Corona geprägten Vorjahr noch um fast ein Fünftel zu auf 14,7 Millionen Stück. Der Herstellerverband hatte Anfang Juli seine Absatzprognose für das laufende Jahr erhöht und rechnet mit einem Plus von 6,7 Prozent auf 27 Millionen Fahrzeuge. China ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW.

    06.45 Uhr - Corona-Sorgen verunsichern die Anleger

    Die Börsen in Asien finden keine klare Richtung. In Tokio verliert der japanische Leitindex Nikkei zur Stunde 0,4 Prozent auf 27.541 Yen. In Shanghai hingegen geht es um 0,6 Prozent nach oben, in Sydney um 0,3 Prozent. In Japan, China und Australien steigen die Infektionszahlen mit der Delta-Variante des Corona-Virus und obwohl China Entschlossenheit demonstriert, die Ausbrüche unter Kontrolle zu bringen, ist die Nervosität an den Märkten deutlich spürbar.

    06.08 Uhr - Uber-Rivale Lyft erholt sich von Corona-Krise

    Nach den heftigen Geschäftseinbußen in der Pandemie hat sich der US-Fahrdienstvermittler im zweiten Quartal wieder erholt. Erstmals in seiner neunjährigen Geschichte hat Lyft einen Gewinn verzeichnet. Im abgelaufenen Quartal sei ohne Sonderposten ein Plus von 23,8 Millionen Dollar übriggeblieben, teilte der Uber-Konkurrent gestern nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um 125 Prozent auf 765 Millionen Dollar. Lyft-Aktien legten nachbörslich zeitweise um rund fünf Prozent zu und zogen auch den Kurs der Papiere des größeren Rivalen Uber mit ins Plus. Der will seinen Geschäftsbericht für das abgelaufene Vierteljahr heute nach US-Börsenschluss veröffentlichen.

    Mittwoch, 04. August 2021

    22.20 Uhr - Erstaunlich solide Entwicklung an der Wall Street

    Trotz der wieder aufkeimenden Ängste vor einem neuerlichen Konjunkturknick, angesichts der überall steigenden Corona-Fall-Zahlen, haben die US-Märkte deutlich höher geschlossen. Der Dow Jones schaffte 0,8 Prozent Plus, beim Nasdaq-Index ging es immerhin noch um rund ein halbes Prozent aufwärts. Und der S&P 500 stellte sogar einen neuen Schlussrekord auf. Geholfen haben dabei positive Nachrichten aus der Sportartikelbranche. Die Aktien der Herstellers Under Armour, verteuerten sich nach hervorragenden Quartalszahlen um 6 Prozent. Das schob im Dow auch Nike-Aktie eineinhalb Prozent nach oben.

    21.15 Uhr - Boeing holt SpaceX wohl nicht mehr ein

    Der Luft- und Raumfahrtkonzern hat bei der Entwicklung seiner "Starliner"-Raumkapsel einen erneuten Rückschlag erlitten. Ein für heute geplanter, unbemannter Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation, ISS sei wegen eines technischen Problems abgesagt worden, teilte der US-Konzern mit. Ein erster Termin am Freitag war wegen Problemen auf der ISS breits geplatzt. Boeing wollte ursprünglich vor SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk Astronauten zur ISS bringen. SpaceX hat inzwischen aber schon drei bemannte Einsätze zur Raumstation geflogen. Und jetzt also der neuerliche Rückschlag bei Boeing. An den Aktienmärkten reagiert man allerdings recht gelassen. Die Boeing-Aktie hält sich sogar ein Prozent im Plus.

    18.40 Uhr - Teamviewer fällt unter Ausgabekurs

    Obwohl der Spezialist für Fernwartungs- und Videokonferenzsoftware seinen Ausblick bestätigt hat, wachsen unter den Anlegern die Bedenken hinsichtlich des Wachstums und einer teuren Werbeoffensive. Der Kurs knickte heute um 10 Prozent ein auf 25 Euro 61. Damit sind die Aktien weniger wert als im September 2019 zum Börsengang; der Ausgabekurs betrug damals 26,25 Euro.

    17.40 Uhr - Schlechter Tag für BMW-Aktionäre

    Der DAX hat mit einem minimalen Abschlag von 14 Punkten geschlossen bei 15.555. Auch M-DAX und TecDAX rührten sich zum Schluss kaum von der Stelle. Aber es gab einige Einzelwerte, bei denen deutlich mehr los war heute. Die Aktien von BMW knickten nach den Halbjahreszahlen um 5 Prozent ein am Ende. Damit reagierten die Anleger auf den eher zurückhaltenden Ausblick des Autokonzerns. Und auch bei Infineon hatte es nach der Quartalsbilanz heute zeitweise gerumpelt. Die Zahlen konnten nicht überzeugen und der Ausblick fiel ebenfalls enttäuschend aus, zumindest aus Sicht der doch sehr erfolgsverwöhnten Infineon-Anleger. Die Aktien waren im frühen Handel zunächst um mehr als fünf Prozent abgesackt. Dann aber witterten manche schon wieder ein Schnäppchen und kauften wieder Infineon-Papiere. Zeitweise stand der Kurs sogar schon wieder im Plus, zum Schluss sind es jetzt 0,4 Prozent Minus.

    15.58 Uhr – Alibaba mit gebremstem Wachstum

    Das Wachstum des chinesischen Onlinehändlers Alibaba hat sich zuletzt abgeschwächt – wie schon beim US-Konkurrenten Amazon. Der Umsatz legte im zurückliegenden Quartal um rund ein Drittel zu, wie der Konzern mitteilte. Im Vorquartal hatte das Plus noch bei rund zwei Dritteln gelegen. Wie in den USA gingen die Chinesen angesichts der gelockerten Corona-Bestimmungen häufiger wieder selbst einkaufen statt online zu bestellen. Zudem punkteten im Netz verstärkt Konkurrenten.

    14.45 Uhr - Infineon verspricht bessere Geschäfte

    Der Halbleiterkonzern Infineon profitiert vom anhaltenden Chipboom, wird aber von Corona und anderen Problemen ausgebremst. Im abgelaufenen Quartal belasteten unter anderem pandemiebedingte Einschränkungen der Fertigung in Malaysia, wie Infineon mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsquartal legten Umsatz und Gewinn daher nur moderat zu. Infineon setzt aber auf bessere Zeiten. Das neue Werk in Österreich geht bald an den Start. Die Auftragsbücher sind so voll, dass die Produktion für zwei Jahre ausgelastet ist. Auch erwartet Infineon steigende Preise.

    13.53 Uhr - Höhere Düngerpreise treiben K+S an

    Der Dünger- und Salzkonzern K+S gibt sich zuversichtlich. Die Preise für Dünger steigen und auch das Geschäft mit Salzen erholt sich. Deswegen hat das Unternehmen seine Prognose erneut erhöht. Statt mit bis zu 600 Millionen rechnet K+S nun mit einem Gewinn in diesem Jahr von 700 bis 800 Millionen Euro. Und damit mit bis zu 80 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

    12.24 Uhr – Peking vor Einschränkung bei Videospielen?

    Ein chinesisches Staatsmedium hat Online-Spiele als "spirituelles Opium" bezeichnet und die Befürchtung geschürt, dass die Regierung demnächst auch im Online-Videospielebereich die Daumenschrauben anziehen könnte. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Im Mittelpunkt des später gelöschten Berichts stand Tencents "Honor of Kings". Es wurde die Befürchtung geäußert, Minderjährige könnten abhängig von Online-Spielen werden. Tencent reagierte umgehend und erklärte, Maßnahmen einzuführen, um den Zugang und die Spielzeit Minderjähriger zu regulieren. Dennoch knickten die Aktien von Tencent um 7 Prozent ein.

    11.15 Uhr - Erzeugerpreise im Euroland steigen in Rekordtempo

    Der an den Börsen viel beachtete Vorbote für die Inflation in der Eurozone hat so stark ausgeschlagen wie noch nie. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte legten um 10,2 Prozent zu im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistikamt Eurostat gerade mit. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Währungsunion 1999. Preistreiber waren vor allem die Energiepreise. Sie verteuerten sich um mehr als ein Viertel. Vorprodukte kosteten 10,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist, weil es hier weltweite Engpässe gibt etwa für Holz und Stahl.

    Der DAX notiert zur Stunde 6 Punkte höher mit 15.575 Punkten. Der Euro steht bei 1, 18 82 Dollar.

    10.07 Uhr - Stellantis-Aktie nach Gewinnsprung gefragt

    Der Opel-Mutterkonzern hat Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert und hebt trotz anhaltender Engpässe bei Halbleitern seine Renditeprognose an. Der bereinigte operative Gewinn sprang im ersten Halbjahr auf 8,6 Milliarden Euro nach oben und der Umsatz um 46 Prozent auf gut 75 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr kündigte Konzernchef Carlos Tavares eine operative Marge von rund zehn Prozent an, vorausgesetzt, dass sich die Chip-Krise nicht weiter verschärft und es in der Pandemie nicht zu weiteren Lockdowns kommt. Bisher hatte der weltweit viertgrößte Autobauer eine Rendite in einer Spanne zwischen 5,5 und 7,5 Prozent in Aussicht gestellt.

    Die Aktie von Stellantis ist an der Börse in Mailand um 4,5 Prozent nach oben geschnellt.

    09.15 Uhr - DAX startet im Minus - Infineon-Aktie bricht ein

    Der Halbleiterkonzern kämpft im Chip-Boom gegen Probleme mit der Produktion. Der Umsatz lag im abgelaufenen dritten Quartal trotz der starken Nachfrage mit rund 2,7 Milliarden Euro nur marginal über dem Wert des zweiten Vierteljahrs. Neue Corona-Ausbrüche in Asien hatten die Fertigung vor allem in Malaysia gebremst. Die Summe der Ergebnisse in den einzelnen Sparten, das sogenannte Segmentergebnis, legte im dritten Quartal um sechs Prozent zu auf 496 Millionen Euro. Für das gesamte Jahr bleibt der Chipkonzern bei seinen Prognosen.

    Den Anlegern scheint das aber nicht zu reichen. Die Aktie ist mit 4,8 Prozent ins Minus gerutscht und damit größter Verlierer im DAX. Der verliert kurz nach Handelsstart 0,2 Prozent auf 15.535 Punkte. Der Euro steht bei 1,18 Dollar 75.

    08.26 Uhr - BMW stellt sich auf schwieriges 2. Halbjahr ein

    Der weltweite Chipmangel macht dem Münchner Autokonzern zu schaffen. Mit zunehmender Dauer der Engpässe werde die Situation angespannter und auch im zweiten Halbjahr sei mit Produktionseinschränkungen zu rechnen, die sich auch auf den Fahrzeugabsatz auswirken könnten, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter bei der Vorlage der aktuellen Geschäftszahlen. In der ersten Jahreshälfte profitierte BMW von der weltweit starken Nachfrage nach Autos. Der Umsatz verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um 28 Prozent auf 55,5 Milliarden Euro, der Nettogewinn schnellte auf 7,6 Milliarden Euro von 362 Millionen hinauf.

    Die BMW-Aktie verliert vorbörslich 1,7 Prozent. Der DAX wird ganz leicht im Minus gesehen bei rund 15.560 Punkten.

    Zum Artikel: BMW macht mehr Gewinn – Sorgen bereitet aber der Chipmangel

    08.15 Uhr - Fraport schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist im zweiten Quartal dank einer staatlichen Ausgleichszahlung in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unterm Strich stand ein Gewinn von 85 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen ein Jahr zuvor, teilte der MDAX-Konzern in Frankfurt mit. Vorstandschef Stefan Schulte hält deshalb jetzt auch im Gesamtjahr einen kleinen Gewinn für möglich. Die Fraport-Aktie gewinnt vorbörslich fast zwei Prozent.

    08.06 Uhr - Corona-Sorgen belasten Nikkei

    Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Asien hat an der Börse in Tokio die Stimmung gedrückt . China, Japan und Australien kämpfen mit rasch ansteigenden Fallzahlen, daher nahmen die Anleger Gewinne mit. Der Nikkei schloss mit einem Minus von 0,5 Prozent auf dem Endstand von 27.642 Yen. Der Euro steht bei 1, 18 78 Dollar.

    07.10 Uhr - Australische Airline Qantas stellt 2500 Mitarbeiter frei

    Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante sind Teile Australiens schon seit Ende Juni im Lockdown und inneraustralische Grenzen sind geschlossen. Der Reiseverkehr innerhalb des Landes ist seit Wochen stark eingeschränkt. Nun hat die nationale Fluggesellschaft Qantas 2500 Mitarbeiter vorübergehend für rund zwei Monate beurlaubt. Das betreffe sowohl Piloten und Flugbegleiter als auch Bodenpersonal von Qantas und der Tochtergesellschaft Jetstar, teilte die Airline mit. Die Qantas-Aktie verliert in Sydney 1,4 Prozent.

    06.50 Uhr - Anstieg der Corona-Fälle besorgt Anleger

    Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus sorgt für Nervosität an den Börsen. China, Japan und Australien kämpfen mit rasch ansteigenden Fallzahlen. In China befinden sich wieder Millionen von Menschen im Lockdown, und angesichts der Risiken für die Lieferketten könnte sich das in größerem Maße auf die Weltwirtschaft auswirken, so sagte eine Finanzexpertin der US-Bank Citigroup. Viele Anleger nehmen nun Gewinne mit. Das drückt den Nikkei-Index in Tokio um 0,9 Prozent ins Minus, in Hongkong steht ein Verlust von einem Prozent zu Buche, Shanghai zeigt sich unverändert und in Sydney geht es um 0,3 Prozent bergab. Der Euro steht am Morgen bei 1, 18 80 Dollar.

    06.08 Uhr - BMW im Fokus an den Börsen

    Der Münchner Autobauer legt am Morgen seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vor. Wie bei den Konkurrenten Mercedes-Benz und Audi erwartet die Börse auch von den Münchnern starke Zahlen. Allerdings machen die Engpässe bei Halbleitern und die gestiegenen Rohstoffpreise den Autobauern zunehmend Sorgen, und auch die Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht ausgestanden. Die große Frage ist also, wie es in der zweiten Jahreshälfte weitergeht. Bereits bekannt ist, dass BMW im ersten Halbjahr weltweit 1,34 Millionen Autos verkauft hat der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Das sind 39 Prozent mehr als im von der Corona-Pandemie und Lockdowns geprägten Vorjahreszeitraum. Analysten rechnen nun mit einem Umsatzplus im zweiten Quartal von fast 39 Prozent auf 27,7 Milliarden Euro. Davon könnten mehr als vier Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern bleiben.

    Dienstag, 03. August 2021

    22:05 Dow Jones schließt im Minus

    An der Wall Street wollte kein rechter Schwung aufkommen. Am Ende tauchten die Kurse dann sogar noch ein bisschen ab. Der Dow Jones verbuchte 0,3 Prozent Minus. Visa, Dow und McDonalds waren die Schlusslichter mit bis zu 3 Prozent weniger. An der Nasdaq bliebt von den vorherigen Tagesgewinnen nichts übrig, der Nasdaq-Index schloss unverändert. Überraschend waren die schwachen Konjunkturdaten: der US-Einkaufsmanager-Index für den Monat Juli fiel mit 59,5 niedriger aus als vorhergesagt. Und im Juni stiegen zudem die Bauausgaben in den USA nur noch leicht an. Schlechte Nachrichten zur Konjunktur sind zwar momentan an den Börsen kein großes Problem. Die Anleger hoffen dann nämlich, dass die Notenbanken weiterhin die Geldschleusen offenhalten. Womöglich drückten die beiden unerwartet niedrigen Zahlen dann aber doch irgendwie auf die Stimmung. Noch zum Euro: der steht zu US-Börsenschluss bei einem Dollar 18 70.

    21:15 Google stellt selbst Mikrochips her

    Der Suchmaschinen-Konzern Alphabet kündigt an, selbst entwickelte Prozessoren in seinen künftigen Mobiltelefonen Pixel 6 und Pixel 6 Pro zu verbauen. Damit verzichtet der Google-Betreiber auf die seit 15 Jahren bezogenen Chips von Qualcomm. An den Aktienmärkten nimmt man diese Meldung relativ gelassen zur Kenntnis. Die Alphabet-Aktien notiert nahezu unverändert.

    Auch insgesamt halten sich die Anleger an der Wall Street eher zurück. Der Dow Jones tritt auf der Stelle. Der Nasdaq-Index schafft immerhin ein knappes halbes Prozent Plus.

    19:15 Uhr US-Industrie verliert unerwartet an Schwung

    Der US-Einkaufsmanager-Index für den Monat Juli ist mit 59,5 niedriger ausgefallen als vorhergesagt. Und im Juni stiegen zudem die Bauausgaben in den USA nur noch leicht, nämlich um 0,1 Prozent und nicht wie prognostiziert um 0,4 Prozent. Schlechte Nachrichten zur Konjunktur sind momentan an den Börsen aber kein Problem. Zum einen erhoffen sich die Anleger davon nämlich, dass der Staat weiter Hilfsgelder mobilisiert, die auch den Unternehmen zugutekommen könnten. Zum anderen wird die US-Notenbank ihren Geldhahn erst wieder zudrehen, wenn sie sich sicher sein kann, dass das die Wirtschaft nicht abwürgt. Und so ging es mit den Kursen an der Wall Street heute zumindest zeitweise klar nach oben. Inzwischen hat der Dow Jones seine Gewinne allerdings wieder abgegeben und notiert unverändert. Immerhin der Nasdaq-Index kommt noch rund ein halbes Prozent voran.

    17:35 Uhr - DAX startet mit Gewinnen in den August

    Es war nicht viel, aber immerhin: 0,2 Prozent Tagesgewinn schaffte der DAX heute auf 15.569 Punkte. M-Dax und TecDAX kamen rund ein Prozent voran. Zeitweise hatte es heute richtig gut ausgesehen. Der DAX übersprang kurzzeitig sogar die Marke von 15.700 Punkten.

    Dann aber bremste im Tagesverlauf die Allianz-Aktie immer mehr. Der Münchner Versicherer glaubt, dass ein Streit mit US-amerikanischen Pensionsfonds womöglich teurer kommen könnte als gedacht. Der Vorwurf: die Allianz habe sich bei bestimmten Anlageprodukten nicht genug gegen Kursverluste abgesichert – diese Papiere hatten zu Beginn der Coronakrise deutlich an Wert verloren. Nun hat sich auch noch das US-Justizministerium eingeschaltet und eine Untersuchung gestartet. Das drückte den Kurse der Allianz am Ende fast 8 Prozent ins Minus.

    15.48 Uhr - US-Aktienmärkte starten mit kleinen Gewinnen

    Der Dow Jones kommt kurz nach Handelsstart ein halbes Prozent voran und ist damit nur wenige Punkte entfernt von dem in der vergangenen Woche erreichten Rekordstand. Der Nasdaq hält sich 0,3 Prozent im Plus. Laut Händlern setzen die Anleger darauf, dass das Konjunkturpaket von Präsident Joe Biden bald vom Senat abgesegnet wird. Der DAX kommt 0,4 Prozent voran.

    14.57 Uhr - Ferrari gibt Gas

    Der italienische Luxus-Sportwagenbauer Ferrari verdient prächtig. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sprang im zweiten Quartal um 210 Prozent auf 386 Millionen Euro, wie die Firma mitteilte. Weltweit hat Ferrari in den drei Monaten von April bis Juni fast 2.700 Fahrzeuge ausgeliefert, fast doppelt so viele wie im pandemiebedingt schwachen Vorjahreszeitraum. Besonders hoch war der Zuwachs in Asien, wo Ferrari neue Modelle auf den Markt gebracht hat. Auch in Europa und Amerika legten die Verkäufe zu.

    13.44 Uhr - Mittelständler nicht mehr so optimistisch

    Erstmals seit Jahresbeginn hat sich das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand eingetrübt. Im Juli fiel das Barometer um 2,6 auf 9,5 Punkte, wie die Förderbank KfW mitteilte. Grund dafür seien vor allem Sorgen über die rasante Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und die wieder deutlich steigenden Neuinfektionszahlen. Zwar wurde die Geschäftslage den sechsten Monat in Folge besser bewertet, die Aussichten für die kommenden sechs Monate allerdings zugleich deutlich nach unten korrigiert.

    13.11 Uhr - DAX dreht ins Minus

    Der deutsche Leitindex kann die anfänglichen Kursgewinne nicht halten. Am frühen Nachmittag dreht der DAX leicht ins Minus auf 15.511 Punkte. Zunächst war der DAX mit deutlichen Gewinnen in den August gestartet und hatte kurzzeitig über 15.700 Punkten notiert.

    11.25 Uhr - Materialmangel belastet Maschinenbauer

    Engpässe beim Material bereiten der Branche immer größere Sorgen. Rund zwei Drittel der Maschinenbau-Unternehmen sehen ihre Produktion durch einen Materialmangel deutlich erschwert, so hieß es aus dem Verband VDMA mit Blick auf eine Umfrage des Ifo Instituts. 64 Prozent der vom Ifo-Institut befragten Unternehmen beklagen Engpässe und Probleme bei Vorlieferungen als Hindernis für ihre Produktion. Bereits im Vorquartal hätten die Unternehmen einen Rekordwert gemeldet, der nun deutlich übertroffen worden sei, so die Ifo-Experten. Derzeit bedienten die Hersteller die Nachfrage noch aus ihren Lagern, die sich aber zusehends leerten. Und das könnte zu einer Gefahr für den Aufschwung werden.

    10.45 Uhr - Munich Re offen für Elementarschaden-Pflichtversicherung

    Der Chef der weltgrößten Rückversicherung Joachim Wenning hält die Einführung einer Versicherungspflicht für Hausbesitzer gegen die Folgen von Hochwasser und Starkregen für machbar. Der Anstoß müsse aber von der Politik kommen, sagte Wenning in einem Zeitungsinterview. Entscheidend sei, dass die Prämien das jeweilige Risiko widerspiegeln. 99,5 Prozent des Wohnungsbestandes in Deutschland ließen sich problemlos versichern, nur bei Gebäuden in Hochrisikogebieten könnte es sinnvoll sein, dass der Staat einen Teil des Risikos abdecke.

    Die Aktie der Munich Re verbucht ein Plus von rund einem Prozent. Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 15.604 Punkte.

    10.18 Uhr - Allianz drohen Belastungen aus US-Geschäften

    Die Aktie des Münchner Versicherungsriesen ist im DAX um 6,2 Prozent abgestürzt. In den Streit zwischen der Allianz mit US-Pensionsfonds um Verluste in der Corona-Krise hat sich nun das US-Justizministerium eingeschaltet. Die Allianz befürchtet nun, dass die Klagen und mögliche Strafen teurer werden könnten als gedacht und das auch erhebliche Auswirkungen auf künftige Finanzergebnisse der Allianz haben könnten. Auch Analysten zeigen sich skeptisch. Den Aktien-Kurs werde der Streit sicher für längere Zeit belasten, so schrieben die Analysten der Bank JPMorgan.

    09.11 Uhr - DAX startet mit Gewinnen

    Der deutsche Leitindex hat den neuen Börsenmonat mit einem Plus begonnen. Der DAX gewinnt jetzt 0,9 Prozent auf 15.689 Punkte. Daimler-Aktien legen nach guten Analystennoten zwei Prozent zu, Adidas steigen um 2,3 Prozent, Vonovia verbessern sich um 1,1 Prozent. Der Wohnungskonzern unternimmt einen neuen Anlauf zur Übernahme der Deutsche Wohnen. Der Euro steht bei 1, 18 82 Dollar.

    08.30 Uhr - Einzelhandel steigert Umsatz unerwartet kräftig

    Die deutschen Einzelhändler haben ihre Einnahmen im Juni um 4,6 Prozent gesteigert im Vergleich zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Morgen mit. Preisbereinigt also real beträgt das Umsatzplus 4,2 Prozent. Erwartet hatten Ökonomen hier aber nur einen Anstieg um 2,0 Prozent. Das dürfte der bundesweit weiter sinkenden Corona-Inzidenz zusammenhängen und den dadurch verbundenen Lockerungen der Bundes-Notbremse, begründeten die Statistiker den Aufwärtstrend. Allerdings bietet der Einzelhandel mit seinen rund drei Millionen Beschäftigten ein gemischtes Bild. Denn rasant wächst nur der Online-Handel von Amazon bis Zalando. Dieser legte von Januar bis Juni um 26,6 Prozent zu.

    08.04 Uhr - Starker Auftakt an der Börse Tokio

    Der japanische Leitindex Nikkei hat den neuen Börsenmonat mit kräftigen Gewinnen begonnen. Er schloss vor wenigen Minuten mit einem Plus von 1,8 Prozent auf dem Endstand von 27.781 Yen.

    07.01 Uhr - Asien-Börsen starten fester in die Woche

    Der positive Verlauf der US-Bilanzberichts-Saison gibt den Kursen Unterstützung. Etwa 89 Prozent der mittlerweile fast 300 vorgelegten Geschäfts-Zahlen haben die Gewinnschätzungen der Analysten übertroffen. Und das beruhigt die Märkte, die von dem regulatorischen Vorgehen der Regierung in Peking und enttäuschenden Wirtschaftsnachrichten zuletzt doch sehr verschreckt worden waren. An der Börse in Tokio steht ein Plus von rund zwei Prozent zu Buche, in Shanghai geht es um 1 ½ Prozent nach oben und in Hongkong um knapp ein Prozent.

    Zum Artikel: China und die Börsen

    06.36 Uhr - Chinas Industriewachstum schwächt sich ab

    Zwar hat sich die chinesische Wirtschaft bereits weitgehend von der Coronavirus-Pandemie erholt, sah sich jedoch in den letzten Monaten mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Rohstoffmangel führte zu Störungen der Lieferketten und trieb die Preise in die Höhe. Das drückte auf das Gewinnwachstum der Industrieunternehmen. Und so sank der Caixin-Markit Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juli auf 50,3 Punkte von 51,3 im Juni und rutschte damit auf den niedrigsten Stand seit April 2020 ab. Damit wurden die Schätzungen der Analysten verfehlt, die nur eine ganz leichte Abschwächung auf 51,1 Punkte erwartet hatten.

    06.01 Uhr - Vonovia lässt bei Deutsche Wohnen nicht locker

    Der Immobilienkonzern Vonovia wagt kurz nach dem gescheiterten Übernahmeversuch des Konkurrenten Deutsche Wohnen einen weiteren Anlauf. Das Gebot werde um einen Euro erhöht auf 53 Euro je Anteil, teilten die beiden Unternehmen gestern Abend in Berlin und Bochum mit. Damit wird das Deutsche-Wohnen-Kapital mit rund 19 Milliarden Euro bewertet. Vonovia will erneut mindestens die Hälfte der Anteile erwerben. An dieser Schwelle war der Konzern zuletzt gescheitert.

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