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LKW bei "Platooning" Fahrt auf der Autobahn

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    Autonome Lkw-Konvois fahren auf der A9

    Autonom fahrende Lastwagen der DB-Tochter Schenker sind jetzt auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg dreimal täglich unterwegs. Die neue Technik soll den Verkehr sicherer machen. Von Walter Kittel

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    Ein LKW fährt vorne weg, der zweite automatisch hinterher. Abstand, Tempo und Richtung gibt der vorausfahrende LKW vor. In beiden LKW sitzen zwar noch Fahrer, doch der im hinteren soll vor allem das System überwachen. Nur in brenzligen Situationen soll er noch das Steuer übernehmen, zum Beispiel an dicht befahrenen Autobahnkreuzen.

    Hersteller versprechen Effizienz und mehr Sicherheit

    Einer der größten Vorteile der im Abstand von nur 15 bis 20 Meter fahrenden LKW-Duos sei die Spritersparnis, erklärt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. In seinem Beisein starteten die LKW von Neufahrn bei München Richtung Nürnberg. "Wir fahren da im Windschatten, das heißt, wir werden da 10 Prozent der Verbräuche einsparen. Und wir haben Top-Moderne Ausstattung im Fahrzeug. Das fördern wir mit vielen Millionen Euro", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

    Auswirkungen auf Fahrer

    Die moderne Technik soll auch dazu dienen, die Auswirkungen des automatisierten Fahrens auf die Fahrer zu untersuchen. Forscher interessieren sich unter anderem für psychologische Auswirkungen wie Ermüdungserscheinungen. Beim weltweit ersten Praxistest wird aktuell noch ohne Ladung geprobt. Anschließend sind die LKW drei Mal täglich mit Gütern wie Maschinenteilen, Getränken oder Papier unterwegs.