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Aktuelle Nachrichten von BR24 im Überblick | BR24

Die aktuellen Nachrichten von BR24 im Überblick

  • Drogenskandal bei Münchner Polizei weitet sich aus

    München: Der Drogenskandal bei der Münchner Polizei weitet sich deutlich aus. Insgesamt 21 Beamten werden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Antidopinggesetz vorgeworfen. Polizisten sollen selbst Drogen konsumiert und weitergegeben, sowie beschlagnahmtes Kokain entwendet haben. Münchens Polizeipräsident Andrä forderte Konsequenzen. Für ihn sei das Verhalten der betroffenen Beamten absolut inakzeptabel. Es müsse, wenn sich die Vorwürfe bestätigten, hart bestraft werden. Im Raum steht der Vorwurf weiterer Straftaten: So sollen einzelne Polizisten gegen Unschuldige ermittelt und sich der Strafvereitelung im Amt schuldig gemacht haben. Am Morgen hatten Razzien in sieben Dienststellen und 30 Wohnungen in München sowie in den Landkreisen München, Dachau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Ebersberg und Fürstenfeldbruck stattgefunden.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 12:45 Uhr

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  • Aiwanger erläutert bayerische Wirtschaftspolitik in Corona-Zeiten

    München: Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger hat in einer Regierungserklärung erläutert, wie der Freistaat mit den Herausforderungen der Corona-Krise umgeht. Noch immer seien viele Menschen von Kurzarbeit betroffen, vor allem in der Autoindustrie. Corona treffe die exportorientierte bayerische Wirtschaft sehr hart, mit Einbrüchen von sechs bis sieben Prozent im laufenden Jahr. Um den bayerischen Unternehmen zu helfen, solle beispielsweise die Hightech-Agenda deutlich beschleunigt werden, auch sollten Start-ups mehr Geld bekommen, kündigte Aiwanger an. Er warnte vor neuen landesweiten Beschränkungen. Insbesondere der Gastronomie würde das extrem schaden. Er appellierte an die Kommunen, angesichts der Corona-Krise Heizpilze in der Außengastronomie zuzulassen, damit die Gäste einige Wochen mehr im Freien bleiben könnten.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 23.09.2020 14:00 Uhr

  • Spahn ruft zu stärkerer Nutzung der Corona-Warn-App auf

    Berlin: In den ersten 100 Tagen seit Einführung der Corona-Warn-App haben knapp 5.000 Infizierte ihre Kontaktpersonen über die Handy-Anwendung gewarnt. Es sei davon auszugehen, dass auf diesem Wege schon einige tausend Menschen wegen Risikokontakten alarmiert wurden, sagte Bundesgesundheitsminister Spahn. Zugleich bemängelte er, dass nur etwa die Hälfte der App-Nutzer im Fall einer positiven Diagnose ihre Kontaktpersonen warnten. Spahn rief dazu auf, die App gerade im Infektionsfall auch tatsächlich zu nutzen. Insgesamt zog er aber eine positive Bilanz. Die App sei in Deutschland bislang mehr als 18 Millionen Mal heruntergeladen worden. Dies entspreche in etwa der Zahl der Downloads aller anderen europäischen Warn-Apps zusammen.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 12:45 Uhr

  • Gegen Ischgl gibt es erste Klagen wegen Corona-Ausbruchs

    Wien: Touristen aus verschiedenen Ländern verklagen den Ski-Ort Ischgl im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf Schadenersatz. Wie der österreichische Verbraucherschutzverein heute Früh auf einer Pressekonferenz mitteilte, sind beim Landesgericht Wien bereits erste Zivilklagen gegen die Republik Österreich und das Land Tirol eingegangen. Der Verein vertritt etwa 1000 Betroffene, viele von ihnen aus Deutschland. Es geht um Schadenersatz und die Anerkennung von Folgeschäden. Die Kläger werfen dem Land Tirol und den Verantwortlichen auf Bundesebene vor, zu spät und nicht umfassend genug auf die Ausbreitung des Virus reagiert zu haben. Ischgl galt als Corona-Hotspot in Österreich und trug damals erheblich zur Verbreitung des Virus in ganz Europa bei.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 23.09.2020 14:00 Uhr

  • Von der Leyen wirbt für neuen Asyl- und Migrationspakt

    Brüssel: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat für eine Reform der europäischen Asyl- und Migrationspolitik geworben. Das alte System funktioniere nicht mehr, sagte sie. Europa müsse von Ad-hoc-Lösungen wegkommen und ein berechenbares und verlässliches System für Flüchtlinge einführen, das zugleich menschlich und effektiv sei. Der sogenannte Migrationspakt der EU-Kommission sieht verstärkte Abschiebungen vor. Außerdem sollen Länder an den EU-Außengrenzen stärker entlastet werden. Einen verpflichtenden Verteilmechanismus von Migranten auf alle EU-Staaten soll es aber nicht geben. Dies dürfte Ländern wie Ungarn, Polen und Österreich entgegenkommen, die das ablehnen. Dafür will die EU-Kommission mehr personelle und finanzielle Unterstützung einfordern.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 23.09.2020 14:00 Uhr

  • Kabinett bringt Haushalt für nächstes Jahr auf den Weg

    Berlin: Die Bundesregierung hat die Weichen für höhere Zusatzbeiträge der Krankenkassen gestellt. Das Kabinett billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium. Er sieht eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages der Kassen um 0,2 Punkte auf 1,3 Prozent vor. Außerdem beschloss das Kabinett ein Gesetz für mehr Personal in der Pflege. So sollen in der stationären Altenpflege bis zu 20.000 zusätzliche Stellen für Pflegehilfskräfte geschaffen werden. Zuvor hatte das Kabinett den Haushaltsentwurf für 2021 auf den Weg gebracht: Er sieht rund 96 Milliarden Euro an neuen Schulden vor.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 12:45 Uhr

  • Nawalny ist aus Berliner Klinik entlassen worden

    Berlin: Der russische Kreml-Kritiker Nawalny ist gestern aus der Berliner Charite entlassen worden. Die Ärzte halten eine vollständige Genesung nach eigenen Angaben für möglich, Langzeitfolgen könnten aber erst im weiteren Verlauf beurteilt werden. Nawalny war seit Ende August wegen einer Vergiftung mit einem Kampfstoff in der Klinik behandelt worden. Der 44-Jährige zeigte heute in den sozialen Medien ein Bild von sich, auf einer Bank sitzend in einer Parkanlage. Er kündigte an, täglich zur Physiotherapie zu gehen. Seine linke Hand sei teilweise noch gelähmt. Hinter dem Anschlag auf ihn wird der russische Staat vermutet. Der Kreml teilte heute mit, Nawalny könne jederzeit nach Russland zurückkehren. Man freue sich, dass seine Genesung vorangeht.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 13:15 Uhr

  • Lukaschenko lässt sich als Präsident von Belarus vereidigen

    Minsk: Der umstrittene belarussische Staatschef Lukaschenko hat sich zum sechsten Mal ins Präsidentenamt einführen lassen. Der 66-Jährige legte den Eid am Morgen überraschend und ohne Ankündigung ab, wie die amtliche Nachrichtenagentur Belta berichtet. Normalerweise wird die Zeremonie als bedeutender Staatsakt Tage vorher bekanntgegeben. Die Opposition wirft Lukaschenko Wahlbetrug vor. Seit der Wahl im August kommt es zu Massenprotesten gegen den seit über 20 Jahren autoritär regierenden Staatschef. Die EU erkennt die Wiederwahl Lukaschenkos nicht an.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 11:15 Uhr

  • Schauspieler Michael Gwisdek ist tot

    Berlin: Der Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb er nach kurzer schwerer Krankheit. Er wurde 78 Jahre alt. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Good Bye, Lenin!", "Boxhagener Platz", "Nachtgestalten" und "Oh Boy". In den 60er und 70er Jahren spielte er in verschiedenen Theatern in der DDR. Später war er oft im Fernsehen zu sehen, etwa im "Tatort" oder in "Donna Leon". Gwisdek bekam zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem wurde er mit dem Deutschen Filmpreis und dem Grimme-Preis geehrt.

    Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.09.2020 12:45 Uhr

  • Wetter: Außer in Franken ist es fast überall wechselhaft

    Das Wetter in Bayern: Am Nachmittag nur in Franken teils sonnig, ansonsten wechselhaft mit Schauern oder Gewittern, 17 bis 25 Grad. Kommende Nacht meist trocken, Tiefstwerte um 12 Grad. Morgen Sonne und Wolken, vereinzelt Schauer, 18 bis 22 Grad. Am Freitag und Samstag regnerisch und deutlich kühler.

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 23.09.2020 12:00 Uhr

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