Landrat Leo Schrell (links) übergab an seinem letzten Arbeitstag die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Markus Müller.
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Landrat Leo Schrell (links) übergab an seinem letzten Arbeitstag die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Markus Müller.

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Landrat in Dillingen: Markus Müller Nachfolger von Leo Schrell

Er war länger Landrat in Dillingen als Angela Merkel Bundeskanzlerin: 18 Jahre lang hatte Leo Schrell das Sagen im Landkreis. Nun hat er die Amtsgeschäfte an Markus Müller übergeben, der vor allem aufs Netzwerken und auf Bürgerbeteiligung setzt.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Junge Erwachsene kennen nur ihn als Dillingens Landrat: Leo Schrell war 18 Jahre lang der erste Mann im Landratsamt. Nun wurde er - nachdem er nicht mehr kandidiert hatte - abgelöst: Seit Mittwoch ist Markus Müller von den Freien Wählern Chef im Dillinger Landratsamt. Müller hatte sich in der Stichwahl im Mai um die Nachfolge gegen Christoph Mettel (CSU) durchgesetzt.

Viele Aufgaben für Dillingens neuen Landrat

Bei beiden Krankenhäusern im Landkreis Dillingen stehen hohe Investitionen und Umstrukturierungen an: Was sein Vorgänger Leo Schrell hier angestoßen hat, will Markus Müller weiter vorantreiben. Beim Hochwasserschutz setzt er auf die Grundsicherung, also kleinere Maßnahmen, die auch Aufgabe der Kommune seien, wie etwa, dass genügend Kanäle vorhanden sind oder die Feuerwehren für den Ernstfall gut ausgestattet sind.

Persönliche Netzwerke und Bürgerbeteiligung

Auch beim Klimaschutz will sich Müller engagieren. Dabei möchte der neue Landrat, der bisher schwäbischer Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands war, auf viel Bürgerbeteiligung setzen und außerdem parteiübergreifende Gremien bilden. Er habe weitreichende Netzwerke, so Markus Müller, die er möglichst einbeziehen wolle, wenn es gelte, Entscheidungen zu treffen.

Leo Schrell – ein Ex-Landrat im Unruhestand

Der bisherige Landrat Leo Schrell, der 18 Jahre Landrat und zuvor 14 Jahre Bürgermeister in Buttenwiesen war, hat noch einige Ehrenämter inne - unter anderem ist er Kirchenpfleger in seinem Wohnort Unterliezheim. Dennoch freut er sich auf „endlich mehr Zeit“, zum Lesen, für die Familie oder auch für Städtereisen.

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