Im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk erklärte Weber, man habe bei der Landesversammlung der JU in Erlangen "ein Signal" gesetzt, dass man einen "geordneten Übergang und einen personellen Neuanfang für nötig erachte". Deshalb habe auch er als Bezirksvorsitzender die Erlanger Erklärung "deutlich unterstützt". Als Seehofers Nachfolger sieht Fabian Weber nur einen Kandidaten:
"Ich habe persönlich einen Favoriten – und ich denke da spreche ich auch für den Großteil der unterfränkischen JUlerinnen und JUler: Der heißt Markus Söder. Er ist ja ehemaliger JU-Landesvorsitzender. Er hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er es kann! Er war für Gesundheit verantwortlich, für Umwelt. Jetzt macht er einen hervorragenden Job als Finanz- und Heimatminister und hat sich durch seine Arbeit empfohlen, auch für Höheres." Fabian Weber, Bezirksvorsitzender der Jungen Union (JU) Unterfranken
Weber ist "guter Dinge", dass Söder auch gesamtbayerisch in der CSU durchsetzbar sei. Darüber habe aber der CSU-Parteitag zu entscheiden – nach den Sondierungsgesprächen: "Jetzt wäre es erstmal wichtig, auch eine starke Regierung in Berlin zu kriegen, in die die CSU mit ihren Inhalten reingeht. "