Flughafen Nürnberg.
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Airport rechnet mit 680.000 Passagieren während der Sommerferien

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Ferienstart: 150 neue Mitarbeiter am Airport Nürnberg

Der Ferienstart am Flughafen Nürnberg mit 45.000 Reisenden hat laut Airport weitgehend reibungslos funktioniert. Insgesamt hat der Flughafen 150 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere Beschäftigte aus der Türkei werden erwartet.

Der Flughafen Nürnberg ist weitgehend reibungslos in die Sommerferien gestartet. Laut Flughafensprecher Christian Albrecht konnten 45.000 Passagiere am ersten Ferienwochenende abgefertigt werden. "Die Menschen wollen wieder reisen. Darauf haben wir uns vorbereitet und seit Anfang des Jahres eine große Einstellungskampagne gestartet", so Albrecht.

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150 neue Mitarbeiter und weitere aus der Türkei

Insgesamt habe der Flughafen seit Dezember rund 150 neue Mitarbeiter eingestellt für die Bereiche Check-In, Flugzeugabfertigung und Gepäckservice. Damit kommt der Flughafen auf insgesamt knapp 1.000 Mitarbeiter. Außerdem hofft das Unternehmen bis Mitte August auf 15 bis 25 weitere Beschäftigte aus der Türkei. Sie sollen vor allem im Gepäckmanagement und bei der Flugzeugabfertigung unterstützen.

Airport rechnet mit 680.000 Passagieren während der Sommerferien

Derzeit liegen dem Flughafen rund 20 Bewerbungen aus der Türkei vor. Diese Unterlagen werden noch geprüft und an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Das Luftamt Nordbayern wird jeden neuen Mitarbeiter einer Zuverlässigkeitsüberprüfung unterziehen. Wunschkandidaten aus dem Ausland benötigen ein Arbeitsvisum. Während der Sommerferien rechnet der Flughafen insgesamt mit etwa 680.000 Passagieren. Die beliebtesten Urlaubsziele sind in diesem Jahr Antalya in der Türkei, Mallorca und die griechischen Inseln.

Zuvor: Koffer-Chaos und fehlendes Personal?

Erst im Juni war es am Airport Nürnberg zum Koffer-Chaos gekommen. Grund war die Störung einer Sortieranlage. 1.700 Gepäckstücke waren am Flughafen geblieben, die Urlauber kamen ohne Koffer im Urlaub an. Das sorgte schon vor dem Abflug für Stress im Flieger. Im Anschluss stritten sich die alle Beteiligten, wer Schuld an der Misere sei. Im Anschluss wurde auch über fehlendes Personal diskutiert.

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