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Ein bunter Strauß Blumen steckt voller Botschaften.
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Ein bunter Strauß Blumen steckt voller Botschaften.

Der Brauch, einem geliebten Menschen am Valentinstag etwas zu schenken, entstand aus Heiligenlegenden und antiken Traditionen. Darüber gibt es viele Spekulationen. Bekannt ist jedoch, dass der Valentinstag als Fest der Jugend und der Liebenden seit dem späten 14. Jahrhundert zunächst in Frankreich und England begangen wurde. Danach breitete sich der Brauch auch in anderen europäischen Ländern aus und kam mit den Auswanderern nach Nordamerika. In Deutschland erklärten 1950 die Blumenhändler den Valentinstag zum "Tag der offenen Herzen".

Blumige Botschaften: Vorsicht bei der Auswahl

Mit roten Rosen zum Valentinstag können Sie nichts falsch machen: "Ich liebe Dich über alles" drücken Sie damit blumig aus. Auch rote Nelken sprechen von "heißer Liebe". Vorsichtiger sollten Sie mit Narzissen umgehen: "Du bist eitel" ist die Botschaft, die vermittelt wird.

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Vorsicht bei Margeriten: Sie sagen: "Las mich in Frieden".

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Die Botschaft der Ranunkeln entspricht ihrem Aussehen: "Du bist zauberhaft", sagen sie.

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Weiße Lilien stehen für Reinheit und Unschuld und Jungfräulichkeit - was mag da eine rote Lilie bedeuten?

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Veilchen sind ein Ausdruck für Bescheidenheit und Unschuld. Die blauen Vertreter ihrer Art stehen für die Bitte um Geduld.

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Die rote Rose ist die Königsklasse unter den Valentinsblumen, sagt sie doch das aus, wofür der Valentinstag steht: Ich liebe Dich!

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Schöne Botschaft durch die Gerbera auch an gute Freunde: "Durch dich wird alles schöner!"

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Eine ganz einfache Botschaft. "Ich mag Dich!" Andere Quellen sagen: Lass uns nur heitere Stunden leben! Positiv ist die Botschaft in jedem Fall.

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Je nach Interpretation steht die Iris für Kreativität und Energie oder auch Treue. Auch hier kann man nichts falsch machen.

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Die Tulpe ist eine Symbolblume für Liebe und Zuneigung. Je dunkler sie ist, desto größer sind die Gefühle. Rote Tulpen können Rosen ersetzen.

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Ein gut gemeinter Frühlingsgruß kann ganz schön daneben gehen: Narzissen stehen für Eitelkeit und Egoismus.

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Eine schöne Botschaft unter Liebenden: Der Name der Blume - Vergissmeinnicht - spricht für sich selbst.

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Die Aussage der Nelke ist vielschichtig: Rot steht für Leidenschaft, weiß für Treue oder gar "ich bin noch zu haben" und gelb für Antipathie.

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Wer auf Nummer sicher gehen will, schenkt am besten rote Rosen oder einen unverfänglichen Strauß bunter Blumen. Da kann nichts schief gehen.

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Schnittblumen länger frisch halten

Wenn Sie sich für die hoffentlich richtigen Schnittblumen entschieden haben, gibt es einige Kniffe, damit sie auch lange Freude machen. Denn vom Erzeugerland bis zum Floristen sind die hochwertigen Schnittblumen zwei Tage lang unterwegs, unter optimalen Bedingungen können die Blumen noch rund zwei Wochen halten. Manche der gängigen Methoden schaden den Schnittblumen allerdings mehr, als sie frisch zu halten.

Stiele nicht in heißes Wasser tauchen

Der Ratschlag zum Beispiel, holzige Blütenstiele kurz in heißes Wasser zu tauchen, bewirkt mitunter das Gegenteil des gewünschten Effekts. Durch die Hitze können Zellen und deren Stoffwechselaktivitäten im Stiel zerstört werden. Sinn macht das Eintauchen in warmes Wasser zum Teil bei den wenigen Schnittblumen, die Milchsaft führen, etwa beim Weihnachtsstern oder der Korallenranke. Ihr Saft könnte sonst die Wasserleitungen der Blumen verstopfen. Heißer als rund 30 Grad sollte das Wasser allerdings nicht sein.

Schnittblumen richtig anschneiden

Tropische Schnittblumen können schon ab zehn Grad Kälteschäden bekommen. Wichtig ist es deshalb, vor allem im Winter, den Strauß gut einpacken zu lassen. Zu Hause angekommen, müssen die Blumen in jedem Fall noch einmal frisch angeschnitten werden. Wichtigste Regel dabei: Das Messer muss sehr scharf sein, damit der Blütenstiel nicht gequetscht wird. Denn durch Quetschungen, oder wenn der Blütenstiel mit einem Gegenstand geklopft wird, werden Pflanzenzellen abgetötet. Der ausgetretene Zellsaft aber ist ein optimaler Nährboden für Bakterien.

Verwelken von Schnittblumen aufschieben

Bakterien vermehren sich auch dann ungehemmt, wenn das Wasser in der Vase nicht regelmäßig erneuert wird: Alle zwei bis drei Tage sollte man den Blumen sauberes Wasser gönnen und die Vase reinigen. Frischhaltepulver, wie sie oft dem Strauß kostenlos beigelegt werden, verlängern die Haltbarkeit der Blumen. Sie enthalten Nährstoffe für die Blumen und Wirkstoffe, die dem Bakterienwachstum entgegenwirken. Oftmals handelt es sich dabei aber um Kupfer oder Aluminium, deshalb kann man dieselbe Wirkung auch mit einem Centstück in der Vase erreichen.

Die Aluminium- und Kupfer-Ionen werden zum Teil von den Pflanzen aufgenommen, zum Teil bleiben sie im Wasser. Werden die Blumen also auf dem Kompost entsorgt, reichert man ihn - wenn auch zugegebenermaßen nur sehr geringfügig - mit Schwermetallen an. Das Gleiche geschieht durch das Abwasser.

Umweltschonende Alternative - Zitronensaft

Ganz ohne Schwermetalle geht es dagegen mit dem Saft einer halben Zitrone. Der senkt den pH-Wert des Blumenwassers, sodass sich Bakterien kaum noch vermehren können. Zudem wird durch den Zitronensaft der Kalkgehalt des Leitungswassers weitgehend neutralisiert. Ein weiterer positiver Effekt, denn die meisten Schnittblumen vertragen kaum Kalk im Vasenwasser.

Es gibt allerlei andere Hausmittel, die Hilfe versprechen. Die Sendung Notizbuch hat sie in einem Versuch ausprobiert: einen Kupfercent, handelsübliches Frischhaltemittel, ein Teelöffel Bleichsoda, ein Tropfen Spülmittel, eine Aspirin - alles in Leitungswasser - und Zitronenlimo und Mineralwasser pur.

Testsieger: Zitronenlimo

Das Ergebnis des Tests: Die Rosen in Zitronenlimonade waren noch nach zehn Tagen ansehnlich und hatten ihre Blütenköpfe schön geöffnet. Denn in der Zitronenlimonade ist Zucker und Zitronensäure enthalten. Das senkt den pH-Wert ab und macht die Blumen haltbarer.

Schnittblumen mit Peptiden länger frisch halten

Ein effizientes Frischhaltemittel verspricht eine neu entwickelte Methode der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU): Ein synthetisches Peptid soll den Verwelkungsprozess verlangsamen. Die normale Reaktion von Schnittblumen auf das gasförmige Pflanzenhormon Ethylen, das den Verwelkungsprozess auslöst, wird durch das Peptid beeinflusst, sodass Versuchsblumen drei bis sechs Tage länger hielten als gewöhnlich.

Wissenschaftler identifizierten, wie und was das Hormon Ethylen in einer Pflanze bewirkt. Diese Forschungsarbeiten zeigten, dass jede Pflanzenzelle Ethylen über spezielle Rezeptoren wahrnimmt. Prof. Dr. Georg Groth vom Institut für Biochemische Pflanzenphysiologie der HHU und sein Team haben nun eine Möglichkeit gefunden, dass durch Ethylen vermittelte Verwelken zu verzögern. Mithilfe des neuen NOP-1-Peptid konnten sie erreichen, dass der Botenstoff nicht weitergeben wird. Nicht nur bei Blumen kann so der Verwelkungsprozess herausgezögert werden, auch Tomaten und Äpfeln könnten so länger frisch bleiben.

Jetzt muss sich nur noch jemand finden, der das Ganze - nach erfolgreicher Prüfung einer toxischen Unbedenklichkeit - vermarktet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Scientific Reports.

Weiße Rosen als ein Zeichen der Treue

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