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Börse: Nikkei schließt 2,4 Prozent im Plus

Virus-Pandemie, Unruhen und kein Ende von Niedrigzinspolitik der Notenbanken und Staatshilfen in Sicht. Die Aktienkurse steigen tendenziell. Und Wirecard-Papiere werden nicht mehr auf Xetra gehandelt.

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Von
  • Yvonne Unger

Für die meisten Anleger an den Aktienmärkten in Asien steht wohl die Aussicht auf weitere Staatshilfen für die Wirtschaft im Vordergrund. Hinzu kommt die Hoffnung, dass erst recht in der Corona-Krise Zentralbanken bei ihrer Politik des extrem billigen Geldes bleiben, wovon Aktienmärkte tendenziell profitieren.

Der Nikkei in Tokio hat den Handel vor wenigen Minuten mit einem Plus von 2,4 Prozent beendet – bei 28.139. Damit folgten die Anleger in Japan den jüngsten Höchstständen an der Wall Street in New York. Wie auch der KOSPI in Südkorea. Der legt um mehr als 4 Prozent zu. In China verliert der Shanghai Composite hingegen 0,6 Prozent. Zur Eindämmung der zuerst in Großbritannien aufgetretenen Virus-Variante verschärft Australien die Einreise- und Lockdown-Bestimmungen. Vor Antritt eines Flugs nach Australien müssten Reisende nun einen negativen Corona-Test vorweisen, erklärte Regierungschef Scott Morrison.

Wirecard nicht mehr im Xetra-Handel

Die Anleger hoffen offenbar nicht nur, dass die neue US-Regierung in ihrem Sinne handeln wird und auf Impfstoffe. Von denen dürften zunächst vor allem Pharma- und Logistikfirmen profitieren. Der Dow Jones schloss 0,7 Prozent im Plus. Nach Angaben der Deutschen Börse werden von heute an die Papiere von Wirecard nicht mehr über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt. Und der Euro ist 1,22 66 Dollar wert.