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Merkel-Auftritt in Passau: Mehr Besucher als erwartet | BR24

© BR/Martin Gruber

Kanzlerin Merkel auf Wahlkampftour in Ostbayern

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    Merkel-Auftritt in Passau: Mehr Besucher als erwartet

    Mit mehr Besuchern als erwartet und ohne größere Störungen ist gestern in Passau die Kundgebung mit Kanzlerin Merkel (CDU) über die Bühne gegangen. Laut Schätzungen der Polizei und der Organisatoren waren bis zu 3.000 Menschen im Klostergarten.

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    Die Bilanz der Polizei fällt positiv aus. Während der Merkel-Rede habe es nur ganz vereinzelt Störungen gegeben, die man schnell im Griff gehabt habe, so der Passauer Polizeichef Stefan Schillinger zum BR. Es sei wesentlich ruhiger als bei anderen derartigen Veranstaltungen gewesen.

    Gegen-Demo mit vereinzelten Auseinandersetzungen

    Bei der "Parallel-Veranstaltung" der AfD in der 300 Meter entfernten Bahnhofstraße habe es vereinzelte Auseinandersetzungen zwischen AfD-Anhängern und Gegendemonstranten gegeben. Insgesamt sei es aber sehr friedlich gewesen.

    Fluss-Faux-pas

    Bundeskanzlerin Merkel griff in ihrer gut 30-minütigen Rede unter anderem die Flüchtlingskrise auf, sprach über die Autoindustrie und erteilte dem Diesel-Fahrverbot eine Absage. Auch zum Schmunzeln gab die Kanzlerin Anlass, als sie ausgerechnet in der Dreiflüssestadt Passau die Flüsse Isar und Inn vertauschte. Ihre Geografie-Kenntnisse bewies sie aber dennoch.

    "Ich überlege schon den ganzen Tag, wie war das: Aller, Isar, Lech und Inn fließen zu der Donau hin, Altmühl, Naab und Regen fließen ihr entgegen. Das haben wir im Geografieunterricht der ehemaligen DDR nicht gelernt, aber meine Mutter hat mir das immer beigebracht. Die hat schon immer gewusst, dass irgendwie die deutsche Einheit kommt und ich noch mal groß rauskomme, wenn ich das dann weiß." Angela Merkel

    Der Applaus für die Bundeskanzlerin war höflich, aber nicht überschwänglich. Nur vereinzelt gab es Pfiffe und Buh-Rufe. Die Veranstaltung endete mit der Bayern- und der Deutschlandhymne.