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Anzeige nach Rottweiler-Attacke am Münchner Hauptbahnhof | BR24

© picture alliance/AFP Creative

Symbolbild: ein Rottweiler

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    Anzeige nach Rottweiler-Attacke am Münchner Hauptbahnhof

    Gegen die Halterin eines Rottweilers, der am Samstagabend in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs fünf Menschen verletzt hat, wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das teilte die Polizei mit - und nannte weitere Details.

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    Wie die Polizei mitteilte, wollte die 26-jährige Berlinerin dem Hund in einem Innenhof, in dem sie geparkt hatte, etwas zu trinken geben und ließ ihn unangeleint aus dem Auto. Plötzlich lief das Tier hinter einem Passanten her und biss ihn.

    Zeugin hindert Halterin an Flucht

    Der 26-Jährigen und ihrem Lebensgefährten aus München gelang es, den eineinhalb Jahre alten Hund einzufangen und ihn wieder ins Auto zu bringen. Dann wollten sie davonfahren. Eine Zeugin hinderte sie daran und verlangte von der Frau, ihre Personalien zu hinterlassen.

    Bissverletzungen an Armen und Beinen

    Daraufhin ließ die 26-Jährige den Rottweiler noch einmal unangeleint aus dem Auto. Nähere Details, wieso sie das tat, sind derzeit nicht bekannt. Anschließend verletzte der Hund noch zwei weitere Passanten und zwei Polizisten, die das Tier beruhigen und einfangen wollten. Die fünf Personen wurden mit Bissverletzungen an Armen und Beinen sowie starken Kratzern ins Krankenhaus gebracht.

    Polizisten erschießen aggressiven Rottweiler

    Da das Tier weiterhin sehr aggressiv war, erschossen zwei weitere Polizisten es schließlich. Es war sofort tot. Personen waren durch den Gebrauch der Schusswaffe nicht in Gefahr. Nun wird geprüft, ob es sich bei dem Tier um einen reinrassigen Rottweiler handelt - und ob er einen Maulkorb hätte tragen müssen.