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"Aufklärung mit VW nicht machbar"

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Deutsche Umwelthilfe: "Aufklärung mit VW nicht machbar"

Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, zweifelt am Aufklärungswillen von VW. Der Autokonzern wehrt sich gerade juristisch gegen den Einsatz eines Sonderermittlers.

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Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hat der Konzern das Bundesverfassungsgericht angerufen. Im Interview mit der radioWelt am Morgen sagte Resch zum juristischen Vorgehen des Autobauers gegen einen Sonderermittler: "Volkswagen nutzt seit über zwei Jahren jede Möglichkeit, um auch die Bundesregierung daran zu hindern, Akten offenzulegen und die Verantwortlichen dingfest zu machen. Alles wird von VW als Betriebsgeheimnis bezeichnet und Aufklärung ist mit VW nicht machbar." Jürgen Resch wählte deutliche Worte.

"VW ist nach wie vor ein durch und durch kriminelles Unternehmen. Es ist einfach so, dass dieses Unternehmen weiterhin auch Fahrzeuge verkauft, die auf der Straße um ein Vielfaches schmutziger sind." Jürgen Resch

Resch warf dem Autobauer eine Verweigerungshaltung vor.

"VW weigert sich in Europa, den betrogenen Kunden ihr Recht zukommen zu lassen, dass sie entweder den Kaufvertrag rückgängig machen können und ihr Geld zurückbekommen oder eben die Fahrzeuge so nachgebessert werden, dass sie mit einer neuen Abgasreinigungsanlage die Luft in unseren Städten nicht weiter verpesten." Jürgen

Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe sprach von über zwei Millionen Fahrzeugen in Deutschland. Auch hier warf Resch VW Verschleppung vor.

"Sie erschweren natürlich durch die Nicht-Offenlegung der Akten die Argumentation von betroffenen Kunden, die im Grunde genommen mit der Zeituhr im Rücken versuchen müssen, dem Unternehmen eine strafbare Handlung nachzuweisen." Jürgen Resch