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Börse: Unmut über 5G-Auktion | BR24

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Börse: Unmut über 5G-Auktion

Fast 500 Versteigerungsrunden - und trotzdem sind die beteiligten Unternehmen unzufrieden. Den größten Anteil ersteigerte die finanzstarke Deutsche Telekom. Zu den 6,5 Milliarden für die Frequenzen kommen noch die Ausbaukosten in Milliardenhöhe.

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Aktienanalysten sind unzufrieden mit dem Ausgang der 5G-Auktion. 6,5 Milliarden Euro alleine für die Frequenzen seien zu viel für die Unternehmen. Sie müssten schließlich noch die Kosten für den Ausbau der Netze schultern, erklären die Experten. Der Chef von Vodafone-Deutschland sprach von einem "katastrophalen" Ergebnis. Man darf gespannt sein, wie die Aktien darauf reagieren. Die Aktie von Telefonica Deutschland beispielsweise hat sich seit Jahresanfang von 3,60 Euro auf 2,50 Euro verbilligt. Die Börsen tendierten uneinheitlich.

Rekord für Beiersdorf

Im DAX erreichte die Aktie von Beiersdorf ein neues Rekordhoch, während die beiden Fresenius-Aktien bis zu 3 Prozent nachgaben. Der DAX schloss 40 Punkte tiefer bei 12.116. In New York war zum wiederholten Male der amerikanisch-chinesische Handelskonflikt das beherrschende Thema. Verhandlungsteilnehmer berichten von einer "vergifteten“ Atmosphäre. Der Dow Jones verlor 40 Punkte auf 26.008. Der Euro kostet 1,1280 Dollar.