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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Carmen Merckenschlager

Vor drei Wochen sorgte das Sturmtief Xero für schwere Überflutungen in Landshut. Teile der Stadt wurden unter Wasser gesetzt. Jetzt liegen erste konkretere Schadensschätzungen vor: Es geht in die Millionen.

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Drei Wochen nach Überflutung: Millionenschaden in Landshut

Vor drei Wochen sorgte das Sturmtief Xero für schwere Überflutungen in Landshut. Teile der Stadt wurden unter Wasser gesetzt. Jetzt liegen erste konkretere Schadensschätzungen vor: Es geht in die Millionen.

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Von
  • Harald Mitterer
  • BR24 Redaktion

Mit sintflutartigen Regenfällen hat das Sturmtief Xero vor genau drei Wochen Teile der Landshuter Altstadt in reißende Bäche verwandelt. Auch andere Stadtteile wie Schönbrunn wurden von den Wassermassen heimgesucht.

Zwei Millionen Euro Schaden durch Überflutungen

Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks belaufen sich die Schäden im privaten Bereich in Landshut auf rund ein bis zwei Millionen Euro. Geschäftsräume und Erdgeschosswohnungen sind mit Wasser und Schlamm vollgelaufen. Zahlreiche Keller wurden geflutet. Die Versicherungskammer Bayern registrierte bislang mehr als 150 gemeldete Schadenfälle. Aber es sind vermutlich noch immer nicht alle Schäden gemeldet.

Wetterdienst: 100-jährliches Starkregenereignis

Laut der Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Landshut-Reithof handelte es sich um ein sogenanntes 100-jährliches Starkregenereignis. Innerhalb rund 30 Minuten wurden knapp 60 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen. Demnächst werden in Landshut die ersten Ergebnisse eines bereits vor zwei Jahren in Auftrag gegebenen Gutachtens zum Sturzflutrisikomanagement vorgestellt.

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