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"Das ist ein Piks und fertig." Die 83-jährige Helga Klingseisen wurde in Germering als eine der ersten in Bayern gegen das Coronavirus geimpft.

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    Corona-Ticker Oberbayern: Mobile Teams starten mit Impfung

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Oberbayern ist weiter leicht gesunken: auf jetzt 152,63. Derweil ist im Regierungsbezirk die Corona-Impfung erfolgreich angelaufen. Helga Klingseisen war die erste Geimpfte in Germering. Die Corona-News aus Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News aus Oberbayern

    • Sieben-Tage-Inzidenz weiter leicht gesunken
    • Polizei löst illegales Weihnachtstreffen in Rosenheimer Tiefgarage auf (10:05, 27.12.20)
    • Impfung in Oberbayern angelaufen (09.30 Uhr, 27.12.20)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberbayern

    Sonntag, 27.12.2020

    19:00 Uhr: Regierung von Oberbayern: Keine Probleme bei Impfung

    Laut Regierung von Oberbayern hat es beim Start der Impfungen gegen das Coronavirus am Sonntag im Regierungsbezirk keine Probleme oder Pannen gegeben. (s. 11:25 Uhr) Ein Sprecher sagte am Abend dem BR, es hätten am Sonntag in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Impfungen in Impfzentren oder durch mobile Impfteams stattgefunden. Berichte über Schwierigkeiten habe es dabei nicht gegeben. In Schwaben und Oberfranken hatten Ungereimtheiten bei der Kühlkette auf dem Transportweg Verzögerungen ausgelöst.

    16:10 Uhr: Infektionen in Penzberger Pflegeheim weiten sich aus

    Am Tag vor Heiligabend waren im Seniorenheim Penzberg sechs positiv getestete Bewohner und eine positiv getestete Pflegekraft bekannt. Nun teilte das Landratsamt Weilheim-Schongau mit, dass sich inzwischen 25 Bewohner und fünf Mitarbeiter mit Corona infiziert hätten: "Die Umgebungsuntersuchungen wurden durch das Gesundheitsamt aufgenommen und die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet", so der Landkreis in einer Pressemitteilung.

    15:30 Uhr: Inzidenzwert für Oberbayern sinkt weiter leicht ab

    Laut LGL hat es in Oberbayern seit gestern 921 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben, die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 121.529. Seit dem Vortag wurden außerdem 20 Todesfälle (mit oder durch den Coronavirus) gezählt, damit liegt die Gesamtzahl der Todesfälle im Bezirk bei 2.074.

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern sank damit in Oberbayern leicht von 160,76 auf 152,63. Damit liegt der Regierungsbezirk bayernweit im unteren Mittelfeld.

    In Oberbayern gibt es derzeit nur noch zwei Landkreise und eine Stadt, die den 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 200 ganz knapp überschreiten: die Landkreise Miesbach und Erding sowie die Stadt Rosenheim. Knapp unter dem Inzidenzwert von 100 liegen mittlerweile zwei Landkreise: Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen.

    15:05 Uhr: Münchner Polizei löst mehrere Partys auf

    Die Polizei hat im Raum München mehrere Feiern beendet, bei denen gegen die Corona-Auflagen verstoßen wurde. Laut Präsidium hatten in der Nacht auf Heiligabend in Altperlach sechs Personen auf einem Grillplatz so lautstark gefeiert, dass ein Anwohner die Polizei verständigte. Die Polizei löste die Feier auf, die Beteiligten wurden angezeigt.

    In der Nacht zum zweiten Feiertag feierten ebenfalls sechs Personen in einer Wohnung in Unterhaching bei München so laut, dass Nachbarn die Polizei holten. Weil die Feiernden aus mehr als zwei Haushalten stammten, wurden auch sie angezeigt. In der vergangenen Nacht beendete die Polizei eine Party in einer Wohnung in Berg am Laim mit vier Personen aus mehr als zwei Haushalten.

    11:25 Uhr: Impfungen in Oberbayern problemlos angelaufen

    In Oberbayern hat das Impfen begonnen. Mobile Impfteams sind seit dem Morgen in Kliniken Pflegeheimen unterwegs. Gesundheitsministerin Melanie Huml und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (beide CSU) kamen zum Auftakt der Impfungen in eine Seniorenresidenz in Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck.

    Zunächst soll weitestgehend in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern geimpft werden: Neben Bewohnern und Mitarbeitern der Heime soll medizinisches Personal in Intensivstationen und Notaufnahmen zuerst die Immunisierung erhalten. Am Samstag waren die ersten 9750 Impfdosen im Freistaat angekommen.

    Impfungen kostenlos

    Das bedeutet zum Beispiel für das Berchtesgadener Land: Heute und morgen können lediglich die ersten 100 Impfdosen an Bewohner und Mitarbeiter von zwei Seniorenheimen im Landkreis verabreicht werden. In den nächsten Tagen sollen weitere Lieferungen des Impfstoffs eintreffen. Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU): "Die Impfung in den Impfzentren oder durch Mobile Impfteams ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos - unabhängig von einem Versicherungsstatus."

    Ab Mitte Januar soll es dann bayernweit möglich sein, sich selbst zur Corona-Schutzimpfung anzumelden. Wer mobil ist, kann zum Beispiel eines der Impfzentren in Oberbayern aufsuchen. In der Regel hat jeder Landkreis ein- bis zwei eigene Impfzentren - vom Volksfestplatz in Eichstätt bis zum leerstehenden Autohaus in Hausham (Lkr. Miesbach). Unter 80-jährige sind jedoch voraussichtlich erst im Februar für die Impfung vorgesehen.

    10:05 Uhr: Illegaler Weihnachtstreff in Tiefgarage aufgelöst

    In Rosenheim hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag ein Treffen von vier Männern in einer Tiefgarage beendet. Mehrere Anwohner in der Lessingstraße beschwerten sich über laute Personen in der Tiefgarage. Dort hatten sich vier Männer, zwischen 22 und 34 Jahre alt, zu einem Weihnachtstreff zusammengefunden, bei dem auch Alkohol getrunken wurde. Weil alle vier aus unterschiedlichen Haushalten kamen und es weit nach 21 Uhr war, leitete die Polizei vier Bußgeldverfahren ein.

    Samstag, 26.12.2020

    14.31 Uhr: Nur noch zwei Landkreise und eine Stadt über Inzidenzwert von 200

    In Oberbayern gibt es derzeit nur noch zwei Landkreise, die den 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 200 überschreiten. Laut LGL hat der Landkreis Garmisch-Partenkirchen derzeit den höchsten Inzidenzwert mit 213,74, gefolgt vom Landkreis Miesbach mit einem Wert von 212,98. Über der 200er-Marke liegt auch die Stadt Rosenheim mit einem Wert von 201,41 Alle übrigen Städte und Landkreis liegen unter der 200er Marke. Der Landkreis Weilheim-Schongau unterschreitet sogar die 100er-Marke (98,1).

    Laut LGL hat es in Oberbayern seit gestern 770 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben, die Gesamtzahl der Fälle liegt damit bei 120.608. Seit dem Vortag wurden außerdem 12 Todesfälle (mit oder durch den Coronavirus) gezählt, damit liegt die Gesamtzahl der Todesfälle im Bezirk bei 2.054.

    In den letzten sieben Tagen hat es laut LGL in ganz Oberbayern 7.573 Neuinfektionen gegeben, damit hat der gesamte Bezirk eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern von 160,76.

    03.30 Uhr: Erste Impfdosen in München erwartet

    Heute wird die erste Lieferung von 9.750 Impfdosen in Bayern erwartet. Der Impfstoff soll in Spezialtiefkühlschränken bei minus 70 Grad Celsius in München und Erlangen ankommen und von dort regional weiterverteilt werden. Alle 99 Impfzentren in Bayern sollen dann mit den ersten Impfstoff-Dosen versorgt werden. Am Impfzentrum Dasing im Landkreis Aichach-Friedberg werden am Mittag (13.45 Uhr) Sozialministerin Carolina Trautner und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (beide CSU) zusammen mit Landrat Klaus Metzger die ersten Corona-Impfstoffe entgegen nehmen. Am Sonntag werden dann die ersten mobilen Impfteams aus den Impfzentren ausrücken.

    Freitag, 25.12.2020

    14.26 Uhr: Über 1.000 Neuinfektionen, 12 Todesfälle

    Laut LGL gibt es in Oberbayern im Vergleich zum Vortag 1.226 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt zählt das LGL 119.838 Fälle. Während der letzten sieben Tage gab es 8.481 Neuinfektionen. Damit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in Oberbayern bei 180,03.

    Seit dem Vortag hat es laut LGL 12 Todesfälle gegeben. Insgesamt sind in Oberbayern damit 2.042 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben.

    Unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen hat der Landkreis Miesbach die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern mit einem Wert von 226,98, dahinter folgen der Landkreis München (211,71) und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (203,56). Die Stadt München kommt auf einen Wert von 202,26. Insgesamt liegen derzeit nur noch fünf Landkreise und Städte über dem 7-Tage-Inzidenzwert von 200. Neben den obengenannten, erreicht der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm einen Wert von 201,21.

    11.08 Uhr: Münchner Inzidenzwert nur noch knapp über 200

    Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 202,3. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt.

    In München wurden für Donnerstag, 24. Dezember, 286 neue Corona-Fälle sowie kein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 42.023 Infektionen bestätigt. (In dieser Zahl sind 34.247 Personen enthalten, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 511 Todesfälle).

    Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,99 (Stand 23.12.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 99 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

    Donnerstag, 24.12.2020

    9.15 Uhr: In Starnberg zum Impfstart am Sonntag nur 100 Impfdosen - noch keine Einzeltermine möglich

    Wer sich im Landkreis Starnberg impfen lassen möchte, muss sich noch etwas gedulden: Zum Impfstart am Sonntag stehen dort nur 100 Impfdosen zu Verfügung. Diese werden mobile Impfteams vor allem in Senioren- und Pflegeheimen einsetzen. Danach kommen erst einmal die Akutkliniken dran. "Wenn in den kommenden Wochen mehr Impfstoff zur Verfügung steht, erweitern wir schrittweise das Impfangebot an den weiteren Personenkreis mit höchster Priorisierung", kündigt Landrat Stefan Frey an: "Sobald das der Fall ist, werden die über 80-Jährigen rechtzeitig mit einem Einladungsschreiben über die Möglichkeiten der Terminvereinbarung informiert." Zugleich weist das Landratsamt darauf hin, "dass sich die breite Bevölkerung insbesondere in der Anfangszeit der Impfungen nicht eigeninitiativ im Impfzentrum um eine Impfung bemühen muss." Möglichkeiten der Terminvereinbarung würden bekannt gegeben, sobald es genug Impfstoff dafür gebe.

    © Eichenauer Krippenspiel/Youtube.
    Bildrechte: Eichenauer Krippenspiel/Youtube.

    Eichenauer Krippenspiel.

    09.30 Krippenspiel als Playmobil-Film

    Damit das Krippenspiel in Eichenau nicht ausfallen muss, wird es heuer coronatauglich als "Playmobil-Stopp-Motion-Film" präsentiert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene der katholischen Pfarrgemeinde "Zu den Heiligen Schutzengeln" haben ihn gemeinsam produziert. Damit kann jeder die Geschichte von der Geburt Jesu bequem vom Wohnzimmer aus anschauen - allerdings erst ab Heiligabend, 15 Uhr. Dann wird der Film auf Youtube freigeschaltet.

    08.48 Uhr: München: Corona-Inzidenz sinkt weiter

    Die Corona-Inzidenz in München geht weiter zurück: Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 227,3 (gestern: 236,6). Damit ist jetzt wieder etwa das Niveau von Mitte des Monats erreicht. Der bisherige Höchstwert lag am 20. Dezember knapp über 300. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Zahl der Neuinfektionen binnen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

    08.00 Uhr: An Silvester auch Böllerverbot in München innerhalb des Mittleren Rings

    Einige bayerische Städte wollen die ohnehin schon strengen Vorschriften zum Silvesterfeuerwerk weiter verschärfen. So soll es in Nürnberg und Augsburg heuer zum Jahreswechsel auch auf Privatgrundstücken verboten sein, Böller und Raketen zu zünden. Das Böllerverbot muss allerdings noch vom Verwaltungsgerichtshof in München bestätigt werden. In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht in Augsburg das dortige Verbot in einem Eilverfahren für unzulässig erklärt. In München gilt solch ein Verbot für Kracher zumindest in dem großen Gebiet innerhalb des Mittleren Rings. Andere Städte orientieren sich an den Vorschriften der bayerischen Staatsregierung, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Staatsregierung hatte beschlossen, dass zum Jahreswechsel einerseits kein Feuerwerk verkauft werden darf. Andererseits ist das Abbrennen an zentralen Orten und sonstigen Plätzen, an denen sich viele Menschen aufhalten, untersagt. In den Stunden um Mitternacht dürfen sich die Bürger zum Feiern oder für ein Feuerwerk aber ohnehin nicht in der Öffentlichkeit aufhalten. Zwischen 21.00 und 5.00 wird auch an Silvester die nächtliche Ausgangsbeschränkung bestehen bleiben. Das Abbrennen von Feuerwerk auf dem eigenen Grundstücke ist allerdings legal, wenn man noch Kracher oder Raketen im Haus hat.

    © picture alliance / Flashpic | Jens Krick
    Bildrechte: picture alliance / Flashpic | Jens Krick

    Anton Hofreiter am 26.11.2020 Im Deutschen Bundestag.

    05.01 Uhr: Anton Hofreiter in Peru für den Weihnachtsmann gehalten

    Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter wurde nach eigenen Angaben während des Studiums in Peru von Kindern für den Weihnachtsmann gehalten. "Wenn ich in der Stadt auf der Straße unterwegs war, riefen die Kinder: 'Papa Noel'. Anscheinend sah ich ihrer Vorstellung vom Weihnachtsmann sehr ähnlich - ein großer Mann mit Bart und langen Haaren", sagte der Bundestagsabgeordnete dem Nachrichtenportal watson. Das Spiel der Kinder habe er gerne mitgemacht, erzählte Hofreiter weiter. "Ich habe mir einen Vorrat an Süßigkeiten zugelegt und hatte immer was Kleines in der Tasche." Die Kinderaugen werde er aber nicht nur aus diesem Grund nicht vergessen. "In Südamerika habe ich auch gesehen und erlebt, was Armut heißt: Ich traf Kinder, die mit sechs Jahren unter katastrophalen Bedingungen auf Bananenplantagen arbeiten mussten. Ihnen helfen nicht ein paar Süßigkeiten."Seine Erlebnisse hätten ihn darin bestärkt, Politiker zu werden. "Unser Auftrag ist, dafür zu sorgen, dass es überall fair zugeht, dass Kinder Kind sein dürfen - nicht nur an Weihnachten", betonte der Grünen-Politiker.

    Mittwoch, 23.12.2020

    18.00 Uhr: 45 Tote und 1.119 registrierte Neuinfektionen

    In Oberbayern sind seit gestern 45 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erhöht sich damit die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 2.001. Das LGL zählt mit Stand von heute Morgen außerdem 1.119 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Oberbayern seit gestern. Die Gesamtzahl der Fälle liegt jetzt bei 116.913. In den letzten sieben Tagen hat es in Oberbayern 9.448 Neuinfektionen gegeben, damit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für Oberbayern bei 200,56. Unter den Städten und Landkreisen des Bezirks Oberbayern hat momentan der Landkreis Mühldorf am Inn die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner mit einem Wert von 257,18, gefolgt vom Landkreis Pfaffenhofen/Ilm mit 250,34 und der Landeshauptstadt München mit 236, 62, der Landkreis München liegt knapp dahinter bei 228,83. Im Landkreis Ebersberg ist der Wert auf unter 200 gesunken und liegt jetzt bei 176,41.

    17.30 Uhr: Digitale Gottesdienste in München

    Mit digitalen Gottesdiensten und Christmetten unter strengen Auflagen begehen die Kirchen in Bayern in diesem Jahr das Weihnachtsfest. Die Feiern finden nachmittags oder am frühen Abend statt, teils unter freiem Himmel. Viele werden live im Internet, im Radio oder Fernsehen übertragen, damit möglichst viele Gläubige wenigstens von zu Hause aus teilnehmen können.

    Kirchgänger müssen spätestens um 21.00 Uhr zu Hause sein - denn von da an gilt bis morgens um 5.00 Uhr bayernweit eine nächtliche sogenannte Ausgangssperre.

    Der ökumenische Weihnachtsgottesdienst mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx soll Heiligabend um 16.00 Uhr in der Jugendkirche "Vom guten Hirten" in München-Haidhausen gefeiert werden. Er wird live im Internet übertragen. Die Messe im Münchner Liebfrauendom mit dem katholischen Erzbischof von München und Freising, Marx, soll von 19.00 Uhr online gezeigt werden. Als Zeichen der Hoffnung wollen zahlreiche katholische und evangelische Gemeinden am 24. Dezember zudem um 22.00 Uhr in Bayern die Glocken läuten. Landesbischof Bedford-Strohm predigt außerdem am ersten Feiertag morgens in der Münchner Kirche St. Matthäus.

    An Heiligabend um 20.10 Uhr überträgt zudem die ARD "Das Wort zum Heiligabend", eine fünfminütige ökumenische Ansprache von Bedford-Strohm, der auch Vorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, sowie Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

    13.20 Uhr: Besuchsverbot im Krankenhaus Agatharied

    Für das Krankenhaus Agatharied (Hausham/Lkr. Miesbach) gilt ab sofort ein Besuchsverbot. Das wurde notwendig, nachdem seit dem gestrigen Abend fünf Patienten positiv auf das SARS-CoV2-Virus getestet wurden, obwohl ein erster Test bei deren Aufnahme jeweils negativ ausgefallen war, teilte das Krankenhaus mit. Außerdem wurde für einzelne Stationen ein teilweiser Aufnahmestopp verhängt. Die Behandlung von Notfallpatienten ist nicht eingeschränkt, so das Krankenhaus. In dringenden Notfällen könnten Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden, das sei im Einzelfall mit der zuständigen Station zu besprechen.

    9.50 Uhr: Münchner Kammerspiele rechnen im April mit Spielbetrieb

    Die Chefin der Münchner Kammerspiele rechnet in der Corona-Pandemie erst wieder im April mit der Aufnahme des normalen Spielbetriebs. "Wir gehen nicht mehr davon aus, dass wir im Januar ins analoge Spielen kommen, und bereiten uns darauf vor, dass das vielleicht auch im Februar und März nicht möglich sein wird", sagte Barbara Mundel einer Münchner Zeitung: "Gleichzeitig wird jedoch weiter eifrig geprobt."

    Digitale Formate seien angesagt. "Wobei wir nicht einfach Inszenierungen eins zu eins von der Bühne nach Hause streamen wollen, sondern vor allem damit beschäftigt sind, neue digitale und hybride Theater-Formate zu entwickeln", sagte Mundel. Dafür hätte sie sich Experten ans Haus geholt, die in Workshops Kompetenzen im digitalen Bereich vermittelt hätten.

    9.45 Uhr: Corona-Inzidenz in München sinkt weiter

    Die Corona-Inzidenz in München geht weiter zurück: Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 236,6 (Dienstag: 273,4). Das ist die Zahl der Neuinfektionen binnen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

    8.40 Uhr: Polizeikontrolle in Ausgangssperre: 16-Jähriger landet im Inn

    Am Dienstag gegen 21.30 Uhr wollten Beamte der Polizei Rosenheim einen Radfahrer in Stephanskirchen wegen der Corona-Ausgangssperre kontrollieren. Der Radler versuchte, der Kontrolle zu entkommen und fuhr mit seinem Fahrrad Richtung Inndamm. Die Beamten verfolgten ihn zu Fuß und konnten ihn einholen. Da der 16-Jährige ausweichen wollte, fuhr er eine Böschung hinab – und fiel daraufhin in den Inn. Die Polizeibeamten zogen den Rosenheimer samt seinem Fahrrad aus dem Wasser. Da der Mann durch den Sturz ins Wasser unterkühlt war, wurde noch ein Rettungsdienst geholt, bevor der Jugendliche seinem Vater übergeben wurde. Gegen den 16-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

    Dienstag, 22.12.2020

    19.08 Uhr Flüchtlingsheim in Warngau unter Quarantäne

    In Warngau ist eine Asylunterkunft unter 14-tägige Quarantäne gestellt worden. Dort war ein Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. Er und sein Zimmernachbar verbringen ihre Quarantäne in einer anderen Unterkunft im Landkreis, teilte das Landratsamt mit. In der Warngauer Einrichtung leben 50 Bewohner, darunter 17 Kinder. Damit sie an die frische Luft gehen können, wurde ein Bauzaun um das Gebäude errichtet, so das Landratsamt.

    15.45 Uhr: 123 Anzeigen bei Kontrollen innerhalb eines Tages in München

    Bei ihren Corona-Kontrollen hat die Münchner Polizei von gestern Früh bis heute Früh in der Stadt und im Landkreis 123 Verstöße angezeigt, in 31 Fällen war die nächtliche Ausgangssperre missachtet worden. Laut Präsidium gab es in diesem Zeitraum insgesamt 2.300 Kontrollen. Im Stadtteil Au wurde der Polizei ein Seminar gemeldet, das ohne Masken stattfand. Eine Streife stellte 14 Frauen und Männer fest, die an der Schulung teilnahmen. Sie erhielten Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz, das Seminar wurde von der Polizei beendet.

    14.38 Uhr: 28 Tote und über 1000 Neuinfektionen in Oberbayern

    In Oberbayern sind seit gestern 28 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Laut LGL erhöht sich damit die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 1.956.

    Das LGL zählt außerdem 1.044 Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit gestern. Die Gesamtzahl der Fälle liegt jetzt bei 115.794.

    In den letzten sieben Tagen hat es in Oberbayern 10.085 Neuinfektionen gegeben, damit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für Oberbayern bei 214,08.

    Unter den Städten und Landkreisen des Bezirks Oberbayern hat weiterhin die Stadt München die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner mit einem Wert von 273,41, dahinter folgt der Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Wert von 258,91 und der Landkreis Ebersberg mit einem Wert von 253,4.

    12.30 Uhr: Ansturm auf Schnelltests in München

    In München zeichnet sich wenige Tage vor Weihnachten ein deutlicher Ansturm auf die Schnelltest-Stationen ab, das berichten mehrere Betreiber. Mittlerweile gibt es sogar Corona-Teststationen in Table-Dance-Bars oder Diskotheken, etwa im Bahnhofsviertel, wo Schnelltests ab 30 Minuten (mit fünf Minuten Wartezeit) angeboten werden. Die Schnellteststation im Wintergarten des "Pacha Club" am Maximiliansplatz gibt es zwar schon seit Ende November, die Anzahl der gebuchten Termine ist auch dort in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Derzeit lassen sich dort täglich mehr als 1.000 Menschen für 39 Euro testen, sagt Betreiber Alexander Spierer.

    Im Hackerhaus in der Sendlinger Straße führt ein zehnköpfiges Team aus Arzthelfern, Studierenden der Medizin und Ärzten die Tests durch. Wer sich dort testen lassen will, muss sich ebenfalls vorab online anmelden, die Gebühren von 45 Euro aber erst vor Ort entrichten. Derzeit werden mehrere hundert Menschen pro Tag getestet und danach umfassend über Inkubationszeit etc. aufgeklärt. Dadurch sei die Kapazitätsgrenze derzeit erreicht, erklärt der ärztliche Leiter Alexander Auer.

    10.45 Uhr: Region Ingolstadt: Zahl der Intensivbetten wird knapp

    Die Zahl der freien Intensivbetten wird auch in der Region Ingolstadt knapp. Bis Montagabend gaben mehrere Kliniken dem BR gegenüber Auskunft zu den Kapazitäten. Im Ingolstädter Klinikum, dem viertgrößten Krankenhaus in Bayern, sind laut Klinik-Sprecher Hartmut Kistenfeger derzeit vier Betten frei. Die Notfallversorgung soll aber sichergestellt sein. Man könne je nach Auslastung flexibel umschichten. Zudem musste man bislang keine Patienten abweisen. Im Gegenteil: Man habe sogar Patienten von anderen Krankenhäusern übernommen. Am Montag wurden 70 Corona-Patienten in Ingolstadt behandelt.

    In den Kliniken im Naturpark Altmühltal ist die Zahl der freien Betten ähnlich. In der Klinik Kösching sind aktuell vier Intensivbetten frei, in Eichstätt gibt es derzeit ein freies Bett.

    10.15 Uhr: BR überträgt Christmette aus Eichstätt

    Die Diözese Eichstätt hat in einer Mitteilung verkündet, dass die diesjährige Christmette am Heiligabend aus der Schutzengelkirche in Eichstätt live übertragen wird. Ab 22 Uhr überträgt der Hörfunk des Bayerischen Rundfunks den Gottesdienst in der Nacht des 24. Dezember, bei dem wegen der Ausgangssperre nur die an der Christmette aktiv beteiligten Personen teilnehmen. Bischof Hanke wird die Predikt halten. Übertragen wird der Gottesdienst im Internet: www.bistum-eichstaett.de/live.

    8.14 Uhr: Besonders viele Hartz-VI-Empfänger in München

    In München beziehen derzeit rund 54.000 Menschen Hartz IV-Leistungen – das sind rund 20 Prozent mehr als im Februar. Damit ist die Landeshauptstadt wesentlich stärker betroffen als andere Regionen in Bayern.

    Laut Annette Farrenkopf vom Jobcenter München hat das vor allem zwei Gründe: Zum einen sei München von einem "Super-Niveau" in der Arbeitslosigkeit aus gestartet. Dann wirke sich das auch deutlicher aus. Der zweite große Grund ist laut Farrenkopf, dass München eine Dienstleistungsstadt sei, wo es viele Selbstständige gebe. Viele von ihnen kommen aus dem Kultur- und Messebereich. Der zweite große Sektor ist der Tourismus und die Gastronomie. Gerade dort haben viele Menschen niedrige Löhne. Oft reicht das Kurzarbeitergeld alleine nicht aus, um in einer teuren Stadt wie München leben zu können.

    Montag, 21.12.2020

    16.03 Uhr: Im bayerischen Oberland keine Engpässe in Kliniken

    In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau gibt es noch keine Engpässe bei der Betreuung von Corona-Patienten. Nach Informationen von RKI und DIVI sind in den Krankenhäuser dieser drei Landkreise maximal ein Drittel der vorhandenen Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Im Einzelnen melden Bad Tölz acht Patienten intensiv, davon vier beatmet (33 % der Kapazitäten), Garmisch Partenkirchen elf Patienten intensiv, davon vier beatmet (17,46 % der Kapazitäten), Weilheim-Schongau sechs Patienten intensiv, davon vier beatmet (26,09 % der Kapazitäten).

    15.48 Uhr: 812 neue Corona-Fälle in Oberbayern

    In Oberbayern hat sich die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus seit gestern um 812 Fälle erhöht. Damit liegt die Gesamtzahl der Coronafälle im Regierungsbezirk nun bei 114.750. Das meldet das LGL. 6 Menschen sind seit gestern mit oder an Corona gestorben.

    Wie aus den Zahlen des LGL weiter hervorgeht, liegt die 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern bei 216,33.Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert hat in Oberbayern nach wie vor die Stadt München (294,56), gefolgt von den Landkreisen Pfaffenhofen (265,93) und Mühldorf (240,78). Über der 200er-Marke liegen außerdem die Stadt Ingolstadt (216,9) sowie die Landkreise Ebersberg (214,41), Freising (206,1), München (204,87) und Erding (203,35).

    12.16 Uhr: Polizei beendet mehrere Partys

    Die Polizei hat am Wochenende in München mehrere Partys aufgelöst. In den Stadtteilen Schwabing und Forstenried fanden laut Präsidium am Samstag drei Feiern mit acht, elf beziehungsweise 13 Personen statt. Alle erhielten Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Insgesamt führte die Münchner Polizei am Wochenende knapp 4.500 Kontrollen durch. Dabei wurden 371 Verstöße festgestellt, darunter 165 Verstöße gegen die Ausgangssperre.

    10.30 Uhr: Hilfe für Pflege durch Fachkräfte aus Hotels und Gastronomie

    Fachkräfte aus Hotels und Gastronomie sollen den Personalmangel in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen in der Corona-Krise lindern. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ruft seine Mitglieder dazu auf, Mitarbeiter dafür freizustellen. Damit wird ein Anfang Dezember in München gestartetes Projekt nun bayernweit ausgerollt, wie Landesgeschäftsführer Thomas Geppert sagte. Die Aktion sei mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt.

    Der Grundgedanke hinter dem Aufruf ist, dass Personal aus Hotels und Gastronomie in Kliniken und Pflegeeinrichtungen Aufgaben übernimmt, die nicht mit der direkten Patientenbetreuung zu tun haben, beispielsweise das Bettenmachen. So soll das Pflegepersonal entlastet werden und mehr Zeit für die Patienten und Bewohner haben. Hotels und Restaurants sind bereits seit Wochen wegen Corona geschlossen oder bieten nur To-Go-Essen und Trinken an. Interessierte können sich über die Plattform pflegepool-bayern.de melden.

    In München stieß die Anfang Dezember gestartete Aktion auf reges Interesse. Innerhalb weniger Tage hätten sich mehr als 100 Menschen gemeldet, sagte Geppert.

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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