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Börse: DAX startet im Plus - Stahlaktien gefragt | BR24

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Spekulationen auf eine Übernahme des Stahlhändlers Klöckner durch den Industriekonzern ThyssenKrupp sowie eine Fusion mit dem Stahlkonzern Salzgitter geben den Stahlaktien Auftrieb.

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Börse: DAX startet im Plus - Stahlaktien gefragt

Spekulationen auf eine Übernahme des Stahlhändlers Klöckner durch den Industriekonzern ThyssenKrupp sowie eine Fusion mit dem Stahlkonzern Salzgitter geben den Stahlaktien Auftrieb.

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Der Thyssenkrupp-Konzern wolle den Stahlhändler Klöckner übernehmen und sei da schon vorangekommen, hat das Handelsblatt berichtet. Das Vorhaben habe gute Chancen umgesetzt zu werden. Zudem werde laut Bericht über eine mögliche Fusion von Thyssenkrupp mit Salzgitter spekuliert. Der Vorstand des Stahlunternehmens beschäftige sich offenbar mit der Idee einer Deutschen Stahl AG. Das scheint den Anlegern an den Börsen heute zu gefallen.

Stahlaktien legen zu

Die Aktie von Thyssenkrupp ist kurz nach Handelsstart größter DAX-Gewinner mit plus 3,8 Prozent. Das Papier von Klöckner ist um 13 Prozent nach oben geschnellt und das von Salzgitter gewinnt gut 3 Prozent. Der DAX ist mit einem Plus gestartet und gewinnt rund 10 Minuten danach 0,5 Prozent auf 11.810 Punkte. Der Euro steht bei 1, 10 70 Dollar.

Weiterer Stellenabbau bei der Commerzbank?

Die Commerzbank-Aktie ist ebenfalls gefragt und um 1,2 Prozent gestiegen. Auch hier gab ein Zeitungsbericht Rückenwind, demzufolge die Bank über zusätzliche Einsparungen durch einen weiteren Job-Abbau im Unternehmen nachdenkt. 1800 bis 2500 Arbeitsplätze könnten gestrichen werden, berichtet die Börsenzeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die finalen Entscheidungen würden erst auf dem Strategiedialog von Vorstand und Aufsichtsrat Ende September fallen. Es zeichne sich aber ab, dass die Einsparungen vor allem die Zentrale betreffen würden. Konkret könnte es um Stabstellen gehen aus den eingestellten Aktivitäten wie dem Investmentbanking und der Schiffsfinanzierung oder dem Personalbereich. Die Commerzbank wollte sich dazu nicht äußern.