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Die Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz erlaubt ab kommender Woche wieder Einkäufe im Einzelhandel nach dem "Click-and-Meet"-Prinzip.

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Corona-Ticker Oberfranken: Bayreuther Inzidenz 5 Tage unter 150

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayreuth liegt den fünften Tag in Folge unter 150. Damit ist Einkaufen mit Terminbuchung und Negativtest ab kommender Woche wieder möglich. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • Bayreuth: Corona-Inzidenz zum fünften Mal in Folge unter 150 (14.11 Uhr)
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Sonntag, 02.05.2021

Bayreuth: Corona-Inzidenz zum fünften Mal in Folge unter 150

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in Bayreuth hat den fünften Tag in Folge den Grenzwert von 150 unterschritten. Laut Robert-Koch-Institut liege er heute (02.05.) bei 111 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, teilt die Stadt mit. Damit werde ab Dienstag, den 4. Mai, das Einkaufen im Einzelhandel mit vorheriger Terminbuchung und Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests wieder möglich. Das Testergebnis dürfe allerdings nicht älter als 24 Stunden sein, hieß es weiter. Selbsttest hingegen seien nur dann zulässig, wenn sie unter Aufsicht des jeweiligen Geschäfts vor Ort gemacht würden. Auch die Stadtbibliothek öffnet am Dienstag, den 4. Mai wieder. Besucherinnen und Besucher haben unter Einhaltung der üblichen Hygieneregeln freien Zugang zu Ausleihe und Service.

Samstag, 01.05.2021

15.03 Uhr: 243 Corona-Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 243 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte das Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit (Stand: 01.05.21, 08.00 Uhr). Seit dem Vortag sind zwei weitere Menschen in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit seit Ausbruch der Pandemie bei 1.561. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 163,14. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 151,07. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 52.263 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

13.55 Uhr: Zusätzlicher Halt für Bamberger Schnelltest-Bus

Der „Schnelltest-Bus“, der seit zwei Wochen in Bamberg verkehrt, wird um einen weiteren Halt erweitert. Man sei sehr zufrieden, wie gut das Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werde, so Oberbürgermeister Andreas Starke in einer Mitteilung. Deshalb werde die Test-Infrastruktur ab der kommenden Woche erweitert. Der „Schnelltest-Bus“ fährt von Dienstag bis Freitag täglich zwei Stationen an. Bürger können am jeweiligen Halt kostenlos und ohne Voranmeldung einen Corona-Schnelltest durchführen lassen. Ab Donnerstag, den 6. Mai, wird der Bus auch in Wildensorg halten. Ab 8. Mai wird der Halt Fuchsparkstadion dann samstags statt wie bisher donnerstags angefahren.

08.11 Uhr Bayreuther Wagner-Festspiele sollen 2021 stattfinden

Die Bayreuther Festspiele 2021 sollen trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Das haben die Mitglieder des Verwaltungsrates der Festspiele am Freitag bekanntgegeben. Die Festspiele auf dem Grünen Hügel sollten unter Beachtung der notwendigen Hygienekonzepte sowie gesetzlicher und behördlicher Regelungen ausgetragen werden, hieß es. Wie viele Zuschauer bei den Vorstellungen zugelassen werden, sei noch nicht entschieden. Die Entwicklung der Pandemie unterliege nach wie vor großer Dynamik. Die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth werden jedes Jahr von mehr als 50.000 Opernfans aus aller Welt besucht. Im vergangenen Jahr waren die Festspiele der Pandemie zum Opfer gefallen.

Freitag, 30.04.2021

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Die Stadt Coburg hat eine Anti-Corona-Kampagne vorgestellt. Damit will man auf die Notwendigkeit von Tests, Impfungen und der Verwendung der Kontaktnachverfolgungs-App Luca hinweisen, um der Pandemie entgegenzuwirken.

16.12 Uhr: Stadt Coburg startet Anti-Corona-Kampagne

Die Stadt Coburg hat eine Anti-Corona-Kampagne vorgestellt. Damit will man auf die Notwendigkeit von Tests, Impfungen und der Verwendung der Kontaktnachverfolgungs-App Luca hinweisen, um der Pandemie entgegenzuwirken. Im zweiten Corona-Jahr sehnten sich alle nach Lebendigkeit und Normalität, sagte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) dem BR. Deshalb habe man sich für eine humorvolle und kreative Kampagne entschieden, um auf die drei Pfeiler Testen, Impfen und Kontaktnachverfolgung aufmerksam zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Coburger Designforum Oberfranken sind zunächst drei modern gestaltete Motive mit regional und überregional bekannten Coburger Persönlichkeiten entstanden.

Die Statue des Prinzgemahls Albert ist beispielweise mit einer Spritze in der Hand abgebildet, um die Notwendigkeit von Impfungen darzustellen. Auf großen Plakaten, Postkarten und in den sozialen Netzwerken soll die Kampagne die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger wecken. Über QR-Codes gelangen Interessierte auf eine Website, auf der weitere Informationen zu den drei Themenbereichen abrufbar sind. Die Kampagne sei außerdem als Unterstützung für Öffnungsstrategien gedacht, wenn die Stadt Coburg im Laufe der Zeit eine Pilotregion in Bayern werden sollte, so Sauerteig weiter.

14.54 Uhr: LGL meldet 288 Neuinfektionen und drei Todesfälle

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages 288 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken nun bei 167 (Stand: 30.04.21, 08.00 Uhr). Der Durchschnitt im Freistaat beträgt 156. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus ist in Oberfranken seit gestern (29.04.21) um drei auf insgesamt 1.556 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

Die Stadt Bamberg verzeichnet mit einer Inzidenz von 92 den niedrigsten vergleichbaren Wert in Oberfranken. In der Stadt Hof herrscht weiterhin das höchste Infektionsgeschehen, aktuell beträgt der Inzidenzwert dort 275.

Donnerstag, 29.04.2021

14.17 Uhr: LGL meldet fast 400 Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 397 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gab es im Vergleich zu gestern drei weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 (Stand: 29.04.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken steigt somit seit Ausbruch der Pandemie auf 1.553. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 179,66. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 163,81. Den höchsten Wert im Regierungsbezirk hat derzeit weiterhin die Stadt Hof mit 296,78. Am niedrigsten ist der Wert aktuell in der Stadt Bamberg (104,69). Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 51.732 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

13.59 Uhr: Felsenlabyrinth Luisenburg in Wunsiedel öffnet am 1. Mai

Das Felsenlabyrinth Luisenburg in Wunsiedel startet am 1. Mai in die neue Saison. Die Öffnung des Landschaftsgartens im – nach eigener Aussage – größten Granitsteinmeer seiner Art in Europa ist mit Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien möglich, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Demnach gilt neben einem Mindestabstand von 1,50 Metern auch eine FFP2-Maskenpflicht auf dem gesamten Areal. Zudem müssen Besucher einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test an der Kasse vorlegen. Dort erfolge laut Mitteilung auch eine Kontaktdatenerfassung. Im Labyrinth selbst herrscht ein Einbahnsystem. Das Felsenlabyrinth hat täglich von 8.30 Uhr bis 18.00 geöffnet.

09.33 Uhr: "Sommerlounge" coronabedingt abgesagt

Die für den 5. August geplante "Sommerlounge" Fichtelgebirge ist abgesagt worden. Grund ist dem Veranstalter "Förderverein Fichtelgebirge" zufolge die Corona-Pandemie. Die "Sommerlounge" könne heuer aber wahrscheinlich nicht in einem Rahmen durchgeführt werden, der den Erwartungen der Besucher und Beteiligten in Sachen Information, Netzwerken und Genießen gerecht werde, heißt es. Bereits im Vorjahr fiel das grenzüberschreitende Begegnungsfest, das zusammen mit der Stadt Wunsiedel organisiert wird, deshalb aus. Nun soll geprüft werden, ob einzelne Programmpunkte im Sommer im Rahmen des Kulturstadt-Programms abgehalten werden können.

Mittwoch, 28.04.2021

16.24 Uhr: Bezirk Oberfranken führt Hybridsitzungen ein

In der heutigen Bezirkstagsitzung haben die Mitgliederinnen und Mitglieder sowie Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) deutlich für die Einführung sogenannter Hybridsitzungen gestimmt. Die Bezirksrätinnen und -räte müssen damit nicht mehr bei den Sitzungen vor Ort anwesend sein, heißt es in einer Mitteilung des Bezirks Oberfranken.

Eine digitale Übertragung von Bild und Ton sei ab sofort ausreichend. Allerdings müssten sich die Anwesenden untereinander optisch und akustisch gut wahrnehmen können. "Auf der einen Seite minimiert sich das Risiko sich anzustecken und auf der anderen Seite eröffnet es den Bezirksrätinnen und Bezirksräten mehr Handlungsspielräume, wodurch Beruf, Familie und Ehrenamt besser in Einklang gebracht werden können", wird Bezirkstagspräsident Henry Schramm in der Mitteilung zitiert.

Kommunale Hybridsitzungen sind seit einer Gesetzesänderung vom 4. März in Bayern möglich.

14.59 Uhr: 306 Corona-Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 306 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gab es im Vergleich zu gestern keine weiteren Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 (Stand: 28.04.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit seit Ausbruch der Pandemie weiterhin bei 1.550.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 179,47. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 165,32. Den höchsten Wert im Regierungsbezirk hat derzeit die Stadt Hof mit 305,51. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 51.335 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Dienstag, 27.04.2021

17.03 Uhr: Inzidenz unter 150: Landkreis Bayreuth öffnet Einzelhandel mit Terminvergabe

Im Landkreis Bayreuth liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern heute zum fünften Tag in Folge unter dem Wert von 150. Damit ist ab dem kommenden Donnerstag (29.04.) die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden mit Terminvergabe möglich, teilt das Landratsamt mit. Voraussetzung für die Öffnung ist zudem, dass pro Kunde 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Außerdem müssen Kunden einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist und der Ladenbesitzer die Kontaktdaten der Kunden erfasst.

14.29 Uhr: 67 Corona-Neuinfektionen in Oberfranken

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Oberfranken seit gestern 67 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (27.04.21, Stand 08.00 Uhr) 51.029 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberfranken ist seit gestern von 193,83 auf 191,29 leicht gesunken. Damit liegt sie aber weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 174,50.

Die höchste Inzidenz im Bezirk weist der Landkreis Kronach mit einem Wert von 299,66 auf, dicht dahinter liegt die Stadt Hof mit einer Inzidenz von 296,78. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Oberfranken seit gestern um elf auf 1.550 angestiegen.

Montag, 26.04.2021

15.44 Uhr: 173 Neuinfektionen, keine Todesfälle – Niedrigste Inzidenz in Wunsiedel

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 173 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gab es im Vergleich zu gestern keine weiteren Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 (Stand: 26.04.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit seit Ausbruch der Pandemie weiterhin bei 1.539. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 193,83. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 179,33. Den höchsten Wert im Regierungsbezirk hat derzeit der Landkreis Kronach mit 308,65. Die Stadt Hof liegt mit einer Inzidenz von 307,69 nur leicht darunter. Am niedrigsten ist der Wert in Oberfranken im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Die Inzidenz liegt dort bei 119,74. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 50.962 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

10.21 Uhr: IG BAU fordert Schutz für Erntehelfer in Oberfranken

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Oberfranken will auf den Arbeitsschutz bei Erntehelfern in Zeiten von Corona aufmerksam machen. Landwirtschaftliche Saisonarbeiter hätten ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken, teilt die Gewerkschaft heute (26.04.21) mit. Ein Großteil der Erntehelfer sei nämlich weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Unter anderem dürften Beschäftigte deshalb nicht in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden, so IG-BAU-Bezirksvorsitzender Gerald Nicklas. "Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist", so Nicklas.