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In Coburg besteht seit Samstag die Möglichkeit, einen Corona-Schnelltest in einem Testmobil auf dem Marktplatz zu machen.

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Corona-Ticker Oberfranken: Inzidenzwert steigt nur leicht

Der Inzidenzwert in Oberfranken ist seit gestern nur leicht angestiegen. Unterdessen besteht in Coburg die Möglichkeit, einen Corona-Schnelltest in einem Testmobil auf dem Marktplatz zu machen. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • LGL: Inzidenzwert steigt in Oberfranken nur leicht an (14.26 Uhr)
  • Reges Interesse an Corona-Testbus in Coburg (12.40 Uhr)
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Sonntag, 25.04.2021

14.26 Uhr: Inzidenzwert steigt in Oberfranken nur leicht an

Innerhalb eines Tages sind in Oberfranken weitere 292 Corona-Fälle gemeldet worden, damit ist die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie im Regierungsbezirk auf 50.789 gestiegen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken 189 (Stand: 25.04.21, 08.00 Uhr). Der bayernweite Durchschnitt liegt weiter bei 178. Die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona ist in Oberfranken seit gestern um einen auf 1.539 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet weiterhin die Stadt Hof mit 316, gefolgt vom Landkreis Kronach mit 310. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Forchheim mit 114.

12.40 Uhr: Reges Interesse an Corona-Testbus in Coburg

In der Stadt Coburg besteht seit Samstagvormittag die Möglichkeit eines Corona-Schnelltests im Testmobil des BRK. Wie die Stadt mitteilte, sei der Andrang in den Öffnungsstunden des Testbusses rege gewesen, obwohl wegen der Bundes-Notbremse derzeit sowieso nur "click&collect" in Coburg möglich sei. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) rief dazu auf, dass sich möglichst viele Menschen im Testbus und in den Testzentren testen lassen, um Infektionen möglichst frühzeitig zu erkennen und einzudämmen. Der Testbus steht künftig immer montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr auf dem Markt. Das Testzentrum des BRK in der Sally-Ehrlich-Straße ist von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist sowohl im Bus als auch im Testzentrum des BRK nicht notwendig. Im Testzentrum an der HUK-Arena werden Schnelltests von Montag bis Freitag zwischen 7 und 8 Uhr angeboten. Hier ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Zudem können sich Bürgerinnen und Bürger derzeit auch in verschiedenen Apotheken testen lassen. Weitere Testmöglichkeiten sollen folgen.

Samstag, 24.04.2021

14.23 Uhr: Alle Städte und Landkreise Oberfrankens liegen über Inzidenzwert 100

Innerhalb eines Tages sind in Oberfranken weitere 264 Corona-Fälle gemeldet worden, damit ist die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 50.497 gestiegen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz im Regierungsbezirk 187 (Stand: 24.04.21, 8 Uhr). Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 178. Die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona ist in Oberfranken seit gestern um vier auf 1.538 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet derzeit die Stadt Hof mit 330, gefolgt vom Landkreis Kronach mit 307. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Forchheim mit 112

Freitag, 23.04.2021

15.03 Uhr: Hof verlängert nächtliche Ausgangssperre ab 20.30 Uhr

Die Stadt Hof verlängert ihre aktuell gültige Allgemeinverfügung bis mindestens Ende kommender Woche. Demnach gilt die nächtliche Ausgangssperre ab 20.30 Uhr bis einschließlich Samstag, 1. Mai, heißt es aus dem Rathaus. Vorerst sind auch keine Präsenzgottesdienste erlaubt. In allen Hofer Schulen findet zudem weiterhin nur Distanzunterricht statt. Schüler dürfen nur bei besonderen Prüfungen in die Schule kommen.

Die aktuell gültige Allgemeinverfügung in der Stadt Hof war am 10. April in Kraft getreten, nachdem die Stadt tagelang den höchsten Corona-Inzidenzwert in Bayern verzeichnete. Aktuell liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Hof laut Robert-Koch-Institut bei 275. "Die Lage scheint sich etwas zu stabilisieren. Bleibt dies der Fall, bereiten wir in der nächsten Woche eine Anpassung an die neuen Vorgaben des Bundes vor und streben auch einheitliche Regelungen mit dem Landkreis Hof an", so Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD).

14.34 Uhr: Kronach hat weiterhin höchsten Inzidenzwert in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 488 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (Stand: 23.04.21, 08.00 Uhr). Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 50.233 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet nach wie vor der Landkreis Kronach mit 346,1. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Forchheim mit 110,2 Seit gestern gab es sechs weitere Todesfälle. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1.534 Personen in Oberfranken gestorben.

11.55 Uhr: Corona-Infektionen in sechs Bamberger Kitas

In der vergangenen Woche haben sich in sechs Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Bamberg insgesamt neun Personen mit dem Coronavirus infiziert. Als Folge müssen sich knapp 80 Kontaktpersonen in Quarantäne begeben, teilt das Landratsamt Bamberg mit. Die Infektionen in Kitas häuften sich, obwohl in den Bamberger Einrichtungen derzeit ausschließlich Notbetreuung angeboten werde, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bamberg liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand 23.04.2021, 03.09 Uhr) aktuell bei 140,9, im Landkreis bei 151,5.

11.26 Uhr: Kronach leuchtet – nicht heute, aber in 364 Tagen

Am heutigen 23. April sollte ursprünglich das Festival "Kronach leuchtet" in der Stadt eröffnet werden, coronabedingt wurde dieses aber abgesagt. Ein "Licht-Blick" für Festival-Team und die Stadt: In genau 364 Tagen soll die 15. Ausgabe stattfinden, teilen die Organisatoren mit. Diese wollen sich laut Mitteilung nicht lange mit dem "Was wäre wenn" beschäftigen, sondern schauen freudig in die Zukunft. Die Planung für das Festival im kommenden Jahr 2022 habe bereits begonnen.

Laut Mitteilung seien die Organisatoren auch schon in Verhandlungen für "neue Blickfänge mit Wow-Effekt". Gleichzeitig wollen sie aber auch weiterhin – neben "Kunstobjekten auf Weltniveau" – Werke aus lokalen Mitmachprojekten zeigen. So würden Schulklassen, Vereine und Privatleute monatelang auf das Lichtfestival hinarbeiten. Bei dem Festival werden in der ganzen Stadt Lichtinstallationen und Kunstwerke gezeigt. "Kronach leuchtet" soll vom 22. April bis 1. Mai 2022 stattfinden.

Donnerstag, 22.04.2021

16.19 Uhr: Hof startet nächste Woche mit Impfungen in Firmen

In Stadt und Landkreis Hof werden ab kommenden Dienstag (27.04.21) gezielt Mitarbeitende von Firmen geimpft. Das teilt das Hofer Landratsamt mit. Möglich sei dies, weil die Region vom Freistaat Bayern im Rahmen eines weiteren Sonderkontingents zusätzlichen Impfstoff gegen Corona erhält. Außerdem sind Ärzte von der Bundeswehr im Einsatz. Zunächst sollen durch mobile Impfteams 2.000 Impfdosen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 20 größten Unternehmen in Stadt und Landkreis Hof verimpft werden. Pro Unternehmen stünden jeweils 100 Impfdosen zur Verfügung – voraussichtlich von Biontech und Moderna. Über die Auswahl der Impfberechtigten könnten die Firmen selbst entscheiden, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamts. Durchgeführt werden die Betriebs-Impfungen ab kommenden Dienstag direkt in den Unternehmen durch mobile Impfteams mit Bundeswehr-Ärzten. Die Bundeswehr ist seit kurzem zur Verstärkung im Kampf gegen Corona in der Region Hof im Einsatz.

15.16 Uhr: Landkreis Kronach meldet bundesweit zweithöchsten Wert

In Oberfranken sind seit gestern 351 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (Stand: 22.04.21, 08.00 Uhr). Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 49.745 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet nach wie vor der Landkreis Kronach mit 355,1. Es ist der höchste Wert in Bayern und laut Robert-Koch-Institut (RKI) der zweithöchste in Deutschland. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 96,9. Seit gestern gab es neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind 1.528 Personen in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

10.35 Uhr: Landkreis Forchheim verschärft Corona-Beschränkungen

Weil die 7-Tage-Inzidenz zum dritten Tag in Folge über der kritischen 100er-Marke liegt, verschärft der Landkreis Forchheim die Corona-Beschränkungen. Laut einer Mitteilung des Landratsamts treten die Einschränkungen und Regelungen für Regionen mit einer Inzidenz zwischen 100 und 200 ab dem kommenden Samstag in Kraft. Das bedeutet, dass ab dann wieder eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr gilt. Außerdem dürfen sich nunmehr Mitglieder eines Haushalts nur mit einer weiteren Person treffen. Weitere Informationen zu den Regelungen im Landkreis Forchheim sind auf der Website des Landratsamts einsehbar.

10.04 Uhr: Bayreuth errichtet neue Corona-Teststation

Die Stadt Bayreuth baut ihre Testkapazitäten aus und errichtet eine neue Corona-Teststation auf dem Volksfestplatz. Ab dem kommenden Samstag soll die Station den Betrieb aufnehmen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Stadt will damit den verstärkten Zulauf in Testzentren gerecht werden und etwaige Öffnungsstrategien ermöglichen. Die Testungen sollen kostenlos sein. Eine vorherige Anmeldung sei nicht nötig, heißt es weiter. Auch sei es den Menschen freigestellt, ob sie einen Nasen- oder Rachenabstrich durchführen lassen möchten.

Pro Stunde sind laut Stadt 100 Tests möglich. Sie weist aber darauf hin, dass sich an der Station nur symptomfreie Personen testen lassen dürfen. Geöffnet ist die Teststelle montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr. Eine Übersicht über alle städtischen Corona-Testangebote in Bayreuth sind hier aufgelistet.

07.43 Uhr: Inzidenz in Bamberg sinkt deutlich

Die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Bamberg ist im Vergleich zu gestern (21.04.) deutlich gesunken: Der Wert beträgt aktuell 96,9, am Vortag lag die Inzidenz noch bei 120,2. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor (Stand: 22.04.2021, 03.09 Uhr). Bamberg ist damit die einzige Kommune in Oberfranken, die unter der entscheidenden Marke von 100 liegt. Lockerungen für den Einzelhandel oder die Kontaktbeschränkungen sind damit aber noch nicht möglich. Dazu muss der Wert mehrere Tage kontinuierlich unter 100 liegen. Die höchste Inzidenz in Oberfranken – und auch in Bayern – hat mit 355,1 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen weiterhin der Landkreis Kronach.

Mittwoch, 21.04.2021

16.00 Uhr: Höchster Inzidenzwert Bayerns in Kronach

In Oberfranken sind seit gestern 424 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 49.394 gestiegen.

Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet nach wie vor der Landkreis Kronach mit 388. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Wunsiedel mit 105.

1.519 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern gab es fünf weitere Todesfälle.

07.17 Uhr: Weitere Infizierte beim HSC 2000 Coburg

Beim Handball-Bundesligisten HSC 2000 Coburg sind drei weitere Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Am Samstag war im Vorfeld des Heimspiels gegen Lemgo ein erster Spieler positiv getestet worden. Die Mannschaft befindet sich seit Sonntag bis auf Weiteres in häuslicher Quarantäne. Zwei der erkrankten Spieler zeigten grippeähnliche Symptome, heißt es in der Mitteilung. Wegen der Coronafälle war das Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Lemgo abgesagt worden, auch das Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei den Füchsen Berlin ist verschoben worden.

Dienstag, 20.04.2021

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Das Ensemble der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel hat mit den Proben für das Musical "Pinocchio" begonnen. Es sei zwar noch nicht klar, ob im Sommer gespielt werden dürfe, trotzdem wolle man vorbereitet sein, sagte die Festspielleitung.

18.21 Uhr: Britische Mutante sorgt für hohen Inzidenzwert in Kronach

Mit Besorgnis und mit einem Appell an die Bevölkerung hat der Landrat des Landkreises Kronach, Klaus Löffler (CSU), auf den hohen Corona-Inzidenzwert in seinem Landkreis reagiert, der mit 359,6 der höchste in Bayern ist. "Dass wir momentan so hohe Zahlen haben, liegt nicht zuletzt an der britischen Mutation des Corona-Virus", betont der Landrat in einer Mitteilung. Rund 90 Prozent der Fälle gingen auf diese Virus-Mutation zurück. Die meisten Ansteckungen erfolgten im familiären Umfeld. Außerdem bittet der Landrat die Bevölkerung um die Reduzierung von Kontakten auf ein Minimum.

Mit derzeit Schnelltest-Angeboten an 17 Standorten versucht der Landkreis, die Pandemie in Griff zu bekommen. Bei der Erstimpfung mit einer Quote von 30 Prozent nehme der Landkreis Kronach eine Spitzenposition ein, heißt es in der Mitteilung weiter.

14.31 Uhr: Weiter höchste Inzidenz in Kronach

In Oberfranken sind seit gestern 79 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 48.970 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet demnach weiter der Landkreis Kronach mit 360. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Forchheim mit 105.

1.514 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern gab es 13 weitere Todesfälle.

14.06 Uhr: Probenstart auf der Luisenburg

Das Ensemble der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel hat heute unter strengen Infektionsschutzmaßnahmen den Probenbetrieb für die anstehende Spielzeit aufgenommen. Alle Beteiligten müssen sich dreimal pro Woche testen lassen und unterliegen einer durchgehenden Maskenpflicht. Pandemiebedingt ist noch immer unsicher, ob und in welcher Form die Stücke aufgeführt werden können. "Solange ein Spielen nicht als unmöglich beurteilt wird, bereiten wir uns vor", so Birgit Simmler, die künstlerische Leiterin der Luisenburg-Festspiele. Simmler schärfte ihrem Ensemble zum Auftakt die strikte Einhaltung aller Regeln zur Vermeidung von Covid-19-Infektionen ein: "Wir müssen sehr vorsichtig sein, in unserer Freude nicht zu nahe zusammenzurücken. Wir haben in dieser Situation eine besondere Verantwortung und wissen auch, dass wir genau beobachtet werden." Geprobt wird zunächst für das Familienmusical "Pinocchio". Der Start der Luisenburg-Festspiele 2021 und damit der Aufführungen war kürzlich auf den 1. Juli verschoben worden.

07.54 Uhr: Als letzte Kommune in Oberfranken: Landkreis Forchheim überschreitet 100er-Inzidenz

Der Landkreis Forchheim hat die 100er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Nach Angabe des Robert-Koch-Instituts (RKI) beträgt der Wert nun 105,0 (Stand: 20.04.2021, 03.10 Uhr). Tagelang war der Landkreis die einzige Kommune in Oberfranken, die noch unterhalb der wichtigen Marke lag und hatte nach dem Landkreis Tirschenreuth die zweitniedrigste Inzidenz in Bayern. Lockerungen zum Beispiel für den Einzelhandel sind somit nicht mehr möglich. Der Landkreis Forchheim war erst seit vergangenem Freitag unter der 100er-Marke. Damit gelten weiterhin die Regelungen für eine Inzidenz zwischen 100 und 200.

07.24 Uhr: Aktion #neibeudln startet in Coburg

Die Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Coburg verteilen ab heute 250 Bauchtaschen, die unter anderem mit FFP2-Masken, Desinfektionsmittel und Infomaterial gefüllt sind. Erhältlich sind die Taschen in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, teilte das Jugend- und Kulturzentrum Domino mit. Mit der Aktion #neibeudln wollen die Veranstalter trotz Corona Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen halten. Die Aktion geht in die zweite Runde. Bereits im Februar hatten die Kinder- und Jugendeinrichtungen unter #neibeudln Turnbeutel verteilt. Wegen Corona sind die meisten Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit geschlossen.

05.26 Uhr: Corona-Fall beim Handballbundesligisten HSC 2000 Coburg bestätigt

Beim Handball-Bundesligisten HSC 2000 Coburg hat sich ein Corona-Fall in der Mannschaft bestätigt. Das hat der Verein mitgeteilt. Vor dem Bundesligaspiel am vergangenen Samstag hatte es bei routinemäßigen Tests einen positiven Befund bei einem Coburger Spieler gegeben. Das Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe war daraufhin abgesagt worden. Bislang habe der Spieler keine Symptome entwickelt und sich wie seine Mannschaftskollegen direkt in häusliche Quarantäne begeben. Am Sonntag habe der Verein mit dem Coburger Gesundheitsamt das weitere Vorgehen besprochen, heißt es in der Mitteilung. So sei die Mannschaft, mit Ausnahme zweier Spieler, die innerhalb der vergangenen sechs Monate bereits mit dem Coronavirus infiziert waren, in einer 14-tägige Quarantäne. Weitere PCR-Testungen in der kommenden Woche sollen Aufschluss darüber geben, ob es weitere Infektionen in der Mannschaft gibt. Durch die Quarantäneanordnung kann somit auch das Auswärtsspiel der Coburger am kommenden Samstag bei den Füchsen Berlin nicht stattfinden und muss verlegt werden.

Montag, 19.04.2021

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Bildrechte: picture alliance/dpa/Christoph Soeder

Stadt und der Landkreis Bamberg führen die Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung ein.

15.19 Uhr: Kronach mit höchstem Inzidenzwert in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern 137 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 48.891 gestiegen.

Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Kronach mit 349. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Landkreis Forchheim mit 96.

1.501 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern gab es einen weiteren Todesfall.

14.22 Uhr: "Bayreuth Summertime" soll stattfinden

Trotz Corona soll in diesem Jahr das Festival "Bayreuth Summertime" stattfinden. Wie die Stadt mitteilt, sind zwischen Juni und August mehr als 100 Veranstaltungen mit Pop, Klassik, Theater, Film und Comedy geplant. Viele Aufführungen sollen im Freien über die Bühne gehen. Gerade in schwierigen Zeiten müsse den Bürgerinnen und Bürgern ein kulturelles Angebot gemacht werden, sagt Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU). Bereits im vergangenen Jahr habe sich Bayreuth trotz massiver Einschränkungen wegen Corona als lebendige und attraktive Kulturstadt präsentiert.

Beim Festival "Bayreuth Summertime" wollen unter anderem die Siegfried-Wagner-Gesellschaft, die Musica Bayreuth und das Festival jünger Künstler mitmachen. Das Veranstaltungsprogramm gibt es online.

09.47 Uhr: Bamberg führt Luca-App ein

Die Stadt und der Landkreis Bamberg führen die Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung ein. Vergangene Woche erhielt der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamts Zugang zu der Software, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. "Jede Möglichkeit, Infektionsketten zu unterbrechen, ist in der aktuellen pandemischen Lage wichtig", sagt Landrat Johann Kalb (CSU). Vor etwa einer Woche habe der Freistaat Bayern Landeslizenzen für die App erworben. Sie soll nach Darstellung der Betreiber eine schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung, eine direkte Benachrichtigung bei Kontakt mit Infizierten sowie eine automatisch erstellte und persönliche Kontakt- und Besuchshistorie ermöglichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Datenübermittlung ist laut Betreiber verschlüsselt, sicher und verantwortungsvoll.

07.00 Uhr: Kronacher Arzt legt Impfpause ein

Der Allgemeinarzt Ulf Rosenbauer aus Kronach wird ab heute eine Woche lang keine Patienten mehr gegen Corona impfen. Er protestiert damit gegen die Zwangsabnahme des umstrittenen Impfstoffs Astrazeneca. Diesen hätte er zusammen mit dem Vakzin Biontech für nächste Woche zugewiesen bekommen, sagte der Hausarzt gegenüber dem BR. Da er jedoch Astrazeneca skeptisch gegenüberstehe, hat der Kronacher Hausarzt überhaupt keine Impfstoffe für diese Woche bestellt. Nächste Woche werde er seine Patienten aber wieder gegen das Coronavirus impfen. Dann bekommen die niedergelassenen Ärzte nicht mehr automatisch Astrazeneca mitgeliefert.

Astrazeneca steht im Verdacht, Thrombosen im Gehirn auszulösen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte daraufhin empfohlen, Astrazeneca nur noch an Menschen ab 60 Jahre zu verimpfen. Die meisten seiner Patienten über 60 seien jedoch bereits geimpft, betonte der Kronacher Hausarzt Rosenbauer. Bestellt der niedergelassene Arzt Impfstoff gegen das Coronavirus, bekommt er pro Woche etwa 30 Dosen.

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