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Corona-Ticker Unterfranken: 101-Jähriger in Bad Neustadt geimpft | BR24

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Kurt Höret war der Erste, der im BRK-Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt geimpft wurde.

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Corona-Ticker Unterfranken: 101-Jähriger in Bad Neustadt geimpft

Ein Pieks in den Arm: Damit haben die Corona-Impfungen in den Seniorenheimen im Landkreis Rhön-Grabfeld begonnen. Der 101-jährige Kurt Höret war der Erste von 94 Senioren im BRK-Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt, der die Spritze bekommen hat.

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Unterfranken

  • Erste Impfungen von Intensivpflegern in Würzburg (27.12.2020, 16.20 Uhr)
  • Inzidenzzahlen in Unterfranken weiter unter bayernweitem Durchschnitt (27.12.2020, 15.55 Uhr)
  • Mehrere Corona-Partys und Verstöße gegen Ausgangssperre (27.12.2020, 13.15 Uhr)
  • Impfstart in Seniorenheim in Bergtheim im Landkreis Würzburg (27.12.2020, 10.20 Uhr)
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

Corona-Neuinfektionen in Unterfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Unterfranken

17.30 Uhr: Alle 200 Impfdosen für Stadt und Landkreis Schweinfurt verabreicht

Auch im Raum Schweinfurt sind heute die ersten Senioren geimpft worden. Nach Angaben des Landratsamts wurden alle 200 Impfdosen für Stadt und Landkreis Schweinfurt verabreicht. Los ging es im Senioren-Pflegeheim Domicil in Schweinfurt und im Seniorenheim Birnfeld in Stadtlauringen. "Die Resonanz war positiv. Die meisten Bewohner wollen sich impfen lassen. Auch das Pflegepersonal zeigt eine hohe Impfbereitschaft", so Markus Hüttl, der ärztliche Leiter der Impfzentren im Raum Schweinfurt. Fünf mobile Impfteams sind seit heute unterwegs, um die Risikogruppen zu impfen. Ein solches Team besteht immer aus einem Arzt, einem Administrator und einer medizinischen Fachkraft.

16.25 Uhr: Erste Impfungen von Intensivpflegern in Würzburg

Martina Nembach war eine der ersten Intensiv-Krankenpflegerinnen an der Universitätsklinik in Würzburg, die gegen das Coronavirus geimpft wurde. Die 50-Jährige arbeitet auf der Intensivstation M51 der Medizinischen Klinik und der Poliklinik. "Unser Plan ist es, zunächst vorrangig diejenigen Kolleginnen und Kollegen zu schützen, die einem hohen Corona-Risiko ausgesetzt sind", so Georg Ertl, der ärztliche Direktor des Krankenhauses. "Das betrifft in erster Linie Beschäftigte, die an der unmittelbaren Versorgung von Covid-19-Patienten beteiligt sind", so Ertl weiter.

Er ist optimistisch: Laut der Terminvergabe werden die Impfdosen, die dem Klinikum zugewiesen wurden, bis spätestens zum Nachmittag des 28. Dezembers 2020 an Interessierte der Berufsrisikogruppe I verabreicht sein. Wenn genügend Impfstoff vorhanden ist, will das Krankenhaus alle Impfwilligen unter den Beschäftigten in den nächsten drei Monaten impfen.

© Julia Weimert/Uniklinikum Würzburg
Bildrechte: Julia Weimert/Uniklinikum Würzburg

Martina Nembach war eine der ersten Intensiv-Krankenpflegerinnen an der Universitätsklinik in Würzburg, die gegen das Coronavirus geimpft wurde.

15.55 Uhr: Inzidenzzahlen in Unterfranken weiter unter bayernweitem Durchschnitt

Mit einem Wert von 143,29 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Unterfranken nach wie vor unter dem bayernweiten Durchschnitt. Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt dieser heute (27.12.20) bei 171,32.

Über 200 liegt aktuell nur die Region Bad Kissingen, mit einem Wert von 200,51. Fast alle anderen Regionen haben den 100er Wert überschritten: die Region Rhön-Grabfeld mit einer Inzidenz von 182,08, Main-Spessart mit 180,73 und der Landkreis Aschaffenburg mit 174,51. Die Region Haßberge schließt sich mit einem Wert von 174,20 direkt an.

Über dem Wert von 100 liegen ebenfalls Miltenberg (163,89), die Stadt Aschaffenburg (154,93), die Stadt Schweinfurt (142,25), der Landkreis Schweinfurt (114,34), die Stadt Würzburg (108,65) und Kitzingen (100,93). Allein der Landkreis Würzburg liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 59,77 deutlich unter dem Warnwert von 100.

15.25 Uhr: Mobile Impfteams in Seniorenheimen im Raum Kitzingen unterwegs

Im Raum Kitzingen waren die mobilen Impfteams des Roten Kreuzes seit 8.00 Uhr unterwegs, um die 90 Impfdosen zu verteilen. Geimpft wurde im Wilhelm-Högner der AWO in Kitzingen, in einer Einrichtung der AWO in Marktbreit sowie in der Hornschen Spitalstiftung in Dettelbach. Im Impfzentrum in der Klinik Kitzinger Land wurde ebenfalls die erste Person geimpft.

"Wir haben mit unserer Klinik und dem BRK zwei hervorragende Dienstleiser und Partner gewinnen können, die in kürzester Zeit die Struktur für die Impfungen im Kitzinger Land aufgebaut haben", so Landrätin Tamara Bischof (Freie Wähler). Am 4. Januar wird auch das zweite Impfzentrum in den Marshall Heights den Betrieb aufnehmen.

© BR/Jürgen Gläser
Bildrechte: BR/Jürgen Gläser

Auch im Impfzentrum in der Klinik Kitzinger Land wurde der erste Mann geimpft.

15.05 Uhr: Drei weitere Senioren in Würzburg gestorben

Seit dem 23. Dezember wurden dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg 126 weitere Corona-Fälle gemeldet. Aktuell sind laut Landratsamt 421 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es gibt drei neue Todesfälle: Ein 91-jähriger sowie ein 84-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet sind in einer Würzburger Klinik verstorben, ebenso ein 87-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg. Alle drei Senioren hatten Vor-Erkrankungen. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 98.

15.00 Uhr: 91 Infizierte im Raum Haßberge, ein neuer Todesfall

Im Raum Haßberge haben sich über die Weihnachtsfeiertage 91 weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das Landratsamt meldet außerdem einen weiteren Todesfall: Ein 87-jähriger Mann mit schweren Vor-Erkrankungen ist in einer stationären Einrichtung verstorben. Die Zahl der Todesfälle in den Haßbergen steigt damit auf 38. "Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie, den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen", so Landrat Wilhelm Schneider (CSU). Aktuell sind 317 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Auch im Landkreis Haßberge haben die Schutz-Impfungen gegen Covid-19 begonnen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf Senioren und Behinderten, sowie auf Pflegepersonal.

14.55 Uhr: Fallzahlen im Raum Bad Kissingen

Im Raum Bad Kissingen gibt es 77 neue Corona-Fälle. Aktuell sind 291 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern sind laut Landratsamt 35 Menschen genesen. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 34 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben.

Im Senioren-Zentrum St. Elisabeth in Münnerstadt sind 51 Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv getestet worden. Die Bewohner wurden innerhalb der Einrichtung isoliert. Für das Seniorenheim gilt ein Besuchsverbot. Außerdem werden keine neue Bewohner aufgenommen.

14.45 Uhr: 100 Impfdosen für Senioren im Raum Bad Kissingen

Auch in Bad Kissingen sind die ersten 100 Impfdosen angekommen. Mobile Impfteams haben begonnen, Senioren in Alten- und Pflegeheimen zu impfen. "Wir gehen davon aus, in den kommenden Tagen weitere Lieferungen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer zu erhalten", so Landrat Thomas Bold (CSU). Im Tattersall in Bad Kissingen hat der Landkreis sein Impfzentrum eingerichtet.

© Landratsamt Bad Kissingen/Melanie Hofmann
Bildrechte: Landratsamt Bad Kissingen/Melanie Hofmann

Auch in Bad Kissingen sind die ersten 100 Impfdosen angekommen.

14.40 Uhr: 94 Senioren in Bad Neustadt geimpft

Der 101-jährige Kurt Höret hat den Anfang gemacht: Insgesamt sind heute 94 Senioren im BRK-Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt im Landkreis Rhön-Grabfeld geimpft worden. Dafür waren zwei mobile Teams des Impfzentrums vor Ort. In den nächsten Tagen folgen weitere Seniorenheime in der Region. Weil am Anfang noch nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, müssen sich die Verantwortlichen streng an Vorgaben halten, heißt es aus dem Landratsamt. Das bedeutet, dass die Reihenfolge der zu Impfenden genau eingehalten werden muss.

14.30 Uhr: Probleme mit Impf-Einverständniserklärungen

Am Morgen des Heiligenabends hatte das Bayerische Gesundheitsministerium noch neue formale Regelungen für die Einverständniserklärung zur Impfung erlassen. Das bedeutet, dass kurzfristig noch Betreuer oder Angehörige erreicht werden mussten, die erneut ihr Einverständnis geben mussten. Betroffen sind etwa Demente oder andere Menschen, die unter Betreuung stehen.

Der Leiter des Pflegeheims "Haus der Familie" in Windheim im Landkreis Bad Kissingen, Peter Martin, geht davon aus, dass sich der Impfstart in seinem Haus deshalb verzögert. Die hauptamtlichen Betreuer seien erst wieder im neuen Jahr nach ihrem Urlaub erreichbar, sagte er dem BR. In dem Seniorenheim leben 52 Menschen.

13.15 Uhr: Mehrere Corona-Partys und Verstöße gegen Ausgangssperre

Die unterfränkische Polizei musste in den vergangenen Tagen und Nächten mehrfach ausrücken, weil sich Menschen nicht an die Corona-Regeln gehalten haben. In Röllbach im Landkreis Miltenberg haben heute Nacht mehrere Personen in einer Wohnung gefeiert. Der Hinweis ging um 1.30 Uhr bei der Polizei ein. Nach Angaben der Polizei konnten die Beamten durch das Fenster mehrere Personen sehen, die Alkohol tranken und Shisha rauchten. Die Beamten klingelten und ein junger Mann verleugnete seine Besucher. Die Beamten konnten die Gäste aber auf dem Dachboden finden. Sie waren alle aus unterschiedlichen Haushalten und müssen jetzt mit Bußgeldern rechnen.

In Aub im Landkreis Würzburg haben sich laut Polizei gestern Abend mehrere Jugendliche auf dem Jugendzeltplatz getroffen und gefeiert. Spaziergänger hatten die Party gegen 19.45 Uhr gemeldet. Als die drei Streifen ankamen, flüchteten die Jugendlichen in den Wald. Die Polizei fand eine Musik-Anlage, mehrere Geldbeutel, Handy und ein Auto, mit dem das Gelände beleuchtet wurde. Die Gegenstände ließen vermuten, dass es mindestens zehn Jugendliche waren.

Die Polizei konnte drei 18-Jährige aus Aub, Röttingen und Creglingen festnehmen, die aus verschiedenen Haushalten stammen. Alle drei waren betrunken. Die beiden Männer aus Aub und Röttingen hatten 2,54 bzw. 3,10 Promille Alkohol im Blut. Sie waren der Polizei gegenüber aggressiv und mussten gefesselt werden. Der junge Mann aus Creglingen hatte 1,76 Promille – und wollte noch mit seinem Auto nach Hause fahren. Die Männer aus Röttingen und Creglingen hatten die Musik-Anlage für die Party organisiert und den Alkohol gekauft. Deshalb gelten sie als Veranstalter und müssen ein Bußgeld von jeweils 5.000 Euro zahlen. Auch der junge Mann aus Aub und die weiteren Teilnehmer müssen mit Bußgeldern rechnen. Die Polizei ermittelt nun, wer noch Gast auf der Party war.

In Ochsenfurt und Riedenheim im Landkreis Würzburg hat die Polizei gestern Abend zwischen 21.30 und 22.40 Uhr sieben Personen aufgefunden. Sie waren in der Öffentlichkeit und konnten laut Polizei "keinen triftigen Grund" nennen. Weil sie gegen die Ausgangssperre verstoßen haben, müssen sie jeweils 500 Euro Bußgeld zahlen.

Bereits in der Nacht von Freitag (25.12.20) auf gestern hat die Polizei in Schweinfurt einen Mann erwischt, der ohne triftigen Grund unterwegs war. Der 44-Jährige war einer Polizeistreife gegen 1.00 Uhr in der Geldersheimer Straße aufgefallen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten außerdem Betäubungsmittel bei dem Mann. Ihn erwarten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutz- und das Betäubungsmittelgesetz. In Gerolzhofen im Landkreis Schweinfurt hat die Polizei gestern zwei Männer am Busbahnhof erwischt. Sie hatten keinen triftigen Grund, um ihre Wohnungen zu verlassen und hielten sich teilweise nicht an die Maskenpflicht.

10.20 Uhr: Impfstart in Seniorenheim in Bergtheim im Landkreis Würzburg

In Unterfranken haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Mobile Impfteams sind unter anderem in Seniorenheimen in Bergtheim und Estenfeld im Landkreis Würzburg und in Bad Kissingen unterwegs. 1.200 Impfdosen stehen zunächst zur Verfügung.

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Bildrechte: BR/Norbert Steiche

In Unterfranken haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Mobile Impfteams sind unter anderem in Seniorenheimen in Bergtheim und Estenfeld im Landkreis Würzburg und in Bad Kissingen unterwegs.

Sonntag, 27. Dezember 2020

16.30 Uhr: Disziplinierte Unterfranken und niedrigere Feiertagszahlen

Mit großem Aufgebot kontrollierte Unterfrankens Polizei die zu Weihnachten verhängten Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren. Offenbar zeigten sich die Menschen an Main und Rhön von den Maßnahmen überzeugt und diszipliniert. Denn die Einsatzzentrale musste an Heiligabend gerade einmal drei Corona-Einsätze organisieren – zweimal wegen Ruhestörung und wegen einer "verdächtigen Wahrnehmung."

Die Zahlen der Neuinfektionen blieben deutlich hinter denen der Vorwoche zurück, was aber zum größten Teil daran liegen dürfte, dass viele Gesundheitsämter an den Feiertagen keine neuen Zahlen meldeten und deutlich weniger getestet worden war. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurde binnen der letzten 24 Stunden bei weiteren 185 Menschen das Virus nachgewiesen. Zwei Patienten starben in Unterfranken an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Regierungsbezirk bei 141,8. In Bayern beträgt der Wert: 180,5.

Unterdessen sind am zweiten Weihnachtsfeiertag im Verteilzentrum Erlangen die ersten rund 5.000 Impfdosen eingetroffen. Schon am Sonntag soll der neue Impfstoff in ganz Deutschland und so auch in Unterfranken eingesetzt werden. Vor allem Pflegeheime gehören zu den ersten Empfängern.

Samstag, 26. Dezember 2020

15.00 Uhr Corona-Todesfälle zu Weihnachten halbiert

412 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus meldet das Robert-Koch-Institut am 1. Weihnachtsfeiertag. Auf den ersten Blick trotz all der Trauer um jeden Einzelfall eine gute Zahl, denn es sind nur halb so viele Todesfälle, wie an Heiligabend. Allerdings könnten noch weitere Pandemie-Opfer nachgemeldet werden, betont das RKI. In Unterfranken verstarben sieben Patienten. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit infizierten sich weitere 411 Menschen im Regierungsbezirk mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hier bei 168 und damit deutlich unter dem bayerischen Wert von 207. Den bundesweit höchsten Inzidenzwert meldet derzeit der Freistaat Sachsen mit 441,3.

An Heiligabend hielten sich die Unterfranken offenbar an die strengen Pandemie-Auflagen samt Ausgangssperre. Trotz verstärkter Kontrollen meldete die Polizei Unterfranken gerade einmal drei "Corona-Einsätze".

Freitag, 25. Dezember 2020

17.25 Uhr: Polizei kündigt strikte Kontrollen über Weihnachten an

Das Polizeipräsidium Unterfranken kündigt an, gerade an den Weihnachtsferien die Einhaltung der Corona-Regeln und der nächtlichen Ausgangssperre streng zu kontrollieren. Es sei zwar nicht vorgesehen, von Haustür zu Haustür zu gehen, aber konkreten Hinweisen auf Verstöße werde konsequent nachgegangen. "Das Virus macht keine Weihnachtsferien", sagte Polizeisprecherin Katrin Thamm.

An den Feiertagen sei mehr Personal im Einsatz als in den vergangenen Jahren. Zusätzlich zu den ganz normalen Streifen sind vor allem in den Innenstädten der größeren Städte mehr Polizisten als sonst zu Fuß unterwegs.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rechnet wegen der Ausgangssperre dafür mit weniger Verkehrsunfällen als in den vergangenen Jahren. Mit dem sonst üblichen Weihnachtsfrieden, an dem auch mal ein Auge zugedrückt wird, könne man dieses Jahr nicht rechnen, so Thamm. Die Polizei hofft aber auf die Vernunft und die Kooperationsbereitschaft der Bürger.

15.25 Uhr: Stadt Aschaffenburg verschärft Corona-Regeln

Die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Aschaffenburg ist seit einigen Tagen die höchste in ganz Unterfranken. Nach wie vor pendelt sich der Wert der Stadt bei etwa 300 ein. Deswegen hat die Stadt Aschaffenburg nun die Maßnahmen leicht verschärft.

15.20 Uhr: Impfstart im Landkreis Miltenberg

Auch im Landkreis Miltenberg soll ab dem 27. Dezember mit Corona-Impfungen begonnen werden. Laut Landratsamt sollen zunächst schwerpunktmäßig Bewohner in Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulantes und stationäres Pflegepersonal geimpft werden. Die Impfungen sollen mobile Teams übernehmen. Beim Impfzentrum für den Raum Miltenberg, das an der Helios-Klinik eingerichtet wurde, können bislang allerdings noch keine Termine vereinbart werden, heißt es vom Landratsamt. Personen, die älter als 80 Jahre sind und zuhause leben sollen Anfang Januar darüber informiert werden, ab wann ein Impftermin möglich sein wird. Das sei voraussichtlich ab Mitte Januar möglich.

15.10 Uhr: Pläne für den Impfstart in Würzburg

Erst hieß es, dass sich in Würzburg die Lieferung des Impfstoffs verzögert und damit auch der Impfstart hier später als ursprünglich geplant sein soll. Doch die Informationen rund um erste Impfungen in Würzburg sind noch in der Entwicklung und werden regelmäßig angepasst oder konkretisiert.

15.00 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert zur aktuellen Lage

14.10 Uhr: Aktuelle Zahlen für Stadt und Landkreis Bad Kissingen

Das Gesundheitsamt Bad Kissingen meldet am Mittwoch 22 neue Fälle im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 182,1. Aktuell sind 241 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag gelten 29 Personen als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Gesundheitsamtes 182,1. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 1.352 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 1.083 Personen. 28 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben. 312 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 35 Personen.

11.10 Uhr: Marktheidenfeld empfiehlt auf Pyrotechnik zu verzichten

Die Stadt Marktheidenfeld weist zum Jahreswechsel darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auf folgenden Straßen und Plätzen verboten ist: Adenauerplatz mit Busbahnhof, Marktplatz, Bronnbacher Straße, Obertorstraße, Mitteltorstraße, Untertorstraße sowie Mainkai mit allen Maingassen. Das Verbot umfasst zudem die Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen sowie besonders brandempfindliche Gebäude oder Anlagen.

Auch ohne eigens eingerichtete Verbotszonen ist Feuerwerk oder Böllerschießen insbesondere in direkter Nähe zu Fachwerkhäusern verboten. Entsprechende Gebäude befinden sich im gesamten Marktheidenfelder Altstadtbereich zwischen Luitpoldstraße und dem Mainufer sowie zwischen Mainbrücke und Lohgraben.

An allen anderen Orten ist Feuerwerk am Silvester- und Neujahrstag zwar nicht verboten, es gelten jedoch weiter die Kontaktbeschränkungen und die Ausgangssperre. Die Stadt Marktheidenfeld empfiehlt allen Bürgern, in diesem Jahr coronabedingt auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten und somit einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention zu leisten. Zudem gilt es, in Zeiten der Corona-Pandemie auch im Freien jegliche Menschenansammlungen zu vermeiden. Am Marktplatz und am Adenauerplatz mit allen Bussteigen gilt weiterhin Maskenpflicht und zusätzlich ein Alkoholverbot. Der städtische Bauhof hat entsprechende Beschilderungen vorgenommen.

Der Verkauf von pyrotechnischen Artikeln ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verboten. Zudem gilt in Bayern bis 10. Januar zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr eine tägliche Ausgangssperre. Zur Umsetzung des wegen Corona-Pandemie angeordneten bundesweiten Versammlungsverbots gilt zudem ein striktes Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen Plätzen.

11.05 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der gestrigen Meldung 52 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet. Mit diesen Neuinfektionen steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4.279, davon entfallen 2.168 auf die Stadt und 2.111 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3.762 Patienten. Derzeit sind 422 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (236 in der Stadt Würzburg, 186 im Landkreis). 95 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben. Aktuell sind 2.358 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 12.504 Personen.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 150,86 und für den Landkreis 77,02. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

11.00 Uhr: Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 292. Im Vergleich zum Vortag sind 56 Neuinfektionen hinzugekommen, 30 Menschen wurden als gesund aus der Quarantäne entlassen, 495 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden 39 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon vier Personen intensivpflichtig. 40 Menschen sind verstorben. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 2497 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 172,44.

07.15 Uhr: Erste Impfungen im Lkr. Main-Spessart am Montag nach Weihnachten

Im Landkreis Main-Spessart ist geplant, bereits am Montag (28.12.2020) in den ersten Senioreneinrichtungen mit den Impfungen zu beginnen. Das hat die Pressestelle des Klinikums Main-Spessart mitgeteilt. Zusammen mit der Heimaufsicht ist bereits der zu erwartende Impfbedarf in den letzten Tagen pro Heim abgestimmt worden. Eine genaue Personenzahl von Impfwilligen ist noch nicht bekannt.

Parallel erhalten die Heime die Unterlagen für die Impfaufklärung, um gerade mit den unter Betreuung stehenden Personen die Impfeinwilligungen einzuholen, so dass dann wenn das mobile Team im Heim ist, die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Impfungen starten mit zwei mobilen Impfteams, ab Anfang Januar wird auf drei Impfteams aufgestockt. Das Rote Kreuz setzt etwa 60 bis 70 Personen mit unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen vom Minijob bis Vollzeit im Impfzentrum und Mobil ein.

05.30 Uhr: Impfzentrum in Schweinfurt wird vorgestellt

Auf dem Schweinfurter Volksfestplatz wird am Mittwoch das Impfzentrum von Stadt und Landkreis Schweinfurt vorgestellt. Nach fünftägiger Arbeit sind für das Impfzentrum 24 Container aufgestellt worden. Täglich sollen hier über drei sogenannte Impfstraßen bis zu 300 Menschen geimpft werden können. Daneben sollen sechs mobile Impfteams Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, sowie bei nicht mobilen Personen vornehmen.

Bei ausreichender Belieferung mit Impfstoff kann laut der Stadt Schweinfurt die Kapazität des Impfzentrums auf 400 Impfungen und die Zahl der Impfteams auf acht erhöht werden. Die Bürger der Stadt und des Landkreis Schweinfurt werden dringend darum gebeten, von Anrufen und Nachfragen über die Hotline des Gesundheitsamtes bezüglich des Impfzentrums oder ersten Impfterminen abzusehen. "Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen zum Impfzentrum gegeben oder gar Impftermine vereinbart werden", heißt es von der Stadt Schweinfurt.

05.25 Uhr: Digitale Weihnachtsfeier für einsame und bedürftige Menschen in Schweinfurt

Die traditionale Weihnachtsfeier für einsame und bedürftige Menschen in Schweinfurt findet am Mittwoch um 16.00 Uhr ganz anders statt als sonst. Wegen der Corona-Pandemie bietet das Diakonische Werk in Schweinfurt eine digitale Weihnachtsfeier an. Damit auch Menschen ohne Smartphone über eine Konferenzplattform daran digital teilnehmen können, wurden 40 Prepaid-Smartphones angeschafft. Vor dem Lockdown wurden Interessierte 1:1 im Umgang geschult, nach dem Lockdown fand der Unterricht per Telefon statt. Bislang hatten zwölf Frauen und Männer das Angebot genutzt.

Mit der digitalen Weihnachtsfeier will der Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Schweinfurt, Jochen Kessler-Rosa, Menschen die Möglichkeit geben, sich digital austauschen und einander zuhören zu können. Sonst nahmen rund 300 Menschen an der Weihnachtsfeier für einsame und bedürftige Menschen teil. Für all diejenigen, die an der digitalen Weihnachtsfeier nicht teilnehmen können, wurden knapp 400 Pakete unter anderem mit Lebensmitteln zum Teil von Stadträten mit Sondergenehmigung verteilt.

© BR/Norbert Steiche
Bildrechte: BR/Norbert Steiche

Mitarbeiter der Diakonie Schweinfurt haben den Senioren vor der Weihnachtsfeier erklärt, wie Videokonferenzen auf dem Smartphone funktionieren.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

17.45 Uhr: Ermittlungen in Pflegeheim Großwallstadt eingestellt

Im November kam es in einem Pflegeheim in Großwallstadt im Landkreis Miltenberg zu einem Corona-Ausbruch. Fast alle Bewohner und mehr als die Hälfte der Pfleger haben sich infiziert. Binnen zwei Wochen sind acht Menschen in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Daher hatte das Gesundheitsamt Miltenberg Anzeige gegen das Heim erstattet. Nach ersten Ermittlungen der Kripo stellte die Staatsanwaltschaft nun klar: Die Ermittlungen werden eingestellt.

17.35 Uhr: Aktuelle Corona-Situation im Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart sind derzeit 508 Menschen mit Corona infiziert. Seit dem Vortag wurden 49 Neuinfektionen gemeldet. Damit wurden bislang im Landkreis insgesamt 2.228 Menschen positiv auf Corona getestet, 1.601 davon sind mittlerweile wieder gesund. Das Landratsamt meldet außerdem fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus – alle Verstorbenen zählten zur Risikogruppe. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle im Landkreis auf insgesamt 119.

17.25 Uhr: 25 Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

Das Landratsamt Bad Kissingen meldet seit dem Vortag 25 Corona-Neuinfektionen. Damit sind aktuell im Landkreis 251 Menschen infiziert. Laut Landratsamt werden 35 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. Außerdem gibt es im Landkreis einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Bei der Verstorbenen handelt es sich laut Landratsamt um eine 88-jährige Frau mit diversen Vorerkrankungen. Insgesamt positiv getestet wurden im Landkreis Bad Kissingen bislang 1.330, wovon 1.054 Personen bereits wieder gesund sind.

17.20 Uhr: Regierung von Unterfranken twittert aktuelle Lage

17.00 Uhr: Inzidenzwert für Unterfranken leicht gestiegen

Nach den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz für Unterfranken erneut etwas gestiegen. Der aktuelle Wert für den Bezirk liegt bei 163,48 (Wert am Vortag: 155,66).

Die Stadt Aschaffenburg hat weiterhin den höchsten unterfränkischen Wert an Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen: hier liegt die Inzidenz unverändert bei 299,99. Wie die Pressesprecherin der Stadt im BR-Interview mitteilt, sind daher verschärfte Maßnahmen geplant. "Wir planen, die Lockerungen in den Seniorenheimen zurückzunehmen. Wahrscheinlich wird es ein generelles Besuchsverbot für diese Einrichtungen geben", so die Pressesprecherin. Die genauen Verschärfungen sollen noch bekannt gegeben werden.

Außer der Stadt Aschaffenburg weist das LGL auch für den Landkreis Main-Spessart einen Wert von über 200 auf: konkret liegt die Inzidenzrate im Landkreis bei 231,46. Neun unterfränkische Städte und Landkreise haben laut LGL derzeit eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200: Der Landkreis Bad Kissingen (183,08), der Landkreis Miltenberg (172,44), der Landkreis Haßberge (161,17), der Landkreis Rhön-Grabfeld (138,13), der Landkreis Schweinfurt (128,2) sowie die Stadt Schweinfurt (110,43) und die Stadt Würzburg (136,79).

Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat nach wie vor der Landkreis Würzburg. Hier liegt der Wert aktuell bei 72,09 und ist damit im Vergleich zum Vortag (60,38) etwas angestiegen. Der Landkreis Würzburg hat aber nach wie vor den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Bayern.

16.55 Uhr: Corona-Lage im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge haben sich seit dem Vortag 25 Menschen neu mit Corona infiziert. Laut Landratsamt steigt damit die Zahl der insgesamt positiv Getesteten auf 1.576. Davon sind 1.202 Personen bereits wieder gesund. Aktuell infiziert sind 337 Bürger des Landkreises. 23 Corona-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation.

16.30: Zehn Neuinfektionen im Landkreis Rhön-Grabfeld

Das Landratsamt Rhön-Grabfeld meldet im Landkreis zehn Corona-Neuinfektionen seit dem Vortag. Aktuell infiziert sind derzeit 236 Personen, davon werden 29 im Krankenhaus behandelt. Intensivkapazitäten seien laut Landratsamt aktuell genügend vorhanden. Insgesamt wurden im Landkreis bislang 1.229 Menschen positiv auf Corona getestet.

11.55 Uhr: Aufruf der Stadt Karlstadt zu Beethovens "Ode an die Freude"

Ganz nach dem Motto "Musik statt Böller" ruft die Stadt bereits heute alle in Karlstadt und den Stadtteilen auf, um genau Mitternacht aus den Fenstern, vom Balkon oder vom eigenen Grundstück aus Beethovens 9. Sinfonie "Ode an die Freude" zu spielen - mit dem eigenen Instrument, von CD oder auch als Gesang. Der Text und die Noten stehen auf der Internetseite der Stadt Karlstadt zur Verfügung. Bürgermeister Michael Hombach: "Wir wollen das positive Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtgebiet weiter ausbauen und das Beste aus der Situation machen – vielleicht wird das auch eine neue Tradition für unsere Stadt. Wir verabschieden mit einem der bekanntesten Stücke Beethovens, der Europahymne, das Beethovenjahr und blicken voller Zuversicht auf das Kommende". Eindringlich erinnert der Bürgermeister an die strikte nächtliche Ausgangssperre und daran, nicht den Wohnbereich zu verlassen. Mit der Aktion sollen keine Ansammlungen auf den Straßen und in der Öffentlichkeit verursacht werden.

11.50 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der gestrigen Meldung 40 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet. Mit diesen Neuinfektionen und einer umfangreichen Datenbereinigung steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4.227, davon entfallen 2.136 auf die Stadt und 2.091 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3.721 Patienten. Derzeit sind 411 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (226 in der Stadt Würzburg, 185 im Landkreis). Aktuell sind 2.457 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 12.245 Personen.

Ein 82-jähriger Bürger aus dem Stadtgebiet ist in einer Würzburger Klinik verstorben. Der mehrfach vorerkrankte Senior war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mit diesem Todesfall erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion auf 95 (60 in der Stadt, 35 im Landkreis Würzburg).

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 136,79 und für den Landkreis 72,09. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

09.50 Uhr: Stadt Aschaffenburg mit Inzidenz von 300

Laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Aschaffenburg heute bei genau 300. Das ist bislang der höchste Wert in ganz Unterfranken. In den Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) lag die Stadt Aschaffenburg gestern ebenfalls schon bei 299,99.

Die Aschaffenburger müssen sich voraussichtlich auf neue Einschränkungen über Weihnachten einstellen. "Wir planen, die Lockerungen in den Seniorenheimen zurückzunehmen. Wahrscheinlich wird es ein generelles Besuchsverbot für diese Einrichtungen geben", sagte Pressesprecherin Mailin Seidel dem Bayerischen Rundfunk.

Die Stadt habe bereits eine Allgemeinverfügung ausgearbeitet. Diese werde gerade von der Regierung von Unterfranken und dem Gesundheitsministerium abgesegnet – und heute noch veröffentlicht. "Die Einschränkungen werden vor allem die Seniorenheime betreffen, weil wir dort mehrere Hotspots haben. Im Bernhard-Junker Haus in Aschaffenburg sind zum Beispiel aktuell ungefähr 70 Senioren infiziert, das ist etwa die Hälfte der Bewohner. Auch viele Mitarbeiter sind positiv auf Corona getestet worden", so Seidel.

09.10 Uhr: Fallzahlen im Landkreis Miltenberg

Die Zahl der aktuell mit Covid-19 infizierten Personen liegt bei 266. Im Vergleich zum Vortag sind 19 Neuinfektionen hinzugekommen, 29 Menschen wurden als gesund aus der Quarantäne entlassen, 502 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Derzeit werden 36 Menschen aus dem Landkreis stationär behandelt, davon vier Personen intensivpflichtig. 40 Menschen sind verstorben. Die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen liegt nun bei insgesamt 2.441 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis derzeit bei 156,12.

09.05 Uhr: Testmöglichkeit für Angehörige im Landkreis Miltenberg

Der Landkreis Miltenberg hat die Kapazitäten des Testzentrums deutlich erweitert. Um Besuchsmöglichkeiten in den Alten- und Pflegeheimen sowie Behindertenwohnheimen zu erleichtern, bietet der Landkreis mit dem Bayerischen Roten Kreuz eine Corona-Weihnachtstestaktion an. Damit soll erreicht werden, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Angehörigen mit einem sicheren Test ohne Bedenken zu Weihnachten besuchen können.

Die Bürgerinnen und Bürger erhalten hier einen kostenlosen PCR-Test. Mit dem Testergebnis ist meist am nächsten Tag oder am übernächsten Tag zu rechnen. Dieses wird per Mail zugestellt und kann ausgedruckt der Einrichtung vorgelegt werden. Der Vorteil eines PCR-Tests am Testzentrum besteht auch darin, dass neben der Testergebnissicherheit das Ergebnis drei Tage zum Zutritt berechtigt. Im Gegensatz zu PCR-Tests, die im Labor ausgewertet werden, sind Schnelltests nicht so zuverlässig. Wer ein positives Testergebnis erhält, muss sich demnach in Isolation begeben und die mögliche Infektion mit einem PCR-Test bestätigen lassen. Schnelltests können nicht durch Privatpersonen erfolgen und sind deshalb nicht in den Apotheken erhältlich.

Tests im Testzentrum Miltenberg an der Helios-Klinik Miltenberg sind am Mittwoch, 23. Dezember, von 7.30 bis 20.45 Uhr möglich sowie an Heiligabend und den beiden Feiertagen jeweils von 8.30 bis 14 Uhr. Am Sonntag ist das Testzentrum geschlossen, da das Labor an diesem Tag keine Tests auswertet.

07.35 Uhr: Impfzentren in Unterfranken bereiten sich auf Impfstart vor

Die einzelnen Städte und Landkreise in Unterfranken bereiten sich auf den Impfstart vor. Dafür wurden bereits Impfzentren in Würzburg, Kitzingen, Lohr, Bad Neustadt, Bad Kissingen, Hofheim und Aschaffenburg eingerichtet und mobile Impfteams für Seniorenheime zusammengestellt. Laut dem Landratsamt Würzburg sollen voraussichtlich am 28. Dezember die ersten Impfungen gegen das Coronavirus in Stadt und Landkreis Würzburg durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Impfstoff am 27. Dezember in Würzburg ankommt. Auch das Impfzentrum auf dem Volksfestplatz in Schweinfurt ist jetzt fertig.

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Das Impfzentrum in Würzburg ist bereit für die ersten Impfungen.

06.45 Uhr: Nach Krise wegen Corona jetzt gute Auftragslage bei ZF in Schweinfurt

Im März waren die Absatz-Zahlen beim Automobil-Zulieferer ZF in Schweinfurt wegen der Corona-Pandemie rapide eingebrochen. Doch inzwischen hat sich die Lage entspannt. Das Unternehmen will seine Betriebsruhe über Weihnachten verkürzen und in manchen Bereichen sogar aussetzen, so Hans Jürgen Schneider, der Standort-Leiter von ZF in Schweinfurt.

05.20 Uhr: Weihnachten im Lockdown: Telefon-Sprechstunde mit Bischof Jung

Der Würzburger Bischof Franz Jung bietet am Dienstag für alle Bürger eine telefonische Sprechstunde an. Angesichts der Verschärfungen in Zeiten der Corona-Pandemie sind auch für den Bischof viele Termine vor Weihnachten weggefallen. Daraus sei die Idee für ein Gesprächsangebot per Telefon entstanden. Bischof Jung vermutet, dass die Gespräche inhaltlich eher in eine sorgenvolle Richtung gehen. Das zeige sich auch in diversen Zuschriften, Mails oder Anrufen, die im Bistum bereits eingegangen sind. "Ich glaube, dass viele Menschen große Sorgen umtreiben. Es ist ja nicht nur Corona, sondern vieles, was die Menschen derzeit bewegt", so Jung. Gerade vor Weihnachten will er dafür ein offenes Ohr haben. Solche Telefon-Sprechstunden gab es beim Bistum Würzburg in der Vergangenheit schon öfter. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr soll Bischof Jung unter der Telefonnummer 0931/38612345 zu erreichen sein.

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Im Lockdown bietet der Würzburger Bischof Franz Jung eine Telefon-Sprechstunde an.

05.15 Uhr: Landkreis Haßberge stellt Impfzentrum in Hofheim vor

Der Landkreis Haßberge stellt am Dienstag sein Impfzentrum vor. Es ist im Haus des Bayerische-Roten-Kreuz Kreisverbandes in Hofheim entstanden. Das Impfzentrum soll sieben Tage in der Woche geöffnet sein. Pro Tag sollen in der Anfangszeit zunächst bis zu 100 Impfungen möglich sein. Zusätzlich sollen mobile Teams beispielsweise in Senioren- und Pflegeheimen unterwegs sein. Es gibt eine "Impfstraße" im Sinne einer Einbahnstraßenregelung. Pro Schicht sollen neun Mitarbeiter und ein Arzt vor Ort sein. Für den Betrieb des Impfzentrums sollen insgesamt bis zu 35 Mitarbeiter in unterschiedlichen Arbeitsmodellen tätig sein.

Dienstag, 22. Dezember 2020

19.25 Uhr: 49 Neuinfektionen und mehr Tests im Raum Miltenberg

Derzeit sind im Landkreis Miltenberg insgesamt 278 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landratsamt sind das seit vergangenem Freitag 49 Neuinfektionen, 50 Menschen sind ebenfalls seit Freitag nach ihrer Corona-Infektion wieder gesund. Im Krankenhaus behandelt werden müssen 26 Personen, davon zwei auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich im Landkreis bislang 2.422 Menschen mit Corona infiziert.

Laut Landratsamt wurden für den Raum Miltenberg die Kapazitäten des Testzentrums "deutlich erweitert". Wie vielerorts gibt es auch im Landkreis Miltenberg eine "Weihnachtstestaktion" des Bayerischen Roten Kreuzes. Diese Aktion richtet sich an Menschen, die über die Feiertage ihre Angehörigen in Alten- und Pflegeeinrichtungen besuchen wollen und dafür einen negativen Corona-Test benötigen. Das Testzentrum an der Helios-Klinik Miltenberg ist laut Landratsamt nun bis einschließlich 23. Dezember täglich von 7.30 bis 20.45 Uhr geöffnet. Auch an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen können sich Menschen zwischen 8.30 und 14.00 Uhr hier testen lassen.

19.10 Uhr: Corona-Lage im Landkreis Rhön-Grabfeld

Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind nach aktuellem Stand 193 Menschen Corona-positiv. Das entspricht laut Information des Landratsamts 36 Neuinfektionen. Derzeit werden 27 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. Außerdem steht eine Gemeinschaftsunterkunft in Bad Königshofen unter Quarantäne. Nähere Informationen hierzu gibt es vom Landratsamt bislang nicht.

Für Landkreis-Bürger, die über die Weihnachtsfeiertage ihre Angehörigen in Alten- oder Pflegeeinrichtungen besuchen wollen, bietet das Bayerische Rote Kreuz eine "Weihnachtstestaktion" an. In der Sporthalle des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt werden kostenlose Schnelltests durchgeführt. Eine Anmeldung ist laut Landratsamt nicht erforderlich. Die Testungen finden am 23. Dezember zwischen 13.00 und 18.00 Uhr und am 24. Dezember zwischen 9.00 und 12.00 Uhr statt.

17.20 Uhr: Neun Neuinfektionen im Landkreis Haßberge

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 92-jährigen Mann, der an schweren Vorerkrankungen litt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 37. Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle beläuft sich auf 1551. 1188 Personen sind inzwischen wieder genesen. Aktuell sind 326 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 19 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 866 Personen. Die so genannte 7-Tagesinzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell bei 145,76.

17.00 Uhr: Aktuelle Fallzahlen im Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart sind aktuell 568 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es damit seit Beginn der Pandemie 2.179 positiv getestete Personen. Davon sind 1.497 inzwischen genesen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für den Landkreis Main-Spessart aktuell 217,2.

Zu beklagen gibt es neun neue Todesfälle im Landkreis. Die Verstorbenen zählten altersbedingt zur Risikogruppe. Die Zahl im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt aktuell bei 114.

Zwei Patienten werden derzeit stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt. Es befinden sich 1.642 enge Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

16.30 Uhr: Noch gibt es freie Intensivbetten in Würzburg

Auf den Covid-19-Stationen am Würzburger Universitätsklinikum (UKW) und am Klinikum Würzburg Mitte (KWM) gibt es noch freie Intensivbetten. Wegen der Dauerbelastung des Intensivpersonals ist die Lage aber zunehmend angespannt. Am Universitätsklinikum werden laut Sprecherin Susanne Just aktuell 40 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon liegen 12 auf der Intensivstation. 15 Betten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit sind derzeit noch frei. Davon werden sind fünf speziell für Corona-Patienten vorgesehen.

Am KWM werden aktuell 26 Covid-19-Patienten behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation. Laut Kliniksprecherin Daniela Kalb gibt es saisonbedingt im Bereich Innere Medizin auch abseits von Covid-19 mehr Notfallpatienten. Beide Kliniken könnten bei Bedarf die Zahl ihrer Intensivbetten noch weiter aufstocken.

16.10 Uhr: Inzidenzwert in Unterfranken noch vergleichsweise niedrig

In Unterfranken ist die 7-Tage-Inzidenz seit gestern minimal gestiegen. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt der Wert aktuell bei 155,66. Unterfranken hat damit weiterhin die niedrigste Inzidenzrate in ganz Bayern. Der Durchschnittswert bezüglich der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen liegt für Bayern bei 218,98. Die höchste 7-Tage-Inzidenz Unterfrankens hat nach wie vor die Stadt Aschaffenburg mit einem Wert von 299,99. Über dem Grenzwert von 200 liegen derzeit auch der Landkreis Main-Spessart mit einer Inzidenzrate von 217,98 und der Landkreis Aschaffenburg mit einer Inzidenzrate von 203,79.

Acht unterfränkische Städte und Landkreise haben laut LGL derzeit eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200: Der Landkreis Bad Kissingen (174,36), der Landkreis Miltenberg (156,12), der Landkreis Haßberge (145,76), der Landkreis Rhön-Grabfeld (131,85), der Landkreis Schweinfurt (129,93) sowie die Stadt Schweinfurt (114,18) und die Stadt Würzburg (114,9). Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken hat der Landkreis Würzburg. Hier liegt der Wert aktuell bei 60,38. Das ist auch bayernweit der niedrigste Wert.

14.52 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Aschaffenburg

In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind derzeit 497 Personen mit Corona infiziert. Davon entfallen 182 auf die Stadt Aschaffenburg und 315 auf den Landkreis. 380 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne. 95 Personen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. 72 Corona-Infizierte werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, neun davon auf der Intensivstation.

14.28 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Bad Kissingen

Im Landkreis Bad Kissingen liegen 23 neue Coronafälle vor. Aktuell sind 298 Menschen mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Gesundheitsamtes 173,4. Insgesamt sind bisher im Landkreis Bad Kissingen 1.305 Coronafälle bestätigt. 983 Personen gelten inzwischen als genesen. 410 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Stationär behandelt werden momentan 32 Personen.

Zwei weitere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind verstorben. Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis erhöht sich damit auf 24. Wie das Landratsamt mitteilt, waren beide Verstorbenen über 80 Jahre alt und hatten mehrere Vorerkrankungen.

Im Parkwohnstift Bad Kissingen haben sich 14 weitere Bewohner mit Covid-19 infiziert. Im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt wurden vier Beschäftigte positiv getestet, ein Schnelltest verlief bei allen Bewohnern negativ. Im Seniorenzentrum Waldenfels in Bad Brückenau wurden zwei Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. Für das gesamte Pflegeheim gilt ein Besuchsverbot. Alle Bewohner wurden mittlerweile auf Corona getestet. Das Ergebnis steht noch aus. Ein Schnelltest bei den Mitarbeitern verlief negativ.

13.45 Uhr: Marktheidenfelder Seniorenheim sucht dringend Verstärkung

Im Marktheidenfelder Seniorenheim Haus Lehmgruben ist das Coronavirus ausgebrochen. 80 von 120 Bewohnern wurden positiv getestet. Weil sich viele Pflegekräfte in Quarantäne befinden, arbeitet das Heim personell am Limit und benötigt dringend Verstärkung. Der Leiter der Einrichtung, Erik Schmekel, wandte sich deshalb mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Laut Schmekel wurden die Schichten des Pflegepersonals bereits von acht auf zehn Stunden verlängert. Manche Kollegen würden bereits seit 21 Tagen durcharbeiten. Erste Unterstützung kommt jetzt von der Bundeswehr. Das Sanitäts-Regiment 2 "Westerwald" aus Rennerod in Rheinland-Pfalz hat fünf Sanitäter geschickt, die zum Teil bereits in der Altenpflege gearbeitet haben. Das reicht jedoch nicht, und die Klinik hofft auf weiteres Fachpersonal.

13.37 Uhr: Paketzusteller arbeiten wegen Corona am Limit

Der Corona-Lockdown mitten im Weihnachtsgeschäft sorgt für einen zusätzlichen Boom beim Online-Handel. Die Deutsche Post verzeichnet aktuell Rekordzahlen. Die Paketdienste können sich vor Arbeit kaum retten. "Mit 11 Millionen Paketen am Tag deutschlandweit haben wir den bis dahin höchsten Stand jemals erreicht", sagt Alexander Böhm, der Pressesprecher der Deutschen Post. Die Post hatte mit diesen hohen Zahlen gerechnet und unter anderem bereits 10.000 Aushilfen eingestellt. Die meisten Zusteller müssen trotzdem noch Überstunden machen. Yvonne Friedrich arbeitet seit drei Jahren bei der Deutschen Post im Landkreis Würzburg und wird als Springerin eingesetzt. Sie sagt: "Wir haben eigentlich im April schon unsere Zahlen von Weihnachten 2019 geknackt. Es geht wirklich drunter und drüber durch Corona."

12.05 Uhr: Jugendliche in Bad Königshofen feiern trotz Kontrolle weiter

Gleich zwei Mal musste die Polizei am Wochenende bei einer Privatfeier in Bad Königshofen eingreifen. Das erste Mal wurden die Beamten Samstagabend gegen 22.40 Uhr gerufen. Ein 23-Jähriger feierte mit vier weiteren Personen im Alter zwischen 17 und 29 Jahren unerlaubt eine Party. Die Beamten lösten die Feier nach einer Belehrung auf. Die Jugendlichen zeigten sich aber uneinsichtig. Sonntag gegen 11.30 Uhr wurden die Beamten zum gleichen Einsatzort gerufen.

Nach Zeugenangaben ist die Party wohl noch bis in die frühen Morgenstunden weitergegangen. Die gleichen Personen seien schon wieder bzw. immer noch im Anwesen, hieß es. Die Beamten sprachen einen Platzverweis aus. Die Eltern der beiden 17-jährigen Gäste wurden informiert und durften ihre Sprösslinge abholen. Auf alle Feiernden kommen nun Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz zu.

11.38 Uhr: Adventliche Briefaktion des Klinikums Main-Spessart

Das Klinikum Main-Spessart will das soziale Miteinander auch unter erschwerten Bedingungen in der Corona-Krise nicht zu kurz kommen lassen. Zum zweiten Mal nach dem Frühjahr hatte das Klinikum im Advent zu einer Briefaktion aufgerufen, mit dem Ziel, älteren Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die schön gestaltete Weihnachtspost trudelt jetzt ein. Schulkinder aus Gräfendorf haben beispielsweise festliche Platzsets für eine Senioreneinrichtung in Gemünden gestaltet. Damit werden die Bewohner zu Weihnachten beim Essen überrascht. Realschüler in Marktheidenfeld hätten "viele tolle" Briefe an das Kreisseniorenzentrum in Marktheidenfeld geschickt, freut sich Landrätin Sabine Sitter, die den Schülern für ihren Eisatz dankt. Die Briefaktion geht nun vor Heilig Abend in den Endspurt. Wer sich noch beteiligen möchte, muss sich sputen.

10.35 Uhr: Weihnachtsaktion für Angehörige von Heimbewohnern in Aschaffenburg

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) organisiert in Aschaffenburg eine Weihnachtsaktion für die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung. Besucher brauchen derzeit ein negatives Corona-Testergebnis und können sich an Heilig Abend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen testen lassen. Sofern die Einrichtungen nicht selbst Testungen für Besucher anbieten, werden an den folgenden Standorten Schnelltests angeboten: im BRK Lehrsaalgebäude, im Sitzungssaal des Rathauses Großostheim, bei der BRK Bereitschaft in Sailauf, im Haus Effata in Goldbach sowie in der Festhalle in Kahl am Main. Die Testzeiten sind laut Landratsamt am 24., 25., und 26.12.2020 jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr. Wer sich im Rahmen der Weihnachtsaktion testen lassen möchte, muss mit einer Bestätigung der entsprechenden Einrichtung vorweisen, dass ein Angehöriger dort untergebracht ist und an Weihnachten ein Besuch der pflegebedürftigen Person geplant ist. Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Zeitfenster zwischen Testung und Besuch sollte aus infektiologischer Sicht möglichst eng sein sollte.

10.30 Uhr: Aktuelle Corona-Fallzahlen für Stadt und Landkreis Würzburg

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit der gestrigen Meldung 12 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen gemeldet. Mit diesen Neuinfektionen steigt die Zahl der seit März 2020 auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 4.173, davon entfallen 2.103 auf die Stadt und 2.070 auf den Landkreis Würzburg.

Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 3.675 Patienten. Derzeit sind 404 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (216 in der Stadt Würzburg, 188 im Landkreis). 94 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben. Aktuell sind 2.509 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 11.999 Personen.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt für die Stadt Würzburg 114,12 und für den Landkreis 60,38. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 81 Neuinfektionen.

8.15 Uhr: Würzburger Kickers kritisieren Vorgehen der Deutschen Fußball-Liga

Fußball-Zweitligist Würzburger Kickers musste zum Spiel gegen Darmstadt 98 trotz großflächiger Quarantäne antreten. Der Vorstandsvorsitzende der Würzburger, Daniel Sauer, sprach daher von Wettbewerbs-Verzerrung. "Wenn man mit 14 gesunden Spielern in ein Spiel gehen muss, dann tut das natürlich weh, weil das den Wettbewerb zu unseren Ungunsten verschiebt", sagte Sauer. Dass verletzte und gesperrte Spieler zum Spielen gezwungen wurden, sei ein formaler Akt, den man auch mit "ein bisschen mehr Augenmaß anders hätte bewerten" können, kritisierte Sauer. Schließlich sei den Kickers aber keine andere Wahl geblieben. "Das war für uns eine bittere Situation, die wir so annehmen mussten. Wir müssen diese Entscheidung akzeptieren und das haben wir", so Sauer

Die vorherige Partie der Kickers gegen den FC St. Pauli war abgesagt worden, nachdem ein Mitglied des Funktionsteams der Würzburger positiv auf das Coronavirus getestet und die Profi-Mannschaft vom Gesundheitsamt Würzburg in Quarantäne geschickt worden war.

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Die Würzburger Kickers kritisieren, dass sie gegen Darmstadt mit einem Mini-Kader spielen mussten.

Montag, 21. Dezember 2020

14.15 Uhr: Corona-Inzidenzzahlen für Unterfranken weitgehend stabil

Laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken stabil geblieben: auf 152,62. Damit liegen die Zahlen im Regierungsbezirk deutlich unter dem bayernweiten Durchschnittswert. Der beträgt 219,84. Unterfranken ist weiter der Regierungsbezirk mit dem niedrigsten Inzidenzwert. Die Gesundheitsämter haben seit Samstag 297 weitere Infektionsfälle sowie 21 weitere Todesfälle gemeldet. Der höchste Wert in der Region wird in der Stadt Aschaffenburg gemeldet mit 277,46. Gleich dahinter rangiert der Landkreis Main-Spessart mit 230,66. Alle anderen Regionen liegen unter der 200er Marke. Im dunkelroten Bereich – Werte zwischen 100 und 200 – befinden sich der Landkreis Aschaffenburg (181,40), der Landkreis Bad Kissingen (154,02), der Landkreis Haßberge (145,76), der Landkreis Kitzingen (173,33), die Stadt Schweinfurt (106,69), der Landkreis Miltenberg (166,22), der Landkreis Schweinfurt (119,54), der Landkreis Rhön-Grabfeld (130,60) sowie die Stadt Würzburg (121,16). Die einzige unterfränkische Region im roten Bereich – Werte zwischen 50 und 100 – ist der Landkreis Würzburg (61,00). Es ist zugleich bayernweit der niedrigste Wert.

Sonntag, 20. Dezember 2020