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Asylstreit: Bouffier ruft zu Besonnenheit auf | BR24

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    Asylstreit: Bouffier ruft zu Besonnenheit auf

    Parallel zur CSU in München ist die CDU in Berlin zu ihren Gremiensitzungen zusammengekommen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier rief zur Besonnenheit im Unionsstreit auf. Von Sebastian König-Beck

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    Es könne nun "nicht im Ernst darum gehen, ob etwas mehr oder weniger wirkungsgleich ist", sagte Bouffier mit Blick auf die Äußerungen von CSU-Chef Horst Seehofer in München. Entscheidend sei vielmehr, "dass wir besonnen bleiben, dass die Union beieinander bleibt".

    Die EU habe sich zuletzt "bewegt wie noch nie - auch aufgrund der CSU". Daher wäre es "aus meiner Sicht höchst unklug, wenn wir jetzt unabgestimmt als Antwort nationale Maßnahmen machen." Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) sagte, er glaube auch nach den jüngsten Botschaften aus München weiter an das Gute.

    Merkel im ZDF: Wollen Einigung erzielen

    Vor dem Beginn der Sitzungen von CDU und CSU zum Asylstreit hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wort gemeldet. Bei der Aufzeichnung für das ZDF-Sommerinterview sagte Merkel, sie hoffe auf eine Einigung mit der CSU. Ob es heute eine Lösung gibt, ließ sie allerdings offen. Die Bundeskanzlerin will "alles daran setzen", dass CDU und CSU in ihrem Streit um die Flüchtlingspolitik eine Einigung erzielen.