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Im Landkreis Haßberge droht eine Verschärfung des Corona-Lockdown.

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    Corona-Ticker Unterfranken: Haßberge droht verschärfter Lockdown

    Zweimal hintereinander vermeldet der Landkreis Haßberge eine Inzidenz über dem Grenzwert 100. Sollte das auch am Montag (22.03.) der Fall sein, werden dort die Corona-Regeln ab Mittwoch (24.03.) wieder verschärft.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Unterfranken

    • Verschärfter Lockdown im Landkreis Haßberge droht (21.03.2021, 12.00 Uhr)
    • Landkreis Bad Kissingen: Beschäftigte des Landratsamts infiziert (21.03.2021, 11.30 Uhr)
    • RKI: Landkreise Schweinfurt und Kitzingen unter Inzidenz-Grenzwert 50 (21.03.2021, 8.30 Uhr)
    • Regierung von Unterfranken: Fast 10% der Bevölkerung geimpft (20.03.2021, 14.15 Uhr)
    • Inzidenzwerte in Unterfranken steigen teilweise stark an (20.03.2021, 11.30 Uhr)
    • Schweinfurter Industriebetrieb will Mitarbeitern Impfungen anbieten (19.03.2021, 16.32 Uhr)
    • Kritik an Impfterminvergabe-Software – Landtagsabgeordneter wendet sich an Gesundheitsminister (19.03.2021, 13.00 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Unterfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Unterfranken

    12.00 Uhr: Verschärfter Lockdown im Landkreis Haßberge droht

    Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Haßberge liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 122,1. Sollte dieser Wert auch am Montag über dem Grenzwert 100 liegen, werden die Corona-Regeln im Landkreis Haßberge ab Mittwoch (24. März) wieder verschärft. Dann drohen erneut strengere Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren sowie die Schließung des Einzelhandels.

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet heute 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind damit 132 Menschen im Landkreis Haßberge infiziert. Vier Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 357 Menschen.

    Mittlerweile wurden im Landkreis Haßberge insgesamt 110 Corona-Mutanten bestätigt. Bei 98 Fällen handelt es sich um das britische Virus, bei einem um die südafrikanische Variante. 11 weitere Mutations-Fälle lassen sich nicht eindeutig definieren. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch 14 Verdachtsfälle, hier steht das Ergebnis der sogenannten Genom-Sequenzierung noch aus.

    Bisher haben sich im Landkreis Haßberge 2609 nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 70 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben.

    11.30 Uhr: Zwei Beschäftigte im Landratsamt Bad Kissingen infiziert

    Das Landratsamt Bad Kissingen meldet für heute 24 neue Corona-Fälle. Unter den Infizierten sind auch zwei Beschäftigte des Landratsamts. Deshalb wird das Sachgebiet Bau-Service in der kommenden Woche zunächst nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sein. 287 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 13 Menschen.

    Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 91,1.

    Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 2.550 Coronafälle bestätigt. 82 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben.

    Laut Angaben des Landratsamts wurden bisher 10.801 Menschen im Landkreis Bad Kissingen erstgeimpft. Das entspricht einer Impfquote von 10,46 Prozent. Bei rund der Hälfte konnte bereits die zweite Impfung durchgeführt werden.

    8.30 Uhr: Landkreise Schweinfurt und Kitzingen unter Inzidenz-Grenzwert 50

    Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in acht kreisfreien Städten und Landkreisen gestiegen, vier liegen über dem Grenzwert von 100.

    Demnach verzeichnet die Stadt Schweinfurt mit 157,2 den höchsten Inzidenzwert, gefolgt vom Landkreis Haßberge (122,1) und dem Landkreis Main-Spessart (115,7). Über den 100-Grenzwert gestiegen ist die Inzidenz im Landkreis Rhön-Grabfeld mit 110,5 – im Vergleich zum Vortag 18,8 Prozentpunkte mehr.

    Zwei Landkreise befinden sich unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner: Der niedrigste Inzidenzwert in Unterfranken findet sich im Landkreis Schweinfurt mit 46,8, gefolgt vom Landkreis Kitzingen mit 48,3.

    Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

    Stadt Schweinfurt: 157,2 ↓ (-15)

    Landkreis Haßberge: 122,1 ↑ (+16,6)

    Landkreis Main-Spessart: 115,7 ↓ (-2,4)

    Landkreis Rhön-Grabfeld: 110,5 ↑ (+18,8)

    Landkreis Aschaffenburg: 88,4 ↑ (+10,3)

    Landkreis Bad Kissingen: 88,1 ↑ (+9,6)

    Stadt Aschaffenburg: 84,5 (+/- 0)

    Landkreis Miltenberg: 83,1 ↑ (+6,2)

    Stadt Würzburg: 76,6 ↑ (+10,2)

    Landkreis Würzburg: 62,2 ↑ (+0,6)

    Landkreis Kitzingen: 48,3 ↑ (+5,5)

    Landkreis Schweinfurt: 46,8 ↓ (-12,1)

    Sonntag, 21. März 2021

    14.15 Uhr: Fast 10% der Menschen in Unterfranken geimpft

    Rund 125.330 Menschen in Unterfranken (etwa 9,5% der Bevölkerung) haben bisher eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das meldet die Regierung von Unterfranken auf Twitter. Die Hälfte (etwa 62.200) hat nach der Zweitimpfung den vollen Impfschutz.

    Für die kommende Kalenderwoche rechnet die Regierung von Unterfranken, dass rund 23.390 Impfdosen an die Impfzentren im Bezirk geliefert werden. Demnach werden 19.890 Dosen des Biontech-Impfstoffs und 3.500 Dosen von Moderna erwartet. Vom Astrazeneca-Impfstoff gebe es laut Regierung keine neuen Auslieferungen, „nur einzelne Nachlieferungen“ zu den 7.000 Dosen aus der laufenden Woche.

    13.00 Uhr: Corona-Update des Landkreises Bad Kissingen

    Am Samstag, den 20. März 2021, liegen im Landkreis Bad Kissingen 20 neue Corona-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz steigt nach Berechnung des Bad Kissinger Gesundheitsamtes auf 84,3. 304 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 14 Personen.

    Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 2.526 Coronafälle bestätigt. 82 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind verstorben.

    11.30 Uhr: Inzidenzwerte in Unterfranken steigen teilweise stark an

    Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in sieben kreisfreien Städten und Landkreisen gestiegen – zum Teil deutlich. Demnach verzeichnet die Stadt Schweinfurt mit 172,2 den höchsten Inzidenzwert und einen Zuwachs von fast 30 Prozentpunkten. Im Landkreis Haßberge stieg die Inzidenz im Vergleich zum Vortag sogar um 32 Prozentpunkte auf jetzt 105,5. Auch im Landkreis Main-Spessart (118,1) liegt der Wert über 100. In den restlichen unterfränkischen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Allein der Landkreis Kitzingen liegt mit 42,8 noch unter dem Inzidenz-Grenzwert 50.

    Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

    Stadt Schweinfurt: 172,2 ↑ (+29,9)

    Landkreis Main-Spessart: 118,1 ↓ (-15,1)

    Landkreis Haßberge: 105,5 ↑ (+32)

    Landkreis Rhön-Grabfeld: 91,7 ↑ (+11,3)

    Stadt Aschaffenburg: 84,5 ↑ (+4,2)

    Landkreis Bad Kissingen: 78,5 ↓ (-9,6)

    Landkreis Aschaffenburg: 78,1 (+/- 0)

    Landkreis Miltenberg: 76,9 ↓ (-3,9)

    Landkreis Schweinfurt: 58,9 ↓ (-10,4)

    Stadt Würzburg: 66,4 ↑ (+4,6)

    Landkreis Würzburg: 61,6 ↑ (+4,3)

    Landkreis Kitzingen: 42,8 ↑ (+2,2)

    Samstag, 20. März 2021

    16.35 Uhr: Bad Kissinger Unternehmen startet Corona-Schnellteststrecke

    In Bad Kissingen geht am 22. März eine neue Schnellteststrecke an den Start, und zwar bei der Firma Laboklin im Bad Kissinger Kasernengelände. Wie das Unternehmen mitteilt, soll damit eine Lücke gefüllt werden, nachdem von politischer Seite aus gewünscht wird, dass Schnelltests für die Bevölkerung als Grundlage für viele Aktivitäten zugänglich gemacht werden. Laboklin ist ein großer Labordienstleister für Tierarztpraxen. Schon seit Beginn der Pandemie engagiert sich die Firma auch bei der Analyse von Coronatests.

    Der Schnelltest an der neuen Teststrecke soll laut Mitteilung in vielen Fällen für die Betroffenen kostenlos sein. Das Ergebnis können sie sofort mitnehmen. Fällt es positiv aus, dann wird ohne weitere Probennahme der erforderliche PCR-Test durchgeführt. Auch die PCR-Testung, die für viele Reiseaktivitäten erforderlich ist, soll an der Teststrecke möglich sein.

    Bad Kissingens Landrat Thomas Bold gegrüßt das Angebot, das auch die Apotheken im Landkreis entlasten soll. Er geht davon aus, dass die Nachfrage nach Schnelltests in den nächsten Wochen steigen wird. Auch kleinere Firmen, die keine eigene Testmöglichkeit für ihre Beschäftigten haben, sollen die neue Schnellteststrecke nutzen können.

    © Landratsamt Bad Kissingen / Nathalie Bachmann
    Bildrechte: Landratsamt Bad Kissingen / Nathalie Bachmann

    Auf dem Firmengelände von Laboklin in der Bad Kissinger Steubenstraße geht am Montag eine neue Corona-Schnellteststrecke in Betrieb.

    16.32 Uhr: Schweinfurter Industriebetrieb will Mitarbeitern Impfungen anbieten

    Das Wälzlagerunternehmen SKF will an seinem Standort Schweinfurt – sobald genügend Impfstoff da ist – seine Mitarbeiter mit Corona-Schutzimpfungen versorgen. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Der SKF Betriebsarzt Dr. Gregor Simenc könnte sich vorstellen, die Mitarbeiter in der Werkskantine von Werk 2 zu impfen. "Bis zu 100 Menschen pro Tag könnten wir hier impfen", wird Simenc in einer Pressemitteilung zitiert. Das wären 1.000 Erstimmunisierungen in der Belegschaft binnen zwei Arbeitswochen, inklusive verbindlicher Terminvereinbarung für die Zweitimpfung nach ein paar Wochen, heißt es weiter. Der Betriebsarzt von SKF hat bei der Gabe von beispielsweise Grippeschutzimpfungen bereits seit vielen Jahren Erfahrung. SKF Beschäftigt am Standort Schweinfurt gut 4.000 Menschen.

    16.00 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Kitzingen

    Das Landratsamt Kitzingen meldet eine Neuinfektion mit dem Coronavirus im Landkreis Kitzingen. Die Inzidenz des RKI für den Landkreis Kitzingen liegt bei 40,6. Kommende Woche kann der Präsenzunterricht in den Grundschulen weitergeführt werden. In allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen ist mit festen Gruppen und Hygienekonzept möglich.

    15.50 Uhr: Elf Neuinfektionen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 118 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Zurzeit werden fünf Personen m Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 348 Personen. Mittlerweile wurden im Landkreis Haßberge insgesamt 86 Corona-Mutanten bestätigt. Bei 74 Fällen handelt es sich um das britische Virus, bei einem um die südafrikanische Variante. elf weitere Mutations-Fälle lassen sich nicht eindeutig definieren. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch 14 Verdachtsfälle, hier steht das Ergebnis noch aus.

    Der Landkreis Haßberge erweitert ab Montag, 22. März, die Öffnungszeiten der Schnelltestzentren in Haßfurt, Ebern, Hofheim, Eltmann und Maroldsweisach.

    Ebern, Turnhalle an der Grundschule: Montag, Mittwoch, Freitag 13 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 16 Uhr.

    Hofheim, Haus des Gastes: Montag, Mittwoch, Freitag 13 bis 18 Uhr

    Maroldweisach, Grundschule: Dienstag und Donnerstag: 13 bis 18 Uhr

    Eltmann, Stadthalle: Dienstag und Donnerstag 13 bis 18 Uhr.

    Haßfurt, VHS-Volkshochschule: Montag bis Freitag 13 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 16 Uhr

    Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.583 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge. 70 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben.

    15.45 Uhr: Eine Woche Schnelltest-Zentrum in Lohr am Main – Über 490 Getestete

    Seit einer Woche ist das kommunale Schnelltest-Zentrum in Lohr am Main in Betrieb. Mehr als 490 Personen nahmen das Testangebot bereits an. Davon waren zwei Testergebnisse positiv. "Damit hoffen wir ein wenig Sicherheit zu geben und dem ein oder anderen den Umgang mit der Pandemie zumindest ein wenig erleichtern zu können", sagt Bürgermeister Dr. Mario Paul. Während die Stadt Lohr am Main sich um Organisation und Aufbau des Testzentrums kümmert und Personal für die Verwaltung zur Verfügung stellt, unterstützt das Bezirkskrankenhaus in Form von Schnelltests sowie medizinischem Fachpersonal. Da die Nachfrage weiterhin hoch ist und aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage wird das kommunale Schnelltestzentrum weiterhin geöffnet bleiben. Ab Montag übernimmt das Kreiskrankenhaus in Kooperation mit dem Bezirkskrankenhaus die medizinische Betreuung des Testzentrums.

    15.40 Uhr: 13 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landfratsamt in Bad Neustadt 13 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld. Aktuell sind 168 Personen mit dem Erreger infiziert, davon befinden sich zwölf in stationärer Behandlung. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 80,4.

    Aufgrund eines Infektionsgeschehens ist die Krippe und eine Regelgruppe im Kinderhaus St. Nikolaus in Strahlungen bis auf Weiteres geschlossen. Aufgrund eines Infektionsgeschehens bleibt der Hort des Montessori Kinderhauses in Saal und der Kindergarten bis auf Weiteres geschlossen. Die Krippe bleibt vorerst geöffnet.

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld wurden bislang 7.984 Erstimpfungen – davon 4.300 an über 80-Jährige – und 4.065 Zweitimpfungen – davon 2.375 an über 80-Jährige – durchgeführt.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.294 bestätigte Corona-Fäll im Landkreis Rhön-Grabfeld.

    15.30 Uhr: Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg haben Impfung mit AstraZeneca aufgenommen

    Die beiden Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg haben die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca wieder aufgenommen. Vorausgegangen war dieser Wiederaufnahme ein Votum der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) am Donnerstag. Am Freitag erhielten insgesamt 70 Personen in beiden Impfzentren ihre Erstimpfung mit AstraZeneca. Für die kommende Woche sind 1.440 Erstimpfungen auf der Talavera sowie weitere 430 Erstimpfungen in Giebelstadt terminiert.

    15.25 Uhr: Sinngrundschule Burgsinn hat Luftfilter-Geräte für alle Klassenzimmer

    Eine Lieferung der besonderen Art brachte Robert Herold, Erster Bürgermeister des Marktes Burgsinn, in der Sinngrundschule vorbei: Jedes Klassenzimmer der Schule kann ab sofort mit einer hochmodernen, mobilen Filteranlage ausgestattet werden. "Eine gute Investition", so Herold. Der Freistaat Bayern übernähme zwar die Hälfte der Anschaffungskosten. "Immerhin 15.600 Euro trägt aber dennoch der Schulverband."

    Michael Meisenzahl, Rektor der Sinngrundschule, erklärt: "Die bestellten Geräte sind eine wichtige Ergänzung unseres Hygienekonzepts – schließlich filtern sie einen Großteil von Krankheitserregern, aber auch Staub und Pollen, zuverlässig aus der Luft". Außerdem seien die Geräte besonders leise. "Wir versprechen uns davon ein noch besseres Gefühl, wenn nach den Osterferien alle Schülerinnen und Schüler in den Unterricht zurückkehren können", ergänzt Konrektor Alexander Obert. Zurzeit könne aufgrund des hohen Inzidenzwerts nur die Abschlussklasse die Schule besuchen.

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    Bildrechte: J. Tauer-Söllner

    Konrektor Alexander Obert, Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Robert Herold, Rektor Michael Meisenzahl (v.l.n.r.)

    15.15 Uhr: Neues Testzentrum in Gemünden eröffnet am Dienstag

    Am kommenden Dienstag, den 23. März, eröffnet die neue Außenstelle des Testzentrums Main-Spessart in der Scherenberghalle in Gemünden. Wie das Landratsamt in Karlstadt mitteilt, konnte in Kooperation mit der Stadt Gemünden mit der Scherenberghalle ein gut geeigneter und verkehrsgünstig gelegener Standort gefunden werden. Im Gegensatz zum Testzentrum Marktheidenfeld erfolgt die Testung hier nicht im Auto sondern im Gebäude. Ein Besuch ohne Auto ist hier – im Gegensatz zum Testzentrum Marktheidenfeld - möglich.

    15.10 Uhr: Elf Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Bad Kissingen elf Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen. Aktuell sind 157 Menschen mit dem Virus infiziert, stationär behandelt werden momentan 16 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen 116, Hammelburg 24, Bad Brückenau 17. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 89,1. 327 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

    Im Haus St. Gertrudis in Bad Kissingen wurden drei weitere Mitarbeiter und zwei weitere Bewohner positiv getestet. Im Burkardus-Wohnpark in Bad Kissingen wurden vier weitere Mitarbeiter sowie fünf weitere Bewohner positiv getestet.

    Für Privatpersonen bieten aktuell sechs Apotheken im Landkreis Bad Kissingen diese Schnelltests an. Ab der kommenden Woche wird das Angebot um eine Schnellteststrecke erweitert: Die Firma Laboklin in Bad Kissingen hat in den vergangenen Tagen die Voraussetzungen dafür auf ihrem Betriebsgelände in der Steubenstraße geschaffen.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Bad Kissingen 2.506 bestätigte Corona-Fälle. 82 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    12.55 Uhr: Kritik an Impfterminvergabe-Software – Landtagsabgeordneter wendet sich an Gesundheitsminister

    Laut dem mainfränkischen Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib (SPD) gab es in der Region Würzburg bei der Zuordnung von Impfwilligen an die entsprechenden Impfzentren Probleme. Demzufolge wurden etwa Giebelstädter Bürger nach Würzburg beordert, während umgekehrt Würzburger oder Bergtheimer nach Giebelstadt fahren mussten. "Gerade für Menschen höheren Alters, oder mit eingeschränkter Mobilität ist das eine unnötige Belastung", erklärte Halbleib. Laut einer Mitteilung vom Landtagsabgeordneten kam es wegen einer fehlerhaften Zuordnung durch die Impfverwaltungssoftware BayIMCO dazu.

    Mit diesem Problem hat sich Halbleib an den bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in Form eines Briefes gewandt. Holetschek habe laut Mitteilung vom Landtagsabgeordneten in seiner Rückantwort großes Verständnis für das Anliegen gezeigt. Grund für das Problem sei die fehlende Funktion der bayerischen Impfsoftware für eine sogenannte dynamische Postleitzahl-Zuweisung. Die fehlerhaften Zuweisungen seien laut Holetschek bereits korrigiert.

    Halbleib hofft, dass in Zukunft weitere Fehlzuweisungen unterbleiben. "Solche Probleme belasteten die ohnehin durch fehlenden Impfstoff und Diskussionen um Impfprioritäten angespannten Nerven von Bürgern und den Mitarbeitern in den Impfzentren, die trotz der Probleme hervorragende Arbeit leisteten", so Halbleib.

    12.05 Uhr: Aktuell 319 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind dem Landratsamt in Karlstadt zufolge aktuell 319 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Sieben Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 133,2 (Quelle: RKI). 1.025 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    In der kommenden Woche (22.-28. März) findet an den Schulen weiterhin Distanzunterricht statt. Präsenzunterricht findet ausschließlich in den Abschlussklassen statt, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Andernfalls müssen die Schülerinnen und Schüler in den Wechselunterricht. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder müssen ebenfalls geschlossen bleiben. Eine Notbetreuung findet statt.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es 3.561 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 186 Landkreisbewohner sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    11.55 Uhr: Präsenz- bzw. Wechselunterricht an Schulen im Landkreis Aschaffenburg, Kitas weiter offen

    Weiterhin hat die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen im Landkreis Aschaffenburg im Verlauf der letzten Woche stets den Wert von 50 über- und den Wert von 100 unterschritten. Am Freitag meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 78,1. Für die kommende Woche (22.-28. März) gelten im Landkreis Aschaffenburg daher folgende Maßgaben: Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen sowie die Mittagsbetreuung an Schulen finden als Präsenzveranstaltung statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist zulässig, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

    11.45 Uhr: Inzidenz-Wert über 50: Schärfere Regeln im Landkreis Würzburg

    Die 7-Tage-Inzidenz von 50 wurde im Landkreis Würzburg am 18. März an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Ab Samstag, 20. März, gelten folgende Regelungen: Treffen von maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten sind möglich. Kinder unter 14 Jahren werden nicht berücksichtigt. Die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften ist unter folgenden Bedingungen möglich: Vorherige Terminvereinbarung für einen fest begrenzten Zeitraum - "Click&Meet".

    An allen Schulen im Landkreis findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig eingehalten werden kann, ansonsten findet Wechselunterricht statt. Kitas, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder können nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

    Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, staatlich Schlösser oder Gärten sowie zoologische und botanische Gärten können unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen öffnen. Auch hier ist eine vorherige Terminbuchung erforderlich. Kontaktfreier Sport im Freien ist mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten möglich. Weiter ist kontaktfreier Sport für Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren auch auf Außensportanlagen im Freien möglich.

    11.40 Uhr: Wernecker Schülerinnen und Schüler verschönern das Schweinfurter Impfzentrum

    Mit einer Bilderaktion will die Balthasar-Neumann-Mittelschule Werneck das Impfzentrum am Schweinfurter Volksfestplatz verschönern. "Ein bisschen Farbe kann nicht schaden", sagten sich dem Landratsamt Schweinfurt zufolge die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule mit Blick auf die steril wirkende, schnörkellose Ausstattung der medizinischen Einrichtung des Impfzentrums am Volksfestplatz. Dort können – je nach eingesetztem Personal – bis zu 400 oder 600 Personen am Tag geimpft werden. So entstand die Idee, das gemeinsame Impfzentrum für Stadt und Landkreis Schweinfurt mit ein paar Bildern zu verschönern und damit "den Aufenthalt im Impfzentrum bunt zu gestalten", erklärte Rektorin Nicole Schmitt. Nachdem Museen und Galerien überwiegend geschlossen sind, sei das eine besondere Art, den Besuchern im Impfzentrum "einen künstlerischen Lichtblick" zu geben. 26 Bilder brachten Nicole Schmitt und die Fachlehrerin Christina Düring die 14-jährige Schülerin Laura Hackenberg zum Impfzentrum.

    © Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt
    Bildrechte: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

    Bilderübergabe am Impfzentrum in Schweinfurt

    11.30 Uhr: Schulen in Schweinfurt müssen wieder in den Distanzunterricht

    Die Schulen in Schweinfurt müssen erneut in den Distanzunterricht. Bereits seit Dienstag überschreitet die Stadt Schweinfurt den Inzidenzwert von 100. Nach der aktuellen Infektionsschutzverordnung wird immer freitags anhand des Inzidenzwerts festgelegt, ob die Schulen und Kitas in der folgenden Woche öffnen dürfen. Liegt er über 100, müssen Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Nachdem der Inzidenzwert der Stadt Schweinfurt am heutigen Freitag, 19. März laut Robert-Koch-Institut bei 142,3 liegt, müssen die Schulen in der Stadt Schweinfurt ab Montag, 22. März wieder in den Distanzunterricht. Ausgenommen sind Abschlussklassen. Hier darf Wechselunterricht stattfinden oder auch Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Auch Kindertageseinrichtungen müssen nächste Woche geschlossen bleiben. Es ist lediglich eine Notbetreuung möglich. Voraussetzung ist, dass die Kinder gesund sind und innerhalb von 14 Tagen vor dem geplanten Kita-Besuch keinen Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person hatten.

    Der hohe Inzidenzwert bedeutet auch Ab Samstag, 20. März, erneute Schließungen, unter anderem im Einzelhandel, so die Schweinfurter Stadtverwaltung.

    11.25 Uhr: Schulen und Kitas in Aschaffenburg nächste Woche geöffnet

    Am heutigen Freitag liegt der Inzidenzwert in der Stadt Aschaffenburg bei 80,3. Deshalb bleiben die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in der kommenden Woche geöffnet. Kann der Mindestabstand im Klassenraum von 1,5 Metern eingehalten werden, findet Präsenzunterricht für die gesamte Klasse statt, ansonsten Wechselunterricht. Nach der aktuellen Infektionsschutzverordnung wird immer freitags anhand des Inzidenzwerts festgelegt, ob die Schulen und Kitas in der folgenden Woche öffnen dürfen. Liegt er über 100, müssen Schulen und Kitas geschlossen bleiben.

    11.15 Uhr: 18 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Miltenberg 18 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg. Aktuell befinden sich 184 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation. Zur Zeit werden elf Menschen im Krankenhaus behandelt, davon ist eine Person auf der Intensivstation. . Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 80,8 (Quelle: RKI). Zusätzlich befinden sich 554 Menschen als Kontaktperson in Quarantäne

    In der gesamten kommenden Woche findet der Schulbetrieb im Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstand von 1,5 Metern statt, andernfalls in Wechselunterricht. Die Öffnung der Einrichtungen zur Tagesbetreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen ist in festen Gruppen möglich.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Miltenberg 4.517 bestätigte Corona-Fälle.

    09.25 Uhr: Inzidenzwerte in Unterfranken steigen an

    Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in fast ganz Unterfranken gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert hat die Stadt Schweinfurt mit 142,3. Auch im Landkreis Main-Spessart (133,2) liegt der Wert über 100. Der Landkreis Kitzingen hat mit einem Wert von 40,6 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Unterfranken. In den restlichen unterfränkischen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100.

    Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

    Stadt Schweinfurt: 142,3 ↑

    Landkreis Main-Spessart: 133,2 ↑

    Landkreis Bad Kissingen: 88,1 ↑

    Landkreis Miltenberg: 80,8 ↑

    Landkreis Rhön-Grabfeld: 80,4 ↑

    Stadt Aschaffenburg: 80,3 ↓

    Landkreis Aschaffenburg: 78,1 ↑

    Landkreis Haßberge: 73,5 ↑

    Landkreis Schweinfurt: 69,3 ↑

    Stadt Würzburg: 61,8 →

    Landkreis Würzburg: 57,3 ↓

    Landkreis Kitzingen: 40,6 ↑

    05.30 Uhr: Infektionsgeschehen im Landkreis Main-Spessart

    Laut dem Landratsamt Main-Spessart gibt es aktuell verteilt über den ganzen Landkreis in neun Ki­tas Corona-Fäl­le. Außerdem seien sechs Schu­len be­trof­fen. Laut dem Landratsamt treten auch ver­mehrt Fäl­le in Be­trie­ben, vor al­lem in Lohr, auf­. Das Geschehen sei insgesamt nach wie vor diffus. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei, wie sich Menschen im privaten Bereich verhalten, so das Landratsamt. Dr. Nicole Eberbach, Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamts Main-Spessart meint: "Wir müssen uns alle immer so verhalten, als ob unser Gegenüber positiv wäre." Jeder Einzelne könne mit der konsequenten Einhaltung der Regeln und der Reduzierung persönlicher Kontakte zu weniger Infektionen beitragen.

    Freitag, 19. März 2021

    20.09 Uhr: Kein Vorrang bei der Corona-Impfung für einen Diabetiker

    Ein Mann mit Typ-1-Diabetes ist vor dem Verwaltungsgericht Würzburg mit seiner Klage gescheitert. Er und sein Anwalt Chan-jo Jun wollten erreichen, dass der 45-Jährige bis spätestens Ende des Monats seinen Corona-Impftermin bekommt. Das Verwaltungsgericht hat seinen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung heute abgelehnt. Anwalt Chan-jo Jun erwägt, Beschwerde gegen die Entscheidung einzulegen. Die Sache ginge dann zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

    Den ausführlichen Artikel dazu finden sie hier.

    18.20 Uhr: 28 Neuinfektionen im Raum Schweinfurt

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Schweinfurt 28 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Schweinfurt. Im Raum Schweinfurt wurden bislang 14.605 Erstimpfungen und 6.742 Zweitimpfungen vorgenommen Seit Montag werden auch im Raum Schweinfurt die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca ausgesetzt. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Raum Schweinfurt 5.120 bestätigte Coronafälle. 174 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    18.05 Uhr: Weiterer Todesfall im Raum Aschaffenburg

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Raum Aschaffenburg einen weiteren Todesfall gegeben. Dem Landratsamt Aschaffenburg zufolge sind seit Beginn der Pandemie 283 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben – 95 aus der Stadt Aschaffenburg, 188 aus dem Landkreis Aschaffenburg. Aktuell sind 449 Personen mit dem Erreger infiziert. 466 weitere befinden sich in Quarantäne. 28 Personen befinden sich im Krankenhaus, acht davon auf der Intensivstation.

    17.30 Uhr: Über 11.000 Menschen im Landkreis Miltenberg erstgeimpft

    Im Impfzentrum im Landkreis Miltenberg wurden Stand 18. März 2021 bisher 11.150 Erstimpfungen und 5.080 Zweitimpfungen durchgeführt. Das aktuelle Durchschnittsalter der Impflinge liegt derzeit bei 82 Jahren. Insgesamt liegen für den Landkreis Miltenberg 29.100 Datensätze von impfwilligen Bürger*innen vor, die bisher noch keinen Impftermin erhalten haben. Von diesen nutzten ca. 91,5 Prozent die Möglichkeit der Online-Registrierung.

    Aufgrund der ausgesetzten Impfungen mit Astrazeneca mussten in dieser Woche circa 1.300 geplante Impftermine abgesagt werden. Landrat Jens Marco Scherf zieht das Fazit: "Aufgrund der Entscheidung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zum sofortigen Aussetzen der Impftermine mit Astrazeneca können wir im Impfzentrum Miltenberg leider nicht – wie geplant, gewünscht und erforderlich – die Impfquote im Landkreis Miltenberg weiter vorantreiben."

    17.20 Uhr: Aktuell 301 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind dem Landratsamt in Karlstadt zufolge aktuell 301 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Fünf Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 130,79 (Quelle: LGL). Es befinden sich 978 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

    Bislang wurden im Landkreis Main-Spessart 15.363 Impfungen vorgenommen, davon 10.689 Erstimpfungen und 4.674 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Main-Spessart 3.531 bestätigte Corona-Fälle. 186 Landkreisbewohne sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    17.15 Uhr: 27 Neuinfektionen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 27 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 112 Personen mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden fünf Personen im Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 313 Personen.

    Mittlerweile wurden im Landkreis Haßberge insgesamt 71 Corona-Mutanten bestätigt. Bei 61 Fällen handelt es sich um das britische Virus, bei einem um die südafrikanische Variante. Neun weitere Mutations-Fälle lassen sich nicht eindeutig definieren. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch 13 Verdachtsfälle, hier steht das Ergebnis noch aus.

    Im Landkreis Haßberge wurden bislang 5.020 Erstimpfungen und 3.430 Zweitimpfungen durchgeführt. Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.572 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge. 70 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

    17.05 Uhr: 13 Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Bad Kissingen 13 Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen. Aktuell sind 157 Menschen mit dem Virus infiziert, stationär behandelt werden momentan 16 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen 117, Hammelburg 22, Bad Brückenau 18. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 89,1. 372 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

    Im Burkardus-Wohnpark in Bad Kissingen wurde ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 2.495 Corona-Fälle bestätigt. 82 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    17.00 Uhr: 18 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt in Bad Neustadt 18 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld. Aktuell sind 156 Personen infiziert, 15 davon befinden sich im Krankenhaus. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 77,9. Im Landkreis Rhön-Grabfeld hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind 68 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Bislang gibt es im Landkreis Rhön-Grabfeld 2.281 bestätigte Corona-Fälle.

    14.00 Uhr: Trotz Lockerungen: Tattoo-Studios in Bayern ohne Perspektive?

    Ein Hygienekonzept, sagt Ramona Wild, das habe ihr Tattoo-Studio schon gehabt, als der deutschen Sprache Begriffe wie Lockdown noch fremd waren. So gehörte etwa das Desinfizieren der Türklinken seit Jahren zum Geschäft, um Ansteckungen zu verhindern. Die 28-Jährige arbeitet als selbstständige Tätowiererin in einem Würzburger Tattoo-Studio. Wann sie wieder tätowieren darf ist unklar – trotz der Lockerungen.

    Zum kompletten Artikel gelangen Sie hier

    13.50 Uhr: Hohe Nachfrage nach Corona-Schnelltests in Unterfranken

    Wie jede Woche sitzt Beate Hansel auf einem Stuhl in einer von zehn Test-Kabinen in der Kürnachtalhalle im Würzburger Stadtteil Lengfeld. Die Bauzäune, die die Kabinen voneinander trennen, sind mit weißen Plastik-Planen verkleidet. 16 Minuten muss die Würzburgerin auf das Ergebnis ihres Schnelltests warten. Ist das Ergebnis negativ, fährt sie von der Teststelle aus direkt weiter in das Pflegeheim, in dem ihre Tante wohnt. 100 Menschen lassen sich am Tag in der Kürnachtalhalle mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen. Die Termine sind fast immer ausgebucht.

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    12.00 Uhr: 34 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Miltenberg 34 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg. Der starke Anstieg ist nicht auf einzelne Hotspots zurückzuführen. Aktuell sind 178 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert. Elf Personen werden im Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 81,6 (Quelle: RKI). 518 Menschen befinden sich als Kontaktperson in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie gibt es 4.499 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Miltenberg.

    09.50 Uhr: Weitere Stolpersteine zur Erinnerung an Deportation von Juden aus Würzburg

    Am Freitag (19.03.2021) werden in Würzburg 41 Stolpersteine zur Erinnerung an die Deportation von Juden verlegt. Es wurden 41 Menschen in den 1930er aus den beiden Altersheimen und dem Krankenhaus in der Würzburger Dürerstraße von Nazis deportiert. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Stolpersteine in einer kleinen Runde ohne Publikum verlegt. Im Vorfeld gibt es am Donnerstagabend ab 18.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung. Die Veranstaltung wird live im BR Fernsehen und Online auf BR24 übertragen.

    09.30 Uhr: Honky-Tonk-Festival in Lohr fällt aus

    Das Keinpenfestival Honky-Tonk in Lohr fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Planmäßig sollte das Festival eigentlich im März stattfinden. Im Regelfall wird es mit einem halben Jahr Vorlaufzeit organisiert. Der Schweinfurter Veranstalter Agentur L 19 teilte mit, dass selbst wenn das Festival verschoben wird, es eine hoch spekulative Investition von Arbeitszeit und Sachmitteln wird. Das könne sich derzeit kein Veranstalter leisten.

    07.00 Uhr: Miltenberger Landrat kritisiert Ausbau-Stopp der Impfzentren

    Der Landrat von Miltenberg, Jens Marco Scherf, kritisiert die Entscheidung vom Bayerischen Gesundheitsministerium über den Stopp zum weiteren Ausbau der Impfzentren. Noch vor einigen Wochen habe das Ministerium mitgeteilt die Kapazitäten von 500 auf 1.100 Impfungen pro Tag zu erhöhen, so Scherf. Aber nun sollen die Impfzentren doch nicht ausgebaut werden. Die Begründung für den Stopp sei, dass Hausarztpraxen den Impfstoff erhalten sollen, der bis vor Kurzem für die Impfzentren vorgesehen war. Das teilte der Landrat mit. Auch der Leiter des Impfzentrums in Miltenberg, Björn Bartels, sieht die Entscheidung kritisch: "Mit uns hat niemand gesprochen. Wir haben Modelle entwickelt, wie Arztpraxen und Impfzentren zusammenarbeiten können." Außerdem sind Bartels und Scherf gegen die angekündigte Entbürokratisierung. Bayern wäre gerade mit seiner neuen Software BayIMCO sehr weit und gut aufgestellt worden. Mit dieser Software würden so viele wichtige Punkte auf einmal erledigt werden: Die Dokumentation des Patienten, die wissenschaftliche Forschung, der Termin, die Impfstoffbestellung und der Zweit-Termin. Die Software verhindert einen Missbrauch, sie gewährleistet die Priorisierung. Einige Praxen gerade in Großstädten, könnten diese Arbeit der Dokumentation leisten, aber viele kleine Praxen auf dem Lande sind dazu nicht in der Lage, sagte Björn Bartels.

    06.40 Uhr: Würzburger Bundestagsabgeordneter kritisiert Impfmanagement der Regierung

    Nach einer digitalen Sondersitzung vom Gesundheitsausschuss des Bundestages meint der Würzburger Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Andrew Ullmann (FDP): "Wir haben ein Impfmanagement-Desaster von Seiten der Regierung und das muss dringend beseitigt werden." Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am 15.03.2021 auf Anraten des Paul-Ehrlich-Instituts entschieden, vorerst in Deutschland auf Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff zu verzichten. Diese Entscheidung von Spahn sei für Ullmann nachvollziehbar. Doch weniger Verständnis habe der Gesundheitsexperte dafür, dass etwa nähere Informationen zu den Thrombose-Fällen im Zusammenhang mit der Impfung erst mit einer gewissen Verzögerung publiziert worden seien.

    Insgesamt sehen die Oppositionsparteien Grüne und FDP die Entscheidung von Spahn kritisch. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Wolfgang Kubicki fordert, Spahn zu entlassen. Andrew Ullman bekräftigte diese Forderung: "Ich erwarte von einer Bundesregierung entschlossenes Handeln, aber auch weitsichtiges Handeln. Das fehlte bisher. Und mit dieser Begründung kann man auch Rücktrittsforderungen stellen", sagt Ullmann.

    Am Freitagnachmittag (19.03.2021) ist ein Impfgipfel von Bund und Ländern geplant. Ullmann hat große Erwartungen an den Gipfel: "Was passiert, wenn Astrazeneca nicht mehr verimpft werden kann? Wie können wir unsere Impfkampagne weiter aufrechterhalten? Wie können wir Vertrauen in die Impfstoffe bekommen? Ich erwarte klare Antworten, wie es weitergeht", sagt Ullmann.

    05.45 Uhr: Apotheke öffnet neues Schnelltestzentrum in Karlstadt

    In der Stadt Karlstadt im Landkreis Main-Spessart gibt es nun ein neues Testzentrum für kostenlose Corona-Schnelltests. Eröffnet wird das Schnelltestzentrum von der Mohren-Apotheke. Bürgerinnen und Bürger können sich nach einer Online-Anmeldung am Standort gegenüber vom Bahnhof am Schnellertor im ehemaligen Reisebüro Hoffmann testen lassen. Die Schnelltests werden durch Pharmaziestudenten und Ärzte, darunter auch Kinderärzte, durchgeführt. Das Schnelltestzentrum ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr offen. Ob und inwieweit das Schnelltestzentrum auch Sammeltests für Schulklassen anbieten kann, wird derzeit noch geprüft. Landrätin Sabine Sitter lobt die Initiative der Apotheke: Es wäre absolut wünschenswert, wenn noch weitere Apotheken im Landkreis dem Beispiel folgen würden und einen Beitrag für ein breites und flächendeckendes Schnelltestangebot im Landkreis beisteuern.

    Donnerstag, 18. März 2021

    15.50 Uhr: Fränkische Weingüter mit Heckenwirtschaften können sich über Corona-Hilfen freuen

    Auch Vinotheken und die Heckenwirtschaften von Weingütern sollen einfacher an Corona-Hilfen kommen. Darauf haben sich Bundesregierung und Freistaat Bayern verständigt. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt, wird für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte – also auch Weingüter mit Heckenwirtschaft – der Zugang zu den November- und Dezemberhilfen verbessert und vereinfacht. In Franken könnten 180 Weingüter davon profitieren. Der Fränkische Weinbauverband begrüßt die Entscheidung.

    Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

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    Fränkische Heckenwirtschaft (Symbolbild)

    15.45 Uhr: Ab Freitag schärfere Corona-Maßnahmen im Landkreis Haßberge

    Im Landkreis Haßberge hat der 7-Tages-Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen - und zwar am 15., 16. und 17. März - den Wert von 50 überschritten. Deshalb greifen zum Schutz der Bevölkerung von Freitag, 19. März, an wieder strengere Regeln. Diese betreffen vor allem den Einzelhandel. Solange im Landkreis Haßberge eine stabile 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 besteht, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handel, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe nur für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung ("click & meet") für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig – eine Person pro 40 Quadratmeter mit Termin. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel. Diese dürfen geöffnet bleiben.

    15.35 Uhr: 271 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 271 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 7 Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 118,1 (Quelle: RKI). 858 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    In der Kita in Gambach wurde eine Person positiv getestet, die betroffenen Personen befinden sich in Quarantäne.

    Bislang wurden im Landkreis Main-Spessart 14.432 Impfungen vorgenommen, davon 10.202 Erstimpfungen und 4.230 Zweitimpfungen.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es 3.494 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart. 186 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    13.10 Uhr: 19 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt in Bad Neustadt 19 Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld. Aktuell sind im Landkreis Rhön-Grabfeld 152 Personen infiziert. 19 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) beträgt der 7-Tage-Inzidenzwert 72,8. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Rhön-Grabfeld 2.263 bestätigte Corona-Fälle.

    13.00 Uhr: 18 Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Wie das Landratsamt in Bad Kissingen mitteilt, hat es im Landkreis Bad Kissingen 18 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Aktuell sind 151 Menschen mit dem Virus infiziert, stationär behandelt werden momentan 13 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen 111, Hammelburg 23 und Bad Brückenau 17. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 85,2. 427 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

    Im Burkardus-Wohnpark in Bad Kissingen wurden zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet. In der Klinik Bavaria in Bad Kissingen wurde ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet. Im BBZ in Münnerstadt wurde ein Schüler positiv getestet.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Bad Kissingen 2.482 bestätigte Corona-Fälle. 82 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    12.55 Uhr: Sieben Neuinfektionen im Landkreis Kitzingen

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt in Kitzingen sieben Neuinfektionen im Landkreis Kitzingen. Aktuell gibt es 38 Infizierte im Landkreis Kitzingen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Inzidenz am heutigen Mittwoch, 17. März, bei 19.7.

    Im Landkreis Kitzingen hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Es handelt sich um eine 91 Jahre alte Frau mit schweren Vorerkrankungen. Seit Beginn der Pandemie sind 80 Landkreisbewohner an den Folgen einer Infektion gestorben.

    In der Grundschule und dem Hort in Volkach wurden zwei Schüler positiv getestet. 18 Kontaktpersonen werden am 18. März auf der Teststrecke in Albertshofen getestet.

    11.40 Uhr: 60. Nordheimer Weinfest fällt in diesem Jahr aus

    Wie auch im vergangenen Jahr findet 2021 das Nordheimer Weinfest wegen Corona nicht statt. Laut Information der Verwaltungsgemeinschaft Volkach hat sich die Gemeinde Nordheim am Main jüngst mit den teilnehmenden Weingütern beraten und beschlossen, das 60. Weinfest ins Jahr 2022 zu verschieben. Ursprünglich war das Weinfest vom 13. bis zum 16. Mai 2021 geplant.

    Grund für die erneute Terminverschiebung ist die weiterhin ungewisse Entwicklung der Corona-Pandemie, heißt es in der Mitteilung der Verwaltungsgemeinschaft Volkach: "Ein Weinfest, wie es alle Winzer und Caterer gewohnt sind, liegt aus Veranstaltersicht aktuell nicht in greifbarer Nähe." Alternativkonzepte wären zwar denkbar, kämen aber aufgrund des hohen finanziellen Risikos und der weiterhin unklaren Lage in Sachen Großveranstaltungsdefinition für die teilnehmenden und veranstaltungsfinanzierenden Winzerbetriebe 2021 nicht in Frage. Nun wurde das Fest auf den Zeitraum vom 26. bis zum 29. Mai 2022 verschoben.

    Das Weinfest in Nordheim ist normalerweise alljährlich das erste große Freiluft-Weinfest der Region. Während der viertägigen Veranstaltung kommen normalerweise rund 20.000 bis 25.000 Menschen auf den Festplatz in der Kastanienallee.

    10.20 Uhr: 15 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg

    Das Landratsamt Miltenberg teilte mit, dass seit gestern 15 Neuinfektionen im Landkreis hinzukamen. Aktuell befinden sich 155 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Zusätzlich befinden sich 475 Menschen in Quarantäne. Zur Zeit werden 9 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist keine Person intensivpflichtig. Bisher gab es insgesamt 113 Todesfälle. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.465 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 67,6.

    07.00 Uhr: Inzidenzwerte in Unterfranken weitgehend stabil

    Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind die Inzidenzwerte in Unterfranken weitgehend stabil. Es gibt im Vergleich zum Vortag minimale Veränderungen. Der Landkreis Kitzingen hat weiterhin mit einem Wert von 19,7 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Unterfranken. Den höchsten Inzidenzwert hat der Landkreis Main-Spessart mit 118,1. Auch in der Stadt Schweinfurt (108,6) liegt der Wert über 100. In den restlichen unterfränkischen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Insgesamt sind die Inzidenzwerte im Vergleich zum Vortag in vier Regionen gestiegen, in einer Regionen gleich geblieben und in sieben gesunken.

    Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

    Landkreis Main-Spessart: 118,1 ↓

    Stadt Schweinfurt: 108,6 ↑

    Stadt Aschaffenburg: 85,9 ↓

    Landkreis Bad Kissingen: 82,3 ↓

    Landkreis Aschaffenburg: 72,9 ↓

    Landkreis Rhön-Grabfeld: 72,8 ↑

    Landkreis Haßberge: 71,1 ↑

    Landkreis Miltenberg: 67,6 ↓

    Stadt Würzburg: 61,8 →

    Landkreis Würzburg: 60,4 ↑

    Landkreis Schweinfurt: 58,0 ↓

    Landkreis Kitzingen: 19,7 ↓

    06.30 Uhr: Landkreis Aschaffenburg führt Corona-Schnelltestbus ein

    Im Landkreis Aschaffenburg soll es als weitere Ergänzung zum bisherigen Testangebot einen Corona-Schnelltestbus geben. Dadurch können sich laut dem Landratsamt Aschaffenburg Passanten spontan und kostenfrei schnelltesten lassen. Der Bus soll ab dem 17. März im gesamten Landkreis touren. Pro Stunde sollen rund 30 Abstriche möglich sein und das Ergebnis soll dann innerhalb von rund 15 Minuten vorliegen, so das Landratsamt Aschaffenburg. Geplant ist, dass der Schnelltestbus an gut erreichbaren Orten wie zum Beispiel an Marktplätzen oder Parkplätzen von Supermärkten stehen soll. Laut dem Landratsamt Aschaffenburg kann der Standort vom Schnelltestbus in Echtzeit auf einer Online-Karte verfolgt werden: www.kreiskarte-ab.de

    Mittwoch, 17. März 2021

    17.50 Uhr: Polizei löst am Wochenende "Corona-Partys" auf

    Am vergangenen Wochenende hat die Polizei in Unterfranken zahlreiche "Corona-Partys" aufgelöst. Zu Treffen, bei denen gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen wurde, kam es in Faulbach, in Kitzingen, in Lohr am Main und in Rauhenebrach.

    Am Freitagabend gerieten 30 Jugendlichen am Kitzinger "Skaterplatz" in Streit. Sie gehörten unterschiedlichen Gruppen an. Die Polizei ging dazwischen. Ebenfalls am Freitagabend feierten sieben Jugendliche in Lohr am Main auf dem Nägelsee-Schulgelände den 18. Geburtstag eines Freundes. Die Polizei beendete die Party. Am späten Samstagabend wurde die Miltenberger Polizei zu einer "Corona-Party" in Faulbach gerufen. Die Beamten konnten in einem Partyraum neun Personen aus sieben Haushalten antreffen. In der Nacht auf Sonntag hatten 23 Jugendliche in einer Hütte am Ortsrand von Fürnbach, einem Ortsteil von Rauhenebrach, gefeiert. Die Feier wurde aufgelöst. Gegen alle Beteiligten wurde Anzeige erstattet. Die Polizei weist darauf hin, dass die Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes anlässlich der Corona-Pandemie absolut notwendig ist, um die Ausbreitung des Virus zu reduzieren.

    Während des gesamten Wochenendes kontrollierte die Polizei wurden über 400 Personen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen kontrolliert. Gegen 83 Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

    17.30 Uhr: Astrazeneca – ein Viertel der Impftermine in Main-Spessart muss abgesagt werden

    Ein Viertel aller Coronaimpfungen und damit für rund 690 Main-Spessarter müssen in dieser Woche abgesagt werden wegen des Impfstopps von Astrazeneca durch das Bundesgesundheitsministerium. Bei den Erstimpfungen sind es sogar 47 Prozent. Noch am Montag haben Mitarbeiter des Landratsamts kurzfristig 180 Personen telefonisch abgesagt. Die Betroffenen seien wenig überrascht gewesen, dass sie nun wieder auf einen neuen Termin warten müssen, heißt es aus dem Landratsamt. Die Aussetzung führt zu deutlichen Verzögerungen bei den Impfungen. Das Ziel, allen über 80-Jährigen bis Ostern ein Impfangebot zu machen, sei nun nicht zu halten. Bis Montag waren in der Priorisierungsgruppe 1 noch rund 1.200 Personen ohne Impfung oder noch nicht terminiert. Durch den Impfstopp wird sich diese Zahl nun wieder erhöhen. Mit Biontech und Moderna wird weiter im Impfzentrum in Lohr geimpft, in dieser Woche sind noch 1.350 Impfungen vorgesehen. Erst in der kommenden Woche können dafür wieder Termine vergeben werden.

    16.45 Uhr: Zwölf Neuinfektionen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 89 Personen mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden acht Personen im Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation. Die 7-Tageinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 59,3. In häuslicher Isolation befinden sich 161 Personen. Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.527 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge. 69 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

    16.28 Uhr: Zahlen für den Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 254 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Neun von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, einer liegt auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 134,8. Seit Beginn der Pandemie wurden 3.465 Corona-Infektionen im Landkreis Bestätigt. 186 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Derzeit befinden sich 774 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

    13.45 Uhr: Abenteuer & Allrad Messe wird verschoben

    Die jährlich in Bad Kissingen stattfindende Offroad-Messe "Abenteuer & Allrad" soll nicht Anfang Juni, sondern an vier Tagen Ende Juli/Anfang August stattfinden. Die Messe werde wegen der augenblicklichen Infektionslage verschoben, teilen die Veranstalter mit. Die viertägige Messe findet seit über 20 Jahren auf einem ehemaligen Militärgelände im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen statt. Sie ist mit über 350 Ausstellern aus aller Welt die wohl bedeutendste Veranstaltung ihrer Art in Europa. Auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern unter freiem Himmel wird regelmäßig alles im Bereich Geländefahrzeuge, Camping und Abenteuerreisen abgedeckt. Jährlich besuchen die Messe rund 50.000 Menschen. Geplant ist sie nun für die Tage vom 29. Juli bis zum 1. August 2021.

    13.31 Uhr: Inzidenz im Landkreis Bad Kissingen bei über 90

    Das Landratsamt Bad Kissingen meldet vier neue Corona-Infektionen. Insgesamt sind im Landkreis Bad Kissingen aktuell 139 Menschen mit dem Virus infiziert. 13 Personen gelten seit gestern als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt derzeit bei 91,1. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 2.464 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 2.243 Personen. 82 Personen, die positiv auf COVID-19 getestet waren, sind gestorben. 421 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan neun Personen.

    13.26 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind aktuell 143 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon befinden sich 19 in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Drei Neuinfektionen sind seit gestern dazu gekommen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 66,6. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 2244 Corona-Infektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld bekannt geworden. 67 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

    09.40 Uhr: Drei Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg

    Laut dem Landratsamt Miltenberg befinden sich aktuell 152 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Seit gestern kamen 3 Neuinfektionen hinzu. Zusätzlich befinden sich 442 Menschen in Quarantäne. Zur Zeit werden 9 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon ist keine Person intensivpflichtig. Es gab keinen neuen Todesfall. Die Anzahl der insgesamt bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 4.450 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 72,2.

    09.35 Uhr: Ein weiterer Todesfall in Würzburg

    Ein 84-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet ist in einer Würzburger Klinik gestorben. Der mehrfach vorerkrankte Senior war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Landratsamt Würzburg mit. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 auf insgesamt 161 (100 in der Stadt Würzburg, 61 im Landkreis Würzburg). Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Würzburg bei 61,8 und im Landkreis bei 54,8.

    07.07 Uhr: Gedenken zur Bombennacht des 16. März in Würzburg

    Es war der 16. März 1945: Bomber der britischen Luftwaffe legten die Stadt Würzburg in Schutt und Asche. Dabei wurden etwa 3.000 Menschen getötet. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie wird der Opfer gedacht – in kleinerem Rahmen und weitgehend virtuell.

    06.43 Uhr: 82-Jähriger starb nach Impfung eines natürlichen Todes

    Vergangene Woche ist auf dem Gelände des Würzburger Impfzentrums an der Talavera ein 82-Jähriger gestorben. Nun hat die Staatsanwaltschaft das Obduktionsergebnis mitgeteilt: Der schwer vorerkrankte Mann starb eines natürlichen Todes. Einen Zusammenhang mit der Corona-Impfung gibt es laut Staatsanwaltschaft nicht.

    05.30 Uhr: Inzidenzwert über 100 – Strengere Regeln in Main-Spessart

    Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Main-Spessart deutlich über 100 gestiegen. Deshalb gelten ab heute strengere Corona-Beschränkungen:

    • Ab sofort darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren aus höchstens zwei Hausständen können wechselseitig, unentgeltlich beaufsichtigt werden in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften.
    • Es gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr.
    • Der Einzelhandel muss wieder schließen, aber Waren können auf Vorbestellung abgeholt werden. Ausgenommen davon sind Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und der Buchhandel. Friseure und Kosmetikbetriebe dürfen unter den bislang geltenden Vorgaben arbeiten.
    • Sport ist nur unter Beachtung der Kontaktbeschränkung erlaubt, nicht jedoch Mannschaftssport.
    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten müssen geschlossen bleiben. Bibliotheken und Archive dürfen offen bleiben.
    • Präsenzunterricht in Musikschulen ist wieder untersagt, Fahrschulen dürfen in Theorie und Praxis unterrichten.
    • Schulen und Kitas sind bereits seit Montag wieder geschlossen, nur die Abschlussklassen dürfen in die Schulen.

    Dienstag, 16. März 2021

    18.00 Uhr: Impfung mit Astrazeneca mit sofortiger Wirkung ausgesetzt

    Das Bayerische Gesundheitsministerium hat am späten Montagnachmittag die sofortige Aussetzung von Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca veranlasst. Das hat auch Folgen für die unterfränkischen Impfzentren. Sämtliche geplanten Impftermine mit Astrazeneca müssen abgesagt werden. Das gaben die für die Impfzentren zuständigen Landratsämter bekannt. Allein an den beiden Impfzentren in Würzburg und Giebelstadt betrifft das 2.500 bereits geplante Impftermine.

    Die Gesundheitsämter versuchen, alle betroffenen Personen rechtzeitig zu kontaktieren. Laut Landratsamt Main-Spessart dürfte das aber kaum möglich sein. Im Impfzentrum im Bad Kissinger Tattersall kann am Dienstag überhaupt keine Impfung stattfinden. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Die betroffenen Personen sollen im Lauf der Woche Ersatztermine erhalten. Ab Mittwoch kann dann laut Mitteilung aber wieder nach Plan in Bad Kissingen geimpft werden, denn dann kommen andere Impfstoffe zum Einsatz.

    15.45 Uhr: Drei weitere Neuinfektionen im Landkreis Haßberge

    Das Gesundheitsamt Haßberge meldet drei weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Aktuell sind 83 Personen mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden sieben Personen im Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation. Die 7-Tageinzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 55,7. 152 Personen befinden sich in häuslicher Isolation.

    Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.515 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge. 69 Landkreisbewoner sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    15.25 Uhr: Aktuell 259 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 259 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 16 Patienten werden derzeit im Klinikum Main-Spessart behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 140,3 (Quelle: RKI). 690 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    In der Kita St. Elisabeth in Lohr-Rechtenbach wurde eine Person positiv auf das Virus getestet. In der Kita in Karlstadt-Stetten wurden zwei Personen positiv getestet. In der Kita in Karlstadt-Laudenbach wurde eine Person positiv getestet. In der Kita in Neuhütten wurde eine Person positiv getestet. In der Kita in Schollbrunn wurde eine Person positiv getestet. Am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium in Lohr wurde eine Person positiv getestet. An der Grundschule in Bischbrunn wurde eine Person positiv getestet. Laut dem Landratsamt in Karlstadt befinden sich die betroffenen Personen in Quarantäne.

    Insgesamt wurden im Landkreis Main-Spessart bislang 14.078 Impfungen vorgenommen, davon 9.983 Erstimpfungen und 4.095 Zweitimpfungen. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Main-Spessart 3.465 bestätigte Corona-Fälle. 186 Landkreisbewohner sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    14.10 Uhr: Kein Anstieg im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt in Bad Neustadt aktuell keine Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld. Aktuell sind 126 Menschen mit dem Virus infiziert, stationär behandelt werden momentan 16 Personen. Der 7-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Rhön-Grabfeld liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 72,8. Seit Beginn der Pandemie gibt es 2.241 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Rhön-Grabfeld.

    14.00 Uhr: Vier Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Bad Kissingen vier Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen. Aktuell sind 148 Menschen mit dem Virus infiziert, stationär behandelt werden momentan acht Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen 105, Hammelburg 26, Bad Brückenau 17. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatl. Gesundheitsamtes 88,1. 401 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Bad Kissingen 2.460 bestätigte Corona-Fälle. 82 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    12.40 Uhr: Inzidenz im Landkreis Würzburg aktuell bei 49,9

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte heute für den Landkreis Würzburg eine 7-Tage-Inzidenz von 49,9. Laut Landratsamt in Würzburg lag die 7-Tage-Inzidenz an den vergangenen drei Tagen – 11. bis 13. März – über dem Wert von 35.

    Das Corona-Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist grundsätzlich von Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

    Die Inzidenz-Werte in der Stadt Würzburg liegen weiterhin über 50. Das bedeutet, dass der Handel im Stadtgebiet seit Montag seine Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung einlassen darf, maximal ein Kunde pro 40 Quadratmeter.

    11.25 Uhr: 33 Neuinfektionen im Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg hat es seit dem 12. März 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Wie das Landratsamt mitteilt, befinden sich derzeit 163 mit SARS-CoV-2 infizierte Personen in Isolation und Überwachung durch das Staatliche Gesundheitsamt Miltenberg. Zur Zeit werden sechs Menschen im Krankenhaus behandelt, Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge derzeit bei 70,7. 430 Menschen befinden sich als Kontaktperson in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis 4.447 bestätigte Corona-Fälle. 113 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

    08.40 Uhr: Neues Schnelltestzentrum im Landkreis Kitzingen

    Der Landkreis Kitzingen eröffnet gemeinsam mit dem BRK Kreisverband ein Schnelltestzentrum. Es befindet sich in den Marshall Heights auf dem Parkplatz gegenüber des Impfzentrums 2. Dort werden von Montag bis Freitag Schnelltests angeboten. Auch an der Teststrecke in Albertshofen werden nun Antigen-Schnelltests angeboten. Zudem bieten im Landkreis Kitzingen immer mehr Apotheken Schnelltests an. Bisher wurden im Landkreis Kitzingen insgesamt 9.642 Impfdosen verabreicht, 6.367 als Erst- und 3.275 als Zweitimpfungen. Für die Woche ab dem 15.03. sind laut dem Landratsamt Kitzingen 1.750 Dosen für Erst- und Zweitimpfungen angekündigt. Das sind allerdings circa 200 Impfdosen weniger, als in der 10. Kalenderwoche.

    07.10 Uhr: Inzidenzwerte in fast ganz Unterfranken gestiegen

    Der Landkreis Kitzingen hat laut dem RKI mit einem Wert von 16,5 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Unterfranken. Den höchsten Inzidenzwert hat der Landkreis Main-Spessart mit 140,3. Auch in der Stadt Aschaffenburg (111,3) liegt der Wert über 100. In den restlichen unterfränkischen Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Insgesamt sind die Inzidenzwerte im Vergleich zum Vortag in neun Regionen gestiegen, in zwei Regionen gleich geblieben und in einer gesunken.

    Hier alle unterfränkischen Zahlen im Überblick:

    Landkreis Main-Spessart: 140,3 ↑

    Stadt Aschaffenburg: 111,3 ↑

    Stadt Schweinfurt: 88,0 ↑

    Landkreis Bad Kissingen: 87,2 ↑

    Landkreis Aschaffenburg: 78,1 ↓

    Landkreis Rhön-Grabfeld: 72,8 →

    Landkreis Miltenberg: 70,7 ↑

    Stadt Würzburg: 63,3 →

    Landkreis Haßberge: 55,7 ↑

    Landkreis Schweinfurt: 53,7 ↑

    Landkreis Würzburg: 49,9 ↑

    Landkreis Kitzingen: 16,5 ↑

    06.00 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Main-Spessart über 100 - strengere Reglungen gültig

    Der Landkreis Main-Spessart hat einen Inzidenzwert von 138,7 (Stand14.03.2021). Deshalb sind ab heute die Schulen und Kitas wieder geschlossen. Präsenzunterricht ist nur für Abschlussklassen möglich, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Andernfalls ist auch dort Wechselunterricht angesagt.

    Da der Inzidenzwert in Main-Spessart bereits seit drei Tagen über 100 liegt, gelten ab Dienstag auch strengere Regelungen bei den Kontaktbeschränkungen: Es darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Zudem wird es wieder eine nächtliche Ausgangssperre geben und zwar von 22 bis 5 Uhr. Der Einzelhandel muss wieder schließen, allerdings können Waren auf Vorbestellung abgeholt werden (Click & Collect).

    05.50 Uhr: Stadt Lohr und Bezirkskrankenhaus starten kommunales Testzentrum

    Die Stadt Lohr eröffnet zusammen mit dem Bezirkskrankenhaus Lohr ein kommunales Schnelltest-Zentrum in der Alten Turnhalle. Personen ohne Symptome können sich dort mittels eines Schnelltests kostenlos durch medizinisches Fachpersonal auf das Coronavirus testen lassen. Der Corona-Schnelltest wird in Anwesenheit eines Arztes durchgeführt und dauert circa 20 Minuten.

    05.40 Uhr: Würzburger Jugendzentren dürfen wieder öffnen

    Die Jugendzentren in Würzburg dürfen wieder öffnen – vorausgesetzt die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt weiterhin unter 100. Wie die Stadt Würzburg mitteilt, können auf Basis der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung wieder in Präsenzform stattfinden. Das Gleiche gilt für die außerschulische Bildung. Damit sollen auch die Würzburger Jugendzentren und Familienstützpunkte wieder öffnen können. Weiterhin gilt allerdings ein Mindestabstand von 1,5 Meter, Maskenpflicht und ein Hygieneplan für feste Gruppen.

    05.25 Uhr: Erste Impfstelle im Landkreis Schweinfurt startet

    In Gerolzhofener Stadthalle startet die erste lokale Impfstelle im Landkreis Schweinfurt. Menschen aus dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen können sich sobald sie einen Termin haben hier impfen lassen. In dieser Woche sind in Gerolzhofen am Montag, Dienstag und Mittwoch je 60 Impfungen vorgesehen. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes können die Betriebstage künftig ausgeweitet werden. Die Impfstelle ist nun eine Außenstelle des Impfzentrums Schweinfurt auf dem dortigen Volksfestplatz.

    Montag, 15. März 2021

    09.30 Uhr: Polizei löst Corona-Partys in Fürnbach und Faulbach auf

    Die unterfränkische Polizei hat in der vergangenen Nacht zwei verbotene Corona-Partys aufgelöst. Am frühen Sonntagmorgen wurde der Haßfurter Polizei eine Feier in einer Hütte am Ortsrand von Fürnbach, einem Ortsteil von Rauhenebrach (Lkr. Haßberge), gemeldet. Die Kontrolle bestätigte den Verdacht. Es konnten insgesamt 23 Jugendliche und Heranwachsende aus den umliegenden Ortschaften festgestellt werden, die sich entgegen der momentan geltenden Regelungen getroffen hatten. Die Feier wurde aufgelöst und die Personen werden dem Landratsamt Haßberge gemeldet, welches über ein Bußgeld entscheiden muss. Samstag gegen 23.00 Uhr wurde die Polizeiinspektion Miltenberg zur einer Corona-Party in Faulbach (Lkr. Miltenberg) gerufen. Die Beamten konnten in einem Partyraum neun Personen aus insgesamt sieben Hausständen feststellen, die weder einen Mund-Nasen-Schutz trugen, noch sich an Abstandsgebote oder sonstige geltende Auflagen und Beschränkungen hielten. Die Feier wurde aufgelöst. Gegen den Gastgeber und seine Gäste wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldern rechnen.

    Sonntag, 14. März 2021