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Corona: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt laut RKI weiter

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist laut RKI auf 36,2 gestiegen. Die höchste Inzidenzen unter den Bundesländern haben Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Unter den bayerischen Landkreisen ist es Dingolfing-Landau.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 36,2 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2.126 Neuinfektionen sowie vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Grafik: Wie viele Neuinfektionen gibt es bundesweit?

Hohe Inzidenzen in den Stadtstaaten

In den Stadtstaaten Hamburg (77,8) und Berlin (61,3) ist die Sieben-Tage-Inzidenz am höchsten. Dort hat nach den Sommerferien jeweils bereits der Schuluntericht wieder begonnen. In Nordrhein-Westfalen liegt die Inzidenz am Montag bei 57,2. In Bayern bei 27,2.

Sechs Kreise in Bayern mit Inzidenz über 50

Der am stärksten betroffene Landkreis in Bayern ist aktuell Dingolfing-Landau (87,9). Dort traten am Montag bereist strengere Regeln in Kraft.

Die Stadt Weiden kommt auf 77,2. Der Landkreis Mühldorf am Inn auf 61,3. Es folgen der Landkreis Dillingen an der Donau (60,1), der Landkreis Dachau (56,2) und die Stadt Bamberg (50,4).

Bei einer Inzidenz von 50 treten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. So dürfen sich unter 50 bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Wird der Wert überschritten, sind Zusammenkünfte von maximal zehn Menschen aus höchstens drei Haushalten erlaubt (jeweils plus dazugehörige Kinder unter 14 Jahren).

Ab einer Inzidenz von 50 brauchen Besucher von Restaurants, Schwimmbädern, Freizeitparks, Theatern, Kinos etc. zum Beispiel auch wieder einen aktuellen negativen Corona-Test - sofern sie nicht genesen oder vollständig geimpft sind.

  • Zum Artikel: Corona-Regeln: Was aktuell in Bayern gilt

Grafik: Die 7-Tage-Inzidenz in Ihrem Landkreis

Lage in den Krankenhäusern

Der Inzidenzwert ist in der Pandemie seit Langem die Entscheidung für viele Corona-Einschränkungen, auch in der aktuellen bayerischen Corona-Verordnung. Angesichts immer mehr geimpfter Menschen und somit besser geschützter Risikogruppen sollen künftig weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen oder die Belegung der Intensivbetten stärker berücksichtigt werden.

Intensivbetten: 2.632 belegt, davon 55 Covid-Patienten

In Bayern sind laut dem Divi-Intensivregister 55 Covid-19-Patienten aktuell in Behandlung. Davon müssen 27 invasiv beatmet werden. Insgesamt sind laut den Daten im Freistaat derzeit 2.632 Intensivbetten belegt, der allergrößte Teil davon mit Nicht-Corona-Patienten. 535 sind frei. Dazu kommt eine Notfallreserve von 1.009 Intensivbetten, die laut den Angaben innerhalb von 7 Tagen zusätzlich aufstellbar sind.

Grafik: Die Auslastung der Intensivbetten in Bayern

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