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Börse: Trump schickt Börsen weltweit auf Talfahrt | BR24

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Börse: Trump schickt Börsen weltweit auf Talfahrt

Die Stimmung an den Börsen in Fernost ist ausgesprochen schlecht. Da der amerikanisch-chinesische Handelsstreit wieder eskaliert, bröckeln in Hongkong, Shanghai und Tokio, die Kurse. Und auch die deutschen Märkte sind betroffen.

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Neue Drohungen von US-Präsident Trump im Handelsstreit mit China haben die Kurse ins Rutschen gebracht. Trump kündigte an, ab September Sonderzölle auch auf bisher verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen zu wollen. Das führt an den Börsen in Hongkong und Shanghai zu Verlusten von durchschnittlich jeweils 2 Prozent.

Japanische Firmen hängen mit im Handelsstreit

In Japan geht es sogar 2,5 Prozent abwärts beim Nikkei. Der Index bewegt sich auf dem niedrigsten Level seit zwei Wochen. In Tokio kommen dabei vor allem die Aktien jener Firmen unter die Räder, die stark in China engagiert sind, so zum Beispiel der Roboterspezialist Fanuc, mit vier Prozent Minus. Auch Exportfirmen wie Toyota, Honda, Canon oder Panasonic stehen unter Druck.

DAX fällt nachbörslich ebenfalls

Der nicht enden wollende Handelsstreit hat auch der Wall Street zugesetzt. Dow Jones und Nasdaq-Index schlossen beide rund 1 Prozent schwächer. Hierzulande schloss der DAX zwar ein halbes Prozent höher. Im nachbörslichen Handel drehte dann aber auch das deutsche Börsenbarometer ins Minus. Und noch zum Euro: der steht aktuell bei 1,10 80 Dollar.