Unternehmen - Der BR

Unternehmensstruktur Ombudsmann gegen Korruption und sexuelle Belästigung

Der BR als öffentlich-rechtliche Anstalt steht in einer besonderen Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit, von der er finanziert wird. Aus diesem Grund wurde im Januar 2011 ein Ombudsmann für den BR eingesetzt. Er erfüllt die Funktion eines unabhängigen Schiedsmannes, der vertraulich Informationen entgegennimmt und die Anonymität garantiert. Zum 1. Januar 2021 hat Herr Stephan Kersten in Nachfolge von Herrn Rolf Hüffer diese Aufgabe übernommen.

Stand: 25.01.2021 13:05 Uhr

Stephan Kersten

Mit der Einrichtung einer Ombudsstelle verfolgt der BR das Ziel, Korruption wirkungsvoll vorzubeugen und korrupte Praktiken aufzudecken. Dazu gehören insbesondere auch Verstöße gegen den Verhaltenskodex. Den Beschäftigten des BR, Geschäftspartnern und Bürgerinnen und Bürgern soll verdeutlicht werden, dass Korruption kein Kavaliersdelikt ist und im BR nicht geduldet wird.

Der BR verfolgt eine Null-Toleranz-Politik bezüglich sexueller Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz. Neben einem breiten Netz an internen Anlaufstellen steht der Ombudsmann allen Betroffenen als zusätzlicher externer Ansprechpartner für Hinweise in geschütztem Rahmen zur Verfügung.

So ist der Ombudsmann erreichbar

E-Mailombudsmann.kersten@web.de
(Diese Adresse dient dem Erstkontakt. Bitte tauschen Sie darüber keine vertraulichen Informationen aus.)

Telefon: 0800 - 380 480 0
Diese Nummer ist kostenfrei.

Der Ombudsmann unterliegt der Schweigepflicht und hat ein Zeugnisverweigerungsrecht. Er nimmt Informationen vertraulich entgegen. Das heißt, dass die Identität des Hinweisgebers ohne dessen Zustimmung nicht preisgegeben wird und er sich auch ohne weiteres anonym an die Ombudsstelle wenden kann. Auch wenn man sich selbst möglicherweise nicht korrekt verhalten hat, bleibt die Vertraulichkeit oberstes Gebot.

Wer ist Stephan Kersten?

Stephan Kersten stammt aus München. Der studierte Jurist war nach Stationen u.a. am Verwaltungsgericht München und im Bayerischen Staatsministerium des Innern seit 1994 Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, von 2010 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2020 als dessen Präsident. Daneben war er Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und erster Vertreter des dortigen Präsidenten. Von 2010 bis 2020 gehörte er ferner dem Verwaltungsrat des BR an und konnte den BR und seine Belange kennenlernen. Mit diesen Erfahrungen übernimmt er die neue ehrenamtliche Aufgabe als Ombudsmann für den BR.