B5 aktuell - Das Medienmagazin

Reporter in Gefahr

Pressefreiheit Reporter in Gefahr

Das MedienMagazin berichtet regelmäßig über Einschränkungen der Pressefreiheit. In manchen Ländern sind Zensur, Verbote und die Schere im Kopf an der Tagesordnung. In anderen werden Journalisten verfolgt, ins Gefängnis geworfen oder sogar ermordet. Aber auch in freien Gesellschaften wie den USA oder Deutschland versuchen Politiker, Unternehmen und Behörden auf subtile Art und Weise Medien bei ihrer Informationsarbeit zu behindern. All das können Sie hier nachhören.

Bing-Map mit den Kartenpunkten | Bild: BR zur interaktiven Anwendung Interaktive Karte Medienmagazin-Beiträge zur Pressefreiheit

Radio-Beiträge und Artikel im B5-Medienmagazin erklären, wo weltweit die Pressefreiheit bedroht ist. In manchen Ländern sind Zensur, Verbote und die Schere im Kopf an der Tagesordnung. In anderen werden Journalisten verfolgt, ins Gefängnis geworden oder sogar ermordet. [mehr]

Pressefreiheit: Aktuelles

Akkreditierungsausweis der Journalisten beim G20 Gipfel 2017 | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Interview Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin dju Wo bleibt die Aufklärung? Journalisten klagen wegen Entzug der G20-Akkreditierungen

Steffen Seibert, Leiter des Bundespresseamtes und Regierungssprecher, hatte Aufklärung versprochen: Warum wurde über 20 JournalistInnen während des G20-Gipfels plötzlich die Akkreditierungen entzogen? Doch bisher ist nicht passiert, jetzt klagen neun Betroffene gegen diese Schwarze Liste; unterstützt werden sie von der Deutschen Journalistenunion dju in ver.di. [mehr]

Diskussion von ROG, FES und Deutsch-Russischem Forum | Bild: Reporter ohne Grenzen zum Audio Nischen in den Regionen? Russische Medien kämpfen um journalistische Unabhängigkeit

Unabhängige Medien haben es schwer in Russland. Das Fernsehen steht unter staatlicher Kontrolle; Printmedien, die es wagen, der offiziellen Politik zu trotzen, müssen mit Anzeigenentzug und anderen Repressalien rechnen. In der russischen Provinz dagegen haben sich Nischen erhalten, in denen in Maßen kritische Berichterstattung möglich ist, vor allem online. [mehr]

Die in der Türkei verhaftete Mesale Tolu mit ihrem Sohn | Bild: Familie Tolu zum Audio #FreeMesale Türkei sperrt deutsche Journalistin mit zweijährigem Kind ein

Mesales Vater Ali Tolu ist überzeugt: Seine Tochter ist unschuldig. Der zweieinhalbjährige Enkel ist traumatisiert, seit seine Mutter vor drei Monaten in einer brutalen Aktion festgenommen wurde; er lebt bei ihr im Gefängnis. Mesale Tolu ist Übersetzerin, Journalistin - und deutsche Staatsbürgerin. Wir haben erstmals mit ihrer Anwältin gesprochen, die das Verfahren für einen politischen Prozess hält. [mehr]

Titelblatt Prozessauftakt Cumhuriyet  | Bild: picture-alliance/NurPhoto zum Audio Interview Reinhard Baumgarten, ARD Korrespondent in Istanbul Prozess gegen Cumhuriyet: Pressefreiheit in der Türkei auf der Anklagebank

Pressefreiheit ist in den Augen der Machthaber rund um Präsident Erdogan nur mehr ein Schimpfwort. In dieser Woche wurden 17 Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet, eine der wenigen regierungskritischen Stimmen, die noch übrige geblieben sind, vor Gericht gestellt. Beobachter und Angeklagte werten die Anklagen als absurd; es drohen Freiheitsstrafen bis zu 47 Jahren. [mehr]

Titelblatt Prozessauftakt Cumhuriyet  | Bild: picture-alliance/NurPhoto zum Audio Interview Reinhard Baumgarten, ARD Korrespondent in Istanbul Prozess gegen Cumhuriyet: Pressefreiheit in der Türkei auf der Anklagebank

Pressefreiheit ist in den Augen der Machthaber rund um Präsident Erdogan nur mehr ein Schimpfwort. In dieser Woche wurden 17 Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet, eine der wenigen regierungskritischen Stimmen, die noch übrige geblieben sind, vor Gericht gestellt. Beobachter und Angeklagte werten die Anklagen als absurd; es drohen Freiheitsstrafen bis zu 47 Jahren. [mehr]

 IFJ.Präsident Philippe Leruth (mit Rainer Reichert vom BJV) im Presseclub München | Bild: BR / Sissi Pitzer zum Audio Internationale Journalisten-Föderation IFJ Präsident Leruth: Sorgen um Türkei, Mexiko, Afrika

Was tun, wenn Journalisten verfolgt, eingesperrt oder gar ermordet werden? Der Belgier Philippe Leruth ist Präsident der IJF, der Internationalen Journalisten-Föderation mit Sitz in Brüssel. Viele Mittel hat die Organisation nicht. Sie kann für Aufmerksamkeit sorgen, bei den Prozessen gegen Medienvertreter in der Türkei, bei der Einschränkung von Pressefreiheit in vielen Staaten weltweit. [mehr]

Diskussion über Journalismus im Sudan von Reporter ohne Grenzen und Amnesty International | Bild: Amnesty International zum Audio Journalismus im Sudan Vom täglichen Kampf gegen Zensur und Verbote

Der Sudan gilt als einer der ärmsten Staaten der Welt. Unterentwicklung, Korruption und Bürgerkriege machen dem Land zu schaffen, die Presse- und Versammlungsfreiheit ist stark eingeschränkt. Wie können in einem solchen Umfeld Journalisten aus dem In- und Ausland noch berichten? Der Sudan steht auf der Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 174 von 180 Staaten. [mehr]

Tim Aßmann im Gespräch mit dem palästinensischen Reporter und Kameramann Jihad Barakat | Bild: BR zum Audio Ramallah Palästinenserpräsident Abbas beendet die Pressefreiheit

Im Handstreich hat Palästinenserpräsident Abbas ein Cyber-Crime-Gesetz erlassen, das einen schweren Eingriff in die Arbeitsbedingungen von Journalisten darstellt. Um Journalisten juristisch zu verfolgen, müssen die Behörden nur mehr die generelle Sorge um die innere Sicherheit anführen. Zuvor waren Abbas-kritische Websites gesperrt worden. [mehr]

Akkreditierungsausweis für Journalisten auf dem G20-Gipfel in Hamburg | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Interview Charlotte Horn, NDR-Journalistin G20: Aussperrung von Journalisten: Schwerer Eingriff in freie Berichterstattung

Freie Berichterstattung vom G20-Gipfel? Für einige Journalisten und Fotografen, u.a. Mitarbeiter von Spiegel online, taz, Weser-Kurier, war das am 2. Tag abrupt zu Ende: Ihnen wurde die Akkreditierung entzogen, angeblich wegen Sicherheitsbedenken. Worin die bestehen, woher die Infos kamen - dazu gibt es nach wie vor keine nachvollziehbare Begründung. [mehr]

Weitere Beiträge

Pressefreiheit 2017

Pressefreiheit 2016

Pressefreiheit 2015