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Deutsche Börse Frankfurt
© BR / Philipp Kimmelzwinger
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Deutsche Börse Frankfurt

Airbus sieht für das Flugzeug keine Zukunft mehr, da unter anderem der größte Kunde des A380, die arabische Fluggesellschaft Emirates, ihre Bestellung um 39 Maschinen reduziert habe - auch bei anderen Airlines sei der Auftragsbestand mangelhaft. Daher gebe es nun keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion, heißt es. Trotz der Probleme mit dem A380 und dem Militärtransporter A400M konnte Airbus im vergangenen Jahr seinen Gewinn kräftig steigern. Unter dem Strich stieg der Überschuss um 29 Prozent auf über drei Milliarden Euro.

"Die heutige Ankündigung ist schmerzlich für uns und für die A380-Communities weltweit." Airbus-Chef Tom Enders

Durch die Entscheidung sind bis zu 3.500 Arbeitsplätze gefährdet.

Gemischte Vorgaben für die europäischen Börsen zum Auftakt

An der Wall Street sind die Investoren nach wie vor recht zuversichtlich, dass der Zollstreit beigelegt werden kann, oder zumindest die Frist für neue Sonderzölle verlängert wird. Der Dow Jones konnte nach dem Handelsende in Europa weiter punkten und schloss gestern Abend 0,5 Prozent höher. In Asien dagegen sind die Anleger nicht mehr ganz so zuversichtlich, sie werden wieder vorsichtiger. Der Nikkei in Tokio schloss heute früh nahezu unverändert, der Hang Seng Index in Hongkong verliert 0,4 Prozent. Da half auch die Nachricht nicht, dass entgegen der Markterwartungen Chinas Exporte im vergangenen Monat wieder deutlich gestiegen sind, um mehr als neun Prozent.

Autoren

Gabriel Wirth

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 14.02.2019 - 07:12 Uhr