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177 Neuinfektionen wurden in Oberfranken gemeldet und der Impfstart verzögert sich fast überall.

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    Corona-Ticker Oberfranken: 177 Neuinfektionen

    177 Neuinfektionen wurden gemeldet, dabei verzögert sich der Impfstart fast überall - nur in Bamberg läuft alles wie geplant. Coburg verzeichnet den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in ganz Deutschland. Alle Entwicklungen der Woche im Live-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

    • 177 Neuinfektionen und Stadt Coburg mit höchstem Inzidenzwert in Deutschland (14.50 Uhr)
    • Forchheim benutzt Impfstoff nicht (14.05 Uhr)
    • Der Impfstart in Oberfranken verzögert sich (10.17 Uhr)
    • Coburg verzeichnet den höchsten Inzidenzwert in ganz Deutschland (9.50 Uhr)
    • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

    Sonntag, 27.12.2020

    14.50 Uhr: 177 Coronavirus-Neuinfektionen

    In Oberfranken sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 177 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben (Stand: 27.12.20, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind vier weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben, die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit insgesamt bei 538. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 220,77. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 171,32. Am höchsten ist der Inzidenzwert in der Stadt Coburg (542,95). Auch bundesweit ist das der höchste Inzidenz-Wert. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 21.643 Personen mit dem Coronavirus infiziert, bayernweit sind es 311.081. In Verbindung mit dem Virus sind davon 6.213 Menschen gestorben.

    14.05 Uhr: Forchheim benutzt Impfstoff nicht

    In Forchheim sind alle Impftermine für den heutigen Tag abgesagt worden, das teilte soeben das Landratsamt Forchheim in einem Schreiben mit. Darin heißt es: „Der Betreiber unseres Impfzentrums (ASB Forchheim und das Ärztenetzwerk UGeF) hat uns mitgeteilt, dass auf Anordnung des Gesundheitsministeriums auch im Landkreis Forchheim aus Vorsichtsmaßnahmen die Impfdosen dieser Charge nicht verwendet werden dürfen.“ Deswegen seien alle Impfungen für heute (27.12.20) sowohl im Impfzentrum wie auch bei den mobilen Impfteams abgesagt worden. Die nächste Impfstoff-Lieferung werde voraussichtlich am 29.12.2020 im Landkreis Forchheim eintreffen.

    10.17 Uhr: Der Impfstart in Oberfranken verzögert sich

    Der Impfstart in vielen oberfränkischen Kommunen verzögert sich, nur in den Landkreisen Bamberg, Forchheim und Bayreuth wird bereits heute geimpft. Die Regierung von Oberfranken sei seit den Morgenstunden mit der Firma Biontech im Gespräch, teilte Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner (Freie Wähler) im BR-Gespräch mit. Der Grund für die Verzögerung seien Probleme in der Kühlkette. Derzeit werde geprüft, ob die Impfungen trotzdem bedenkenlos durchgeführt werden können. Ab Montag (28.12.20) soll dann überall in Oberfranken mit dem Impfen begonnen werden.

    9.50 Uhr: Coburg verzeichnen den höchsten Inzidenzwert in ganz Deutschland

    Mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von 542,9 ist die Stadt Coburg in Oberfranken am Sonntag (27.12.20) absoluter Spitzenreiter in Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist der Inzidenzwert in Coburg im Vergleich zum Vortag (557,56) jedoch leicht gesunken, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist mit 26 nur geringfügig höher als am Tag davor (25). Den zweithöchsten Inzidenzwert verzeichnet derzeit der thüringische Landkreis Altenburger Land mit 538,1.

    Samstag, 26.12.2020

    16.22 Uhr: Kliniken im Landkreis Hof geben Entwarnung

    Obwohl die Krankenhäuser im Landkreis Hof mit 122 Coronavirus-Patienten einen neuen Höchststand erreicht haben, sprechen Verantwortliche eine Entwarnung aus. "Die Auslastung steigt, aber bisher haben wir noch ausreichend Kapazitäten", wird die Ärztliche Leiterin der Krankenhauskoordinierung, Gabriele Zinnert, in einem Schreiben des Landratsamtes Hof zitiert. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sei derzeit stabil, der Bedarf an Normalbetten für Corona-Fälle würde jedoch wachsen. Dennoch könnten Kliniken im Landkreis Hof Patienten aus benachbarten Regionen aufnehmen, deren Lage angespannter ist. Um weiterhin über ausreichend Kapazitäten für Corona-Patienten zu verfügen, sollen in bestimmten Krankenhäusern keine aufschiebbaren Operationen durchgeführt werden. "Ob die Kapazitäten in unseren Kliniken ausreichen werden, hängt ganz entscheidend von der Einsicht und dem Verhalten unserer Bevölkerung ab", so Zinnert. Jeder sei aufgerufen, durch Einhaltung der staatlichen Vorgaben und der Hygieneregeln seinen Beitrag auch zur Aufrechterhaltung der klinischen Versorgung zu leisten.

    14.30 Uhr: Coburg und Hof sind zwei der drei Hotspots in Bayern

    In Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages 318 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gemäß den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt der Inzidenzwert in Oberfranken demnach 235,13 (Stand: 26.12.20, 08.00 Uhr). Dabei handelt es sich um den zweithöchsten Wert in Bayern. Der Durchschnitt im Freistaat liegt bei 180.58.

    Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in Oberfranken seit gestern um weitere fünf auf insgesamt 534 angestiegen.

    Nach wie vor ist die Stadt Coburg vom Infektionsgeschehen am schlimmsten betroffen. Mit einem Inzidenzwert von 557,56 verzeichnet Coburg laut Robert-Koch-Institut (RKI) bundesweit den zweithöchsten Wert hinter dem thüringischen Landkreis Altenburger Land (617,49). Die Stadt Hof meldet mit mehr als 408 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche das dritthöchste Infektionsgeschehen in Bayern.

    09:58 Uhr: Coburg meldet zweithöchsten Inzidenzwert in Deutschland

    Trotz zuletzt sinkender Infektionszahlen weist die Stadt Coburg bundesweit den zweithöchsten Inzidenzwert auf. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

    Freitag, 25.12.2020

    14.31 Uhr: Infektionszahlen in Coburg steigen weiter an

    In Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages 508 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit beträgt der Inzidenzwert im Bezirk 244,99. Gemäß den Daten (Stand: 25.12.20, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), handelt es sich dabei um den zweithöchsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Freistaat bei 195,92. Die Todeszahlen in Verbindung mit Covid-19 haben sich in Oberfranken seit gestern um sechs auf insgesamt 529 erhöht.

    Unterdessen ist das Infektionsgeschehen in der Stadt Coburg weiter angestiegen. Die in Bayern derzeit am schlimmsten vom Coronavirus betroffene Kommune verzeichnet nun einen Inzidenzwert von 562,43. Die Stadt Hof meldet in Oberfranken mit 392,8 den zweithöchsten vergleichbaren Wert an Neuinfektionen. Der Landkreis Lichtenfels weist mit 127,29 den niedrigsten Inzidenzwert in Oberfranken auf.

    Die Zahlen sind aber nur bedingt mit der Vorwoche vergleichbar. Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnete während der Feiertage bundesweit mit einer geringeren Zahl an Tests und mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern.

    12.43 Uhr: Regiomed-Kliniken verhängen Besuchsverbot

    Der Verbund der Regiomed-Kliniken mit Sitz in Coburg hat ein generelles Besuchsverbot für alle seine Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen ausgesprochen. Über die Dauer der Maßnahme machte das Unternehmen keine Angabe. In Einzelfällen könnten nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Ausnahmen vereinbart werden. Diese gelten unter anderem für Besuche auf Kinder- und Intensivstationen. Auch die Begleitung sterbender Patienten könne eine solche Ausnahme sein. In Oberfranken verfügt Regiomed über insgesamt sechs Standorte in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels.

    Zu Beginn der Woche hatten die Regiomed-Kliniken in Coburg und Lichtenfels vermeldet, dass nahezu alle der insgesamt 48 Intensivbetten belegt seien. Die bereits belegten Betten seien (Stand: Montag, 21.12.20) in Coburg zu 24 Prozent und in Lichtenfels zu 27 Prozent von Covid-Patienten beansprucht.

    Donnerstag, 24.12.2020

    15.26 Uhr: Coburg bei Inzidenzwert Spitzenreiter in Bayern

    In Oberfranken haben sich 589 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet heute das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oberfranken bei 242 und damit über dem bayernweiten Durchschnitt von 209. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion ist im Regierungsbezirk um zwölf gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind in Oberfranken damit 523 Menschen mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Innerhalb Oberfrankens weist die Stadt Coburg den höchsten Inzidenzwert auf. Von 100.000 Menschen infizieren sich dort derzeit 519 innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus. Damit ist Coburg auch Spitzenreiter in Bayern. Deutschlandweit ist es der fünfthöchste Wert.

    14.31 Uhr: Weitere Corona-Fälle in Altenheimen

    Im Seniorenheim Haus am Klosterhof der Diakonie in Hof sind vier weitere Bewohner, sowie ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Das meldet das Landratsamt Hof. Demnach sind dort derzeit 32 Personen Corona-positiv. In einem Seniorenheim in der Stadt Hof wurden ein Mitarbeiter und ein Bewohner positiv auf das Virus getestet. Im Haus Kamilla in Hof wurden acht weiterer Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Insgesamt konnten bisher 35 Bewohner, sowie 23 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet werden. Die komplette Einrichtung befindet sich unter Quarantäne.

    Im Wohn- und Pflegeheim Gut Münchenreuth in Feilitzsch konnten 23 weitere Corona-Fälle festgestellt werden. Somit sind aktuell 55 positive Fälle bekannt. Die Einrichtung befindet sich bis einschließlich 6. Januar in Quarantäne. Im Seniorenheim der Diakonie in Helmbrechts wurde ein weiterer Bewohner positiv auf das Virus getestet. Hier konnten bisher insgesamt 20 Fälle festgestellt werden.

    In der Alexander von Humboldt Klinik wurden drei weitere Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Somit handelt es sich hier derzeit um 42 Fälle, wobei jedoch nicht alle betroffenen Patienten Bürgerinnen oder Bürger von Stadt und Landkreis Hof sind. Sie werden an ihren Heimatorten als Fälle gezählt. Die Klinik hat seit 19.12. Aufnahmestopp.

    Mittwoch, 23.12.2020

    19.54 Uhr: Impftermine im Landratsamt Bayreuth stark nachgefragt

    Im Landratsamt Bayreuth haben bereits 3.400 Bürger angerufen und nach einem Impftermin gegen das Coronavirus gefragt. 600 Termine seien bereits zugesagt worden, teilte das Landratsamt am ersten Tag mit, an dem Termine telefonisch vereinbart werden konnten. Zeitweise sei die Hotline überlastet gewesen. Deshalb werde das Personal aufgestockt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Landratsamt erinnert daran, dass Impftermine zunächst für Bürger vereinbart werden, die 80 Jahre und älter sind.

    16.13 Uhr: Hof lockert Besuchsverbot von Pflegeeinrichtungen

    Pünktlich zum Weihnachtsfest lockert die Stadt Hof das Besuchtsverbot von Kranken- und Pflegeeinrichtungen. Auf Anraten der Regierung von Oberfranken habe man die entsprechende Allgemeinverfügung angepasst, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Bewohner von Alten- und Seniorenresidenzen, Patienten von Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder ambulant betreuten Wohngemeinschaften können somit ab Donnerstag wieder besucht werden - allerdings unter strengen Auflagen. Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Hof darf jeder Bewohner oder Patient täglich nur von einer Person Besuch bekommen. Besucher müssen einen negativen Schnelltest vorweisen und haben zu jeder Zeit innerhalb der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen. Gleichzeitig wird Besuchszeit auf maximal 90 Minuten pro Tag begrenzt. Die Begleitung Sterbender und die Anwesenheit bei der Geburt sind dagegen ohne zeitliche Begrenzung erlaubt.

    15.21 Uhr: Corona-Inzidenzwert steigt in Stadt Coburg auf über 400

    In Oberfranken haben sich weitere 346 Personen mit dem Coronavirus neu infiziert. Das ist ein massiver Anstieg bei den Neuinfektionen um 149 Fälle gegenüber dem Vortag. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, haben sich seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken 20.051 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

    Den höchsten 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat in Oberfranken nach wie vor die Stadt Coburg mit 428,5. Gegenüber dem Vortag ist der Inzidenzwert um 50 gestiegen und hat die Marke 400 deutlich überschritten. Einen noch höheren Wert als der Hotspot Coburg hat in Bayern der Landkreis Regen mit 589. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken gibt es im Landkreis Wunsiedel mit 161.

    511 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 12 Todesfälle dazu.

    13.17 Uhr: Erster Einsatz für mobile Impfteams in Bayreuth

    Der Bayreuther Landrat Florian Wiedemann (FWG) und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) haben die mobilen Corona-Impfteams für die Stadt und den Landkreis vorgestellt. Die drei Teams werden am Sonntag zu ihrem ersten Einsatz fahren und um 09.15 Uhr in der Bayreuther Hospitalstiftung Senioren impfen, teilte das Landratsamt mit. Der Kreisverband Bayreuth des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) stellt zwei Impfteams zur Verfügung, die Malteser Bayreuth das dritte Team. Die Impfteams sind jeweils mit einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft sowie einer Verwaltungskraft besetzt.

    07.16 Uhr: Coburg verzeichnet zweithöchsten Wert in Bayern

    Der Inzidenzwert in Coburg ist zuletzt sprunghaft angestiegen. Die Stadt verzeichnet aktuell das zweithöchste Infektionsgeschehen in Bayern. Zurückzuführen sind die hohen Fallzahlen auf Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen. Einen ausführlichen Artikel zur aktuellen Corona-Lage in Coburg finden Sie hier.

    05.47 Uhr: Bayreuth vergibt Impftermine gegen Coronavirus

    Bürger aus Stadt und Landkreis Bayreuth können ab heute (23.12.20) telefonisch einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus vereinbaren. Das Landratsamt bittet in einem Schreiben darum, dass zunächst nur Bürger anrufen sollen, die älter als 80 Jahre sind. Die Hotline ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar, allerdings gibt es an den Weihnachtstagen Einschränkungen. Im Januar ist eine Terminvergabe über eine Online-Plattform geplant, die vom Freistaat Bayern noch zur Verfügung gestellt werden muss.

    Die Hotline 0921/728-700 ist an Heiligabend sowie am 1. Weihnachtsfeiertag von 8.00 bis 12.00 Uhr erreichbar, am 2. Weihnachtsfeiertag sind die Telefon nicht besetzt.

    Dienstag, 22.12.2020

    16.08 Uhr: Lautsprecherwagen fahren durch Coburg

    In Coburg machen heute und morgen Lautsprecherwagen erneut auf die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufmerksam. Die Durchsagen seien wichtig, denn nicht alle Bürgerinnen und Bürger würden Zeitung lesen oder hätten Zugang zu Informationen im Internet. In der Durchsage bittet die Stadt Coburg die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere vor Weihnachten möglichst zuhause zu bleiben, die Kontakte zu reduzieren, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen. Nur wenn man sich jetzt einschränke, verhindere man strengere Verbote. Die Durchsage endet mit einem Weihnachtsgruß und dem Dank des Oberbürgermeisters Dominik Sauerteig (SPD) und dem Corona-Krisenstab der Stadt Coburg. Laut den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert für die Stadt Coburg am Dienstag bei 379,8.

    14.52 Uhr: In Oberfranken 197 Neuinfektionen

    In Oberfranken haben sich weitere 197 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf 19.705 gestiegen. Den höchsten 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat nach wie vor die Stadt Coburg mit 379,82. Den geringsten Wert gibt es im Landkreis Wunsiedel mit 148,65. 499 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 15 Todesfälle dazu.

    13.52 Uhr: FFP2-Masken für Gottesdienstbesucher in Hof

    Stadt und Landkreis Hof stellen sämtlichen Kirchen im Hofer Land FFP2-Masken zur Verfügung. Das meldet das Landratsamt Hof. Damit soll ein möglichst hoher Schutz für Besucher von Weihnachtsgottesdiensten gewährleistet werden. Darüber hinaus wollen Stadt und Landkreis so dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen in der Region mit sicheren Masken ausgestattet sind.

    13.32 Uhr: Ansturm auf oberfränkische Testzentren

    Die Nachfrage nach kostenfreien Corona-Tests ist auch in Oberfranken groß. Vor den Feiertagen würden sich so viele Menschen testen lassen, dass für Besucher von Altenheimen gesonderte Testmöglichkeiten angeboten werden müssten, heißt es aus dem Landratsamt Bamberg. In den beiden Bamberger Testzentren würden derzeit zusammen rund 600 Abstriche pro Tag genommen und damit doppelt so viele wie noch vor einer Woche. Die Testzentren versuchten der Nachfrage Herr zu werden, indem sie länger geöffnet seien und mehr Personal zum Einsatz komme.

    Der Ansturm auf die Testzentren habe aber Einfluss auf die Auswertung der Tests. Während die Ergebnisse ursprünglich innerhalb von 48 Stunden mitgeteilt werden konnten, müssten die Getesteten derzeit drei oder mehr Tage darauf warten. Da in der Region Bamberg rund 225.000 Einwohner lebten, könne bis Weihnachten nur ein Bruchteil der Bevölkerung in den Testzentren getestet werden. So legitim der Wunsch sei, Weihnachten unbesorgt mit den nächsten Verwandten zu feiern: Noch wichtiger sei es, dass genügend Kapazitäten blieben, um das Pflegepersonal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu testen.

    In Hof stellt man sich unterdessen auf einen weiteren Ansturm auf die Teststellen nach Weihnachten ein. So gibt es am 27. und 31. Dezember sowie am 2. Januar in der Hofer Freiheitshalle eine zusätzliche Test-Stunde. Ziel sei es, unter Beachtung der Inkubationszeit auch den Menschen eine Testmöglichkeit zu bieten, die an Weihnachten beispielsweise Besuch von weiter entfernt wohnenden Kindern hatten.

    07.43 Uhr: Hoher Krankenstand an Regiomed-Kliniken

    Große Sorge bereitet den Verantwortlichen des oberfränkisch-thüringischen Klinkverbundes Regiomed der hohe Krankenstand in den Kliniken. Wie der Chefarzt des Klinikums Coburg mitteilt, seien an den Standorten derzeit insgesamt 167 Pflegekräfte und 32 Ärzte krank gemeldet. Am härtesten trifft der Krankenstand demnach das Klinikum Coburg. Dort werden etwa 100 krank geschriebene Mitarbeiter gemeldet. Rund 20 Krankmeldungen beim Personal gebe es am Standort Lichtenfels. Allerdings seien die Ausfälle nicht nur auf Corona-Infektionen oder Quarantänefälle zurückzuführen. Auch die anhaltende hohe Belastung und die Erschöpfung würden sich in den Ausfällen niederschlagen. Demnach komme das Personal an die Belastungsgrenze.

    Montag, 21.12.2020

    18.21 Uhr: Noch sechs Intensivbetten in Regiomed-Kliniken frei

    In Coburg und Lichtenfels sind nahezu alle Intensivbetten belegt. Von den insgesamt 48 Betten auf den Intensivstationen der beiden Häuser sind 83 Prozent belegt beziehungsweise für angemeldete Intensivpatienten vorgesehen, die zum Beispiel auf Operationen warten, teilte der Klinikverbund Regiomed mit. Die bereits belegten Betten werden in Coburg aber nur zu 24 Prozent und in Lichtenfels zu 27 Prozent von Covid-Patienten beansprucht. In beiden Krankenhäusern sind insgesamt nur noch sechs Betten für Covid-Patienten frei: drei in Coburg und drei in Lichtenfels.

    16.30 Uhr: LGL meldet 252 Corona-Neuinfektionen in Oberfranken

    In Oberfranken sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 252 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben (Stand: 21.12.20, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind vier weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken stieg damit auf 484. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 236,35. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 218,98. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 19.508 Personen mit dem Coronavirus infiziert, bayernweit sind es 280.018. Bislang sind 5.694 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben.

    14.20 Uhr: Ochsenkopf Winterwandertage wegen Corona abgesagt

    Die für den Januar geplanten Ochsenkopf Winterwandertage im Fichtelgebirge müssen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Dazu hätten sich die Ausrichter – die vier Ochsenkopfgemeinden und der Fichtelgebirgsverein e.V. – „schweren Herzens“ entschlossen, hieß es in einer Mitteilung der Tourimus GmbH Ochsenkopf. Die neuen Corona-Beschränkungen machten die Absage jedoch unumgänglich. Damit die Vorbereitung nicht völlig umsonst gewesen sei, plane man einzelne Programmpunkte der beliebten Touren im weiteren Verlauf des Winters durchzuführen. Voraussetzung dafür sei aber ein günstiger Pandemieverlauf mit Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen.

    06.58 Uhr: Bayreuther Stadtbusse fahren nur noch eingeschränkt

    Weil die Stadtbusse in Bayreuth aufgrund des Corona-Lockdowns größtenteils leer sind, wird der Fahrplan ab Montag (21.12.20) geändert. Bis zum Ende des Lockdowns stellen die Stadtwerke Bayreuth wie bereits im Früjahr auf einen erweiterten Samstagsfahrplan um, heißt es in einem Schreiben der Stadt. In Bayreuth würde in den meisten Fällen alle 20 Minuten ein Bus kommen, nun müssten sich die Fahrgäste auf einen 30-Minuten-Rhythmus einstellen. Ein Zusatzangebot soll es unter anderem in den frühen Morgenstunden geben, um Schichtarbeitern eine Fahrgelegenheit zu bieten. Sollte es gut genutzte Fahrten geben, werden zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt.

    Bereits zu Beginn der Pandemie seien die Fahrgastzahlen um 80 Prozent eingebrochen. Seitdem hätte sich die Lage zwar wieder etwas entspannt, so viele Menschen wie vor Corona seien in Bayreuth zuletzt aber nicht Bus gefahren. Weil viele Geschäfte und Schulen seit drei Tagen geschlossen haben, würde in den allermeisten Bussen wieder "gähnende Leere" herrschen.

    Genauere Informationen über die eingeschränkten Linien im Bayreuther Busverkehr finden Sie hier.