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Börse: Biden schlägt weitere Corona-Hilfen vor | BR24

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Börse: Biden schlägt weitere Corona-Hilfen vor

Der gewählte US-Präsident Joe Biden will 1,9 Billionen-Dollar in ein Konjunkturpaket stecken, um die Wirtschaftskrise in der Pandemie bewältigen zu können. Die Pläne präsentierte er aber erst nach US-Börsenschluss. Zuvor wurden Gewinne mitgenommen.

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Von
  • Monika Stiehl

Die Vorschläge Joe Bidens, ein neues, 1,9 Billionen-Dollar schweres Konjunkturpakets aufzulegen, kamen für die US-Anleger gestern zu spät, um darauf zu reagieren. Denn der gewählte neue US-Präsident präsentierte seine Pläne erst deutlich nach der Schlussglocke an der Wall Street. Zuvor hatten überraschend stark gestiegene Daten vom US-Arbeitsmarkt zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe die Kauflaune gebremst.

Kleine Kursverluste in New York

Angesichts der Rekordstände an den US-Börsen nahmen die Anleger am Ende ein paar Gewinne mit. Der Dow Jones schloss 0,2 Prozent leichter, der Nasdaq-Composite an der Technologiebörse verlor 0,1 Prozent. Heute stehen die Bankaktien im Blick. Denn große Institute in den USA legen heute ihre Bilanzen für das abgelaufene Vierteljahr vor und eröffnen damit die Quartalsberichts-Saison in den USA.

SAP mit Milliarden-Gewinn

Der Softwareriese SAP hat im abgelaufenen Jahr seine in der Corona-Krise gekappten Ziele erreicht. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg nach einem guten vierten Quartal leicht auf 8,28 Milliarden Euro, teilte der europäische Branchenriese heute Nacht unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Im immer wichtigeren Cloudgeschäft sei es trotz neuer Lockdowns in vielen Ländern gelungen, einen eindrucksvollen Schlusspunkt für das Jahr zu setzen, so SAP. Die Cloud-Erlöse stiegen währungsbereinigt um 13 Prozent.

An der Börse in Tokio schloss der Nikkei soeben mit einem Minus von 0,6 Prozent auf dem Endstand von 28.519 Yen. Der Euro steht bei 1, 21 40 Dollar.