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Börse: Kein Handel in Japan und China | BR24

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Börse: Kein Handel in Japan und China

Die Vorgaben von der Wall Street sind schwach. Von den Märkten in Asien kommen kaum Impulse. Die Anleger blicken auf eine Fülle von Quartalszahlen wie die von Siemens Healthineers und Volkswagen.

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An den europäischen Börsen werden die Anleger heute wieder jede Menge Quartalszahlen zu verarbeiten haben, auch die einiger Großbanken wie UBS, Lloyds, ING und BNP Paribas. Die Investoren könnte interessieren, ob ein europäisches Kreditinstitut noch einmal die Fühler nach einer Bank in Deutschland ausstreckt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von einem europäischen Bankenaufseher erfahren hat, läuft die Deutsche Bank Gefahr, beim US-Stresstest durchzufallen.

VW macht weniger Gewinn

Siemens Healthineers hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres nach Steuern 24 Prozent mehr Gewinn gemacht. Der ist mit 381 Millionen Euro größer ausgefallen als Analysten erwartet hatten. Fresenius bekräftigt seinen Ausblick. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt in etwa stagnieren. VW hat im ersten Quartal weniger Gewinn gemacht (operativ 3,9 Milliarden Euro), will aber auf Kurs bleiben. Den Gewinnrückgang begründet VW mit negativen Sondereinflüssen durch Rechtsrisiken von einer Milliarde Euro. Unklar ist noch, ob es sich dabei um weitere Rückstellungen für den Dieselskandal handelt oder um das EU-Kartellverfahren gegen die deutschen Autobauer. Volkswagen hat sich dazu bislang nicht geäußert. An den Börsen in Japan und China wird heute nicht gehandelt. Der Dow Jones schloss 0,6 Prozent im Minus. Und der Euro ist gut 1,12 Dollar wert.