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Lebensmittelverschwendung Richtig einkaufen - weniger wegwerfen

Der Salat gammelt im Kühlschrank vor sich hin und die angefangene Packung Toastbrot sah auch schon mal frischer aus - mit ein bisschen Planung und der richtigen Lagerung wandern weniger Lebensmittel in die Tonne.

Stand: 02.04.2018

Ein Korb voller Einkäufe | Bild: picture-alliance/dpa

1. Die Planung

Auch wenn Sie nicht jede Mahlzeit der Woche durchplanen wollen - ein Überblick hilft, nichts doppelt einzukaufen oder bereits gekaufte Zutaten zu vergessen. Haltbare Zutaten wie Nudeln, Reis oder Getreide lassen sich lange lagern und sind daher gute Vorräte.

2. Der Einkauf

Ein großer Wocheneinkauf rentiert sich häufig nur scheinbar: Denn wer schon am Samstag frische Waren wie Fleisch und Gemüse einkauft, wirft sie häufig am Ende der Woche weg. Verderbliches sollten Sie daher besser nicht auf Vorrat kaufen - besser einmal mehr in den Supermarkt oder auf den Markt gehen und dafür die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt einkaufen.

3. Die Lebensmittel

Bei saisonalen und regionalen Produkten sind Transportwege und Lagerzeiten nicht so lange wie bei exotischem Obst und Gemüse. Die Gefahr, dass die Lebensmittel auf dem Weg beschädigt werden und anschließend schneller verderben und im Müll landen ist geringer.

4. Die Lagerung

Damit die Lebensmittel möglichst lange halten, ist die Lagerung entscheidend. Fast alle Gemüsesorten sind im Kühlschrank gut aufgehoben, allerdings gibt es Ausnahmen wie Auberginen, Tomaten, Kürbis außerdem Katroffeln und Zwiebeln. Heimische Obstsorten wie Birnen und Äpfel können im Keller auch über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Äpfel und Pflaumen enthalten Stoffe, die den Reifeprozess anderer Früchte beschleunigen - sie sollten daher immer separat lagern.

Fleisch sollten Sie immer im Kühlschrank lagern. Ideal ist die unterste Platte über dem Gemüsefach, wo die Temperatur am niedrigsten ist.

5. Die Resteverwertung

Wenn nichts übrigbleibt, landet auch nichts im Müll. Eigentlich logisch und doch ist es häufig gar nicht so einfach die richtige Menge abzuschätzen. Reste vom Abendessen müssen aber keineswegs im Abfall landen, sondern eignen am nächsten Tag als schnelles Mittagessen. Nudelreste werden kombiniert mit etwas Gemüse zum Salat, Dips und Pasten zum Brotaufstrich.

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