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Börse: Schwache Vorgaben für den DAX

Die Furcht vor einer zweiten Welle an Corona-Neuinfektionen hat die jüngste Euphorie an den Aktienmärkten wieder etwas gedämpft. Die Nervosität der Anleger ist gestiegen und sie haben Kasse gemacht in New York und Tokio.

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Zwar haben einige große Industrienationen derzeit die Corona-Lage offenbar im Griff wie Japan und auch Deutschland, doch in den USA hat die Zahl der Neuinfektionen vergangene Woche einen neuen Höchststand erreicht.

Lockerungen in den USA zu früh?

Nun munkelt man an den Börsen, dass die Aufhebung der Corona-Restriktionen in den USA möglicherweise zu früh gekommen seien. Einige US-Bundesstaaten würden die Lockerungen überdenken, das könnte sich auf die Wirtschaft in der jeweiligen Region auswirken, sagen Analysten. Möglicherweise sei auch die Rallye an den Börsen zu früh und zu schnell gegangen. Aktien seien weltweit sehr hoch bewertet, so hört man von Experten.

Gewinnmitnahmen in New York und Tokio

An den US-Börsen haben die Anleger Kasse gemacht vor dem Wochenende. Der Dow Jones schloss 2,8 Prozent schwächer, der Nasdaq verlor 2,6 Prozent. In Tokio folgen die Anleger den schwachen US-Vorgaben. Der japanische Leitindex Nikkei büßt 2,3 Prozent ein. Auch in Hongkong und Shanghai geht es nach unten. Das dürfte auch am DAX heute nicht spurlos vorübergehen. Der Euro steht am Morgen bei 1, 12 45 Dollar.