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In der Stadt Coburg sollen die Anmeldung zu Impfungen bald auch über das Internet möglich sein.

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    Corona-Ticker-Oberfranken: Inzidenzwert liegt über 200

    In Oberfranken sind 398 Neuinfektionen gemeldet worden. Außerdem liegt der 7-Tage-Inzidenzwert derzeit in sechs Landkreisen und zwei Städten über der Marke von 200. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

      • 398 Neuinfektionen, 6 Landkreise und 2 Städte über 200er-Inzidenz (14.28 Uhr)
      • Impftermine sind in Coburg bald auch über das Internet möglich (10.01.2021, 13.10 Uhr)
      • LGL meldet 390 Neuinfektionen und 20 Todesfälle (09.01.2021,14.28 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier
      • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier

      Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

      Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

      Sonntag, 10.01.2021

      14.28 Uhr: 398 Neuinfektionen, 6 Landkreise und 2 Städte über 200er-Inzidenz

      In Oberfranken sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden 398 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben (Stand: 10.01.21, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind 19 weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben, die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit insgesamt bei 786. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 212,51. Nur in Niederbayern liegt der Inzidenzwert derzeit mit 225,77 noch höher. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 159,58. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 26.285 Personen mit dem Coronavirus infiziert, bayernweit sind es 354.903, wovon 289.400 als genesen gelten. In Verbindung mit dem Virus sind bayernweit 7.883 Menschen gestorben.

      Momentan überschreiten in Oberfranken die Landkreise Bayreuth, Coburg, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel sowie die Städte Coburg und Hof einen 7-Tage-Inzidenzwert von 200. Somit droht dort ab Montag (11.01.2021) die sogenannte 15-Kilometer-Regel. Das bedeutet die Einwohner dieser Gebiete dürfen sich nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihre Gemeindegrenze bewegen. Ausnahmen gibt es nur bei triftigen Gründen - touristische Tagesausflüge zählen nicht dazu. Das Einkaufen, der Besuch von Verwandten und Lebenspartnern sowie der Arbeitsweg sind von der 15-Kilometer-Regel nicht betroffen.

      13.10 Uhr: Impftermine in Coburg bald auch via Internet möglich

      In der Stadt Coburg soll es ab Mitte/Ende Januar die Möglichkeit geben, sich Online für eine Impfung anzumelden. Die Anmeldung und weitere Informationen dazu gibt es dann im Internet unter www.coburg.de/impfzentrum.

      Außerdem werden Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Coburg, die älter als 80 Jahre alt sind, ab Montag (11.01.2021) per Post ein Informationsschreiben zur Corona-Schutzimpfung erhalten. Denn obwohl Coburg einen der höchsten Inzidenzwerte im Freistaat habe, erhalte die Stadt viel weniger Impfstoff als man verimpfen könne, erklärte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD). „Das führt zu einem Stau bei den Anmeldungen und Verärgerung bei den Impfwilligen, den ich angesichts der Erwartungen, die seitens Bund und Freistaat geweckt wurden, sehr gut nachvollziehen kann“.

      In dem Schreiben wird um Verständnis gebeten, dass man gemäß der Vorgabe zunächst Impfungen in den stark gefährdeten Alten- und Pflegeheimen, für Klinikpersonal und direkt für Über-80-Jährige anbiete. Das passiere wegen des Mangels an Impfstoff aber nur nach und nach. Auch die Hotline des Impfzentrums, bei der die Impftermine vorab ausgemacht werden müssen, sei oftmals nicht erreichbar, „da viel zu viele Anfragen für viel zu wenig mögliche Impfungen eingehen“. Man versuche gerade, die Hotline entsprechend auszubauen, damit Anrufer nicht ständig in der Warteschleife hängen bleiben.

      Samstag, 09.01.2021

      14.28 Uhr: LGL meldet 390 Neuinfektionen und 20 Todesfälle

      In Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages nachweislich 390 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gemäß den Zahlen (Stand: 09.01.21, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen, beträgt der Inzidenzwert in Oberfranken demnach 186,41. Von allen Regierungsbezirken im Freistaat meldet nur Niederbayern mit 205,36 eine noch höhere Zahl an Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner.

      Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in Oberfranken seit gestern um 20 auf insgesamt 767 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen. Allein neun der jüngsten 20 Fälle beziehen sich auf den Landkreis Kulmbach. Mit 82 neuen Fällen verzeichnet die Kommune zudem den stärksten Anstieg an Neuinfektionen in Oberfranken.

      Das höchste Infektionsgeschehen in Oberfranken verzeichnet weiterhin der Landkreis Wunsiedel. Während der Inzidenzwert dort bei 333,08 liegt, meldet die Stadt Bamberg mit 62,04 den niedrigsten Anstieg an Corona-Neuinfektionen in Oberfranken.

      Freitag, 08.01.2021

      19.38 Uhr: Weniger Anrufer bei der Impf-Hotline in Bayreuth

      Bei der Impf-Hotline im Landratsamt Bayreuth haben 1.225 Personen angerufen. Ab Mittag konnten alle Anrufer ohne Wartezeit zu den Mitarbeitern durchgestellt werden, teilte das Landratsamt mit. Für 1.100 Bürger, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen, wurde ein Termin vereinbart.

      Gestern hatten mehr als 9.000 Bürger im Landratsamt Bayreuth angerufen. Streckenweise kam es zu technischen Problemen und langen Wartezeiten in der Hotline. Dennoch konnten 730 Impftermine vereinbart werden. 50 Impfwillige wurden auf die Warteliste gesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter der Hotline wurde von sieben auf 20 Beschäftigte aufgestockt.

      17.32 Uhr: Meldebogen statt Hotline: Coburg schreibt Senioren an

      Im Landkreis Coburg müssen sich Impfwillige, die 80 Jahre und älter sind, nicht mehr persönlich um einen Impftermin kümmern. Sie bekommen ab nächster Woche einen Meldebogen zugeschickt, teilte das Landratsamt mit. Auf dem Meldebogen sollen die Senioren ihren Wohnort angeben. Die Behörden erfahren somit, wie viele Personen aus welcher Kommune geimpft werden wollen. Für die Senioren sollen dann Sammeltransporte zum Impfzentrum organisiert werden. Auch könnten mobile Impfteams die Gemeinde oder Stadt ansteuern, in der die Senioren leben.

      Die Senioren aus dem Landkreis können den ausgefüllten Meldebogen in ihrer jeweiligen gemeinde oder Stadt abgeben oder ihn an das Impfzentrum in Coburg per E-Mail senden. Auch kann der Meldebogen online auf der Hompage des Landratsamtes ausgefüllt werden.

      Das Landratsamt gibt zu bedenken, dass die Terminvergabe von den vorhandenen Impfdosen abhängt. Nur wenn genügend Impfstoff geliefert werde, könne geimpft werden. Bisher hatte das Landratsamt Coburg Impftermine ausschließlich über eine Telefonhotline vereinbart. War kein Impfstoff mehr vorhanden, wurde das den Anrufern per Bandansage mitgeteilt.

      16.13 Uhr: Immer mehr Covid-Patienten im Klinikum Fichtelgebirge

      Das Klinikum Fichtelgebirge muss immer mehr Covid-Patienten behandeln und rechnet angesichts der bayernweit höchsten Corona-Inzidenz im Landkreis Wunsiedel mit weiter steigenden Zahlen. Inzwischen werden laut einer Mitteilung des Klinikums 71 Patientinnen und Patienten mit Covid-Erkrankungen stationär behandelt. Davon müssen aktuell acht auf den Intensivstationen versorgt werden, zwei Patienten werden beatmet. Das sind mehr als beim Höchststand der ersten Welle. Das Klinikum appelliert daher "eindringlich" an die Bevölkerung, "sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten und Kontakte zu meiden".

      Am vergangenen Dienstag hatten die Corona-Impfungen bei Klinik-Mitarbeitern begonnen, 92 von ihnen sind inzwischen geimpft.

      14.15 Uhr: Wunsiedel bleibt Hotspot in Bayern

      In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 321 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 25.497 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat in Oberfranken und Bayern der Landkreis Wunsiedel mit 341,34. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 56,87.

      747 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 15 Todesfälle dazu.

      13.33 Uhr: Corona-Fälle in Kronacher Seniorenheim

      Im Seniorenhaus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Kronach gibt es unter den Bewohnern 32 Corona-Fälle, sagte Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes dem BR. 20 davon seien über PCR-Tests bestätigt worden, zwölf Fälle seien nach Schnelltests festgestellt worden. Auch acht Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Am kommenden Montag soll in der Einrichtung ein Reihentest stattfinden. Impfungen hätten in dieser Einrichtung noch nicht stattgefunden, da ein Corona-Fall vor dem vorgesehenen Impftermin am 30. Dezember bekannt geworden ist. Die Impfungen in Kronach seien deshalb nach Rücksprache verschoben worden, so Beierwaltes.

      12.21 Uhr: Bamberg unterstützt Unternehmen auch in Corona-Zeiten

      Um Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besser unterstützen zu können, startet die Stadt Bamberg eine Befragung von Betrieben und Firmen. Dazu versendet die Wirtschaftsförderung der Stadt E-Mails an 1.800 Unternehmen, teilte die städtischen Pressestelle mit. Die Unternehmen werden gebeten, an der Online-Umfrage teilzunehmen und bis 22. Januar mitzuteilen, welche Hilfen und Fördermaßnahmen sie von der Stadt in Corona-Zeiten erwarten. Die jährliche Befragung der Firmen und Betriebe führt die Stadt Bamberg zum sechsten Mal durch.

      09.51 Uhr: Bayreuther Corona-Impf-Hotline rüstet personell nach

      Der Landkreis Bayreuth verstärkt ab heute sein Personal bei der Hotline für Impftermine gegen das Coronavirus. Anstelle von bisher sieben Mitarbeitern sollen künftig 17 Beschäftigte die Anrufe entgegennehmen, teilte eine Sprecherin des Landratsamtes dem BR mit. Gestern hatte das Landratsamt mitgeteilt, dass es bei der Impf-Hotline aufgrund der vielen Anrufe zeitweise zu technischen Problemen der Telefonanlage gekommen sei. Der Grund dafür seien auch Anrufer, die sich beispielsweise über den Impf-Ablauf informieren wollten. Die Kapazitäten der ausschließlich für Impftermine eingerichteten Hotline seien dadurch "gesprengt" worden, teilte die Sprecherin weiter mit. Die Behörde verweist deshalb darauf, dass sich derzeit ausschließlich Personen ab einem Alter von 80 Jahren einen Termin geben lassen können.

      Wegen des Ansturms seien alleine gestern 730 Impftermine vereinbart worden, weitere 50 Impfwillige würden sich auf einer Warteliste befinden. Diese werden zurückgerufen, sobald wieder Impfstoff für Stadt und Landkreis Bayreuth zu Verfügung stehe.

      Donnerstag, 07.01.2021

      16.03 Uhr: Wunsiedel meldet höchste, Bamberg niedrigste Zahlen

      In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 408 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 07.01.21, 08.00 Uhr). Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 25.176 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat in Oberfranken und Bayern der Landkreis Wunsiedel mit 335,83. Auch die Stadt Hof ist mit einem Inzidenzwert von 292,42 ein Hotspot. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 47,82.

      732 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 33 Todesfälle dazu.

      14.43 Uhr: Bambergs CSU-Landrat reagiert auf Huml-Versetzung

      Die Versetzung für die abgelöste Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ist kein Rückschritt. Zu diesem Schluss kommt der Landrat des Landkreises Bamberg Johann Kalb (CSU). Der Aufgabenbereich für die gebürtige Bambergerin Huml sei als künftige Bayerische Europaministerin größer als zuvor, erklärte Kalb gegenüber dem BR, wo er von einer "plötzlichen" Entscheidung sprach. Anzeichen dafür, dass Huml gestern (06.01.21) ihren Posten als Gesundheitsministerin räumen musste, habe es für Kalb keine gegeben.

      Ob das Corona-Test-Debakel im Sommer mit Humls Versetzung zu tun gehabt hätte, wollte Kalb nicht kommentieren. Die Entscheidung von Ministerpräsident Söder wolle er nicht bewerten. Kalb betonte stattdessen, dass er mit Huml stets "hervorragend zusammengearbeitet habe". Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie sei unter anderem die Bereitstellung der Impfdosen für die Region Bamberg unproblematisch verlaufen, so Kalb.

      10.14 Uhr: Hof startet Terminvergabe für Corona-Impfungen

      In Hof ist ab heute die Anmelde-Hotline und die Internetseite für Impfungen in Stadt und Landkreis Hof freigeschaltet. Allerdings sind momentan nur die über 80-Jährigen impfberechtigt. Das sind in der Region 12.485 Menschen. Sie können voraussichtlich ab Ende Januar im Impfzentrum geimpft werden. Die einzelnen Termine dafür werden allerdings erst festgelegt, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, teilte das Landratsamt Hof mit. Zuvor will das Gesundheitsamt die Impfbereitschaft erfassen. Die können die Senioren ab sofort mitteilen.

      Dazu gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: Entweder telefonisch (täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr), über eine Internetseite oder per Post. Dazu bekommen alle 12.485 Personen, die 80 Jahre und älter sind, in den nächsten Tagen einen persönlichen Brief mit allen Infos rund um die Impfung. Danach meldet sich das Impfzentrum telefonisch bei den Senioren und vergibt die Termine für die erste und zweite Impfung, heißt es in einer Pressemitteilung des Hofer Landratsamts.

      08.26 Uhr: Wunsiedel meldet bayernweit höchste Corona-Inzidenz

      Der Landkreis Wunsiedel weist jetzt die bayerweit höchste Corona-Inzidenz auf. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gab es in den letzten sieben Tagen hier mehr als 291 Fälle pro 100.000 Einwohner. Damit sind die Zahlen zwar in den vergangenen Tagen gesunken, aber weniger stark als anderswo in Bayern. In dieser Woche wurden Ausbrüche in mehreren Altenheimen im Landkreis bekannt. Der Landkreis hat ein Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime verhängt.

      Für die Stadt Hof errechnet das RKI aktuell einen Inzidenzwert von 264,0. Das ist der bayernweit zweithöchste Wert, danach folgt der Landkreis Berchtesgadener Land mit 256,8.

      06.29 Uhr: Söder versetzt Gesundheitsministerin Huml

      Melanie Huml (CSU) muss ihren Posten als bayerische Gesundheitsministerin räumen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Video-Schalte des bayerischen Kabinetts Humls Wechsel in die Staatskanzlei an. Nun soll die in Bamberg geborene Huml Europaministerin werden. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es hier.

      Mittwoch, 06.01.2021

      18.00 Uhr: LGL meldet 413 neue Infektionen in Oberfranken

      In Oberfranken haben sich weitere 413 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Insgesamt zählt das Landesamt damit für den Regierungsbezirk 24.768 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus ist um 33 gestiegen. Insgesamt sind damit in Oberfranken an oder mit einer Infektion 699 Personen verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Bezirk bei 221. Das ist der zweithöchste Wert in Bayern. Der Inzidenzwert im gesamten Freistaat liegt bei 157. Von der ab Montag geltenden Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer wären derzeit folgende oberfränkische Kommunen betroffen, deren Inzidenzwert über 200 liegt: Stadt und Landkreis Bayreuth, Stadt und Landkreis Coburg, Stadt und Landkreis Hof, sowie die Landkreise Kronach, Kulmbach und Wunsiedel. Letzterer weist mit einem Wert von 369 die derzeit höchste Inzidenz in Oberfranken auf.

      Dienstag, 05.01.2021

      17.28 Uhr: Abstand halten in Grenzregion Rennsteig

      Einen Tag vor dem Feiertag Heilig Dreikönig haben Kommunalpolitiker aus der oberfränkisch-thüringischen Grenzregion die Bevölkerung aufgefordert, auch im Freien Abstand zueinander zu halten. Wegen der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus sollten Kontakte zu anderen "wo immer möglich auf das absolut notwendige Minimum" reduziert werden, heißt es in dem gemeinsamen Appell von Landräten und Bürgermeistern aus der Rennsteig-Region.

      Die Region Coburg und der Nachbarlandkreis Hildburghausen in Thüringen gelten als Corona-Hotspots. In der Stadt Coburg ist der 7-Tage-Inzidenzwert auf 391,99 gesunken. Coburg ist damit aber nach wie vor Spitzenreiter bei den Corona-Inzidenzwerten in Oberfranken und Bayern.

      14.55 Uhr: Inzidenzwert in Coburg sinkt auf unter 400

      In Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages nachweislich 273 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gemäß den Zahlen (Stand: 05.01.21, 08.00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen beträgt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberfranken 225,46. In ganz Bayern verzeichnet nur Niederbayern mit 247,72 einen noch höheren Wert. Seit gestern ist die Anzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus in Oberfranken um 42 auf insgesamt 666 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

      Unterdessen hat der Inzidenzwert in Coburg die Marke von 400 unterschritten. Mit 391,99 ist die Stadt aber nach wie vor der Hotspot in Bayern. Das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken verzeichnet die Stadt Bamberg mit mehr als 59 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

      06.21 Uhr: Impfstart in Hof verzögert sich

      Das Corona-Impfzentrum für Stadt und Landkreis Hof wird voraussichtlich erst Ende Januar in Betrieb gehen. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff können momentan nur die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Klinik-Mitarbeiter gegen das Covid-19 geimpft werden, sagt Landrat Oliver Bär (CSU) auf BR-Anfrage. Erst Ende Januar können dann voraussichtlich Menschen, die über 80 Jahre alt sind aber nicht in einem Heim leben, geimpft werden. Nächste Woche bekommen diese Menschen zunächst Post vom Gesundheitsamt. Sie können dann telefonisch, per Brief oder Mail ihre Impfbereitschaft dem Gesundheitsamt zurückmelden. Die verfügbaren Impfdosen sollen im Landkreis Hof zunächst ausschließlich für Heimbewohner verwendet werden. In den vergangenen Wochen waren dort vermehrt Personen an Covid-19 erkrankt. Die Bewohner von zwölf der insgesamt 25 Altenheime in der Region seien bereits geimpft, heißt es. Außerdem hätten Mitarbeiter von Krankenhäusern und Rotem Kreuz Impfungen erhalten. Auch in anderen Regionen Oberfrankens mussten Impf-Termine wegen Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff verschoben werden.

      Montag, 04.01.2021

      14.51 Uhr: Coburg bleibt Hotspot, Bamberg meldet niedrigsten Wert

      In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 127 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 24.082 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat die Stadt Coburg mit 435,8. Der Hotspot Coburg ist damit der Spitzenreiter bei den Corona-Inzidenzwerten in ganz Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert im Freistaat hat die Stadt Bamberg mit 55,6.

      594 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 13 Todesfälle dazu.

      14.44 Uhr: FFP2-Masken für Coburger Busfahrgäste

      Damit sie im Corona-Hotspot Coburg sicher mit den Stadtbussen unterwegs sind, bekommen seit heute Inhaber von Dauerfahrkarten FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. Am ersten Tag der Aktion seien bereits 60 Gratis-Masken an die Fahrgäste verteilt worden, teilte der Betreiber der Stadtbusse mit. Die Aktion läuft am 22. Januar aus. Bis dahin sollen 2.000 FFP2-Masken ausgegeben werden.

      Verteilt werden die Gratis-Masken vom Info-Center am Theaterplatz. Zu den Dauerfahrkarten-Inhabern zählen auch Besitzer von Monatskarten, Halbjahrestickets und Schüler- und Auszubildende-Tickets.

      13.08 Uhr: Bamberger Kultur-Szene sammelt weiter Spenden

      Durch den Bamberger Benefizlauf "#extrameilefuerkunst" an Silvester konnten mehrere tausend Euro für Kulturschaffende gesammelt werden. Und auch Spenden von Privatpersonen, die jetzt noch die Kulturszene unterstützen wollen, können inzwischen angenommen werden. Das hat die Stadt Bamberg bekanntgegeben. Der Benefizlauf wurde vom Stadtverband für Sport Bamberg organisiert. Dieser konnte aufgrund einer Satzung weitere Spenden von Privatpersonen nach dem Lauf nicht mehr annehmen. Der Verband hat inzwischen mit der Stadt Kontakt aufgenommen. "Alle, die im Nachgang noch spenden wollen, können das über das Spendenkonto 'Köpfe für Kultur' tun", so Ulrike Siebenhaar, Kulturreferentin der Stadt Bamberg.

      Mit dem Spendenprojekt "Köpfe für Kultur" werden seit vergangenen Jahr Künstlerinnen und Künstlerin in der Corona-Krise unterstützt. Die Kulturszene wurde aufgrund der Pandemie und Kürzungen von Fördermitteln durch die Stadt Bamberg stark getroffen. In einem Offenen Brief an die Stadt hatten sich Künstler und Kulturschaffende im vergangenen Oktober vergeblich gegen die geplanten Kürzungen des Kulturetats gewehrt.

      11.42 Uhr: Lage im Coburger Krematorium nach wie vor angespannt

      Die Lage im Krematorium der Stadt Coburg ist weiter angespannt. Wie der Sprecher der Stadt dem BR auf Nachfrage mitteilt, sei das Krematorium derzeit mit durchschnittlich 20 Einäscherungen pro Tag voll ausgelastet. Vor allem die erhöhten Todeszahlen im Zuge der Corona-Pandemie seien dafür verantwortlich. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Coburg derzeit bei 436. Das ist der höchste Wert in Bayern und der fünfthöchste in ganz Deutschland. Weil über die Feiertage zwar Menschen gestorben seien, die Mitarbeiter des Krematoriums aber nicht gearbeitet hätten, komme es derzeit zu längeren Wartezeiten als üblich. Das Krematorium der Stadt Coburg ist für insgesamt sechs Landkreise in Bayern und Thüringen zuständig. Der Einzugsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Coburg, Hildburghausen, Sonneberg, Lichtenfels, Bamberg und Hassberge.

      11.23 Uhr: Wunsiedel startet Vergabe der Corona-Impftermine

      Im Landkreis Wunsiedel ist ab heute die Telefonleitung freigeschaltet, unter der Corona-Impftermine vereinbart werden können. Zunächst sollen sich nur Menschen anmelden, die älter als 80 Jahre sind, heißt es in einem Schreiben des Landratsamtes. Der für morgen geplante Impfstart im Impfzentrum kann allerdings nicht stattfinden. Das Personal stehe bereit, momentan fehle es nur noch an verfügbarem Impfstoff, teilte die Sprecherin des Landratsamtes dem BR mit. Wann mit der Lieferung der Dosen zu rechnen ist, sei jedoch ungewiss.

      Die Anmelde-Hotline für älter als 80 Jahre alte Bürger aus dem Landkreis Wunsiedel ist täglich zwischen 10.00 und 14.00 Uhr erreichbar. Alternativ kann man sich auch per Mail auf eine Warteliste setzen lassen.