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Die Auswirkungen des Betriebs am Flughafen München auf das Umland werden künftig auch mit Ultrafeinstaub-Messstationen untersucht. Umweltminister Thorsten Glauber nimmt heute eine Messstation in Hallbergmoos in Betrieb.

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Wie sehr belastet Ultrafeinstaub die Flughafen-Gemeinden?

Inwieweit belastet der Betrieb des Flughafen München das Umland mit Ultrafeinstaub? Das sollen zwei neue Messstationen klären helfen. Umweltminister Thomas Glauber nimmt die erste Messstation in Hallbergmoss heute offiziell in Betrieb.

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Von
  • Birgit Grundner

Welche Auswirkungen hat der Flugverkehr am Flughafen München in Sachen Ultrafeinstaub? Das wird jetzt an offiziellen Ultrafeinstaub-Messstationen in Freising und Hallbergmoos untersucht. Letztere wird der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Montagvormittag in Betrieb nehmen. Die Auswertung übernehmen Wissenschaftler der Uni Bayreuth.

Anwohner messen mittlerweile auch selbst

Viele Anwohner und Gemeinden fordern solche Messungen seit Jahren oder machen sie inzwischen selbst – allen voran der Bürgerverein Freising in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum. An fünf Standorten am und um den Flughafen misst er regelmäßig mit mobilen Messgeräten.

Corona macht die Luft besser

Der Zusammenhang zwischen Flugbewegungen und Ultrafeinstaub, der bei der Verbrennung von Kerosin entsteht, sei dort immer wieder klar erkennbar, sagte ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Und dass die Luft gerade besser sei, weil wegen Corona deutlich weniger geflogen werde, könne man ebenfalls ablesen. Diese Daten werden ebenfalls der Uni Bayreuth zur Verfügung gestellt.

Hoffnung auf Verbesserungen

Die Messungen werden auch fortgesetzt - zusätzlich zu denen in den neuen offiziellen Messstationen in Freising und Hallbergmoos. Die Flughafen-Nachbarn hoffen, dass dann auch Konsequenzen gezogen werden. Eine Idee: Flugzeuge müssen am Boden nicht zwingend mit Düsenantrieb fahren, sondern könnten auch von Spezialfahrzeugen geschoben werden.

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