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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Internationale Libyen-Konferenz im Kanzleramt

    Berlin: Bei einer Konferenz in der Bundeshauptstadt suchen zentrale Akteure des libyschen Bürgerkriegs derzeit nach einer Friedenslösung. Schon vor dem offizielllen Beginn waren Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas mit Libyens Premier Al-Sarradsch und General Haftar zusammengekommen. Die Gespräche wurden aber offenbar getrennt geführt. Auch der türkische Präsident Erdogan und Kremlchef Putin hatten sich vorher zu bilateralen Gesprächen getroffen. In einem Statement forderte Erdogan unter anderem ein Ende der, so wörtlich "aggressiven Haltung" Haftars. Putin wies daraufhin, dass Russland und die Türkei die Konfliktparteien erfolgreich dazu aufgerufen hätten, das Feuer einzustellen. Die EU hatte ebenfalls vor der Konferenz Hilfsbereitschaft für Libyen signalisiert. Der Außenbeauftragte Borrell erklärte, man müsse sehen, was am Ende verlangt werde, auch in Absprache mit der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union. Die EU müsse aber, anders als in der Vergangenheit, geschlossen auftreten.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 15:00 Uhr

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  • Lufthansa zeigt sich im Konflikt mit Ufo gesprächsbereit

    Frankfurt am Main: Die Lufthansa hat sich trotz neuer Streikdrohungen der Flugbegleitergewerkschaft Ufo gesprächsbereit gezeigt. Eine Sprecherin sagte, nötig seien Perspektiven in den offenen tariflichen Fragen. Ufo-Sprecher Baublies betonte, die Gewerkschaft sei jederzeit für Gespräche erreichbar. Zuletzt habe es seitens der Lufthansa aber ausschließlich Taktikspielchen gegeben. Ufo hatte gestern weitere Streiks angekündigt. Details sollen am Mittwochnachmittag bekannt gegeben werden. Vor ein paar Tagen war der mittlerweile dritte Versuch gescheitert, den Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Flugbegleitern zu lösen.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 19.01.2020 14:30 Uhr

  • Polizei geht mit Gummigeschossen gegen Demonstranten in Hongkong vor

    Hongkong: In der chinesischen Sonderevrwaltungszone haben heute wieder zehntausende Menschen gegen chinesische Menschenrechtsverletzungen demonstriert. Allerdings ging die Polizei schon kurz nach Beginn einer genehmigten Kundgebung gegen die Demonstranten vor. Eine Gruppe von Randalierern soll Feuer gelegt, Straßen blockiert und Beamte brutal angegriffen haben, hieß es. Sicherheitskräfte setzten daraufhin Tränengas, Pfefferspray und Gummigeschosse ein, eine unbekannte Zahl von Aktivisten wurde festgenommen. Seit mehr als einem halben Jahr gehen in Hongkong Menschen gegen die eigene Regierung und die chinesische Führung in Peking auf die Straße und fordern echte Demokratie.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 13:00 Uhr

  • Gefahr durch neuen Corona-Virus: Chinas weist Befürchtungen zurück

    Peking: China hat Befürchtungen über eine weit größere Ausbreitung des neuen Corona-Virus widersprochen. Die nationale Gesundheitskommission verwies auf Experten, die den Ausbruch der mysteriösen Lungenkrankheit als kontrollierbar bezeichneten. In der Stellungnahme räumt die Kommission aber gleichzeitig ein, dass der Ursprung des neuen Erreger-Typs noch nicht gefunden sei und die Übertragung noch nicht völlig verstanden werde. Das britische Zentrum für die Analyse globaler Infektionskrankheiten in London hatte erklärt, dass womöglich mehr Menschen als bisher bekannt infiziert sind. Es schätzt deren Zahl auf mehr als 1700. Offiziell ist in China von 62 bestätigten Fällen die Rede.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 15:00 Uhr

  • Sterblichen Überreste der Opfer des Flugzeugunglücks werden in Ukraine überführt

    Kiew: Knapp zwei Wochen nach dem irrtümlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs im Iran sind die sterblichen Überreste der elf ukrainischen Opfer in ihre Heimat überführt worden. Im Anschluss fand eine Gedenkzeremonie statt. Auch Präsident Selenskyj nahm daran teil. Bei dem Unglück am 8. Januar waren alle 176 Menschen an Bord der ukrainischen Passagiermaschine ums Leben gekommen. Unterdessen hat der Iran angekündigt, die Flugschreiber vorerst doch nicht zur Auswertung nach Kiew zu bringen. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der Flugschreiber der Ukraine übergeben werden solle.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 15:00 Uhr

  • Fotos von Demjanjuk im Konzentrationslager Sobibor

    Berlin: In dem Nachlass eines früheren Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor sind Fotos des NS-Täters John Demjanjuk gefunden worden. Laut dem Berliner NS-Dokumentationszentrum Topographie des Terrors ist es das erste Mal, dass Demjanjuk auf dem Lagergelände im besetzten Polen zu sehen ist. Er war 2011 in einem Indizienprozess in München wegen Beihilfe zum Mord an etwa 28.000 Juden verurteilt worden. Bis zu seinem Tod 2012 hatte er jedoch geleugnet, Aufseher in Sobibor gewesen zu sein. Das Urteil von fünf Jahren Haft wurde nie rechtskräftig. Die jetzt aufgetauchten Fotos sollen Ende des Monats in Berlin präsentiert werden.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 19.01.2020 15:00 Uhr

  • Unfallserie in Bayern bei Schneeglätte

    Burgau: Auf der A 8 Richtung Stuttgart hat es zwischen Burgau und Günzburg eine Massenkarambolage gegeben. Zehn Fahrzeuge waren beteiligt, zehn Menschen wurden verletzt. Einem Polizeisprecher zufolge waren nahe Burgau zunächst zwei Autos zusammengestoßen. Daraufhin habe sich ein Stau gebildet, in dem es zu einem Unfall mit weiteren acht Fahrzeugen kam. Zwei Rettungs- und ein Polizeihubschrauber sind im Einsatz.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 16:00 Uhr

  • Das Wetter: Nur noch vereinzelt Schneeschauer

    Das Wetter in Bayern: Am Abend und in der Nacht anfangs noch vereinzelt Schneeschauer. Danach wechselnd bewölkt oder klar. Tiefstwerte zwischen -1 und -8 Grad. Morgen Sonne und Wolken. Am Dienstag und Mittwoch viel Sonnenschein. Tageshöchstwerte 0 bis 7 Grad. Nächtliche Tiefstwerte -4 bis -8 Grad.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 19.01.2020 17:00 Uhr

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