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Beim Tanken: Zapfhahn am geöffneten Tankdeckel; Ein Kunde einer freien Tankstelle füllt sein Auto mit Diesel-Kraftstoff.
Bildrechte: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk

Tankstelle

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BR24live Tagesgespräch: Brauchen wir einen Tankrabatt?

Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen: Die Preise an den Tankstellen sind sehr hoch. Sollte es zur Entlastung einen staatlichen Tankzuschuss geben? Oder gibt es andere Wege? Diskutieren Sie mit! Die Nummer ins Tagesgespräch: 0800 / 94 95 95 5.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, der merkt es deutlich: Die Preise für Benzin und Diesel haben längst die Marke von zwei Euro pro Liter übersprungen.

Bundesfinanzminister Christian Lindner will einen Tankrabatt einführen, um die hohen Energiekosten abzufedern. "Ich bin für einen Rabatt, weil das anders als bei einer Steuer schneller möglich ist", sagte der FDP-Politiker. Eine Senkung der Mehrwertsteuer lehnt er dagegen ab.

Kritik kommt unter anderem von Professor Veronika Grimm. Sie berät als "Wirtschaftsweise" die Bundesregierung. Ein Tankrabatt sei eine Maßnahme, "die im Wesentlichen die Besserverdienenden viel stärker entlastet als Geringverdiener", sagte sie am Mittwoch im Interview auf Bayern 2. Hohe Preise für fossile Energieformen müssten vom Staat hingenommen werden, so Grimm.

Was halten Sie von einem Tankrabatt?

Das Tagesgespräch fragt nach Ihrer Meinung: Braucht es einen Tankrabatt? Oder eine andere Maßnahme, um Autofahrerinnen und Autofahrer zu entlasten? Welche Rolle spielt der Ölpreis eigentlich für den Preis an der Tankstelle? Sind die Raffinerien mitverantwortlich für die gestiegenen Spritpreise? Nehmen sie gar "Kriegsgewinne" mit, wie es heute der Grünen-Politiker Sven-Christian Kindler ausgedrückt hat? Was erwarten sich Menschen, die Tag für Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind?

  • Zum Artikel: Steigende Spritpreise: Warum nicht auch einen ÖPNV-Rabatt?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit!

Zu Gast bei Tagesgespräch-Moderatorin Christine Krueger ist Bernd Reuther, der verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Außerdem kommt Alexander von Gersdorff zu Wort. Er ist Sprecher des Wirtschaftsverbands "Fuels und Energie".

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/ 94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.

Sie können uns auch über WhatsApp und Telegram einen Kommentar schicken, den wir dann gegebenenfalls in der Sendung zitieren. Die Nummer dafür ist die 0151/ 7 220 220 7.

  • Zum Artikel: Hohe Spritpreise: Was tun andere Länder in Europa?

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