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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Mehrheit der Bayern steht hinter dem Corona-Kurs der Staatsregierung

    München: Eine große Mehrheit der Menschen in Bayern steht hinter dem Kurs der bayerischen Staatsregierung in der Corona-Krise. Im BR-Bayerntrend haben neun von zehn Befragten angegeben, dass sie mit dem Krisenmanagement zufrieden oder sehr zufrieden sind. In Bezug auf die Arbeit von Ministerpräsident Söder sind es sogar 94 Prozent. Kein Bundes- oder Landespolitiker hat bisher einen so hohen Wert erreicht. Der BR-Bayerntrend zeigt auch: Die meisten Menschen wollen nicht, dass die Kontaktbeschränkungen nach den Osterferien wieder gelockert werden. Rund die Hälfte der Befragten ist dagegen, nur ein Drittel dafür. Viele befürchten allerdings, dass Freiheitsrechte wegen der Pandemie längerfristig eingeschränkt sein könnten. Derzeit dürfen in Bayern nur Menschen aus einem Haushalt oder Familien gemeinsam draußen unterwegs sein.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 22:00 Uhr

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  • Bund will heimische Maskenhersteller mit 40 Millionen Euro fördern

    Berlin: Die Bundesregierung verstärkt ihre Bemühungen um mehr Atemschutzmasken. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ will sie heimische Hersteller mit 40 Millionen Euro fördern. In dem entsprechenden Regierungsdokument heißt es aber auch, dass der Aufbau des nötigen Maschinenparks drei bis vier Monate dauern könne. Probleme bereiten Engpässe bei der Produktion von Vliesstoff, der als Herzstück medizinischer Schutzmasken gilt. Deshalb werde man zunächst von Masken aus China abhängig sein. Unterdessen haben 23 Pflegeverbände und Gewerkschaften in einem Hilferuf den Mangel an Schutzausrüstung beklagt.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 09.04.2020 03:00 Uhr

  • EU-Kommission für stufenweisen Ausstieg aus Corona-Notfallmaßnahmen

    Brüssel: Die EU-Kommission schlägt einen stufenweisen Ausstieg aus den Corona-Notfallmaßnahmen vor. So steht es in der Brüsseler Ausstiegsstrategie, die der Zeitung "Die Welt" vorliegt. Demnach sollten die EU-Staaten die Maßnahmen erst lokal und jeweils in größeren Zeitabständen aufheben. Bars, Restaurants, Theater und Kinos sollten nur nach und nach wieder geöffnet, Schulklassen verkleinert werden. In Geschäften sollte die Zahl der gleichzeitig zugelassenen Kunden beschränkt werden. Außerdem fordert Brüssel, verletzliche Gruppen wie Ältere stärker zu schützen.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 09.04.2020 02:00 Uhr

  • Hohe Bußgelder bei Verstößen gegen Quarantäne-Regeln geplant

    Berlin: Wer in Deutschland gegen die neuen Quarantäne-Regeln für Einreisende verstößt, muss womöglich mit hohen Bußgeldern rechnen. Ein entsprechender Entwurf aus dem Bundesinnenministerium sieht vor, dass solche Verstöße je nach Schwere mit 200 bis 25.000 Euro geahndet werden können. Zuständig für diese Verordnung sind die Gesundheitsministerien der Länder. Nach einem Beschluss des Krisenkabinetts sollen Einreisende ab Freitag verpflichtet werden, sich unverzüglich und auf direktem Weg in ihre Wohnung oder in eine andere Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage lang ständig aufzuhalten. Da außer Berufspendlern, Lastwagenfahrern und anderen speziell definierten Gruppen ohnehin kaum noch Ausländer einreisen dürfen, betrifft diese Regelung in erster Linie Deutsche und Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 19:00 Uhr

  • Lufthansa verliert wegen Corona-Krise jede Stunde eine Million Euro

    Frankfurt am Main: Die Lufthansa verliert wegen der Corona-Krise jede Stunde eine Million Euro. Diese Zahl hat Airline-Chef Spohr in einer Videobotschaft an seine Mitarbeiter genannt. Spohr sprach von der größten Herausforderung der Unternehmensgeschichte. Ihm zufolge wird die Lufthansa die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen. Statt wie früher täglich 350.000 Menschen befördert sie zurzeit weniger als 3.000.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 09.04.2020 02:00 Uhr

  • Sitzen auf Parkbänken und Sonnenbaden in Bayern erlaubt

    München: Trotz der Corona-Krise müssen die Menschen in Bayern nicht auf eine Pause auf einer Parkbank oder ein Sonnenbad auf einer Wiese verzichten. Das hat Innenminister Herrmann in einer Mitteilung deutlich gemacht. Seinen Worten nach spricht nichts dagegen, dass sich jemand im Rahmen seines Spaziergangs allein, mit der Familie oder sonstigen Angehörigen seines Hausstandes zwischendurch auf eine Parkbank in die Sonne setzt. Es spiele für das Infektionsrisiko auch keine Rolle, ob jemand dabei ein Buch liest oder ein Eis isst, so Herrmann. Dasselbe gilt seinen Worten nach für ein Sonnenbad im Park oder auf einer Wiese. Entscheidend sei am Ende, Gruppenbildungen zu vermeiden und mindestens eineinhalb Meter Abstand zu anderen zu halten. Herrmann reagierte mit seiner Erklärung offenbar auf Beschwerden, die bayerische Polizei lege die Ausgangsbeschränkungen zu streng aus.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 21:00 Uhr

  • Sechs Menschen sterben nach Corona-Infektion in schwäbischem Altenheim

    Markt Waal: In der Gemeinde im Landkreis Ostallgäu sind in einem Senioren- und Pflegeheim sechs Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Fünf waren Bewohner des Heims und litten unter schweren Vorerkrankungen. Unter den Toten ist aber auch ein Mitarbeiter der Einrichtung. Zwei weitere Mitarbeiter und zwölf Bewohner sind in stationärer Behandlung. Landrätin Zinnecker sprach den Angehörigen der Toten ihr Mitgefühl aus.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 21:00 Uhr

  • New York verzeichnet höchste Totenzahl innerhalb eines Tages

    New York: Der Bundesstaat New York ist weiter das Epizentrum der Corona-Pandemie. Innerhalb eines Tages sind dort nun 779 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben, so viele wie noch nie an einem Tag. Mittlerweile hat New York mehr Corona-Fälle als jeder Staat weltweit. Mit knapp 150.000 bekannten Infektionen liegt New York vor Spanien. Trotzdem bekräftigte der Gouverneur, dass die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen funktionierten. Dies zeige sich bei der weiter zurückgehenden Zahl an neu ins Krankenhaus Eingewiesenen. Er vergleich die Situation mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und ordnete an, die Flaggen im Bundesstaat auf halbmast zu setzen.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 08.04.2020 20:15 Uhr

  • Saudisches Militärbündnis kündigt im Jemen wegen Corona zweiwöchige Waffenruhe an

    Sanaa: Die Corona-Pandemie beeinflusst auch den Bürgerkrieg im Jemen. Das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis hat eine landesweite Waffenruhe ausgerufen. Sie soll von heute an zwei Wochen dauern. Saudi-Arabien folgt damit einem Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres. Er hatte gefordert, wegen der Virus-Gefahr alle Konflikte einzustellen. Die Huthi-Rebellen, die gegen das saudische Bündnis kämpfen, äußerten sich noch nicht. Ein Infektionsausbruch hätte vermutlich verheerende Folgen für das arme und vom Krieg schwer gezeichnete Land.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 09.04.2020 01:00 Uhr

  • Sanders macht den Weg frei für Biden

    Washington: Bei der US-Präsidentenwahl im Herbst wird wohl Ex-Vizepräsident Biden gegen Amtsinhaber Trump antreten. Biden ist der einzig verbleibende Bewerber der Demokraten, nachdem Senator Sanders heute seinen Rückzug angekündigt hat. Biden äußerte Respekt für Sanders' Schritt und streckte zugleich die Hand zu ihm und dessen Unterstützern aus. Ihm sei bewusst, wie hart diese Entscheidung sei, sagte Biden. Sanders habe die Interessen der Nation und die Notwendigkeit, Trump zu besiegen, über alles andere gestellt. Der 78-jährige linksgerichtete Sanders hatte sich zuvor mit einer Videobotschaft zu Wort gemeldet. Er dankte seinen Unterstützern, gratulierte Biden und sagte, er könne in der aktuellen Krise des Landes nicht guten Gewissens mit einer Kampagne weitermachen, die keine Siegeschancen habe.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 21:00 Uhr

  • OPCW-Bericht über Giftgaseinsatz belastet Assad-Regime

    Den Haag: Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen OPCW macht das Assad-Regime für drei Giftgasangriffe in Nordsyrien verantwortlich. Demnach hat die syrische Luftwaffe vor gut drei Jahren einen damals von Rebellen besetzten Ort mit Sarin- und Chlorgas bombardiert. Drei Menschen starben, etwa 100 wurden verletzt. Bundesaußenminister Maas nannte den Bericht einen wichtigen Schritt zur Aufklärung. Ein so eklatanter Bruch des Völkerrechts dürfe nicht ungesühnt bleiben. Deutschland werde sich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen dafür einsetzen, die Verantwortlichen zu bestrafen. Es war das erste Mal, dass die OPCW den Auftrag hatte, nicht nur zu ermitteln, ob Giftgas eingesetzt wurde, sondern auch von wem. Weitere Berichte zu Syrien sollen folgen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 22:00 Uhr

  • Das Wetter in Bayern: In der Nacht klar, tagsüber sonnig und warm

    Das Wetter in Bayern: In der Nacht klar, Abkühlung auf 8 bis 1 Grad. Die Aussichten bis Karsamstag: Es bleibt sonnig oder ist höchstens leicht bewölkt. Auch nachts über 0 Grad, Höchstwerte am Tag 17 bis 24 Grad.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 08.04.2020 20:00 Uhr

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