Zettel mit den Aufschriften "Bitte Abstand halten" und "Bitte Maske tragen" hängen an der Tür eines Lokals.

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Markus Scholz
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    RKI: Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf 375,7 gestiegen

    RKI: Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf 375,7 gestiegen

    Das RKI hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet - von 362,7 am Vortag auf 375,7 am Montagmorgen. Innerhalb eines Tages wurden 25.255 Neuinfektionen gemeldet. In Bayern liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 321,8.

    Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montagmorgen die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz – also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche – mit 375,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 362,7 gelegen, vor einer Woche bei 232,4 (Vormonat: 389,2).

    25.255 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 25.255 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 18.518 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie mehr als 7, 5 Millionen nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    52 Todesfälle innerhalb eines Tages

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 52 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle. Insgesamt stieg die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, auf 114.029. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montagmorgen mit 6.745.100 an.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,15 (Donnerstag: 3,26) an. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

    Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern bei 321,8

    Die Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich der Inzidenz sind weiterhin groß: Die höchsten Inzidenzen haben die Bundesländer Bremen (1028,0) und Berlin (694,1). Den niedrigsten Wert hat Sachsen-Anhalt mit 270,1. In Bayern liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 321,8. Das ist die fünftniedrigste Inzidenz nach Sachsen-Anhalt, Niedersachsen (308,6), Rheinland-Pfalz (315,6) und Baden-Württemberg (320,7). Binnen 24 Stunden gab es im Freistaat 5.876 Neuinfektionen und zehn neue Todesfälle.

    Die höchste Inzidenz im Freistaat verzeichnet die Stadt Würzburg mit 496,2. Es folgen der Landkreis Lindau (493,4) und der Landkreis Ostallgäu (491,2). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz weist mit 111,9 der Landkreis Berchtesgadener Land auf.

    Grafik: Die Corona-Inzidenz nach Landkreisen

    Intensivbetten in Bayern: 2.594 belegt, davon 511 Covid-Patienten

    In Bayern sind laut dem Divi-Intensivregister 511 Covid-19-Patienten aktuell in intensivmedizinischer Behandlung. Davon müssen 315 invasiv beatmet werden (Stand 06.05 Uhr). Insgesamt sind laut den Daten im Freistaat derzeit 2.594 Intensivbetten belegt, 530 sind frei.

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