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Börse: S&P stuft Bonität deutscher Banken herunter | BR24

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Börse: S&P stuft Bonität deutscher Banken herunter

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise und der Gefahr von Kreditausfällen bei deutschen Geldhäusern den Daumen gesenkt. DAX und Dow Jones schlossen mit Gewinnen.

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Von
  • Monika Stiehl

Bei der Commerzbank stufte S&P die Bonität um eine Note auf BBB+ herunter, der Ausblick bleibt bei negativ. Bei der Deutschen Bank bestätigte sie die Einstufung mit BBB+, senkte aber den Ausblick von stabil auf negativ. Während die Bonitätswächter zweifeln, dass die Commerzbank ihre neue Strategie inklusive des geplanten Verkaufs der polnischen Tochter mBank wie geplant umsetzen kann, sehen sie die Restrukturierung der Deutschen Bank im Grunde auf Kurs.

Bankaktien könnten in den Fokus rücken

Die Commerzbank und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab. Die Bonitätsnoten der beiden größten deutschen Privatbanken liegen damit nur noch drei Stufen über Ramschniveau. Das könnte die Anleger interessieren morgen an den deutschen Börsen.

DAX und Dow im Plus

Der DAX legte ein Prozent zu auf 10.514 Punkte, der Late-DAX beendete den Späthandel rund 40 Punkte darunter. Trotz schwacher US-Arbeitsmarktdaten schloss der Dow Jones an der New Yorker Wall Street mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent bei 23.515 Punkten. Es habe zwar erneut viele Entlassungen gegeben, so hieß es an den Börsen, aber weniger als in der Vorwoche. Da hatte hatte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe noch um etwa eine Million höher gelegen.

Auch dass die Notierungen am Ölmarkt wieder gestiegen sind, sorgte für etwas Zuversicht an den Börsen. Das Barrel Nordseeöl hat sich um fast sieben Prozent verteuert auf 21 Dollar 77. Der Euro lag zu Börsenschluss in New York bei 1 Dollar 07 80.