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Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen meldet für Oberfranken das bayernweit höchste Infektionsgeschehen.

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Corona-Ticker: Oberfranken meldet bayernweit höchste Inzidenz

Der Bezirk verzeichnet bayernweit den größten Anstieg an Corona-Neuinfektionen. Unterdessen spricht die Polizei trotz zahlreicher Ausflügler von keinen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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Von
  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • Ausflügler halten sich an Infektionsschutzgesetz (15.37 Uhr)
  • LGL meldet höchste Corona-Inzidenz für Oberfranken (14.30 Uhr)
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Sonntag, 04.04.21

15.37 Uhr: Ausflügler halten sich an Infektionsschutzgesetz

Trotz des sonnigen Wetters meldet die Polizei für die oberfränkischen Ausflugsregionen bis zum Nachmittag am Ostersonntag keine Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. In der Fränkischen Schweiz seien zwar vor allem rund um die Burg Feuerstein die Wanderparkplätze voll, wie ein Sprecher der Polizei dem BR mitteilt. Die Menschen würden sich jedoch verteilen, auch größere Motorradfahrer-Gruppen seien nicht unterwegs. Ähnlich sieht es im Frankenwald und im Fichtelgebirge aus, wo ebenfalls "reger Ausflugsverkehr herrsche", die Abstands- und Maskenregeln aber auch eingehalten werden.

14.30 Uhr: LGL meldet höchste Corona-Inzidenz für Oberfranken

Mit einem Corona-Inzidenzwert von 180 verzeichnet Oberfranken das höchste Infektionsgeschehen aller bayerischen Regierungsbezirke. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Freistaat bei 133. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand: 04.04.21, 08.00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen hervor. Im Vergleich zu gestern meldet das LGL 297 weitere Corona-Fälle für Oberfranken. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus ist in Oberfranken im Vergleich zum Vortag um eins auf insgesamt 1.440 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

Die meisten neuen Corona-Fälle in ganz Bayern liegen derzeit in der Stadt Hof vor. Das LGL meldet hier einen Inzidenzwert von 471. Die Landkreise Kronach (324) und Hof (308) folgen dahinter. Die Stadt Coburg (95) sowie die Landkreise Forchheim (97), Coburg (89) und Bamberg (75) melden eine 7-Tage-Inzidenz unter 100.

Samstag, 03.04.21

14.30 Uhr: LGL meldet 323 neue Corona-Fälle für Oberfranken

Für Oberfranken sind innerhalb eines Tages 323 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken 176. Dabei handelt es sich aktuell um den zweithöchsten Wert in Bayern, nur die Oberpfalz verzeichnet mit 181 eine höhere Zahl. Im Vergleich zu gestern meldet das LGL außerdem einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus.

Die Stadt Hof (410) und die beiden Landkreise Kronach (343) und Kulmbach (334) verzeichnen zudem sowohl in Oberfranken als auch in Bayern die drei höchsten Inzidenzerte.

12.35 Uhr: Zwei neue Corona-Testzentren für Marktredwitz

In einem Kino in Marktredwitz hat heute ein Corona-Testzentrum eröffnet. An insgesamt sechs Tagen pro Woche stehen den Bürgern aus dem Landkreis Wunsiedel dort kostenlose Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Der Oberbürgermeister von Marktredwitz, Oliver Weigel (CSU), zeigte sich erfreut, ob der "kurzfristigen Einrichtung der beiden dringend benötigten Testzentren". Am kommenden Dienstag soll ein weiteres Testzentrum in einem Marktredwitzer Fitnessstudio eröffnen.

Freitag, 02.04.21

15:05 Uhr: Knapp 400 Corona-Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 396 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden (Stand: 02.04., 8:00 Uhr). Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind in Oberfranken drei weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Regierungsbezirk liegt seit Ausbruch der Pandemie bei 1.438. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 173. Das ist nach der Oberpfalz (201) der höchste Wert in Bayern. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 140. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Kulmbach mit 337. Den niedrigsten Wert weist der Landkreis Bamberg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 83 auf.

11.34 Uhr: Neue Corona-Schnelltestzentren in Pegnitz und Pottenstein

Der Kreisverband Bayreuth des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eröffnet in Pegnitz und Pottenstein Corona-Schnelltestzentren. Das in Pegnitz nimmt seinen Betrieb am Freitag (02.04.21) in der Wiesweiherhalle auf. Kostenlos testen lassen können sich die Bürger freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 09.00 bis 11.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitzubringen ist der Personalausweis. Um den Aufwand der Desinfektion gering zu halten, sollen die Bürger ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen zum Ausfüllen der Formulare. Das Schnelltestzentrum in Pottenstein wird ebenfalls am Freitag (02.04.21) seinen Betrieb aufnehmen. Es befindet sich in der Bergrettungswache und hat freitags von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist auch dort nicht erforderlich.

Donnerstag, 01.04.21

19.36 Uhr: Bayreuth bekommt drittes Impfzentrum

Für Stadt und Landkreis Bayreuth wird es künftig ein drittes Impfzentrum geben – in der Turnhalle am Bayreuther Stadtbad. Am Freitag, den 9. April sollen dort die ersten Impfungen durchgeführt werden, teilte die Stadt in einem Schreiben mit. Geplant sei, auch an den Wochenenden im April zu impfen – freitags von 13.45 bis 20.15 Uhr, samstags ebenfalls von 13.45 bis 20.15 Uhr und sonntags von 11.15 bis 17.45 Uhr. Die Anmeldung im Impfzentrum am Stadtbad läuft genauso wie bei den bisher bestehenden Impfzentren. Es wird darum gebeten, dass sich Impfwillige vorrangig online über www.impfzentren.bayern registrieren. Alternativ besteht die Möglichkeit, über die Impfhotline (0921 782700 – montags bis freitags von 8.00 bis 13.30 Uhr) einen Termin zu vereinbaren.

12.21 Uhr: Flächendeckendes Infektionsgeschehen in Kronach

Das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Kronach spielt sich nach wie vor flächendeckend ab. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Aktuell betroffen seien drei Schulen, an denen Präsenzunterricht stattgefunden hatte, fünf Kindertageseinrichtungen, drei Tagespflegen, eine Asylbewerberunterkunft, ein Seniorenhaus und mehrere Betriebe. Ein großer Teil der Infektionen sei zudem im familiären Bereich festzustellen. Daraus ergebe sich eine sehr hohe Anzahl von Kontaktpersonen. Bei den meisten Infektionsfällen werde im Landkreis mittlerweile eine mutierte Variante des Virus nachgewiesen.

Landrat Klaus Löffler (CSU) appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Kronach aktuell bei 268. Zum bisher bestehenden Test-Angebot im Landkreis Kronach bietet nun auch die Tagespflege Foidl in Kronach Corona-Schnelltests an. Aufgrund der vielfältigen Testmöglichkeiten in Kronach werden ab Ostermontag in der Industriestraße in Kronach keine Schnelltests mehr angeboten. Die PCR-Teststrecke bleibt aber bestehen.

06.17 Uhr: Luisenburg verschiebt Festspielstart auf Juli

Der Start der diesjährigen Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel wird auf den 2. Juli verschoben. Das teilten die Stadt Wunsiedel und die Festspielleitung mit. Durch die Verschiebung soll sichergestellt werden, dass die Spielzeit 2021 auch mit den derzeit noch großen Unwägbarkeiten hinsichtlich der Corona-Pandemie möglichst vollständig durchgeführt werden kann.

Nach bisheriger Planung hätte die Spielzeit 2021 am 11. Juni offiziell eröffnet werden sollen. Traditionell wird auf der Luisenburg bereits vor der offiziellen Eröffnung ein Familienstück aufgeführt, das war für den 18. Mai vorgesehen. Alle Veranstaltungen, zwischen diesen beiden Zeiträumen sind ersatzlos gestrichen.

Die Festspiel-Leitung wolle einen erneuten Ausfall der Spielzeit wie 2020 auf jeden Fall vermeiden und im Zweifel "künstlerischen Widerstand" leisten, so ein Sprecher auf BR-Nachfrage. Auch die künstlerische Leiterin Birgit Simmler gibt sich überzeugt: "Wir wollen und werden spielen. Niemand kann heute sagen, wie die Lage im Juli oder August sein wird. Aber die Kunst wird, anders als im letzten Jahr, in den Startlöchern stehen, um unter einem freien Himmel in frischer Luft Theater zu machen."

Mittwoch, 31.03.2021

18.19 Uhr: Maskenpflicht auch für Kinder auf Spielplätzen in Hof

Aufgrund des hohen Corona-Inzidenzwerts hat die Stadt Hof die Maskenpflicht erweitert. Ab Freitag müssen auf allen öffentlichen Spielplätzen Kinder zwischen sechs und 15 Jahren einen Mund-Nasen-Schutz tragen, teilte die Stadt mit. Maskenpflicht gilt dann auch für die Spaziergänger am Nordufer des Untreusees, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Maskenpflicht und Alkoholverbot gelten von 07.00 bis 21.00 Uhr.

Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei kontrollieren die Beschränkungen. Die Stadt begründet die Maßnahmen mit dem hohen Corona-7-Tage-Inzidenzwert von 347 und den verstärkt auftretenden Menschenansammlungen im Freien aufgrund des schönen Wetters.

16.02 Uhr: Hof weiter mit höchstem Inzidenzwert in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 321 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 43.166 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 347. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Bamberg mit 85. 1.433 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern gab es keinen weiteren Todesfall.

14.12 Uhr: Schnelltestzentrum in Bad Staffelstein eröffnet

Der Kreisverband Lichtenfels des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hat in Bad Staffelstein ein Schnelltestzentrum in Betrieb genommen. Es hat montags, mittwochs und freitags jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr im BRK-Katastrophenschutz-Zentrum geöffnet. Die Tests sind kostenlos. Wer sich testen lassen will, muss Personalausweis oder Reisepass mitbringen. Eine Anmeldung ist erforderlich auf der Homepage des BRK.

13.28 Uhr: Polizei Bamberg erhöht Corona-Kontrollen

Die Polizei in Bamberg kontrolliert aufgrund des sonnigen Wetters verstärkt die Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes. Alleine im Rahmen einer Kontrolle wurden gestern zwölf Anzeigen sowie 15 Platzverweise ausgesprochen, teilte eine Sprecherin der Polizei dem BR auf Nachfrage mit. Wie viele Kontrollgänge gestern durchgeführt worden waren, ist nicht bekannt. Besonders im Innenstadtbereich um die Kettenbrücke setzt die Polizei auch in den kommenden Tagen verstärkt Streifenbeamte und Kollegen der Bereitschaftspolizei zur Kontrolle ein.

In den vergangenen Tagen war es in Bamberg und in anderen fränkischen Städten zu Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen gekommen.

12.44 Uhr: Neue Schnelltestzentren eröffnen im Landkreis Bayreuth

Der Kreisverband Bayreuth des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eröffnet in Pegnitz und Pottenstein Corona-Schnelltestzentren. Das in Pegnitz nimmt seinen Betrieb am Freitag in der Wiesweiherhalle auf. Kostenlos testen lassen können sich die Bürger freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 11 und von 14 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um den Aufwand der Desinfektion gering zu halten, sollen die Bürger ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen zum Ausfüllen der Formulare.

Das Schnelltestzentrum in Pottenstein wird ebenfalls am Freitag seinen Betrieb aufnehmen. Es befindet sich in der Bergrettungswache und hat freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist auch dort nicht erforderlich.

09.20 Uhr: Auch Kulmbach will Modellregion werden

Der Oberbürgermeister von Kulmbach wirbt für eine Durchimpfung in der von Corona stark betroffenen Region. In einem Schreiben an Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schlägt Ingo Lehmann (SPD) die Region Kulmbach als Modellregion vor. Nach einem Jahr im Ausnahmezustand halte es Lehmann für unabdingbar, den Menschen wieder Perspektiven in Aussicht zu stellen. Lehmann bezog sich in dem Schreiben auf die wenige Tage alte Forderung von drei FDP-Politikern.

Darin verlangen die Landtagsabgeordneten, alle Impfwilligen unabhängig von den derzeit gültigen Prioritätsstufen in der bayerischen Grenzregion zu Tschechien durchzuimpfen. Laut den aktuellen Zahlendes Robert-Koch-Instituts (RKI) beträgt die Inzidenz im Landkreis Kulmbach 310. Bayernweit handelt es sich dabei um den dritthöchsten Wert. Die Impfquote bei den Erstimpfungen liegt in Kulmbach nach Angaben der Stadt bei 14 Prozent.

Dienstag, 30.03.2021

15.30 Uhr: Höchste Inzidenz in Hof, niedrigste in Coburg

n Oberfranken sind seit gestern 138 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 42.845 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 321. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Coburg mit 77. 1.433 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das sind acht Todesfälle mehr als gestern.

15.24 Uhr: Schnelltests an Ostern auch im Landkreis Forchheim

Im Landkreis Forchheim können sich die Bürger auch am Osterwochenende testen lassen. Am Karfreitag hat das Schnelltestzentrum in Ebermannstadt von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Am Karsamstag sind Schnelltests von 13.30 bis 17 Uhr im Testzentrum Forchheim in der Ruhalmstraße durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) möglich.

Auch Ostersonntag und Ostermontag ist das Schnelltestzentrum in Ebermannstadt in Betrieb: am Ostersonntag von 9 bis 12 Uhr und am Ostermontag von 15 bis 19 Uhr.

14.32 Uhr: Neue Schnelltestzentren im Landkreis Forchheim

Die Gemeinde Heroldsbach im Landkreis Forchheim eröffnet am Mittwoch ein Schnelltestzentrum in der Hirtenbachhalle. Es ist montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr und am samstags von 10 bis 12 Uhr in Betrieb. Auch die Gemeinde Weilersbach richtet ein Schnelltestzentrum ein. Immer samstags von 15 bis 17 Uhr können sich Bürger testen lassen. Neben Heroldsbach und Weilersbach startet auch die Gemeinde Dormitz ein Schnelltestzentrum. Es wird am Mittwoch im Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen. Es ist montags von 9.30 bis 11.30 Uhr, mittwochs von 17.30 bis 19.30 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr in geöffnet.

14.28 Uhr: Bayreuther Testzentren an Karsamstag offen

In Bayreuth haben die Testzentren auch am Karsamstag geöffnet. Sowohl das Testzentrum in Bayreuth-Aichig, in dem ausschließlich PCR-Tests vorgenommen werden, als auch das Schnelltestzentrum in der Schlossgalerie sind von 8 bis 14 Uhr in Betrieb. Im Testzentrum Bayreuth-Aichig müssen sich die Bürger unter der Telefonnummer 0921/ 25-2525 oder per E-Mail unter testcenter.corona@stadt.bayreuth.de anmelden. Für das Schnelltestzentrum in der Schlossgalerie ist keine Terminvereinbarung notwendig. Getestet werden nur symptomfreie Personen.

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In Hof findet eine ökumenische Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie statt.

12.38 Uhr: Hof trauert um 200 Verstorbene

In Hof findet am Abend eine ökumenische Gedenkfeier statt. Dabei soll nicht nur an die rund 200 Menschen gedacht werden, die in Stadt und Landkreis Hof im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind, sondern auch an alle anderen Verstorbenen , die aufgrund der Pandemie-Vorschriften nur im engsten Kreis bestattet werden konnten. Das teilt der Hofer Dekan Günter Saalfrank mit.

Die Gedenkfeier beginnt um 19 Uhr in der St. Michaeliskirche und wird über Youtube live ins Internet übertragen. An dem ökumenischen Gottesdienst wirkt neben dem evangelischen Dekan Saalfrank und dem katholischen Stadtpfarrer Hans-Jürgen Wiedow auch Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) mit. Sie habe die zentrale Gedenkfeier in der Karwoche angeregt, heißt es in einer Mitteilung des evangelischen Dekans.

12.22 Uhr: Kronach testet und impft über Ostern

Im Landkreis Kronach finden auch während der Kartage und an Ostern Corona-Tests und Impfungen statt. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Dank der Mithilfe von verschiedenen Organisationen, Apotheken und Kommunen sei es gelungen, den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis ein umfassendes und über den gesamten Landkreis Kronach verteiltes Testangebot zu unterbreiten. Menschen ohne Symptome hätten so einmal pro Woche die Möglichkeit, einen kostenfreien Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. Tests seien gerade mit Blick auf den aktuell hohen Inzidenzwert im Landkreis eminent wichtig, damit sich das Infektionsgeschehen vor dem Hintergrund der hoch ansteckenden britischen Variante des Virus nicht noch weiter ausbreite, so Kronachs Landrat Klaus Löffler (CSU). Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts liegt der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Kronach heute bei 241. Auch Impfungen im Kronacher Impfzentrum sollen über die Kar- und Osterfeiertage weiterhin stattfinden.

11.36 Uhr: Kulmbach sagt Altstadtfest und Zinnfigurenbörse ab

Wegen des hohen Inzidenzwertes im Landkreis Kulmbach hat die Stadt zwei der größten Veranstaltungen in diesem Jahr abgesagt. Nicht stattfinden werden einer Mitteilung zufolge die Zinnfigurenbörse und das Altstadtfest, das für Ende Juli geplant war. Weil dafür in diesen Tagen die Vorbereitungen beginnen müssten, eine Durchführung aber nicht sicher sei, habe sich die Stadt zu diesem Schritt entschlossen. In den Vorjahren seien zum Altstadtfest mehr als 20.000 Besucher nach Kulmbach gekommen, heißt es aus dem Rathaus. Eine Durchführung unter strengen Hygieneauflagen widerspreche dem Grundprinzip des Festes. Auch zur Zinnfigurenbörse seien in den Vorjahren rund 100 Aussteller aus 17 Nationen in die Stadt gekommen. Die Zinnfigurenbörse findet normalerweise alle zwei Jahre statt und soll nach Möglichkeit im nächsten Jahr nachgeholt werden. Ob es dann zwei Auflagen nacheinander gibt oder der Turnus geändert wird, soll sich später entscheiden. Der für Mitte Juni geplante Hindernislauf "Spartan Race" wird verschoben und soll am ersten Oktoberwochenende stattfinden, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Bereits vor drei Wochen hatte die Stadt die Kulmbacher Bierwoche abgesagt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Landkreis Kulmbach derzeit einen Inzidenzwert von 313. Das ist der elfthöchste Wert in ganz Deutschland.

07.44 Uhr: Landkreis Coburg bewirbt sich für Corona-Lockerungen

Nach der Stadt bewirbt sich nun auch der Landkreis Coburg als Testregion für Corona-Lockerungen. In einem Brief an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) hat das Landratsamt im Namen eines Netzwerkes aus Vertretern von Behörden und vom Lockdown betroffenen Branchen sein Anliegen unterstrichen. Dass sich aktuell nur Städte für die Pilot-Regionen bewerben dürften, sei dem Landratsamt bekannt. Allerdings handele es sich bei der Region Coburg um einen gemeinsamen Lebensraum von Stadt und Landkreis. Das Coburger Land hätte bereits eine umfangreiche Teststrategie erarbeitet, die weiter ausgebaut werde. Dafür soll mit Apotheken, Hilfsorganisationen und privaten Anbietern künftig zusammengearbeitet werden.

06.21 Uhr: Kaum katholische Präsenzgottesdienste im Kreis Kulmbach

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens im Landkreis Kulmbach finden im April fast keine katholischen Präsenzgottesdienste statt. Das ist das Ergebnis einer Beratung innerhalb des Pfarreienverbunds Kulmbach Stadt und Land. Es habe unterschiedliche Meinungen gegeben, aber am Ende musste entschieden werden, wird der Leitende Pfarrer Hans Roppelt auf der Website des Pfarrbüros zitiert. Bestimmte Gottesdienste sollen dennoch vor Ort gefeiert werden: Zwei Gottesdienste sind am Ostersonntag geplant, einer davon auf dem Außengelände vor der Kirche in Neudrossenfeld. Auch die Erstkommuniongottesdienste sollen alle stattfinden. Dabei sei aber nur die Teilnahme der Erstkommunionkinder und ihrer engsten Familienangehörigen möglich. Weitere Messen können in Form eines Videostreams im Internet angeschaut werden. Eine Auflistung der Videogottesdienste gibt es hier.

Laut den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) verzeichnet der Landkreis Kulmbach eine 7-Tage-Inzidenz von 313. Dabei handelt es sich um den vierthöchsten Wert in Bayern.

Montag, 29.03.2021

19.47 Uhr: Bamberg ordnete nächtliche Ausgangssperre an

Wegen des gestiegenen Corona-Inzidenzwertes gilt ab Mittwoch (0 Uhr) in Bamberg eine nächtliche Ausgangssperre. Von 22 bis 5 Uhr ist dann der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt, teilte die Stadt mit. Geschäfte und Läden bleiben geschlossen, davon ausgenommen sind unter anderem Apotheken, Baumärkte, Friseure und Lebensmittelmärkte. Es sind Treffen mit nur mehr maximal einer Person eines anderen Haushalts erlaubt. Der Corona-7-Tage-Inzidenzwert in Bamberg ist innerhalb von drei Tagen auf über 100 gestiegen. Aktuell beträgt er am Montag 137. Am Sonntag lag er bei 139 und am Samstag bei 114.

14.39 Uhr: Stadt Hof hat mit 325 den höchsten Inzidenzwert

In Oberfranken sind seit gestern 124 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 42.707 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 325. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Coburg mit 78. 1.425 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das ist ein Todesfall mehr als gestern.

13.26 Uhr: Hof sagt coronabedingt weitere Veranstaltungen ab

Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Hof auch für dieses Jahr zahlreiche Veranstaltungen abgesagt, die bis Ende August hätten stattfinden sollen. Betroffen sind unter anderem die Hofer Autoschau, die Innenhof-Konzerte, das Stadt- und das Bürgerfest sowie das Saaleauenfest. Weil ein Ende der Pandemie aufgrund immer neuer Virusmutationen nicht absehbar sei, seien die Absagen unvermeidlich, heißt es zur Begründung aus dem Stadtmarketing in Hof.

13.01 Uhr: Neues Corona-Schnelltestzentrum für Dormitz

Die Gemeinde Dormitz im Landkreis Forchheim eröffnet am kommenden Mittwoch ein Schnelltestzentrum im Feuerwehrgerätehaus. Es ist montags von 09.30 bis 11.30 Uhr, mittwochs von 17.30 bis 19.30 Uhr und freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr in Betrieb. Neben Dormitz gibt es ein Schnelltestzentrum auch in Ebermannstadt. Kostenlose Schnelltests bieten im Landkreis außerdem Apotheken in sieben Gemeinden an. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landratsamts Forchheim.

11.46 Uhr: Hof kooperiert mit Nachbarn aus Sachsen und Thüringen

Sieben der zehn höchsten Corona-Inzidenzwerte in Deutschland liegen in Thüringen, Sachsen oder Bayern. Drei Landräte aus den betroffenen Gebieten haben sich deshalb zusammengeschlossen und gemeinsame Ziele zur Eindämmung der Pandemie formuliert. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es hier.