BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Corona in Oberbayern: Die Ereignisse vom 18. Mai bis 24. Mai | BR24

© picture alliance/Geisler-Fotopress

Am 30. Mai soll der Fahrbetrieb der Seilbahnen in Bayern wieder aufgenommen werden.

Per Mail sharen

    Corona in Oberbayern: Die Ereignisse vom 18. Mai bis 24. Mai

    FC Bayern spendet 460.000 Euro an Regionalliga-Clubs und Breitensport, Vatertag verläuft on Oberbayern unauffällig und Freizeitparks und Seilbahnen, Schifffahrt und Schlösser öffnen Ende Mai wieder.

    Per Mail sharen

    ALLE AKTUELLEN CORONA-ENTWICKLUNGEN FÜR OBERBAYERN FINDEN SIE HIER IM REGIONALEN TICKER

    Sonntag, 24. Mai

    11.33 Uhr: Bayerns Künstlerhilfsprogramm: 3.000 Anträge in 48 Stunden

    Bayerns Hilfsprogramm zur finanziellen Unterstützung von Künstlern während der Corona-Krise stößt auf rege Nachfrage. Allein in den ersten 48 Stunden seien bereits rund 3.000 Anträge auf Hilfe eingegangen, teilte das Kunstministerium mit. Der Antrag auf Soforthilfe kann seit Dienstag gestellt werden. Das Programm sieht vor, dass freischaffende Künstlerinnen und Künstler über drei Monate hinweg monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten können.

    Samstag, 23. Mai

    17.56 Uhr: Keine Neuinfektionen mehr in Rosenheim

    Erstmals seit vielen Wochen ist es in Stadt und Landkreis Rosenheim zu keiner Neuinfektion mit dem Corona-Virus gekommen. Aktuell berichtete das Landratsamt am Samstag von insgesamt 2.748 Fällen in Stadt und Landkreis - so vielen, wie auch am Vortag. 1.872 Personen sind demnach genesen, 203 mit der Erkrankung gestorben. Während Stadt und Landkreis Rosenheim zu Beginn der Lockerungen noch zu den Regionen gehörten, in denen sich verhältnismäßig viele Menschen mit dem Corona-Virus ansteckten, hat die Zahl der Neuinfektionen in Stadt und Landkreis in den vergangenen Tagen regelmäßig im niedrigen einstelligen Bereich gelegen. Einzig am Donnerstag meldete das Landratsamt zwölf Neuinfektionen. Der Grund hierfür war ihnen nicht bekannt. Die anfangs hohe Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen hatte die Stadt mit Ansteckungen in Asylbewerberunterkünften erklärt. Dort gibt es mittlerweile keine Erkrankten mehr. Keine Einrichtung in der Stadt steht mehr unter Quarantäne.

    Freitag, 22. Mai

    17.31 Uhr: Geisterspiel des FC Bayern gegen Frankfurt

    Ohne Fans und Revanchegedanken, dafür aber mit zwei prominenten Zuschauern will der FC Bayern sein erstes Geisterspiel in der Allianz Arena meistern. Für das Team von Trainer Hansi Flick geht es am Samstag (18.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt darum, die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zu festigen. Dass die Hessen den Bayern in der Hinrunde eine 1:5-Niederlage verpasst und damit das Trainer-Ende von Niko Kovac besiegelt hatten, spielt für dessen Nachfolger Flick keine Rolle mehr.

    Der Coach sieht ganz andere Voraussetzungen als noch im Herbst - etwa die zurückeroberte Position an der Tabellenspitze und die Folgen der Corona-Krise, weswegen keine normalen Fans im Stadion sein werden. Für das erste Geisterspiel in München haben sich dagegen Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer angekündigt. Die beiden Ehrenspielführer wurden von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eingeladen.

    15.45 Uhr: Infektionszahl in Oberbayern steigt um 20 Fälle

    Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 20 auf insgesamt 21.059 Fälle gestiegen. Damit hat laut LGL Oberbayern weiterhin die meisten Infektionsfälle vor der Oberpfalz (5.101) und Mittelfranken (4.702).

    Die Zahl der Todesfälle steigt um zwei auf 923. Oberbayern hat damit weiterhin die meisten Toten in Bayern zu beklagen. Auf 100.000 Einwohner bezogen liegt die Fallzahl bei 449,39, hinter der Oberpfalz mit 459,85 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oberbayern bei 6,25.

    Damit belegt der Bezirk Platz drei in Bayern - in der Oberpfalz haben sich in den letzten sieben Tagen laut LGL 12,8 Bewohner infiziert, in 9,93 Menschen pro 100.000 Einwohnern. Der am meisten betroffene Landkreis / Stadt im Bezirk Oberbayern bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 EW ist der Landkreis Miesbach mit 14,04 Fällen, gefolgt von der Stadt Rosenheim mit 12,63 und dem Landkreis Rosenheim mit 11,5 Fällen.

    14.30 Uhr: FC Bayern spendet 460.000 Euro an Regionalliga-Clubs und Breitensport

    Der FC Bayern unterstützt in der Corona-Krise die 18 Regionalligisten des Freistaats und den Bayerischen Landes-Sportverband mit insgesamt 460.000 Euro. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, bekommt jeder Fußball-Verein 20.000 Euro, dem BLSV kommen 100.000 Euro zugute. Nachdem viele Anhänger des FC Bayern auf eine Rückerstattung der Tickets für die Spiele ohne Zuschauer in der Allianz Arena verzichtet und den Betrag dem FC Bayern Hilfe e.V. als Spende zur Verfügung gestellt hatten, wurden nun der Amateurfußball und der Breitensport bedacht.

    "Der Bayerische Landes-Sportverband leistet einen enormen Beitrag für die Gesellschaft, auch hier wollen wir helfen", sagte Karl Hopfner, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern Hilfe e.V. Sein Stellvertreter Uli Hoeneß betonte die Wichtigkeit, dass der FC Bayern "aus einer Position der Stärke heraus agieren" könne und auf verschiedenen Wegen seine Solidarität zeige. "Jetzt ist nicht die Zeit, nur auf sich selbst zu schauen. Wir brauchen Optimismus und Solidarität in unserer Gesellschaft", sagte Hoeneß.

    14.15 Uhr: Altötting-Wallfahrten: Trotz Absage - Wallfahrten finden in kleinem Kreis statt

    Offiziell sind die vor Pfingsten stattfindenden großen Altötting-Wallfahrten heuer abgesagt. Dennoch werden einige Pilgerführer diese im kleinen Kreis durchführen. Normalerweise würde am Freitag (22.05.) die Oberpfälzer Fußwallfahrt starten, an der rund 1.400 Pilger teilnehmen.

    Doch heuer werden sich nur vier kleine Gruppen mit jeweils drei Pilgerführern unter Beachtung strenger Hygienevorschriften und Einhaltung aller Abstandsregeln auf den 160 Kilometer langen Weg machen. Um nicht mit Übernachtungen Menschen zu gefährden, werden Begleitfahrzeuge jeden Abend die Pilger abholen, nach Hause bringen und morgens wieder an der Strecke absetzen.

    Diese kleine Wallfahrt sei bei den zuständigen Landratsämtern genehmigt worden, so der Leiter der Oberpfälzer Fußwallfahrt Richard Bögerl gegenüber dem BR. Aufgrund des staatlichen Verbots der Gruppenbildung dürfen sich unterwegs keine weiteren Pilger anschließen. Allerdings sei es erlaubt, würden einzelne Haushalte gesondert nach Altötting gehen wollen.

    Die Oberpfälzer Fußwallfahrt ist die zweitgrößte Wallfahrt der Diözese Regensburg nach Altötting. Und sie hat die längste Tradition: Sie ist die einzige Wallfahrt Deutschlands, die ohne Unterbrechung seit 1685 nach Altötting führt. Die traditionelle Regensburger Diözesanwallfahrt, mit rund 8.000 Pilger die größte Wallfahrt nach Altötting, findet dieses Jahr ebenfalls anders als gewohnt statt. Stellvertretend für die Gläubigen wird Bischof Rudolf Voderholzer stattdessen am Pfingstsamstag die Anliegen der Menschen persönlich zur Madonna bringen. Er wird die letzten 10 Kilometer zu Fuß gehen, die die Diözese live im Internet streamen wird.

    13.20 Uhr: Münchner Demo gegen Corona-Regeln nur für 1.000 Teilnehmer

    Die Stadt München hat eine Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen am Samstag auf der Theresienwiese erneut nur für 1.000 Teilnehmer und unter strikten Auflagen zugelassen. Der Anmelder wollte rund 10.000 Demonstranten einladen und hat beim Verwaltungsgericht München einen Eilantrag gegen die Einschränkung der Teilnehmerzahl gestellt. Dieser wurde aber abgelehnt.

    Die Demonstranten müssen den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Dies ist nach Auffassung des Kreisverwaltungsreferats nur bei der Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich. Die Demonstration wurde für maximal zwei Stunden erlaubt. Der Veranstalter muss zusammen mit 100 von ihm gestellten Ordnern gewährleisten, dass alle Auflagen eingehalten werden.

    Auch am Karl-Stützel-Platz in der Nähe des Hauptbahnhofes sowie in Schwabing an der Münchner Freiheit sind Demonstrationen für jeweils 200 Teilnehmer angemeldet.

    Bereits am vergangenen Wochenende hatten in verschiedenen Städten bundesweit einige Tausend Menschen gegen die Coronavirus-Beschränkungen und damit verbundene Eingriffe in Grundrechte demonstriert. Auf der Theresienweise galt bereits am vergangenen Samstag die Maximalzahl von 1.000 Teilnehmern. Abseits des abgesperrten Versammlungsgeländes standen jedoch Hunderte eng beisammen. Die Polizei sprach Platzverweise aus, nahm Personalien auf und schrieb Anzeigen. Einige Menschen wurden weggetragen. Die Demonstrationen verliefen aber insgesamt überwiegend friedlich.

    10.02 Uhr: Durchfahrt durch Großes und Kleines Deutsches Eck wieder möglich

    Die Freude in Tirol ist groß, denn eine Forderung Tirols an Deutschland wurde laut Landeshauptmann Platter nun erfüllt. Die Durchfahrt über das sogenannte Große und Kleine Deutsche Eck ist ab sofort wieder möglich, auch zu touristischen Zwecken. Konkret heißt dies, dass das Große Deutsche Eck (Strecke Walserberg – Kiefersfelden/Kufstein) sowie das Kleine Deutsche Eck (Salzburg nach Lofer durch BGL) für den Durchgangsverkehr immer dann genutzt werden können, wenn eine Einreise nach Deutschland entsprechend der deutschen Vorschriften möglich ist. Dies gilt beispielsweise auch für Besuche von nahen Verwandten wie Eltern, Kindern, Tanten oder Onkeln.

    Einreise aus Österreich und Verbleib für touristische Zwecke nicht gestattet

    Zudem ist die Durchreise ohne Halt in Deutschland nun auch für touristische Aufenthalte innerhalb Österreichs über das Große und Kleine Deutsche Eck möglich. Hier gilt eine Nachweispflicht beispielsweise durch eine Buchungsbestätigung, Rechnung oder bei Ferienwohnungen eine Meldebescheinigung. Eine Einreise aus Österreich für Ausflüge oder zum Einkaufen ist nach wie vor nicht gestattet.

    6.10 Uhr: Polizei meldet "unauffälligen Vatertag"

    Das Wetter am Feiertag war schön, viele Ausflügler waren unterwegs, aber sie haben sich nach bisherigen Angaben der Polizeipräsidien in München, Rosenheim und Ingolstadt weitestgehend an die Regeln gehalten. In Rosenheim wurden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt, aber "im normalen Rahmen", wie es heißt. Die Biergärten meisterten den Ansturm, manch einer musste nach den neuen Bestimmungen wegen Platzmangels zeitweise schließen.

    Donnerstag, 21. Mai, Christi Himmelfahrt

    15.30 Uhr: 16 Neuinfektionen in München

    In München wurden am Donnerstag (Stand 13.30 Uhr), 16 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.697 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.547 Personen, die bereits genesen sind, sowie 211 Todesfälle.

    Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 (Stand 19.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken. Je weiter die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu verzeichnen. Die Münchner Reproduktionszahl wird vom Referat für Gesundheit und Umwelt wöchentlich ermittelt auf Basis des Wochendurchschnitts der täglichen Neuinfektionen.

    11.13 Uhr: Quarantäne für alle Rosenheimer Asylbewerberunterkünfte aufgehoben

    Im Landkreis Rosenheim hat die Zahl der Covid19-Todesopfer die 200-er Marke übersprungen. Das Landratsamt Rosenheim teilte am Vormittag mit, das 202 Personen verstorben sind. Insgesamt habe man im Landkreis 2.741 Fälle registriert, also 12 neue Fälle.

    In der Stadt Rosenheim hat sich die Lage in den Asylbewerberunterkünften deutlich entspannt. "In allen drei von der Stadt betriebenen Unterkünften konnte die Quarantäne wieder aufgehoben werden", so Pressesprecher Thomas Bugl. Sollte ein zweite Corona-Welle kommen, glaubt Bugl nicht, dass hier erneut die Asylbewerberunterkünfte betroffen sein werden. Da dort das Infektionsgeschehen die vergangenen Wochen relativ hoch war, hofft Bugl hier auf eine Immunisierung der Bewohner.

    Die Stadt Rosenheim ist inzwischen nicht mehr in den bundesweiten Top 10 der Neuinfektionen vertreten. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt bei 12,63 ( Stand 20.05., 10 Uhr) Der Rosenheimer Pressesprecher lobte im Interview mit dem BR die Disziplin der Rosenheimer Bürger in Sachen Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht.

    10.15 Uhr: Treffpunkt Tankstelle - Über 30 Anzeigen nach Infektionsschutzgesetz

    Die Polizei hat in den frühen Morgenstunden im Münchner Stadtteil Ramersdorf über 30 Personen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Betroffenen hatten sich mit ihren Fahrzeugen nach Mitternacht auf den Stellplätzen einer Tankstelle am Mittleren Ring getroffen und standen in Gruppen zu dicht zusammen.

    Als eine Polizeistreife das überwiegend männliche Klientel aufforderte, die Mindestabstände einzuhalten, zeigten sich die Angesprochenen laut Polizei uneinsichtig. Mehrere Streifen kamen deshalb zur Verstärkung und stellten die Personalien fest. In mehr als 30 Fällen wurden Betroffene wegen Nichteinhaltung der geltenden Abstandsregelung angezeigt.

    8.40 Uhr: Deutsches Theater in München bis 31. August geschlossen

    Das Deutsche Theater München, das nach eigenen Angaben "erfolgreichste" Münchner Theater mit über 300.000 Besuchern pro Jahr, wird erst nach dem 31. August wiedereröffnet. Unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen soll am 2. September der Spielbetrieb aufgenommen werden. Dann wird das verschobene Gastspiel des Musicals "Die Päpstin" aufgeführt. Laut Geschäftsführung erarbeitet das Deutsche Theater derzeit ein Konzept sowie einen Saalplan mit verminderter Sitzplatzkapazität. Für die abgesagten Gastspiele von "Flashdance" (17. bis 29.3.), "Saturday Night Fever" (1. bis 19.4.), "Snow White" (23.4. bis 3.5.), "Das ist Wahnsinn" (26.5. bis 7.6.), "Dreiviertelblut" (8.6.), "Bodyguard" (11. Bis 21.6.) und "Hair" (7. bis 12.7.) wird noch nach Ersatzterminen gesucht. Aufgrund der Corona-Krise ist das Deutsche Theater seit 11. März geschlossen.

    Mittwoch, 20. Mai

    16.40 Uhr: Viele Corona-Neuinfektionen in Asylunterkunft in Schrobenhausen

    Das Gesundheitsamt hat heute acht weitere Bewohner davon informiert, dass sie positiv getestet worden sind. Von den insgesamt 44 Bewohnern der "Alten Grundschule" sind damit 33 infiziert. Wie ein Polizeisprecher dem BR erklärte, war bei der Bekanntgabe der damit verbundenen Quarantänemaßnahmen die Stimmung "zwischenzeitlich aufgebracht".

    Die Sicherheitsleute der Unterkunft riefen deshalb die Polizei. Sechs Beamte stellten mittlerweile wieder Ruhe her. Derzeit läuft der Einsatz noch. In der Unterkunft wurde bereits Ende April der erste Corona-Fall festgestellt, so eine Sprecherin des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen. Mittlerweile steht die gesamte Einrichtung unter Quarantäne.

    14.45 Uhr: Vierzehn weitere coronabedingten Todesfälle

    Die Zahl der coronabedingten Todesfälle ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 14 gestiegen, insgesamt sind damit 909 Menschen mit oder an Corona gestorben. Die Zahl der Infizierten ist um 62 auf 20.969 gestiegen. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt bei 447. Damit ist Oberbayern weiterhin auf Rang zwei hinter der Oberpfalz (453 / 100.000 EW).

    Die 7-Tage-Inzidenz in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet liegt in Gesamt-Oberbayern bei 7,45. Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat der Landkreis Miesbach mit 14, leicht vor dem Landkreis Rosenheim mit 13,4.

    7.10 Uhr: Audi verlängert Kurzarbeit bis 30. Juni

    Der Ingolstädter Autobauer Audi hat seine Mitarbeiter darüber informiert, dass er die Kurzarbeit in seinem Stammwerk Ingolstadt nochmals verlängert. Sie gilt jetzt bis 30.06.2020. Als Gründe nennt Audi in seiner internen Mitteilung "schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Audi". Verbunden seien damit auch Nachfragerückgänge. Versorgungsengpässe und Störungen der Lieferbeziehungen mit anderen Ländern führten zudem zu Arbeitsausfällen. Im zweiten deutschen Audiwerk in Neckarsulm in Baden-Württemberg gibt es vorläufig bis Ende Mai Kurzarbeit.

    Produktion wird langsam hochgefahren

    Parallel zur Kurzarbeit fährt Audi seit Ende April die Produktion langsam wieder hoch. Seit 11. Mai produzieren in Ingolstadt rund 6000 Menschen in drei Schichten. Sie fertigen an der Montagelinie drei den A3 und den Q2. Vor der Corona-Krise arbeiteten die Audianer in Ingolstadt in sieben Schichten. Im April waren in der Hochphase der Krise 32 700 Menschen an den beiden deutschen Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm in Kurzarbeit.

    Dienstag, 19. Mai

    17.24 Uhr: Seil- und Bergbahnen fahren an Pfingsten

    Die bayerischen Seil-und Bergbahnen fühlten sich bei den Corona-Lockerungen vergessen. Jetzt wurden die Hilferufe der Branche erhört. Ab dem 30.05 - also rechtzeitig zu den Pfingstferien - dürfen sie wieder ihren Betrieb aufnehmen.

    Eigentlich war die Hoffnung der Seil-und Bergbahnbetreiber sogar noch ein paar Tage vor den Pfingstferien zu starten. Matthias Stauch der Präsident des deutschen Seilbahnverbands argumentierte damit, dass es sinnvoll gewesen wäre die erarbeiteten Hygienekonzept in der Praxis zu testen - noch vor dem großen Besucheransturm.

    Letztlich sei bei allen Bahnen die Kapazität mit den Corona-Auflagen limitiert - in die Zugspitzseilbahn dürfen etwa nur 1/3 der normalen Personenzahl mitfahren, in kleineren Kabinen sind oft nur Familienmitglieder oder sogar nur Einzelpersonen erlaubt. Florian Streibl, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion begrüßte die Entscheidung in einer ersten Reaktion. Der Oberammergauer Politiker hatte sich für die Wiedereröffnung stark gemacht.

    16.14 Uhr: Over-Tourism am Kochel- und Walchensee - Bürgermeister fordert mehr Polizeikräfte

    Kochels Bürgermeister Thomas Holz (CSU) fordert in einem Schreiben an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eine Verstärkung der Polizeikräfte der lokalen Polizeiinspektion in Kochel (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) und den Einsatz von Bereitschaftspolizisten an Wochenenden. Hintergrund ist die allgemeine Verkehrsüberlastung der Region nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen.

    Am Sonntag hatten hunderte Erholungssuchende auf verbotenen Flächen rund um den Walchensee geparkt. Das Problem ist bekannt, die Gemeinden Kochel, Jachenau und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen arbeiten an einem Konzept, um die Situation zu entschärfen.

    Der Bürgermeister fordert eine stärkere Überwachung der Parkplätze am Kochel- und Walchensee, dazu die Kontrolle der Gemeindestraßen und geschützter Bereiche. Für Falschparker wünscht er sich deutlich höhere Bußgelder. Für die kommenden Wochen wird sich die Situation wohl weiter verschärfen, sagte ein Sprecher der Polizei dem BR, wenn die vielen Ausflügler nicht nach Österreich ausweichen können. Mit Entlastung ist demnach frühestens am 15. Juni zu rechnen, wenn die Bayern wahrscheinlich wieder ungehindert nach Österreich ein – und ausreisen können.

    15.37 Uhr: Corona-Fälle an zwei Mittelschulen im Landkreis Ebersberg

    An zwei Mittelschulen im Landkreis Ebersberg sind Schüler an Corona erkrankt. Einen Fall gibt es an der Mittelschule Kirchseeon, zwei weitere in einer Klasse an der Mittelschule Ebersberg. Das Gesundheitsamt in Ebersberg schickte die beiden neunten Klassen für zwei Wochen in Quarantäne. Die Schulen blieben jedoch geöffnet, heißt es aus dem Landratsamt Ebersberg.

    "Ich bin überzeugt, dass die Schulen die Hygienemaßnahmen so verantwortungsvoll umgesetzt haben, dass eine komplette Sperrung nicht nötig ist." Norbert Neugebauer, Büroleiter des Landrats

    Alexander Bär, Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersberg, sieht das ähnlich: In der Schule funktioniere das Hygiene- und Abstandskonzept – bei den Grundschülern sogar noch besser als bei den Älteren, die privat etwas nachlässiger seien. Bärs Kollege Franz Kraxenberger, Leiter der Mittelschule Kirchseeon, lobte dagegen auch die älteren Jahrgänge. Alle hätten sich so vorbildlich an den Hygieneplan gehalten, dass nicht einmal die Lehrkräfte, die in der von Corona betroffenen Klasse unterrichtet hatten, in Quarantäne müssten. Den Neuntklässlern, die sich jetzt wieder von zu Hause aus auf ihren Schulabschluss vorbereiten müssen, kommt er entgegen: Die praktischen Prüfungen finden nun erst nach Pfingsten statt.

    15.10 Uhr: Inzeller Vermieter laden "Corona-Helden" zu Gratisurlaub ein

    Ab sofort können 100 Gewinner einen kostenlosen Urlaub bei Inzeller Vermietern buchen. Anfang April hatten Gastgeber aus Inzell im Kreis Traunstein eine Aktion gestartet und "Corona-Helden" zu einem siebentägigen Gratis-Urlaub eingeladen.

    Bis 30. April konnten sich Menschen mit systemrelevanten Berufen per Mail beim Touristikbüro Inzell bewerben. Insgesamt trafen rund 1.000 Bewerbungen aus allen Ecken Deutschlands ein. Nun hat ein speziell dafür eingerichtetes Gremium 100 Gewinner, teils Einzelpersonen und teils Ehepaare mit Kindern, ausgewählt. Sie können ab sofort bei ihrem zugewiesenen Gastgeber nach Verfügbarkeit buchen. Insgesamt hatten sich 50 Gastgeber beteiligt.

    14.30 Uhr: Münchner Kammerspiele -Gegenwartstheater und Corona

    Die Münchner Kammerspiele unter der designierten Intendantin Barbara Mundel werden zeitgenössischem Theater und Tanz viel Raum geben. "Der Spielplan widmet sich der Gegenwart", sagte Mundel, die lange Intendantin am Theater Freiburg war, am Dienstag bei der Vorstellung ihres Programms in München. Das Motto ihrer ersten Spielzeit: "Die Wirklichkeit nicht in Ruhe lassen". Zudem wolle sie das Sprechtheater um tänzerische, musikalische und filmische Formen erweitern.

    Wann die Spielzeit im Herbst startet, ist wegen der Corona-Pandemie noch unklar. Man suche nach neuen Formen, um kreativ mit dem Virus und den Einschränkungen umzugehen. Die 61-jährige Mundel sieht darin auch eine Chance. "Corona ist ein Kontrastmittel, das Probleme und Fragen, die wir haben, sichtbar macht und zuspitzt."

    13.39 Uhr: Freizeitparks, Seilbahnen, Schifffahrt und Schlösser öffnen

    Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen pünktlich zum Beginn der Pfingstferien am 30. Mai touristische Angebote und Einrichtungen in Bayern wieder öffnen. Darunter sind etwa Freizeitparks, Seilbahnen, Stadtführungen und die Fluss- und Seenschifffahrt. Die Residenz in München soll ab 2. Juni wieder öffnen. Diesen Zeitplan beschloss das Kabinett am Dienstag in München.

    13.22 Uhr: Freilichtmuseum Glentleiten wieder auf

    Das Freilichtmuseum Glentleiten in Großweil (Lkr. Garmisch-Partenkirchen) hat seit heute wieder geöffnet. Für die beiden Ausstellungen "Utopie Landwirtschaft" und "Goldene Zwanziger in Oberbayern" gelten wie für das gesamte Museumsgelände besondere Einbahnregelungen. Verschiedene landwirtschaftliche historische Gebäude bleiben wegen der dort vorherrschenden engen Stuben weiter geschlossen. Im Biergarten auf dem Gelände gelten die bestehenden Abstands - und Sicherheitsregeln.

    Corona-sicherer Besuch

    Das Freilichtmuseum hat ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept nach den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung entwickelt. Der Museumsbesuch soll für alle so sicher wie möglich sein, für die Besuchenden genauso wie für das Team der Glentleiten. Die "Glentleiten" ist eine Einrichtung des Bezirks Oberbayern und liegt im Ortsbereich von Großweil (Autobahnausfahrt A 95 Murnau-Kochel).

    Montag, 18. Mai

    17.40 Uhr: Quarantäne für Asylbewerberunterkunft aufgehoben

    Die Quarantäne der Asylbewerberunterkunft in der Kufsteiner Straße in Rosenheim wird aufgehoben. Das hat die Stadt am Abend bekannt gegeben.

    Seit Beginn der Quarantäne am 16. April hatten sich hier 18 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Nun seien alle genesen, so die Stadt. Bei den letzten Tests sei zwar eine vierköpfige Familie positiv getestet worden und bei einer weiteren stünden die Testergebnisse noch aus, doch diese betroffenen Personen seien nun verlegt worden.

    Damit, so die Stadt, gebe es in der Unterkunft keine Infizierten mehr und der Bauzaun könne noch heute Abend abgebaut werden. In der Stadt Rosenheim steht damit nur noch eine Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne.

    17.02 Uhr: Peter Maffay bittet Merkel um Hilfe für Musikbranche

    Der Rock- und Popsänger Peter Maffay aus Tutzing am Starnberger See hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch im Namen zahlreicher anderer Kollegen um rasche Hilfen für Musiker und Konzertveranstalter gebeten.

    Durch den pandemiebedingten Shutdown stehe die gesamte Branche vor einer Herausforderung, die sie ohne staatliche Hilfen die nächsten Monate aus eigener Kraft kaum überstehen werde, heißt es in einem Brief, der unter anderem auch von Angelo Kelly, Till Brönner, Sasha, Marianne & Michael und PUR unterzeichnet wurde.

    Eine komplette Wertschöpfungskette aus Dienstleistern stehe still, rund 130.000 Arbeitsplätze und daran gekoppelte Existenzen von Familien seien in akuter Gefahr, schreibt Maffay weiter. Vor allem für Musiker am Beginn ihrer Karriere seien Live-Auftritte überlebenswichtig. Der 70-Jährige forderte, die Strukturen abzusichern, damit Veranstalter, Dienstleister und Künstler gemeinsam ein Teil der deutschen Kulturlandschaft bleiben könnten.

    16.32 Uhr: 559 Platzverweise, 69 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in München

    Das Polizeipräsidium München hat heute Einsatzzahlen zum Demonstrationsgeschehen am Wochenende genannt. Demnach wurden am Samstag auf der Theresienwiese 559 Platzverweise erteilt und insgesamt 69 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten angezeigt.

    Grund hierfür waren überwiegend Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Bei 19 Personen musste laut Polizei unmittelbarer Zwang angewendet werden, sprich: sie wurden von Beamten weggetragen. Darüberhinaus wurde die Identität von 155 Personen festgestellt.

    Tausend Teilnehmer hatten sich am Samstagnachmittag auf der Theresienwiese versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Weitere 2.500 Personen hielten sich am Rande der Veranstaltung auf, wobei hier der Polizei zufolge Mindestabstände nicht eingehalten wurden und Mund-Nasen-Schutz nur zum Teil getragen wurde.

    16.02 Uhr: Ticketvorverkauf für Oberammergauer Passion 2022 im Oktober

    Nach der Verschiebung der Oberammergauer Passionsspiele wegen der Corona-Krise soll am 5. Oktober der Ticketvorverkauf für die neuen Termine 2022 starten. Viele Gäste hätten sich schon darauf eingestellt, hieß es. Rund 300.000 Karten seien rückabgewickelt, sagte Spielleiter Christian Stückl der Deutschen Presse-Agentur. Sehr viele nutzten die Chance, gleich neu zu reservieren. "Wir bekommen die Resonanz von vielen: Dann kommen wir eben 2022", sagte Stückl und zitierte Aussagen von Kunden: "Wir wollen auf jeden Fall, jetzt erst recht." Zu rund 100 Vorstellungen werden 450.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

    Für dieses Jahr wäre die Passion fast ausverkauft gewesen, 435.000 Karten waren bereits gebucht. Just für den vergangenen Samstag wäre ursprünglich die Premiere geplant gewesen. Im März hatte Stückl die Passion verschoben.

    14.31 Uhr: Kein oberbayerischer Landkreis über der kritischen Marke

    In Oberbayern gibt es seit gestern 59 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das hat das LGL auf seiner Homepage bekanntgegeben. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle im Bezirk auf 20.881. Damit hat Oberbayern weiterhin die höchsten Fallzahlen in Bayern, auf Platz zwei folgt die Oberpfalz mit 4.988 Infektionen. Auf 100.000 Einwohner kommen in Oberbayern 445,59 Fälle, nur in der Oberpfalz gibt es mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner, nämlich 449,67. Die Zahl der Todesfälle ist in Oberbayern seit dem Vortag um sechs auf 885 angestiegen. Damit hat Oberbayern die meisten Todesfälle in Bayern, vor der Oberpfalz mit 332 Toten.

    Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist der Bezirk Oberbayern auf Rang zwei der bayerischen Bezirke gerutscht: innerhalb von sieben Tagen gab es laut LGL hier 10,35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner werden aktuell in Oberfranken verzeichnet mit 12,37 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

    Die kritische Marke von 50 neuen Fällen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner wird aktuell in keinem oberbayerischen Landkreis überschritten. Im zuletzt am stärksten betroffenen Landkreis Rosenheim liegt der Wert bei bei 22,22, in der Stadt bei 18,95.

    13.47 Uhr: S-Bahnen und Regionalzüge fahren wieder normal

    Regionalzüge und S-Bahnen in Bayern fahren nach gut zwei Monaten coronabedingter Einschränkungen wieder nach regulärem Fahrplan. Das sagte der bayerische DB-Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel am Montag in München. Seit Montag fährt auch die Münchner S-Bahn - das meist frequentierte Nahverkehrssystem in Bayern - wieder mit allen vorgesehenen Zügen. Schon vorher waren schrittweise Regionalzüge zu ihren Standardfahrplänen zurückgekehrt.

    Im März hatte die DB den regionalen Zugverkehr eingeschränkt. Abgesehen von den fehlenden Fahrgästen wollte das Staatsunternehmen Reserven haben, falls die Pandemie unter der Bahn-Belegschaft um sich gegriffen hätte.

    Diese Befürchtungen sind nicht eingetreten. Noch nicht normalisiert haben sich allerdings die Fahrgastzahlen, auch wenn diese mittlerweile wieder steigen. Die Münchner S-Bahn wurde an normalen Werktagen vor Beginn der Corona-Epidemie von etwa 840.000 Menschen genutzt, das waren rund zwei Drittel der landesweit etwa 1,3 Millionen Fahrgäste pro Werktag im regionalen Nahverkehr.

    Nachdem die Corona-Ausgangsbeschränkungen im März verkündet wurden, sanken die Zahlen auf ein Zehntel des Üblichen. Inzwischen liegen die Fahrgastzahlen der Münchner S-Bahn laut DB wieder bei 40 Prozent der Zahlen vor Beginn der Epidemie.

    Dennoch gibt es Klagen von Fahrgästen, die sich zu den Hauptverkehrszeiten unwohl in den Zügen fühlen und monieren, dass ihnen andere Menschen zu nahe kommen.

    13.12 Uhr: Spezielle Reha-Behandlung für schwere Covid-19-Fälle in Schönau am Königssee

    Die Schön-Kliniken in Schönau am Königssee bieten Patienten, die einen besonders schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung überstanden haben, eine spezielle pneumologische Reha an.

    Bei den individuellen Therapien kommt unter anderem Hochfluss-Sauerstoff zum Einsatz. Dadurch soll die geschädigte Lungenfunktion und durch gezielte Übungen die Atemmuskulatur wieder verbessert werden. Die Schön-Kliniken in Schönau sind das einzige Krankenhaus in Oberbayern, die eine derartige Reha anbieten. Zur Zeit sind rund 10 ehemals schwer Covid-19 Erkrankte in Schönau in Reha, bis zum kommenden Mittwoch sollen dort 17 Covid-19 Erkrankte in Behandlung sein, Tendenz steigend.

    Aktuell gehen die Experten davon aus, dass circa fünf Prozent der Betroffenen Covid-19 Patienten einen schweren Verlauf erleiden. Mit Hilfe von Sauerstoffgaben oder der NIV-Therapie (Non invasive Ventilation), bei der die Atmung des Patienten unterstützt wird, ohne dass eine Intubation erforderlich sind, kann der Post-Covid-Verlauf nach derzeitigem Wissen günstig beeinflusst und eine Wiedereingliederung verbessert werden.

    Atemphysiotherapie, das Erlernen spezieller Atemtechniken, Kraft- und Ausdauertraining gehören ebenso zum Therapieprogramm. Die Menschen, die eine schwere Corona-Erkrankung überstanden haben, haben teils schwere neurologische Einschränkungen und müssen mitunter auch psychologisch betreut werden. Seit Jahren gehört die Schön Klinik Berchtesgadener Land zu den führenden Reha-Kliniken in Deutschland für die Behandlung von Lungenerkrankungen wie beispielsweise COPD (chronisch-obstruktive Bronchitis), schweres Asthma, Lungenfibrose oder Mukoviszidose.

    10.10 Uhr: Dokumentation Obersalzberg ab heute wieder geöffnet

    Die Dokumentation Obersalzberg ist ab heute (Montag, 18.5.) wieder von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Zum Schutz vor dem Corona-Virus wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Künftig dürfen nicht mehr als 30 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Überall ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern einzuhalten. Auch ein Mund-Nase-Schutz wird vorgeschrieben. Der Einlass und Angebote für Gruppen sind derzeit ebenso wie Seminare und Workshops nicht möglich und werden frühestens wieder ab dem 1. September durchgeführt.