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Börse: Zollkonflikt kostet 850 Milliarden Dollar

Seit fast eineinhalb Jahren tobt zwischen den USA und China der heftige Zollkonflikt. Die Auswirkungen sind überall auf der Welt zu spüren, zum Beispiel in der deutschen Autoindustrie. Die Belastungen sind gewaltig: 850 Milliarden Dollar.

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Die US-Notenbank hat einmal hochgerechnet, wie groß die Belastungen für die Weltwirtschaft durch die Zollkonflikte sind. Sie kommt auf die gigantische Summe von 850 Milliarden Dollar. US-Präsident Donald Trump wird diese Zahlen nicht gerne hören. Er attackiert FED-Chef Powell seit Monaten, dass dieser die Leitzinsen drastisch senke, um ein Abrutschen der US-Wirtschaft in eine Rezession zu verhindern. Die Folgen des Zollstreits wirken sich immer mehr auf US-Konzerne und damit auf die Konjunktur des Landes aus.

Angst vor Rezession

Ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen will Trump eine Abschwächung der Konjunktur auf alle Fälle vermeiden. Vor diesem Hintergrund wird klar, warum die Börsen sofort auf Meldungen reagieren, die USA und China würden sich wieder annähern. In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 0,6 Prozent. In New York schlossen gestern Abend Dow Jones und NASDAQ zwischen 1,4 und 1,8 Prozent höher. Der Euro kostet 1, 10 30 Dollar.