Sport - München 1972

Die heiteren Spiele, die tragischen Spiele

45 Jahre Olympia München 1972 Die heiteren Spiele, die tragischen Spiele

Stand: 01.09.2017

Olympia-Hostessen 1972 vor dem Olympiaturm | Bild: picture-alliance/dpa

Elf tote israelische Sportler, ein getöteter Polizist: Das Attentat auf die Olympischen Spiele im September 1972 markiert einen tiefen Einschnitt. Es war das Ende der "heiteren Spiele". "Die Welt trauert, München weint", so beschrieb es damals eine Zeitung. Doch auch nach dem Attentat war der Leidensweg für die Angehörigen nicht vorbei.

Bis heute sind viele Hintergründe ungeklärt. Auch über die Form des angemessenen Gedenkens im Olympischen Dorf wurde lange gerungen. 45 Jahre nach dem Attentat wird nun der "Erinnerungsort Olympia-Attentat" eingeweiht. BR Fernsehen überträgt den Festakt live und erinnert mit Filmen und Zeitzeugen an die dramatischen Tage in München.

Im Zeitraffer

Olympiaserie | Bild: picture-alliance/dpa zur interaktiven Anwendung Olympia 1972 Was vor 45 Jahren geschah - Tag für Tag

Wettkampf und Rekorde, Jubel und Völkerfreundschaft, aber auch Terror und Trauer: Unser Olympiakalender erinnert Tag für Tag an zwei Wochen München im Ausnahmezustand. [mehr]


Olympia-Attentat 1972 - Hubschrauber | Bild: picture-alliance/dpa zur interaktiven Anwendung Der 5. September 1972 Das Olympia-Attentat

Der Überfall auf die israelische Mannschaft durch palästinensische Attentäter während der Olympischen Spiele 1972 in München jährt sich zum 45. Mal. 17 Menschen starben - elf israelische Geiseln, ein deutscher Polizist und fünf Terroristen. [mehr]


Olympische Sommerspiele 1972: Arabische Terroristen dringen ins olympische Dorf ein. | Bild: picture-alliance/dpa zur Bildergalerie Olympia 1972 Ein Attentat zerstört die heiteren Spiele

Die Olympischen Spiele 1972 in München sind auch die Spiele großer Emotionen: Weltrekorde, Ausnahmeathleten und der arabische Terroranschlag. [mehr]

Zeitzeugen

Verhandlungen mit den Terroristen während der Geiselnahme bei den Olympschen Spielen in München, 1972 | Bild: UPI/Süddeutsche Zeitung Photo zum Video mit Informationen EXKLUSIV Olympia-Attentat 1972 Anneliese Graes - Protokoll eines Schreckenstags

Anneliese Graes arbeitete als Hostess bei den Olympischen Spielen von München. Lange hieß es, sie habe nie über ihre Rolle während der Geiselnahme gesprochen. Doch das ist falsch. Anneliese Graes hat ein detailliertes Protokoll des Schreckenstages hinterlassen. Von Astrid Freyeisen [mehr]


Olympia-Attentat 1972 | Bild: picture-alliance/dpa zum Video mit Informationen Olympia-Attentat 1972 "Ich wache nicht mehr jeden Morgen mit München auf"

Der 5. September 1972 ist der Tag, an dem Ankie Spitzer alles verliert und zu kämpfen beginnt. Beim Olympia-Attentat wird ihr Mann André von Terroristen ermordet. Wie fand die Sprecherin der Hinterbliebenen zurück ins Leben? [mehr]


Polizei-Panzer im Olympischen Dorf | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Einsatz bei Olympia '72 Vom Sheriff zum Krisenmanager

Der Polizist Walter Renner dachte, ihn könnte nichts überraschen. Als er dann zur Geiselnahme ausrücken musste, verflog das Vertrauen in die eigenen Kräfte. Der damals 25-Jährige wurde ein anderer Mensch. [mehr]

Gold-Gewinner

Klaus Wolfermann | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Klaus Wolfermann, Olympiasieger im Speerwurf 90,48 Meter - Goldmedaille 1972 in München

Es ist der 3. September 1972, als Klaus Wolfermann seinen Speer im Münchner Olympiastadion auf 90,48 Meter wuchtet - Goldmedaille! Für den "deutschen Speerwerfer des Jahrhunderts" verändert sich mit diesem Wurf sein Leben. [mehr]


Klaus Wolfermann bei Olympia 1972 | Bild: picture-alliance/dpa zum Video 45 Jahre Olympia in München Olympiasieger Klaus Wolfermann erinnert sich

Am 3. September 1972 wirft Klaus Wolfermann den Speer weiter als alle Kontrahenten und gewinnt Olympiagold. Nur zwei Tage später zerstört das Attentat die heiteren Spiele von München. Der Olympiasisger erinnert sich. [mehr]


Ulrike Nasse Meyfarth | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Ulrike Nasse-Meyfarth, Olympiasiegerin Gold in München und Los Angeles

Mit 16 Jahren holte sich Ulrike Meyfarth in München 1972 Gold. Heute engagiert sich Ulrike Meyfarth für junge Sportler und möchte ihnen unter anderem vermitteln, dass München 1972 auch "Trainingsplatz für die Demokratie" war. [mehr]