BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© pa/dpa/Peter Endig
Bildrechte: pa/dpa/Peter Endig

Ein Schild weist auf die Maskenpflicht hin (Symbolbild)

Per Mail sharen

    Corona-Ticker Schwaben: 291 neue Corona-Fälle in Schwaben

    291 neue Corona-Fälle in Schwaben. Reibungsloser Impfstart im Landkreis Dillingen. Schwaben mit niedrigster 7-Tage-Inzidenz unter den bayerischen Regierungsbezirken. Alle Corona-News im Ticker

    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben

    • 291 neue Corona-Fälle in Schwaben
    • Leo Schrell: reibungsloser Impfstart im Landkreis Dillingen
    • Schwaben mit bayernweit niedrigster 7-Tage-Inzidenz
    • 7-Tages-Inzidenz in Augsburg sinkt weiter
    • Landratsamt ordnet Maskenpflicht am Hopfensee an
    • Großes Interesse an Impfterminen in Wertinger Impfzentrum
    • Universitätsklinikum in Augsburg beginnt, Notaufnahmen-Personal zu impfen
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Sonntag, 03.01.2021

    16.00 Uhr: 291 neue Corona-Fälle in Schwaben

    Seit gestern (2.1.) sind in Schwaben 291 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit auf seiner Website mit. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 112,98 Fällen pro 100.000 Einwohner. Der bayerische Durchschnitt liegt bei 160,83. Im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind seit gestern schwabenweit fünf Menschen.

    12.00 Uhr: Landrat Schrell: Impfungen im Landkreis Dillingen bislang gut verlaufen

    Landrat Leo Schrell ist mit dem bisherigen Verlauf der Impfungen gegen das Coronavirus im Landkreis zufrieden. Alle Impfdosen, die seit dem 26. Dezember 2020 geliefert wurden, konnten ohne Probleme bei insgesamt 850 Impfungen verimpft werden, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Dafür waren mobile Teams eines externen Dienstleisters im Einsatz und haben insbesondere Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtungen geimpft. Auch Mitarbeiterinnen der Kreiskliniken, die auf der Corona-Station, in den Notaufnahmen und auf den Intensivstationen arbeiten, erhielten eine Impfung. Allerdings wirbt der Landrat angesichts der Knappheit des Impfstoffes um Geduld. So könne das Landratsamt Dillingen bis einschließlich 18. Januar auf lediglich zwei weitere Lieferungen hoffen. Auch liegen bislang keine Informationen zu Lieferdaten und Liefermengen des COVID-19-Impfstoffes der Firma Moderna vor, mit dessen Zulassung offensichtlich in absehbarer Zeit gerechnet wird. Um sicherzustellen, dass ab Mitte Januar auch die Zweitimpfung reibungslos verabreicht werden kann, hat das Landratsamt ein drittes mobiles Team organisiert. Derzeit werden Briefe an die über 80-Jährigen im Landkreis vorbereitet, in denen sie über die Terminvergabe und die dazu notwendigen Unterlagen informiert werden. Mit der Terminvergabe selbst möchte Schrell im Landkreis warten, bis die vom Freistaat dafür entwickelte Software bereitgestellt wird. „Der fehlerfreie Betrieb bei Impfbeginn muss gewährleistet sein“, betont Leo Schrell.

    Samstag, 02.01.2021

    16.20 Uhr: Schwaben - niedrigste 7-Tage-Inzidenz unter den Regierungsbezirken

    Am Samstag, 2.1.2021, liegt der Wert laut Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen bei 109,61, der bayernweite Schnitt ist 163,52. Seit gestern sind in Schwaben fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

    16.05 Uhr: Augsburg: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter

    Die Stadt Augsburg bestätigt 51 neue Corona-Fälle mit Meldedatum Freitag, 01. Januar. Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg liegt damit laut Robert-Koch-Institut bei 131,2. Laut Gesundheitsamt der Stadt Augsburg liegt sie bei 148,3. In ihrer Pressemitteilung weist die Stadt darauf hin, dass sich die 7-Tage-Inzidenz noch erhöhen könnte, da viele Labore während der Feiertage nur eingeschränkt arbeiten. Aktuell gelten 1.059 Menschen in Augsburg als infiziert, 203 Personen sind hier bisher insgesamt im Zusammenhang mit Corona verstorben. Bei den vier Todesfällen, die dem Gesundheitsamt am Freitag (1.2.2021) gemeldet wurden, handelt es sich um zwei Frauen der Jahrgänge 1939 und 1958 sowie zwei Männer der Jahrgänge 1930 und 1948.

    Freitag, 01.01.21

    11.54 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Augsburg sinkt weiter leicht

    Die Stadt Augsburg meldet an Neujahr 104 neue Covid-19-Fälle. Davon stammen vier noch vom 30. Dezember, 100 von gestern. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg nach Angaben der Stadt auf 148,0, laut Robert-Koch-Institut liegt sie, Stand heute acht Uhr, bei 142,0. Aktuell infiziert sind 1.136 Menschen, seit gestern Vormittag gab es keinen weiteren Todesfall. Vor einer Woche lag die 7-Tage-Inzidenz in Augsburg noch bei 207.

    Mittwoch, 30.12.20

    15.19 Uhr: Landratsamt ordnet Maskenpflicht am Hopfensee an

    Der Hopfensee im Ostallgäu ist als Ausflugsziel so beliebt, dass sich das Landratsamt Ostallgäu wegen der vielen Besucher dazu entschieden hat, eine Maskenpflicht anzuordnen. Wie die Behörde mitteilt, muss man entlang der Uferstraße in Hopfen am See nun einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Vor allem dort sei der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand nicht mehr zu gewährleisten. Die Maskenpflicht gilt ab sofort bis vorerst 17. Januar 2021.

    Landrätin Maria Rita Zinnecker kündigt zudem wegen des hohen Besucherandrangs und der damit verbundenen Verstöße gegen Parkverbote und das Naturschutzrecht weitere Kontrollaktionen der Polizei an. Zudem habe sie sich an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gewandt und "dringend um seine Unterstützung gebeten", so Zinnecker.

    12.08: Großes Interesse an Impfterminen in Wertinger Impfzentrum

    Laut Landratsamt Dillingen haben sich schon einige Bürger, die älter als 80 Jahre sind, wegen eines Termins im Wertinger Impfzentrum erkundigt. Deswegen teilt das Amt jetzt mit, dass dort derzeit noch keine Terminvereinbarungen möglich sind. Dafür müsse zunächst Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Entsprechend der vom Bund vorgegebenen Priorisierung werden zunächst die besonders gefährdeten Gruppen in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis durch mobile Impfteams geimpft.

    Nachdem derzeit keine Informationen zur Verfügbarkeit des Impfstoffes und weiterer Lieferungen im Januar vorliegen, kann das Landratsamt noch nicht sagen, ab wann Termine im Impfzentrum gebucht werden können. Menschen über 80 Jahren erhalten laut Landratsamt Dillingen im neuen Jahr schriftlich eine Einladung zur Terminvereinbarung. Sobald die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellte Software installiert sei, werde zudem eine Online-Anmeldung möglich sein. Das werde voraussichtlich ab Mitte Januar 2021 der Fall sein.

    Dienstag, 29.12.2020

    15.48 Uhr: Unterallgäuer Gemeinde finanziert FFP2-Masken für Senioren

    Die Unterallgäuer Gemeinde Sontheim hat für die älteren Einwohner auf eigene Kosten FFP2-Masken eingekauft. Zu Weihnachten seien je zwei Masken an die betreffenden Haushalte verteilt worden, insgesamt 1.300 Masken, erklärt Bürgermeister Alfred Gänsdorfer auf BR-Anfrage. Sontheim mit knapp 2.700 Einwohnern verfügt über keine Apotheke, in der die Senioren die Masken hätten selbst abholen können. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, ihnen die Masken zu besorgen und über die Freiwillige Feuerwehr gleich in die Briefkästen zu verteilen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger besonders zu schützen, da für sie die Gefahr durch Corona mit Abstand am höchsten ist“, so Gänsdorfer.

    14 Uhr: Augsburgs Oberbürgermeisterin geht in ihrer Neujahrsansprache vor allem auf Corona ein

    Eva Weber sagte in ihrer Neujahrsansprache: "Ich hoffe, dass die Unterstützung von Bund und Land über diese schwierige Zeit hinweghelfen." Corona treffe alle in unterschiedlicher Härte. "Ich weiß, dass einige verzweifelt sind, weil sie von den Einschränkungen in besonderem Maße in ihrer persönlichen Freiheit und im Alltag eingeschränkt oder gar in ihrer Existenz bedroht sind. Auch ich hätte mir gewünscht, dass all die Maßnahmen, die Sie erneut seit Wochen mittragen, nicht notwendig gewesen wären", erklärte Weber.

    Normalerweise würde sie jetzt zu einem Rückblick ansetzen über Schulsanierungen, Fahrradwege, über das Staatstheater oder die Linie 5, so Weber: "Aber sind wir ehrlich zueinander. Es geht um die Bewältigung der Pandemie in allen Bereichen und dann um das danach, was wir 2021 erreichen. Ich kann Ihnen leider keinen verlässlichen Ausblick geben." Was die Stadt für die Zukunft braucht und wie die Stadtgesellschaft die Pandemie bewältigen kann, das seien alles Fragen, mit denen man sich bereits befasse und "an denen wir gemeinsam nächstes Jahr arbeiten müssen".

    Eines sei sicher: Mit dem zur Verfügung stehenden Impfstoff werde man im Kampf gegen Corona in eine neue Phase eintreten. "Wir werden uns wieder mehr Normalität im Alltag zurückerobern. Und ich kann Ihnen versprechen, dass ich, der Stadtrat und die gesamte Stadtverwaltung weiter mit voller Kraft und vollem Einsatz daran arbeiten, dass sich unsere Stadt von der Krise erholt." Weber verwies in ihrer Rede auch auf "Augsburg hält zusammen", einem Hashtag in den sozialen Medien. Viele würden mit dem Hashtag zum Ausdruck bringen, "dass wir als Stadt die Herausforderung gemeinsam schaffen". Der Hashtag, den der FC Augsburg ins Leben gerufen hatte, sei ein gutes Motto für das kommende Jahr: "Augsburg hält zusammen, wir halten zusammen."

    13.05 Uhr: Oberallgäuer Gesundheitsamt hebt Quarantäne der polnischen Skispringer auf

    Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberallgäu hat die Corona-Quarantäne des polnischen Skisprungteams wieder aufgehoben. Alle Mitglieder des Teams hatten negative Corona-Tests. Warum der polnische Skispringer Klemens Muranka bei einem ersten Test am Sonntag positiv getestet worden war, der zweite Nachtest aber negativ ausfiel, dazu nimmt die Behörde in ihrer Erklärung keine Stellung. Für das polnische Team heißt es jetzt aber, es kann wie geplant bei der Vierschanzentournee die Titelverteidigung antreten.

    10 Uhr: Universitätsklinikum beginnt, Notaufnahmen-Personal zu impfen

    Am Dienstag (29. Dezember) beginnt das Universitätsklinikum Augsburg damit, seine Mitarbeiter gegen das Sars-COV-2-Virus zu impfen. Wie die Klinik mitteilt, werden zwischen zehn und 12 Uhr insgesamt 20 Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme geimpft. Am Mittwoch werden dann 40 weitere Mitarbeiter der Notaufnahme sowie einer Covid-19-Station geimpft. Alle Mitarbeiter sind laut Klinik entweder Ärzte oder Pflegekräfte. Damit folge die Ärztliche Leitung des UKA einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), die spezielle Bereiche wie Notaufnahmen, Intensiv- oder onkologische Stationen für Krankenhäuser priorisiert hatte. Laut Klinikum besteht unter den Mitarbeitern des UKA eine große Impf-Bereitschaft. Im Uniklinikum ist eine leer stehende Station als Impfzentrum eingerichtet worden. Dort können sich die impfwilligen Mitarbeiter anmelden und registrieren lassen, zwei Ärzte übernehmen laut Klinik das etwa zehnminütige Aufklärungsgespräch. In zwei Zimmern erfolge die dann Impfung durch Impf-Ärzte des UKA. Weitere Zimmer der Station stehen für die Überwachung bereit, in denen die Geimpften eine 30-minütige Ruhephase einhalten sollen. Bei Zwischenfällen sei für eine Notfallversorgung vor Ort gesorgt.

    Montag, 28.12.2020

    16.30 Uhr: Besuchsverbot in der Klinik Donauwörth bis 6. Januar

    Die Donau-Ries Klinik Donauwörth teilt mit, dass zwischen dem 29. Dezember 2020 und dem 6. Januar 2021 keine Patientenbesuche mehr möglich sind. Ausnahmeregelungen gibt es laut Klinik für die Begleitung Sterbender und bei Geburten. Grund des Besuchsverbotes sei die gestiegene Anzahl der Covid-19-Erkrankungen in dem Krankenhaus. "Über die Weihnachtsfeiertage hatten wir einen deutlichen Anstieg der Virusinfektionen bei Patienten und medizinischem Personal", teilt gKU-Vorstandschef Jürgen Busse mit. Zudem habe es "erhebliche Verstöße von Besuchern gegen die Infektionsschutzregeln" gegeben, vor allem gegen die Maskenpflicht.

    8.30 Uhr: Feiertagsbilanz der schwäbischen Polizei: Nur knapp 3 Prozent der Kontrollierten verstoßen gegen Ausgangsbeschränkungen

    Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord haben die Einsatzkräfte während der Feiertage insgesamt 950 Kontrollen durchgeführt. Davon verstießen nur 2,7 Prozent der Kontrollierten gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen (26 Anzeigen). Insgesamt stellten die Polizeikräfte 53 Ordnungswidrigkeiten fest. Gezählt wurde in der Stadt und im Landkreis Augsburg sowie in den Landkreisen Aichach-Friedberg, Donau-Ries und Dillingen.

    Sonntag, 27.12.2020

    16.20 Uhr: Impfungen im Landkreis Dillingen beginnen noch heute Abend

    Nach der Bestätigung, dass der Impfstoff im Landkreis Dillingen uneingeschränkt anwendbar ist, hat der Landkreis angekündigt, noch heute mit dem Impfungen zu beginnen. Laut Landratsamt werden heute voraussichtlich noch 15 Bewohner des AWO-Seniorenheimes in Höchstädt geimpft werden. Die restlichen 75 Impfdosen werden nach Angaben des Landratsamts am Montag, 28. Dezember 2020, an weitere Bewohner des AWO-Seniorenheimes und eines weiteren Alten- und Pflegeheimes im Landkreis Dillingen verimpft.

    14.58 Uhr: Gesundheitsministerium bestätigt - Impfstoffe in Schwaben einwandfrei

    Das Bayerische Gesundheitsministerium hat dem Bayerischen Rundfunk bestätigt, dass die Impfstoffe im Landkreis Dillingen und im Landkreis Augsburg verwendet werden dürfen. Die Firma Biontech habe den Impfstoff überprüft, so das Ministerium. Die beiden Landkreise hatten heute nicht mit den Impfungen begonnen, weil sie laut den Landratsämtern befürchtet hatten, dass die Kühlketten nicht eingehalten worden waren.

    14.38 Uhr: Landkreis Augsburg beginnt mit den Impfungen

    Der Landkreis Augsburg kann den Corona-Impfstoff jetzt doch verwenden, wie das Landratsamt mitgeteilt hat. Man habe grünes Licht von BioNTech erhalten und könne so noch heute den geplanten Impfstart zeitversetzt nachholen, so das Landratsamt. Der Landkreis hatte die Impfungen ausgesetzt, weil es Zweifel daran gegeben hatte, ob die Kühlkette eingehalten worden war.

    12.48 Uhr: Alle 100 Impfdosen schon weg - guter Impfstart in Kaufbeuren

    Der Impfstart in Kaufbeuren verlief reibungslos, wie die Stadt mitgeteilt hat. Unter den ersten geimpften Personen in Kaufbeuren war laut Stadt die 103-Jährige Anneliese Frey. In rund 20 Tagen soll Anneliese Frey die zweite Impfdosis bekommen. Am ersten Impftag sind in Kaufbeuren laut Stadt insgesamt 100 Impfungen durchgeführt werden, es wurde also wie geplant die gesamte erste Lieferung verimpft.

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.