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Bildrechte: BR / Philipp Kimmelzwinger

Die Aktienmärkte in Asien geben sich uneinheitlich. Die Anleger treiben Konjunktur und Geldpolitik weiter um - unter anderem Sorgen um steigende Zinsen. Gleichzeitig kommen die die Wachstumsziele der chinesischen Regierung bei den Investoren gut an.

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Börse: DAX beginnt Handel mit Verlusten

Nach Handelsbeginn rutscht der DAX tiefer ins Minus, nachdem das RKI mitteilt, das die Pandemie schwerer eindämmbar ist, wenn eine Virus-Variante vorherrschend ist. Derweil sehen deutsche Firmen ihre Geschäfte im Ausland skeptisch.

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Von
  • Yvonne Unger

Der deutsche Aktienmarkt hat den Handel vor wenigen Minuten wie erwartet mit Verlusten begonnen. Der DAX fällt um 1,1 Prozent auf 13.905 Punkte. Von Marktbeobachtern heißt es, dass sich die Anleger vor dem US-Arbeitsmarktbericht eher zurückhalten.

Außerdem blicken deutsche Firmen skeptisch auf ihr Auslandsgeschäft – vor allem wegen neuer Handelshemmnisse. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags hervor. Von rund 2.400 befragten Firmen erwarten 27 Prozent schlechtere Geschäfte – vor allem mit Südamerika, Großbritannien, Russland und der Türkei. Überdurchschnittlich gut seien aber die Erwartungen für China. Das Land hat ja heute Investitionen in großem Stil angekündigt.

Ende der Pandemie nicht absehbar

Von denen könnten vielleicht auch deutsche Unternehmen profitieren. Pandemie-Sorgen halten die Anleger wohl in Schach, nachdem es vom Robert Koch-Institut (RKI) soeben heißt, es sei absehbar, dass die B117-Virus-Variante bald vorherrschend – und dann schwerer eindämmbar sein wird. Und der Euro ist 1,19 33 Dollar wert.