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Geldwäscheverdacht: 350.000 Euro unter Beifahrersitz entdeckt | BR24

© Bundespolizei

350.000 Euro in Einkaufstüten

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    Geldwäscheverdacht: 350.000 Euro unter Beifahrersitz entdeckt

    Nach einer Kontrolle eines Kleintransporters auf der A8 hat die Bundespolizei am Mittwoch 350.000 Euro sichergestellt. Das Geld steckte in zwei Einkaufstüten unter dem Beifahrersitz. Das Zollfahndungsamt München ermittelt wegen Geldwäscheverdachts.

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    Von
    • Christine Haberlander
    • Frank Jordan

    350.000 Euro in Scheinen haben Beamte der Bundespolizei Freilassing am Mittwoch bei einem Lkw-Fahrer unter dem Beifahrersitz entdeckt. Der Mann war auf der A8 Richtung Salzburg unterwegs.

    Keine Antwort auf die Frage: woher kommt das Geld?

    Weil der 32-Jährige keine plausible Erklärung für die Herkunft des Geldes hatte, wird gegen ihn wegen Geldwäscheverdachts ermittelt. Grenzfahnder hatten am Mittwochnachmittag auf der A8 den Fahrer eines Kleintransporters angehalten, der Richtung Österreich wollte. Als die Beamten das Fahrzeug näher untersuchten, fanden sie unter dem Beifahrersitz zwei Einkaufstüten mit 350.000 Euro in bar, darunter zwei gefälschte 50-Euro-Scheine. Der Slowene hatte keine Belege für die Herkunft des Geldes dabei. Die Einkaufstüten mit dem wertvollen Inhalt wurden deshalb beschlagnahmt. Das Zollfahndungsamt München ermittelt gegen den 32-Jährigen wegen des Verdachts der Geldwäsche. Der Beschuldigte durfte seine Reise nach der Anzeige fortsetzen - jedoch um 350.000 Euro ärmer.

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