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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Kohle-Ausstiegs-Gesetz stößt bei Umweltschützern auf Kritik

    Berlin: Als erste Industrienation steigt Deutschland schrittweise aus der Kohle aus. Nach dem Bundestag stimmte auch der Bundesrat dafür, dass bis spätestens 2038 hierzulande keine Kohle mehr abgebaut wird. Die vom Strukturwandel betroffenen Bundesländer erhalten im Gegenzug rund 40 Milliarden Euro, auch die Stromkonzerne bekommen eine Entschädigung. Das Gesetz stößt bei Umweltschützern auf Kritik: Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Müller-Kraenner, betonte, es komme zu spät, sei zu teuer und lege zukünftigen Regierungen unnötig Fesseln an. Nach Auffassung des Deutschen Naturschutzrings DNR, bleibt das Gesetz meilenweit hinter den klimawissenschaftlichen und -politischen Notwendigkeiten zurück. Ähnlich äußerte sich Greenpeace. Die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer begrüßten den Kompromiss hingegen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

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  • Bundesrat verabschiedet Grundrente

    Berlin: Die Grundrente hat die letzte Hürde genommen. Nach dem Bundestag stimmte auch der Bundesrat zu. Damit bekommen ab dem nächsten Jahr 1,3 Millionen Menschen einen Aufschlag auf ihre kleine Rente. Der liegt meist zwischen 75 und 80 Euro, kann aber auch bis zu 400 Euro ausmachen. Die Länderkammer hat außerdem das Gesetz gegen Hass im Netz gebilligt. Betreiber sozialer Netzwerke müssen künftig Hassbotschaften und schwere Drohungen dem Bundeskriminalamt melden. Die Behörde ermittelt dann. Darüber hinaus führte der Bundesrat eine Meldepflicht für Corona-infizierte Haustiere ein. Damit soll die Ansteckung bei Hunden, Katzen oder Hamstern besser erforscht werden.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Bundesrat beschließt Verordnung zur Schweinehaltung

    Berlin: Der Bundesrat hat nach jahrelangen Diskussionen neuen Regeln für die Schweinehaltung zugestimmt. Die Länderkammer billigte eine Verordnung, die mehr Tierschutz vorsieht. Die umstrittene Fixierung von Sauen in engen sogenannten Kastenständen soll demnach künftig deutlich beschränkt werden. So soll sie nur noch in Ausnahmefällen und kurzzeitig erlaubt sein, zum Beispiel während einer tierärztlichen Untersuchung. Die neuen Regeln gelten allerdings erst nach einer Übergangsfrist von acht Jahren. Bis dahin sollen die Tiere kürzer in den Ställen gehalten werden und mehr Bewegungsfreiheit bekommen. Landwirte, die ihre Ställe entsprechend umbauen, werden finanziell vom Bund gefördert. Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Albrecht sagte, dies sei der Einsteig in den Umbau der Tierhaltung in Deutschland.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Bundestag beschließt Gesetz für elektronische Patientenakte

    Berlin: Das heimliche Fotografieren unter den Rock oder in den Ausschnitt ist künftig eine Straftat. Der Bundestag hat eine entsprechende Gesetzesverschärfung beschlossen. Dadurch müssen Täter beim sogenannten Upskirting mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe rechnen. Der Bundestag stimmte außerdem für das Gesetz zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Patienten sollen ab kommendem Jahr über eine elektronische Patientenakte verfügen können: Neben Befunden, Arztberichten oder Röntgenaufnahmen können künftig auch der Impfausweis, der Mutterpass, oder das Zahn-Bonusheft in die Akte aufgenommen werden.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Koalition plant verbindliches Lobbyregister

    Berlin: Union und SPD haben sich auf ein verbindliches Lobbyregister geeinigt. Darin sollen Interessensvertreter erfasst werden, damit ihr Einfluss auf Abgeordnete im Bundestag sichtbarer wird. Die Einführung ist für den Herbst geplant. Verstöße gegen die Registrierungspflicht sollen mit Bußgeldern bestraft werden. Die Gespräche zwischen den Koalitionsfraktionen waren durch die Affäre um den CDU-Abgeordneten Amthor in Bewegung gekommen. Amthor hatte sich für ein IT-Unternehmen aus den USA eingesetzt. Dafür soll er Aktienoptionen erhalten haben. Amthor wies Korruptionsvorwürfe zurück, räumte aber einen Fehler ein.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Organisationen fordern Freilassung von Assange

    London: Rund 40 Organisationen haben die Freilassung von Wikileaks-Gründer Assange gefordert. Der 49-Jährige sitzt seit rund einem Jahr in einem Hochsicherheitsgefängnis in London. Die USA haben seine Auslieferung beantragt. Zu den Unterzeichnern des Appells gehören Gruppen, die sich für Pressefreiheit und Menschenrechte einsetzen. So erklärte die internationale Schriftstellervereinigung PEN, die Klage gegen Assange öffne die Tür zur Kriminalisierung von Aktivitäten, die für investigative Journalisten wichtig seien. Die US-Justiz wirft dem Wikileaks-Gründer vor, geheimes Militärmaterial veröffentlicht zu haben. Die Enthüllungen hatten dazu geführt, Kriegsverbrechen amerikanischer Soldaten aufzudecken.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • EU-Kommission erteilt Zulassung für Remdesivir

    Brüssel: In Europa ist erstmals ein Mittel zur Therapie von Covid-19 zugelassen worden. Es handelt sich um Remdesivir. Das Medikament gilt als eine der wenigen wirksamen Arzneien bei der Behandlung von schweren Fällen und kann laut Studien den Krankenhausaufenthalt von Patienten verkürzen. Deshalb hat die EU-Kommission die Zulassung für den europäischen Markt im Schnellverfahren erteilt, diese aber an Auflagen geknüpft. So wird Remdesivir nur Patienten ab zwölf Jahren empfohlen, die eine Lungenentzündung haben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen. EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides sprach von einem wichtigen Fortschritt im Kampf gegen das Corona-Virus. Die USA hatten bereits vor zwei Monaten eine Ausnahmegenehmigung für den begrenzten Einsatz des Medikaments in Krankenhäusern erteilt.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Air France will mehr als 7500 Stellen streichen

    Paris: Die französische Flugesellschaft Air France will mehr als 7.500 Stellen streichen. Wie die Airline am Abend mitgeteilt hat, soll das bis Ende 2022 passieren. Mehr als 6.500 Arbeitsplätze sind bei Air France selbst betroffen. Hinzu kommen gut 1.000 Stellen bei der Regionalfluggesellschaft Air France Hop. Durch Pensionierungen soll der Abbau aber abgefedert werden. Die Einnahmen von Air France waren in der Corona-Krise um 95 Prozent zurück gegangen. Der französische Staat unterstützt die Airline unter anderem mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Bolsonaro billigt abgeschwächte Form der Maskenpflicht

    Brasilia: Der brasilianische Präsident Bolsonaro hat eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit verabschiedet, allerdings in abgeschwächter Form. Die Menschen sollen einen Mund- und Nasenschutz demnach auf Straßen und in Bussen und Bahnen tragen, nicht aber in Geschäften, Schulen oder Kirchen. Brasilien ist nach den USA das am stärksten vom Corona-Virus betroffene Land. Wie das Gesundheitsministerium mitgeteilt hat, wurden innerhalb eines Tages mehr als 48.000 Neuinfektionen registriert. Damit haben sich in dem Land 1,5 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 23:00 Uhr

  • Das Wetter: In der Nacht vielerorts aufklarend

    Das Wetter in Bayern: In der Nacht an den Alpen wolkig, sonst klar. Abkühlung auf 14 bis 7 Grad. Die Aussichten: Überwiegend sonnig mit wenigen Wolken, besonders am Montag einzelne Schauer; in Franken zeitweise windig. Höchstwerte am Wochenende 23 bis 28, am Montag 20 bis 25 Grad.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 03.07.2020 20:00 Uhr

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